CL082 Steinwelten im All: Warum die Erde einzigartig ist
Shownotes
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Die Erde ist ein Gesteinsplanet. Aber was genau ist eigentlich ein Gesteinsplanet? Fest, felsig, irgendwie erdähnlich – das klingt zunächst einfach. Doch sobald wir den Blick über unser Sonnensystem hinaus richten, wird es schnell kompliziert. Denn dann zeigt sich: Die Erde ist unter den Gesteinsplaneten offenbar ein echter Sonderfall.
Die Exoplanetenforschung hat in den letzten Jahren eine große Überraschung zutage gefördert: Supererden und Mini-Neptune scheinen in der Milchstraße äußerst häufig zu sein, fehlen in unserem Sonnensystem jedoch komplett. Warum ist das so? Und was verraten uns diese fremden Welten über die Entstehung und Entwicklung von Planeten?
In dieser Episode begeben sich Eva und Jana auf eine Reise von Merkur, Venus und der Erde bis hin zu exotischen Exoplaneten wie GJ 1214b oder Kepler-11f. Gemeinsam gehen sie der Frage nach, ob die Grenzen zwischen Felswelt, Ozeanplanet und Mini-Gasplanet vielleicht viel fließender sind, als wir lange gedacht haben.
Steinwelten im All: Was Gesteinsplaneten wirklich ausmacht
Wenn wir von Gesteinsplaneten sprechen, denken viele sofort an die Erde. Doch der Begriