CL073 Die Plejaden: zwischen Mythos, Astronomie und Menschheitsgeschichte
Shownotes
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In dieser Episode erkunden Eva und Jana die Plejaden, ein gut sichtbarer Sternhaufen am Himmel. Sie geben der Menschheit seit Urzeiten Orientierung - am Himmel, in der Landwirtschaft, im Jahreslauf und sie finden sich in den Erzähltraditionen vieler Kulturen. Wir erkunden die Verbindung zwischen Astronomie, Mythologie und Menschheitsgeschichte und werfen einen Blick auf die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse. Denn hinter dem vertrauten Siebengestirn liegt eine kosmische Familie ungeahnten Ausmaßes verborgen.
Die Plejaden
Die Plejaden gehören zu den faszinierendsten Objekten am Nachthimmel. Der offene Sternhaufen im Sternbild Stier, katalogisiert als M45, ist mit bloßem Auge sichtbar und begleitet die Menschheit bereits seit Jahrtausenden und findet sich in zahlreichen Mythen rund um den Globus. Das sogenannte Siebengestirn oder die Sieben Schwestern, wie die Plejaden auch genannt werden, ist erst rund 120 Millionen Jahre alt und etwa 444 Lichtjahre von der Erde entfernt. Als offener Sternhaufen besteht M45 aus einigen Hundert gemeinsam entstandenen Sternen, die sich aus derselben Molekülwolke gebildet haben. Im Gegensatz zu den dichten, uralten Kugelsternhaufen sind offene Sternhaufen relativ locker, jung und kurzlebig, denn ihre Sterne werden durch Sternwinde und Gravitationseinflüsse schnell auseinandergetrieben.
Der Mythos hinter dem Siebengestirn
Die Plejaden tragen ihre Namen aus der griechischen Mythologie: Alkione, Electra, Maia, Merope, Taygete, Celaeno und Asterope. Sie sind die Töchter des Titanen Atlas und der Okeanide Pleione. Viele Kulturen erzählen Varianten derselben Geschichte: Die sieben Schwestern werden verfolgt, im griechischen Mythos etwa vom Jäger Orion, den Zeus durch die Verwandlung in Sterne abwehrt. Bemerkenswert ist, dass ähnliche Erzählungen weltweit existieren: Bei australischen Aborigines, lange bevor Europäer den Kontinent erreichten, werden ebenfalls sieben Schwestern von einer männlichen Figur verfolgt. Bei Cherokee, Lakota oder Kiowa in Nordamerika fliehen sieben Mädchen vor einem Bären oder Monster. Im Hinduismus sind die Plejaden die Ammen des Kriegsgottes Kartikeya, im südafrikanischen Zulu-Glauben verkörpern sie feminine Kraft.
Diese verblüffende kulturelle Übereinstimmung wirft eine spannende Frage auf: Sind die Geschichten der Sieben Schwestern unabhängig entstanden oder handelt es sich um eine der ältesten Sagentraditionen der Menschheit?
Auch in Mitteleuropa spielten die Plejaden eine bedeutende Rolle. Auf der Himmelsscheibe von Nebra, der ältesten bekannten konkreten Himmelsdarstellung, rund 3.700 bis 4.100 Jahre alt, markieren sieben Punkte über einer Mondsichel höchstwahrscheinlich das Siebengestirn. Für die Menschen der Bronzezeit waren die Plejaden ein wichtiges saisonales Signal: ihr heliakischer Aufgang im März kündigte die Aussaat an, ihr Verschwinden im Herbst markierte das Ende des Erntejahres. Ähnliche Bedeutungen finden sich in vielen Kulturen. Für die Römer signalisierten die Plejaden den Beginn der Erntezeit. Bei den Beduinen steht ihr Aufgang für den Sommer, ihr Untergang für den Winter. Die Massai orientieren sich bis heute bei der Regenzeit an ihnen. Für die Blackfoot in Nordamerika gaben die Plejaden einst den Zeitpunkt großer Bisonjagden vor.
Die Plejaden in der modernen Astronomie
Moderne Astronomie zeigt, dass die Plejaden auch wissenschaftlich ein außergewöhnliches Objekt sind. Viele Sterne entstehen gemeinsam in dichten Gaswolken. So hatte auch unsere Sonne Geschwister, die heute weit von ihr entfernt sind. Ein möglicher Sonnengeschwisterstern ist HD 162826, rund 110 Lichtjahre entfernt, chemisch nahezu identisch und vermutlich einst in unmittelbarer Nähe der jungen Sonne. Doch diese stellaren Familien lösen sich rasch auf. Deshalb untersuchen Astronominnen und Astronomen heute mithilfe präziser Daten des Gaia-Katalogs und des TESS-Weltraumteleskops, welche Sterne gemeinsame Bewegungen, Zusammensetzungen und Altersmerkmale teilen.
Neue Entdeckungen
Eine neue Entdeckung zeigt nun: Die Plejaden sind nicht einfach nur ein kleiner Sternhaufen, sondern Teil eines gigantischen Greater Pleiades Complex. Dieser erstreckt sich über mehr als 1.500 Lichtjahre und umfasst Tausende Sterne sowie mindestens drei bis fünf weitere Sternhaufen, die alle zur selben kosmischen Familie gehören. Drei dieser Haufen standen den Plejaden früher besonders nahe. Damit ist das Siebengestirn tatsächlich das leuchtende Herzstück eines riesigen, weit in der Milchstraße verstreuten stellaren Clusters. Solche Untersuchungen könnten eines Tages sogar helfen, die verlorene Geburtsumgebung unserer eigenen Sonne zu rekonstruieren.
Termine
- Dezember 2025, 19:30 Uhr: Was wäre, wenn es die Astronomie nicht gäbe? Live Podcast "Erklär mir die Welt" mit Andreas Sator und Eva als Gast im Planetarium Wien, Oswald Thomas Platz 1, 1020 Wien
Karten erhältlich bei VHS Wien
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Transkript anzeigen
Evi: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Cosme Glatte.
Evi: Wieder mit mir Eva und diesmal dabei ist Jana. Hallo Jana.
Jana: Hallo, grüß dich.
Evi: Freut mich, dass wir diese Folge wieder zusammen haben. Ich glaube,
Evi: ich spreche für uns alle, auch wenn Elke jetzt nicht da ist,
Evi: dass wir ein bisschen enttäuscht sind, weil wir ja leider bei dem Podcast-Festival
Evi: in Bremen ja nicht dabei waren.
Evi: Ich habe mich ja schon total gefreut auf die Folge, die danach sein wird,
Evi: dass wir dann da berichten können und dass wir dann ganz euphorisch sagen werden, wie toll es war.
Evi: Ja, also in unserer Vorstellung, glaube ich, war es ganz toll, oder?
Jana: Es war sicherlich ganz toll, ja. Nur leider ohne uns.
Evi: Ja, wir könnten berichten, was wir alles gemacht hätten. Vielleicht da ganz
Evi: kurz, vielleicht einleitend, wer jetzt sich denkt, wovon reden die zwei hier.
Evi: Letztes Wochenende waren wir auf der Bühne gewesen, erstmals mit Cosmic Latte
Evi: beim Podcast-Festival beim Universum Bremen. Auf das wir uns schon sehr gefreut haben.
Evi: Aber dann gab es ja leider einen Krankheitsfall und dann wurde der Abendslot abgesagt.
Evi: Und wir damit leider auch, was uns sehr hart getroffen hat, emotional,
Evi: sagen wir es mal so, weil wir uns wirklich schon sehr gefreut haben.
Evi: Und wir haben ja auch schon eine tolle Show vorbereitet.
Jana: Genau, wir hatten eigentlich schon alles mit dabei. Wir hatten uns davor in
Jana: Wien einmal getroffen und haben da geprobt und geübt und diskutiert.
Jana: Es ist natürlich jetzt eigentlich gut, wir haben jetzt eine Live-Show in petto
Jana: sozusagen, wenn wir irgendwo anders die Möglichkeit haben.
Evi: Wenn jemand jemanden kennt, der eine Astro-Show braucht, wir hätten da was.
Jana: Wir sind bereit.
Evi: Wir kennen da jemanden. Genau, wir haben da was. Wir hätten da ganz tolle Sachen
Evi: gehabt. Es hätte Cocktails gegeben.
Evi: Du hättest, glaube ich, ein ganz tolles Experiment gehabt mit Größenordnungen.
Evi: Ja, aber was ja nicht ist, kann ja noch werden.
Evi: Aber wir haben ja auch was Tolles zu berichten. So ist es ja auch nicht.
Evi: Es wird ja gar nichts passieren bei uns. Denn wie die meisten vielleicht schon
Evi: gehört haben, haben wir ein Buch geschrieben, ein ganz tolles,
Evi: und zwar mit dem tollen Titel auf einem Kaffee im Alm.
Evi: Und das kann man jetzt bereits schon vorbestellen. Das finde ich ganz toll.
Jana: Ja, es ist auch total absurd, dass es jetzt so real ist.
Jana: Ich habe das auf der Webseite dann gesehen und dachte mir, wow,
Jana: ist das wirklich ein echtes Buch?
Jana: Nicht nur so ein Dokument auf dem Computer.
Evi: Sondern mit Cover und allem drum und dran und mit ganz viel Text.
Evi: Und da könnt ihr dann bald Kosmiklärte auch lesen.
Evi: Erscheinen wird es ja erst 18. April nächsten Jahres. Aber wie gesagt,
Evi: überall, wo es Bücher gibt, kann man es bereits vorbestellen.
Evi: Ich habe jetzt nämlich auch erfahren, dass es ganz wichtig ist,
Evi: dass es Vorbestellungen gibt.
Jana: Da machen die dann, glaube ich, auch ihre Auflage, die Geschäfte bestellen und so weiter.
Jana: Die machen das natürlich davon abhängig und ich bin schon ganz gespannt,
Jana: wie viele Leute da Lust drauf haben.
Jana: Ich bin fast ein bisschen traurig, dass es nicht zur Weihnachtszeit rauskommt.
Jana: Das wäre natürlich ein schönes Weihnachtsgeschenk, glaube ich, gewesen.
Jana: Aber dann vielleicht ein Geburtstagsgeschenk oder so im April,
Jana: genau, kommt es raus im Frühjahr.
Evi: Frühlingslesebuch. Ja, wobei ich glaube, es eignet sich immer.
Evi: Ich glaube, es ist ein ganz tolles Buch auch zum Verschenken und für Einsteiger
Evi: in das Thema. Aber es ist ganz toll. Also wir freuen uns schon sehr.
Evi: Wir können mit gut und recht behaupten, dass wir auch ein bisschen stolz drauf sind.
Jana: Auf jeden Fall.
Evi: Ganz nettes, unterhaltsames Buch geworden.
Jana: Bei den Kapiteln wechseln wir uns ab und ich finde es sehr schön,
Jana: als ich es das letzte Mal durchgelesen habe, dass es uns drei sehr...
Jana: Es ist dem Podcast sehr treu. Es bildet uns drei sehr gut ab und jeder hat die eigenen Themen.
Jana: Und ja, ich bin schon ganz gespannt und ich hoffe, dass es den Leuten,
Jana: die es dann in die Hände kriegen, genauso gut gefällt wie uns.
Evi: Ja, dass es ganz viele Vorbestellungen gibt, dann kriegen wir so einen Bestseller-Sticker vielleicht.
Jana: Ja!
Evi: Naja, ihr träumen darf man ja. Man muss sich immer gute Ziele setzen oder hohe
Evi: Ziele. Du hast uns heute auch wieder ein tolles Thema mitgebracht und wirst
Evi: uns da heute etwas berichten.
Evi: Und bevor wir jetzt mit deinem spannenden Thema einsteigen, würde ich sagen,
Evi: machen wir noch eine ganz kurze Pause.
Evi: So, und da sind wir wieder. Was hast du uns denn mitgebracht?
Jana: Ja, ich habe ein Thema mir ausgesucht, was jetzt momentan so ein bisschen in
Jana: Wissenschafts-News unterwegs ist, weil es da gerade neue Forschungen gab, neue Erkenntnisse.
Jana: Aber es ist eigentlich auch ein uraltes Thema, und zwar so richtig uralt,
Jana: tausende von Jahren alt.
Jana: Und zwar geht es um die Plejaden. Die Plejaden haben wahrscheinlich die meisten
Jana: schon mal gesehen, weil die sind mit bloßem Auge sichtbar. Stehen im Sternbild
Jana: Stier, haben die Messierbezeichnung M45.
Jana: Eva, kennst du, also Pleiaden ist ja so ein bisschen der offizielle wissenschaftliche
Jana: Begriff, kennst du andere Namen für diese Konstellation?
Evi: Nein, ich glaube nicht. Ich habe nur gerade überlegt, dass sie ja jetzt gerade
Evi: nicht sichtbar sind, oder? Wenn ich jetzt in den Himmel gucke.
Jana: Der Stier ist so, wann ist der Stier gut sichtbar? Das ist so,
Jana: im Juni steht die Sonne drin.
Jana: Ah ja, doch, aber ich glaube, der kommt jetzt dann mit dem Orion und so im Winterhimmel.
Jana: Das ist dann so langsam, da müsste er auftauchen.
Jana: Bekannt, die sind die Plänen auch als Siebengestirn oder die Siebenschwestern.
Jana: Oder auch, fand ich spannend, habe ich es selber noch nie gehört,
Jana: habe ich jetzt bei der Recherche gefunden, als Gluckhenne.
Evi: Okay, wer sagt denn das?
Jana: Ich weiß auch nicht, wer das sagt, aber das stand da in einem Atemzug mit.
Jana: Es handelt sich um einen offenen Sternhaufen, 444 Lichtjahre ungefähr entfernt
Jana: von uns, aber eben hell genug, dass man es mit bloßem Auge sehen kann.
Jana: Ich sage mal, es schaut ein bisschen aus wie die Miniaturversion vom großen Wagen.
Evi: Mhm.
Jana: Sieht man einfach ganz deutlich, dass das so zusammengeklumpte Sterne sind.
Jana: Und selbst in Stadthimmeln sieht man die. Also die sind wirklich sehr, sehr hell.
Jana: Die sind eben erst so gut 120 Millionen Jahre alt. Komme ich jetzt gleich auch
Jana: nochmal dazu, warum die vergleichsweise jung sind oder warum dieser Sternhaufen
Jana: vergleichsweise jung ist. Das ist eben ein offener Sternhaufen.
Jana: Das sind einige hundert bis tausend Sterne.
Jana: Warum Siebengestirn? Weil man natürlich nicht alle Sterne mit bloßem Auge sieht.
Jana: Ich finde es aber ganz interessant. Ich weiß nicht, ob du schon mal gezählt
Jana: hast bei den Pleiaden, wie viele Sterne du mit bloßem Auge erkennst. Hast du das mal gemacht?
Evi: Nein, nicht bloß müssen.
Jana: Musst du mal machen, das nächste Mal.
Evi: Wir würden jetzt mal sieben einfallen, weil du von sieben gestillten Sieben
Evi: Schwestern gesprochen hast.
Jana: Würde man behaupten. Also ich muss sagen, das ist jetzt natürlich nur anekdotisch.
Jana: Aber die meisten Menschen, mit denen ich gesprochen habe oder mit denen ich
Jana: die Plejaden vielleicht schon mal angeguckt habe, also ich sehe persönlich nur sechs.
Jana: Es gibt Leute, die sehen neun. Ich habe noch nie jemanden getroffen, der sieben gesehen hat.
Jana: Vielleicht bin ich da auch die Ausnahme.
Evi: Das ist ein Sehtest immer, wie viele Sterne siehst du in den Plejaden.
Jana: Kann jeder mal ausprobieren, also jetzt den Stier angucken und schauen,
Jana: wie viele Sterne da zu sehen sind bei den Plejaden.
Jana: Man sieht eben um die sieben Sterne, mit bloßem Auge in Wahrheit sind es natürlich
Jana: einige Hundert bis Tausende.
Jana: Und die Plejaden sind ein offener Sternhaufen. Offener Sternhaufen heißt immer,
Jana: dass sich diese Sterne, die da drin sind, alle aus der gleichen riesigen Molekülwolke ausüben.
Jana: Rausgebildet haben. Sozusagen stellare Kinderstube. Und deswegen sind diese
Jana: offenen Sternhaufen auch immer eher jung.
Jana: Also nur ein paar Millionen anstatt Milliarden Jahre alt, weil Sterne werden
Jana: alle in solchen großen Gruppen geboren.
Jana: Durch Sternwinde, durch Wechselwirkungen verteilen die sich dann aber relativ schnell.
Jana: Das heißt, diese offenen Sternhaufen bleiben nicht Milliarden Jahre lang stabil,
Jana: sondern treiben irgendwann auseinander.
Evi: Wobei das jetzt natürlich in astronomischen Zeitskalen gerechnet ist.
Evi: Also wir sehen die jetzt wahrscheinlich nicht auseinander treiben, oder?
Jana: Nein, das wird noch ein bisschen dauern, genau. Aber es ist immer das,
Jana: wenn Astronomen sagen, lang oder kurz.
Evi: Ja, eben, da muss man immer nachhaken. Das ist nicht so, dass wir das jetzt beobachten können.
Evi: Du, ich habe noch eine Frage, weil du jetzt gerade vorhin gesagt hast,
Evi: dass ja die Leute, die du da immer fragst, ganz unterschiedliche Sterne sind.
Evi: Wie ist denn das so im Hinblick auf Lichtverschmutzung?
Jana: Ja, ist natürlich auch ein Thema. Also wenn man sie, glaube ich,
Jana: von der Stadt aus sieht, sieht man natürlich tendenziell weniger.
Jana: Was einfach unschärfer wird, wenn man nicht so gut die voneinander unterscheiden kann.
Jana: Ich habe auch immer das Gefühl, es ist ja bekannt, dass man Dinge...
Jana: Besser aus dem Augenwinkel erkennt. Also da kann man Licht zumindest besser erkennen.
Jana: Wenn man so ein bisschen an den Plejaden vorbeischaut, dann sieht man auf einmal
Jana: die dunkleren Sterne noch ein bisschen besser.
Jana: Hat aber auch natürlich den Nachteil, dass man sie dann nicht ganz so gut fokussieren kann.
Jana: Aber wahrscheinlich sehen Leute auf dem Land oder irgendwo mit wenig Lichtverschmutzung
Jana: tendenziell mehr, als man jetzt in der Stadt sehen kann. Auf jeden Fall würde ich so unterschreiben.
Evi: Aber man findet sie und man kann auch in der Stadt noch ein bisschen was davon sehen.
Jana: Genau, man findet sie eigentlich immer recht gut. Und sie sind wirklich sichtbar als Cluster.
Jana: Also man merkt wirklich, wenn man sie anschaut, das sind jetzt viele Sterne
Jana: auf einem Haufen, das ist anders als bei den anderen Sternen im Hintergrund.
Jana: Es gibt neben den offenen Sternhaufen auch noch die Kugelsternhaufen.
Jana: Und Kugelsternhaufen sind aber was anderes.
Jana: Die sind deutlich dichter. Und das sind auch nicht nur ein paar tausend Sterne,
Jana: sondern bis zu Millionen Sterne, die da zusammenhängen.
Jana: Der große Unterschied ist auch, dass man diese offenen Sternhaufen,
Jana: das sind sozusagen einfach Sternentstehungsorte, Sternentstehungsgebiete,
Jana: die sind in Spiralarmen verteilt, während die Kugelsternhaufen in den Halos
Jana: sind, also in den äußeren Bereichen von Galaxien.
Jana: Es ist nicht ganz klar, wie diese Kugelsternhaufen genau entstehen.
Jana: Wir wissen nur, dass sie sehr, sehr alt sind.
Jana: Also die Kugelsternhaufen haben auch, alle Sterne haben das gleiche Alter,
Jana: genau wie beim offenen Sternhaufen, aber das sind Milliarden Jahre.
Jana: Das sind teilweise wirklich die ältesten Objekte in Galaxien.
Jana: Es gibt einen Kugelsternhaufen in der Milchstraße, sind über 13 Milliarden Jahre alt.
Jana: Man geht ein bisschen davon aus, dass es wahrscheinlich Orte waren,
Jana: wo das interstellare Medium sehr, sehr dicht war.
Jana: Also deutlich dichter als im Durchschnitt. Und dann diese Sterne...
Jana: So nah aneinander entstanden sind, dass sie trotz ihrer Sternwinde,
Jana: trotz Supernova-Explosionen, die ja dann auch ab und zu mal stattfinden können,
Jana: gravitativ so stark aneinander gebunden sind, dass sie sich eben nicht mehr
Jana: trennen, auch nicht über die Zeit hinweg.
Evi: Ah, okay. Aber dass sie doch quasi die gleiche Familie sind.
Jana: Genau. Die kommen auch alle aus der gleichen Wolke, nur wahrscheinlich sind
Jana: die einfach sehr viel dichter entstanden. Und zum Beispiel, was ich immer ganz
Jana: spannend finde, es gibt Kugelsternhaufen in der Milchstraße,
Jana: die laufen entgegengesetzt dem Drehsinn der Milchstraße.
Jana: Also die Milchstraße dreht sich ja in eine bestimmte Richtung.
Jana: Und es gibt Kugelsternhaufen, die laufen andersrum. Und man geht davon aus,
Jana: dass das eingefangene Kugelsternhaufen von anderen Galaxien sind,
Jana: als die Milchstraße irgendwie interagiert hat vor vielen Milliarden Jahren mit anderen Galaxien.
Jana: Ich muss definitiv vielleicht nächstes Mal eigene Folge zu Kugelsternhaufen machen.
Evi: Ich hatte gerade den gleichen Gedanken.
Jana: Ja, total. Weil das sind dann wirklich Spuren, die man auswerten kann für solche
Jana: Galaxie-Merger und so. Auch ganz spannend.
Jana: Aber eben wirklich was anderes als die offenen Sternhaufen. Und die Plejaden
Jana: sind eben, das sieht man auch ganz deutlich, kein Kugelsternhaufen.
Jana: Es gibt Kugelsternhaufen, die man mit bloßem Auge von der Erde sehen kann.
Jana: Die sind aber eher schwach. Also da braucht man dann schon große Dunkelheit.
Jana: Und das ist wirklich dann mehr so ein großer Nebelfleck, weil diese Sterne so
Jana: dicht sind. Das ist bei den Plejaden halt anders.
Jana: Um mal auf die Plejaden zurückzukommen, nicht, dass wir jetzt über Kugelstern
Jana: hoffen, die meistens drehen.
Evi: So spannend sie auch sind.
Jana: Genau. Also Plejaden, kann man sich erstmal fragen, was ist das für ein komischer
Jana: Name? Ist das die Frage, wie sattelfest bist du in der griechischen Mythologie?
Evi: Nein, ich weiß, dass du da unser Hero bist und das dein Steckenpferd ist.
Evi: Da fange ich gar nicht an.
Jana: Also vielleicht sagt dir der Name Atlas was. vielleicht schon mal gesehen.
Jana: Atlas, einer der Titanen.
Jana: Und der trägt etwas auf seinem Rücken, weißt du, was es ist?
Evi: Das war doch, trägt er nicht die Erde oder das Universum?
Jana: Genau, der trägt die ganze Welt.
Evi: Okay, gut, ja.
Jana: Also der muss die Erde tragen. Und der hat eine Frau mit Namen Pleione,
Jana: die ist eine von den Okeaniden.
Jana: Bei den griechischen, in der griechischen Mythologie sind Titanen,
Jana: Okeaniden, das sind primordiale Wesen, würde ich sagen.
Jana: Also lang vor Zeus und so weiter. Das ist so ganz große Frühzeit sozusagen in
Jana: der mythologischen Entstehungsgeschichte. Und die beiden haben Kinder und die
Jana: sind bekannt als die Plejaden.
Jana: Die Namen dieser Kinder, die dann eben auch die einzelnen Sterne in den Sternhaufen
Jana: der Plejaden tragen, das ist Algione, Electra, Maya, Merope, Talgete, Celiano.
Jana: Und Asterope. Und neben Pleione und Atlas sind auch zwei Sterne,
Jana: die heißen wie die Eltern und die anderen heißen eben wie die Kinder.
Jana: Und das sind so die hellsten Sterne in den Pleiaden. Die tragen eben diese Namen.
Jana: Die Töchter, das sind alles weibliche Kinder, sind so ein bisschen als Nymphen zu verstehen.
Jana: Und die haben zwei der großen olympischen Götter erzogen, nämlich einerseits
Jana: Dionysos, den Gott des Weines, und dann den berühmten Zeus, der ja eine eigene
Jana: Geschichte hatte und von seinem Vater eigentlich gefressen werden sollte und so weiter.
Evi: Ja, ja, die Geschichten sind alle ganz wild.
Jana: Die sind alle sehr, sehr wild, genau. Und die Plejaden sind eben diese Schwestern.
Jana: Und in der griechischen Mythologie geht es eben so, die Plejaden,
Jana: die Töchter von Pleone und Atlas, die werden gejagt von einem Jäger, von Orion natürlich.
Jana: Und der will sich da irgendwie an denen vergehen und sie laufen vor ihm weg.
Jana: Und Zeus, der Nymphen kennt, weil sie ihn aufgezogen haben, der schützt sie
Jana: und verwandelt sie in Sterne.
Jana: Der Orion wurde aber auch in Sterne verwandelt und so jagt er sie jetzt weiterhin über den Himmel.
Jana: Aber er erreicht sie so natürlich nie. Und da kommt jetzt, da wollte ich ganz
Jana: kurz einen kleinen Ausflug machen, weil ich das total faszinierend finde.
Jana: Das ist diese griechische Geschichte davon.
Jana: Dass die Plejaden am Himmel, also diese offene Sternhaufen, dass das sieben
Jana: Frauen sind, die irgendwo weglaufen. Das findet sich in unfassbar vielen Mythologien
Jana: und zwar wirklich auch von Völkern, die nichts miteinander zu tun haben konnten,
Jana: als diese Geschichten entstanden sind.
Jana: Also zum Beispiel bei den Aborigines wird auch die Geschichte von sieben Schwestern
Jana: erzählt, die von einer männlichen Figur verfolgt werden.
Evi: Warum werden die alle verfolgt?
Jana: Ja, das ist die Frage. Weil sie so über den Himmel ziehen. Das ist ganz komisch.
Jana: Und bei den Ureinwohnern in Amerika zum Beispiel, bei den Cherokee oder bei
Jana: den Lakota, da sind die Plejaden junge Mädchen, die am Himmel vor einem Bären
Jana: oder irgendeinem Monster entkommen.
Jana: Im Hinduismus sind die Plejaden die Kindermädchen eines Kriegsgotts.
Jana: Und diese Kindermädchen sind
Jana: sieben Schwestern. Und zum Beispiel auch die Sulu in Südafrika verbinden mit
Jana: den Plejaden feminine Energien. Und ich finde das
Jana: Irgendwie komplett abgefahren, dass das ständig die gleichen Geschichten sind,
Jana: die erzählt wurden, bevor Europäer irgendwo angekommen sind und das verteilt haben.
Jana: An der Stelle muss ich ganz kurz schamlose Eigenwerbung machen.
Jana: Ich habe eine Folge über ein großer Schritt für die Menschheit.
Jana: Die heißt Die Sterne in der Höhle und da gehe ich nochmal genauer darauf ein.
Jana: Nur als kleiner Teaser vielleicht. Ich habe mir dann gedacht,
Jana: das ist aber jetzt natürlich komplett von mir an den Haaren herbeigezogen.
Evi: Jetzt kommt es.
Jana: Und dass diese Geschichte vielleicht
Jana: so alt ist, dass sie diese große Völkerwanderung, dass sie davor war.
Jana: Also dass diese Geschichte der Plejaden am Himmel vielleicht schon so lange
Jana: erzählt wurde, dass das irgendwie Frauen sind, Schwestern sind,
Jana: die vor irgendwas fliehen, dass das wirklich paar.
Evi: 10.000.
Jana: Jahre alt sein könnte.
Evi: Das ist halt schon sehr, sehr spannend, dass da so diese Parallelen sind.
Evi: Jetzt hätte ich gerne so einen Soundbutton, der irgendwie so...
Evi: Da ist ja voll spannend, das ist ja.
Evi: Also ich meine, die sind sehr weit voneinander entfernt auf unterschiedlichen Kontinenten.
Evi: Und dann hast du aber trotzdem solche ähnlichen Geschichten zu dem gleichen,
Evi: ja ich nenne es jetzt mal Sternbild.
Evi: Weil das ja so gesehen ja auch ein Sternbild ist und das ist natürlich spannend.
Evi: Kann man nicht an Zufälle glauben, oder?
Jana: Ja, ich meine, die Zahl 7 ist wahrscheinlich irgendwie interessant für viele Kulturen und so weiter.
Jana: Aber ich finde es auf jeden Fall spannend, dass das immer sich so sehr gleicht.
Jana: Man muss jetzt natürlich aber auch dazu sagen, die Plejaden waren immer schon
Jana: sehr, sehr wichtig, einfach weil sie markant sind am Himmel,
Jana: weil sie gut zu sehen sind und weil sie auch mit Jahreszeiten eng zusammenhängen
Jana: und zwar schon sehr lange.
Jana: Also wir wissen ja, dass die Erdachse so leicht eiert.
Jana: Das heißt, wann welches Sternbild aufgeht, hat sich dann über die Jahrtausende verändert.
Jana: Aber die Plejaden hatten recht zufällig immer wieder recht prominente Stellen bzw.
Jana: Auf- und Untergänge im Jahreszyklus, die neue Jahreszeiten angekündigt haben.
Jana: Die Himmelsscheibe von Nebra ist ja wahrscheinlich ein Begriff.
Jana: Das ist diese Scheibe mit dem Sichel im Mond. Und da sind sie...
Jana: Höchstwahrscheinlich auch drauf zu sehen. Also da ist so ein Sternhaufen zu
Jana: sehen und man geht davon aus, dass das die Pleiaden sind.
Jana: Das ist so eine ganz frühe astronomische Darstellung.
Jana: Also das ist 200 Jahre, bevor die Ägypter angefangen haben, ihre Himmelsbilder zu zeichnen.
Jana: Die Himmelsscheibe von Nebra wird, glaube ich, so um die 4000 Jahre alt geschätzt.
Jana: Das ist in Sachsen-Anhalt gefunden worden. Das wusste ich auch nicht.
Jana: Ich dachte, Nebra, das klingt so irgendwie exotisch für mich.
Jana: Aber nein, das ist ein Ort in Sachsen-Anhalt, da wurde diese Scheibe gefunden.
Evi: Da gibt es aber auch jedes Jahr
Evi: ganz tolle Veranstaltungen. Florian ist da regelmäßig auch eingeladen.
Evi: Er erzählt dann immer, dass das wirklich toll dort ist.
Evi: Die dürften auch so ein Science Center dort haben und dürfte schon ganz toll
Evi: sein und ein Ausflug mal wert sein.
Jana: Auf jeden Fall. Die haben jetzt auch an dem Fundort, haben sie glaube ich so
Jana: eine große Gedenkplatte sozusagen eingebaut.
Jana: Es ist total faszinierend. Es stammt aus der Bronzezeit und das zeugt einfach
Jana: von einem Interesse und von einem großen Wissen auch über astronomische Vorgänge.
Jana: Und man geht davon aus, dass die Plejaden eben zu der Zeit, also vor so knapp
Jana: 4000 Jahren, einfach wichtig waren, weil sie damals so gegen um den 10.
Jana: März rum erstmals aufgegangen sind und im Oktober das letzte Mal untergegangen sind.
Jana: Die Plejaden wären in dieser Zeit der Beginn des Frühlings, hätten die markiert.
Jana: Und was natürlich wichtig für Ernte und allgemein, wie man sein Leben lebt.
Jana: Und das zieht sich so ein bisschen durch.
Jana: Also bei den Römern zum Beispiel, da gingen die Plejaden ein bisschen später auf, erst am 20. Mai.
Jana: Das ist aber der Beginn der Ernte. Damit waren die auch wieder ganz wichtig.
Jana: Da ging sie dann im November unter und das wäre dann so Winteranfang,
Jana: dass die Felder bestellt werden müssen und so weiter.
Jana: Und auch heute sind die Plejaden wieder so an der prominenten Stelle im Jahr.
Jana: Die Beduinen, für die signalisiert der Aufgang der Plejaden den Beginn des Sommers
Jana: und der Untergang den Beginn des Winters.
Jana: Da gibt es ein schönes Zitat aus beduinischen Kulturen. Das sagt,
Jana: die Plejaden gehen auf über Dürren, Getreidegaben und unter in das Tal herum.
Jana: Zum Bach wird.
Evi: Voll poetisch.
Jana: Sehr poetisch. Und in der jüdischen Anschauung heißt es, die Welt kann wegen
Jana: der Kälte der Pleiaden nur deshalb bestehen, weil Sirius, der ja zum großen
Jana: Hund gehört und nahe des Orieren steht, mit seiner Hitze für Ausgleich sorgt.
Jana: Man merkt einfach, dass das immer schon irgendwie so ein Thema war.
Jana: Ich glaube einfach, weil sie prominent am Himmel sind und weil sie über viele
Jana: Jahrtausende hinweg schon immer den Beginn einer neuen Jahreszeit angekündigt haben.
Evi: Ja, das haben halt wir überhaupt nicht mehr. So wie wir leben in unserem Lebensstil
Evi: und in unserer Zeit, in der wir einfach leben,
Evi: dass alles nicht mehr so bestimmt ist durch die Jahreszeiten,
Evi: durch Sonnenaufgang, Untergang oder eben auch Nilhochwasser im alten Ägypten.
Evi: Das heißt, da wissen sie dann, dass jetzt dann auch wieder Zeit für Aussaat
Evi: und keine Ahnung was ist.
Evi: Ich glaube, dass das damals einfach alles einen ganz anderen Stellenwert hatte,
Evi: weil das halt den Rhythmus des Lebens auch bestimmt hat.
Jana: Ich glaube, es ist einfach überlebensnotwendig. Du musst wissen,
Jana: wann der Frühling kommt. Du musst wissen, wann du deine Felder zu bestellen hast.
Jana: Also ich hatte auch mal so Gespräche geführt über Zeit, dass das für uns sowas
Jana: ganz Natürliches ist, dass wir wissen, vier Uhr nachmittags oder das ist jetzt der 13. Oktober.
Jana: Aber man muss sich wirklich mal in die Lage hineinversetzen, ohne Kalender.
Jana: Ja, du kannst Tage zählen, aber das braucht ja auch erstmal viele Iterationen,
Jana: dass du weißt, naja, nach dem so und sovielten Tag kommt normalerweise der Frühling.
Jana: Das ist alles ganz schön kompliziert. Und wenn du halt weißt,
Jana: ah, ich sehe jetzt diese Sterne am Himmel aufgehen. Das heißt, der Winter geht zu Ende.
Jana: Das ist ganz, ganz wichtig. Und es gibt heute noch eben Kulturen,
Jana: die damit mehr arbeiten.
Jana: Bei den Maasai in Afrika zeigen die Plejaden, der Aufgang der Plejaden, die Regenzeit an.
Jana: Es gibt Bisonherdenbewegungen in Nordamerika oder gab es, die sind ja inzwischen
Jana: ein bisschen dezimiert, aber die dann eben für die Ureinwohner dort sehr wichtig
Jana: war, dass es auch mit den Plejaden zusammenhängt. Und ich glaube,
Jana: das ist tatsächlich einfach Survival.
Jana: Es ist für uns sehr schwierig, das nachzuvollziehen, aber hatte sehr,
Jana: sehr lange eben einen sehr großen Stellenwert.
Evi: Da sieht man auch, wie lange die Astronomie eigentlich die Menschheit schon
Evi: begleitet oder ein Teil davon ist.
Jana: Ja, wie wichtig das ist.
Evi: Da früher wirklich noch offensichtlich, glaube ich, mehr in den Himmel geschaut
Evi: haben oder anders zumindest.
Jana: Ja, weil es halt auch einfach, weil man merkt, dass das immer wieder kommt,
Jana: so ein Rhythmus und das ist glaube ich auch etwas sehr Menschliches,
Jana: dass wir Muster erkennen, dass wir wissen, ja okay, das habe ich schon mal gesehen
Jana: oder das sieht gleich aus.
Jana: Ich finde das sehr schön und ich glaube daher kommt natürlich auch,
Jana: dass es zu den Plejaden in allen Kulturen Geschichten gibt, weil sie so ein
Jana: wichtiges, prominentes Merkmal sind am Himmel, am Nordhimmel zumindest.
Jana: Aber nein, wir müssen eigentlich auch im Südhimmel sein, wenn die Aborigines
Jana: dafür Ruhegeschichten erzählen.
Jana: Das ist sozusagen das Historische, das, was die Pleiaden immer schon oder lange
Jana: Zeit für uns Menschen waren. Und da gibt es jetzt natürlich neue Erkenntnisse.
Jana: Und bevor wir zu denen kommen, gibt es einmal ganz kurz Werbung.
Jana: Und da sind wir schon wieder und zwar mit den neuesten Forschungsergebnissen zu den Plejaden.
Jana: Und zwar hat das was damit zu tun, wie viele Sterne denn jetzt wirklich zu den
Jana: Plejaden gehören und wie viele Sterne aus dieser großen Wolke mit entstanden sind.
Jana: Das haben wir auch schon oft erzählt. Die Sonne ist auch so entstanden.
Jana: Große Molekülwolke kollabiert und die fragmentiert normalerweise.
Jana: Also das fällt nicht alles auf einen.
Evi: Das wollten wir auch mal machen. Entschuldige, wenn ich dich da jetzt unterbreche,
Evi: aber das so quasi so Sternentstehung, Leben.
Jana: One on one.
Evi: Ja, sowas hatten wir noch gar nicht wirklich da jetzt im Podcast,
Evi: fällt mir gerade auch aufhören.
Jana: Total, diese Grundlagen, die sind dann ganz wichtig und auch total interessant,
Jana: weil das ja auch noch nicht so...
Jana: Was ultralang bekannt ist, das finde ich mal wieder so faszinierend,
Jana: dass wir lange Zeit gar nicht so richtig wussten, was Sterne eigentlich sind.
Jana: Dass sie so aus Wasserstoff bestehen zum Beispiel, ist fast nicht ganz 100 Jahre
Jana: alt. Also das wissen wir noch gar nicht so lang.
Evi: Das war ja 1925, oder? Da hat sie die Cecilia Paine.
Evi: Genau, da hat sie ja ihre Doktorarbeit dazu geschrieben und hat das ja herausgefunden, wie das funktioniert.
Evi: Die hat das ja dann zurücknehmen müssen, quasi ihr Fazit aus ihren Untersuchungen.
Jana: Genau, hat das relativieren müssen.
Evi: Also ich habe da eben einen Artikel jetzt vor kurzem gelesen,
Evi: als es eben 1925 war, deswegen weiß ich das jetzt auch, also 100 Jahre ist das her.
Evi: Ihr Doktorvater, er hat ihm gemeint, nein, also das kann nicht sein,
Evi: so wie sie das da behauptet. Und dann hat sie wirklich zum Schluss das noch einmal geändert.
Evi: Aber sonst wäre sie nämlich durchgefallen, als hätte sie den Doktor nicht bekommen,
Evi: wenn sie es nicht geändert hätte. Und hat dann geschrieben, ja,
Evi: aber wahrscheinlich sind ihre Daten falsch.
Jana: War falsch, ja.
Evi: Ja, dass das nicht stimmt. Und ironischerweise, weil sie hat es ja spät in ihrem
Evi: Leben dann ja auch erst die Anerkennung eigentlich bekommen.
Evi: Für ihre Arbeit und für ihre Leistung. Und sie hat dann den Preis bekommen,
Evi: der nach ihrem Doktorvater benannt ist.
Evi: Also das finde ich ja total pervers. Aber gut.
Jana: Das war der Henry Norris Russell.
Evi: Ja, richtig.
Jana: Ich glaube, ihr Doktorvater war nochmal jemand anderes, aber der hatte einen
Jana: riesengroßen Einfluss.
Jana: Und aufgrund von dessen großem Druck, neulich habe ich ihre Doktorarbeit mal
Jana: gesucht und gefunden, steht dann da dieser Kommentar drin, dass das wahrscheinlich
Jana: gar nicht sein kann, dass Sterne
Jana: so zu großen Teilen aus... Also diese Vorstellung des Sterne einfach so
Jana: aus dem gleichen Zeug bestehen wie die Erde. Ich war komplett schockiert.
Jana: Ich habe mir gedacht, wie konnten die das damals glauben?
Evi: Das habe ich mir auch gedacht.
Jana: Wie soll denn das funktionieren? Das ist ja grauenvoll. Aber gut,
Jana: wusste man halt lange nicht. Also genau, braucht eine eigene Folge auf jeden Fall.
Jana: Und es ist auch spannend, also in der frühen Zeit des Universums,
Jana: als es praktisch nur Wasserstoff gab, sind eben diese Giganto-Riesensterne entstanden.
Jana: Also dass eine Wolke wirklich mehr oder weniger zu einem Stern kollabiert.
Jana: Und jetzt, da das Universum und diese Molekülwolken durchsetzter sind mit Metallen,
Jana: also mit schweren Elementen.
Jana: Metalle, astronomische Metalle, alles was mit Wasserstoff und Helium ist. Vorsicht.
Jana: Die haben eine kühlende Wirkung und damit kollabiert kleinere Teile der Wolke dann schneller.
Jana: Das könnte man auch mal wirklich im Detail ausarbeiten. Sehr, sehr spannend.
Jana: Aber es führt eben dazu, dass in der modernen Zeit des Universums Sterne aus
Jana: großen Molekülwolken immer in Gruppen entstehen.
Jana: Also ich glaube, man geht davon aus, dass auch die Sonne mit mindestens 600
Jana: Geschwistern entstanden ist.
Jana: Durch die Sternwinde Und durch die Dynamiken, die da eben am Start sind.
Jana: Verteilen sich die Sterne immer weiter weg.
Jana: Und da war jetzt eben die große Frage, sind die Pleiaden wirklich nur diese
Jana: Gruppe, die wir da abgegrenzt sehen können oder gibt es da noch Sterne,
Jana: die auch dazugehören und die sich inzwischen schon wirklich weit entfernt haben?
Jana: Und da hat man jetzt mit dem TESS-Weltraumteleskop und dem Gaia-Sternenkatalog,
Jana: den ich an der Stelle immer groß herausheben will, bin ein riesengroßer Gaia-Fan.
Jana: Und ich glaube, Gaia wird immer gar nicht so in der Öffentlichkeit honoriert, weil...
Jana: Gaia mehr Mittel zum Zweck ist. Gaia ist ein Teleskop, die hat Millionen von
Jana: Sternen katalogisiert, die Eigenschaften gemessen, also wie groß sind die,
Jana: was ist das für ein Sterntyp und so weiter.
Jana: Und das braucht man halt, wenn man ordentliche Forschung machen will,
Jana: muss man wissen, was ist das für ein Stern oder wie bewegt der sich.
Jana: Und da hat Gaia wirklich riesengroße Arbeit geleistet, hat ganz viel möglich
Jana: gemacht, auch was Exoplanetenforschung zum Beispiel angeht. Ich kann über den
Jana: Exoplaneten nichts sagen, wenn ich über den Stern nichts weiß.
Jana: Und deswegen ein Hoch auf Gaia an der Stelle.
Evi: Ich sehe, es wird bald eine eigene Folge über Gaia geben.
Jana: Also es ist ein super tolles Teleskop und TESS ist auch ein Teleskop im Weltall,
Jana: eigentlich gedacht für Exoplanetenforschung, kann man eben aber auch sehr gut Sterne mit beobachten.
Jana: Und da hat man eben in einem Umkreis von gut 1500 Lichtjahren die Plejaden ins
Jana: Visier genommen und hat diese Sterne in der Umgebung der Plejaden auf ihr Alter,
Jana: auf ihre Zusammensetzung und auf ihre Bewegung untersucht.
Jana: Weil man geht ja davon aus, dass die Sterne, die gleichzeitig entstanden sind,
Jana: die müssen erstens alle gleich alt sein und zweitens müssen sie eine sehr ähnliche
Jana: chemische Zusammensetzung haben.
Jana: Weil sie halt aus der gleichen Wolke entstehen. Und wenn man die Bewegung so
Jana: ein bisschen verfolgt und zurück extrapoliert, dann kann man eben herausfinden,
Jana: wo sind denn die, wo kommen die denn her, wo waren die denn ursprünglich.
Jana: Und, surprise, surprise, das, was wir als Plejaden kennen, ist wahrscheinlich
Jana: weitaus ein größeres System.
Jana: Da gehören neben den Plejaden, die wir heute dazu zählen, nicht nur die,
Jana: die wir mit bloßem Auge sehen, sondern auch mit Teleskopen, tausende weitere
Jana: Sterne. und, das fand ich auch interessant, mindestens noch drei,
Jana: vielleicht sogar fünf weitere Sternhaufen.
Jana: Also einzelne Cluster, die sich dann separiert haben. Das wissen wir eben,
Jana: weil diese Sterne alle sehr ähnlich sind.
Jana: Damit ist die Größe des Pleiadenkomplexes auf das 20-fache angewachsen und da
Jana: streckt sich über 1500 Lichtjahre.
Jana: Und das fand ich irgendwie sehr schön. Da gab es dann den Satz auch,
Jana: dass die Pleiaden das Herzstück einer stellaren Familie bilden,
Jana: dass sie im Laufe der Jahrmillionen auseinanderdriftet und weiter auseinanderdriften wird.
Jana: Aber eben, dass deutlich mehr Sterne zu dieser Sternenstehung,
Jana: zu dieser stellaren Kinderstube gehören.
Jana: Das ist natürlich eine interessante Forschung allein für die Pleiaden,
Jana: aber es stellt natürlich auch die Frage nach den Geschwistern der Sonne,
Jana: wenn ich jetzt vorhin schon gesagt habe, 600 Geschwister, wo sind die alle? Und man kennt ja.
Jana: Ein höchstwahrscheinliches Geschwisterteil der Sonne. Ich weiß nicht,
Jana: von dem Stern hast du wahrscheinlich auch schon mal gehört. Der Bruder oder
Jana: die Schwester der Sonne.
Evi: Welchen genau?
Jana: Der hat einen tollen Namen, der heißt HD162826. Ich weiß, du bist ein großer Nemesis-Fan.
Evi: Ja, ich wollte gerade sagen, ist das jetzt ein Nemesis-Kandidat nicht wirklich, oder?
Jana: Genau, nee, der ist zu weit weg. Der ist über zehn Lichtjahre entfernt inzwischen.
Jana: Also wäre kein Kandidat für Nemesis. Aber der Sonne eben in chemischer Zusammensetzung
Jana: praktisch identisch ist genau gleich alt wie die Sonne.
Jana: Und das ist ein bisschen kontrovers, das finde ich auch wild,
Jana: weil die Sonne ist ja viereinhalb Milliarden Jahre alt und man hat also versucht,
Jana: die Bewegung dieses Sterns viereinhalb Milliarden Jahre zurück zu verfolgen.
Jana: Und da gibt es dann Ergebnisse, die sagen, dann war der damals mit der Sonne an der gleichen Stelle.
Jana: Aber das ist natürlich, also ich verstehe, warum das kontrovers ist,
Jana: weil über viereinhalb Milliarden Jahre eine Dynamik zurückzuverfolgen in einer Galaxie, wo
Jana: andere Massen unterwegs sind, schwierig. Aber die chemische Zusammensetzung
Jana: und das Alter sind schon mal ein
Jana: guter Hinweis, dass das eventuell Geschwisterkind der Sonne sein könnte.
Evi: Ich wollte nämlich gerade sagen, dass halt so Rückrechnungen,
Evi: was jetzt die Dynamik betrifft und so, dass das halt schon sehr schwierig ist.
Evi: Ja, wahnsinnig. Wo hat sich der da über die Jahrmilliarden hinweg bewegt?
Evi: Deswegen ist es ja auch mitnehmen, es ist so schwierig.
Evi: Falls es eben so einen Zwillingsstern gibt von der Sonne, kann man das ja eigentlich
Evi: nicht mehr wirklich so weit zurückverfolgen.
Jana: Ja, das sind eben sehr chaotische Systeme. Also sobald da eine andere Masse
Jana: irgendwie mit ins Spiel kommt, verändert sich die Laufbahn und das kann man
Jana: natürlich nicht mehr zurückverfolgen.
Jana: Weil da müsste man andere Bewegungen zurückverfolgen und dann wird es sehr kompliziert.
Jana: Aber ich finde es interessant, weil wir wissen, dass es definitiv diese Geschwister
Jana: geben muss, dass die Sonne nicht alleine entstanden ist.
Jana: Wenn man eben sieht, dass die Plejaden eben in einem Komplex eigentlich sitzen,
Jana: über 1500 Lichtjahre weit und wirklich tausende von Sternen da dazugehören,
Jana: die alle aus der gleichen Wolke entstanden sind.
Jana: Das ist ja immer das Schöne im All, sag ich immer, kannst du ganz schlecht Prozesse
Jana: beim Werden wirklich begleiten, weil alles so lange dauert. Aber es ist groß
Jana: genug, dass du die gleichen Prozesse in unterschiedlichen Stadien beobachten kannst.
Jana: Und die Plejaden eben als junger Sternhaufen, in ein paar Millionen Jahren,
Jana: die uns vielleicht zeigen, okay, wie könnte es bei der Sonne gewesen sein vor
Jana: langer Zeit. Und das ist natürlich immer sehr, sehr spannend.
Jana: Genau, also das ist so der Kurzabriss der Geschichte der Plejaden und der neuen
Jana: Entdeckungen, Hinweise, die man zu ihnen gefunden hat.
Jana: Sie sind auch tatsächlich, muss man dann am Ende einfach platt dazu sagen,
Jana: auch wunderschön. Also es gibt ja diese tollen Aufnahmen von Teleskopen.
Jana: Die sind ja noch so halb eingehüllt in so ein bisschen Staub.
Jana: Ganz blaue Sterne sind das auch ganz viel, die ganz hellen, weil die sehr heiß noch sind.
Jana: Ich dachte, denen müsste man eigentlich mal eine eigene Folge widmen.
Evi: Ja, finde ich auch sehr schön, dass du das Thema heute ausgewählt hast,
Evi: weil wir tatsächlich noch gar nicht darüber gesprochen haben.
Evi: Ich finde es auch spannend zu sehen, wie viele andere Themen da jetzt auch aufgepoppt
Evi: sind, worüber man nicht noch alles sprechen könnte.
Evi: Also das alleine zeigt schon, wie spannend das ist. Und was mich auch immer
Evi: wieder überrascht ist, wie viele neue Sachen man herausfindet oder wie viele
Evi: Sachen man dann wieder bemerkt, dass man es nicht weiß.
Evi: Also auch was jetzt die Sonne betrifft und den Ursprung, weil wir kennen sie
Evi: so, wie sie ist und wo sie ist.
Evi: Aber dass sie auch mal einen Ursprung hatte, dass das auch mal in einer Wolke
Evi: war, in einem Sternhaufen, ist natürlich super spannend.
Evi: Vor allem haben viele ja vergessen, dass die Sonne auch ein Stern ist.
Jana: Dass die Sonne auch ein Stern ist, genau. Sonne, Mond und Sterne.
Jana: Die Sonne gehört da einfach dazu. Und es ist perfekt, so ein Thema.
Jana: Jetzt weiß ich schon wieder genau, was ich für die nächsten paar Folgen,
Jana: was ich da an Themen vorschlage. Kugelsternhaufen.
Jana: Es steckt alles mit drin. Ja, und auch total, diese Basics, diese Sternentstehung,
Jana: da ist so viel Feinheiten mit drin, so viel auch aktuelle Forschung,
Jana: dass das nämlich alles nicht so in Stein gemeißelt, wie man manchmal denkt.
Evi: Richtig, das wollte ich nämlich gerade sagen, weil du sagst, das sind so die Basics.
Evi: Das klingt dann immer so ein bisschen, ja, das ist ja fast schon trivial und Basiswissen und so.
Evi: Eigentlich ist es das aber gar nicht, weil du hast gerade gesagt,
Evi: das ist noch immer ein aktives Forschungsgebiet.
Evi: Es gibt immer noch sehr viele Fragen, die wir haben, die da noch nicht geklärt
Evi: sind, warum manche Sachen wie ablaufen. Ja, deswegen finde ich das ganz spannend.
Jana: Die Grundlagen vielleicht so im besten Sinne. Also ich meine,
Jana: das ist die Sterne, der Motor der Sterne ist ja so ein bisschen auch ein Rückgrat
Jana: der Astronomie, dass wir verstehen, wo kommt diese Energie her.
Jana: Ja, auch allein über Cecilia Payne-Kaposchkin müsste man eine eigene Folge machen,
Jana: weil das war jetzt auch nur angerissen, was die geleistet hat.
Jana: Und wie schwer wir uns immer wieder damit tun, solche Dinge zu akzeptieren.
Jana: Also dann hat man irgendwie diese Vorstellung, naja, Sterne sind einfach größere Planeten.
Jana: Und wenn dann jemand kommt und sagt, das kann eigentlich nicht sein.
Jana: Und hier sind auch wirklich Messdaten, die das Gegenteil beweisen.
Jana: Das ist erstmal wirklich auch aus der Community, heißt nö.
Jana: Und das ist bestimmt ein Fehler.
Evi: Ich frage mich gerade, ob das ein Vorworteil gegenüber den Männern ist,
Evi: aber ob das anders gewesen wäre, wenn Cecilia ein Mann gewesen wäre.
Jana: Ja, das darf man sich tatsächlich an der Stelle fragen.
Jana: Ich glaube, man hat halt immer wieder dieses Problem, dass Frauen,
Jana: das war ja auch bei Vera Rubin, glaube ich, der Fall, dass du sowieso so unter Druck stehst,
Jana: weil du halt eine der wenigen Frauen da bist, Dass man dann diesen Druck natürlich
Jana: auch stärker spürt, wenn irgendeine Koryphäe der Astronomie sagt,
Jana: nein, so ist es nicht, beendere das.
Jana: Also das ist ein ganz eigenes Thema, was auch in unserem Buch angesprochen wird, by the way.
Evi: Ja, genau.
Jana: Kleiner Teaser.
Evi: So nebenbei. Danke Jana, es war wie immer super spannend.
Evi: Wenn ihr euch ebenfalls bei uns bedanken wollt, wenn euch die Folge gefallen
Evi: hat oder generell, wenn euch der Podcast gefällt, dann freuen wir uns natürlich.
Evi: Ihr könnt das gerne machen über PayPal, könnt uns einmalig eine Spende zukommen lassen.
Evi: Das hat diesmal gemacht nämlich Helmut, Markus, Wolfram, Matthias und Lisa.
Evi: Herzlichen Dank an dieser Stelle von uns.
Evi: Matthias hat noch dazu geschrieben, dass er uns sehr gratuliert zu unserem Podcast
Evi: und ab und zu versteht er auch sogar etwas.
Evi: Ich hoffe, dass er oft etwas versteht. Und er hat dann auch noch dazu geschrieben,
Evi: dass seine Tochter, die fünf Jahre alt ist, bereits eine gewisse Faszination
Evi: an der Astronomie zeigt, was uns natürlich sehr erfreut.
Evi: Und dass er ihr, wenn sie dann mehr versteht, sicherlich auch den Podcast vorspielen wird.
Evi: Also da freuen wir uns schon auf eine zukünftige Hörerin, hoffe ich,
Evi: dass sie dann bald auch bei uns dabei sein wird und dabei hören wird.
Evi: Ich glaube, es gibt auch ein paar Folgen, die sich vielleicht auch für ein jüngeres Publikum eignen.
Evi: Lisa hat uns auch noch geschrieben. Sie bedankt sich auch für den Podcast.
Evi: Und wir haben bei ihr die Faszination für das Thema Weltall geweckt.
Evi: Also das freut uns natürlich auch immer sehr.
Evi: Also wenn ihr uns Spenden zukommen lassen wollt und dann auch noch so nette
Evi: Nachrichten hinterlässt, das freut uns dann immer ganz besonders,
Evi: wenn wir da so Feedback von euch bekommen.
Evi: Ihr könnt natürlich auch regelmäßig den Podcast unterstützen.
Evi: Und zwar könnt ihr das über Steady oder Patreon machen.
Evi: Da gibt es Cosmic Latte2Go, glaube ich, heißen die kleinsten Abos,
Evi: so ab drei, vier Euro im Monat seid ihr da dabei.
Evi: Das haben diesmal neu gemacht der Matthias und der Andreas. Vielen lieben Dank auch an dieser Stelle.
Evi: Also vielleicht wollt ihr so kurz vor Weihnachten noch bedürftigen Astronomen
Evi: und Podcasterinnen eine Spende zukommen lassen und freuen wir uns sehr, wenn ihr das macht.
Evi: Ansonsten könnt ihr uns natürlich auch einfach so.
Evi: Kontaktieren und uns Feedback geben, Kommentar hinterlassen,
Evi: schreibt uns gerne eine E-Mail an kontakt.kosmoglatte.at oder eben hinterlasst
Evi: einen Kommentar auf unserer Seite, kosmoglatte.at.
Evi: Ihr könnt uns gerne auch über Instagram kontaktieren, da sind wir als kosmoglatte.podcast zu finden.
Evi: Ansonsten, ja, ich habe vielleicht noch eine Kleinigkeit, als,
Evi: ich weiß nicht, was ein Wermutstropfen ist, da wir uns nicht in Bremen sehen konnten.
Evi: Ich meine, es ist ein bisschen weit entfernt von Bremen und zwar in Wien wäre ich oder bin ich am 4.
Evi: Dezember live im Planetarium mit Andreas Sator, ein sehr bekannter Podcaster
Evi: auch bei uns in Österreich mit Erklär mir die Welt.
Evi: Und mit ihm habe ich einen Live-Podcast im Planetarium in Wien am 4.
Evi: Dezember eben zum Thema Was wäre die Welt ohne Astronomie?
Jana: Ah, sehr schön. Ja, das ist doch schon mal ein gutes Alternativprogramm zumindest
Jana: zum Live-Podcast, der in Bremen ausgefallen ist.
Evi: Ja, für die, die halt in Wien sind. Und ja, das ist jetzt ein Live-Podcast.
Evi: Also es wird jetzt nicht so eine Show sein, wie es wir geplant hätten.
Evi: Aber ich freue mich schon sehr darauf.
Evi: Also wer da Zeit und Lust hat, kann da gerne vorbeikommen.
Evi: Ja, und ansonsten bleibt uns noch zu sagen. Ja, vielen Dank fürs Zuhören und
Evi: ja, eine gute Zeit. Und in zwei Wochen sind wir dann wieder da.
Jana: Genau, so ist es. Bis dann.
Evi: Tschüss.
Jana: Ciao.
Evi: Kennst du die Geschichte mit dem Lorbeerkranz?
Jana: Mit Apollo.
Evi: Ja, ja, mit den Nympfern.
Jana: Genau, dass er die Nympfe gejagt hat und die dann zum Lorbeerbaum wurde.
Jana: Ja, ja. Und er trägt dann den Kranz.
Evi: Ja, aber vor allem, dass er diesen Kranz halt trägt, dass er sie ja quasi da
Evi: bezwungen hat. Also ich finde, die Geschichte ist total arg.
Jana: Das ist wirklich schlimm, weil es ist ja wirklich die Geschichte.
Jana: Im Prinzip ist es, sie geht zum Äußersten, um ihm zu entkommen.
Jana: Und er nimmt sie sich dann trotzdem, sozusagen.
Evi: Ja, eben.
Jana: Das ist ganz schlimm, ja.
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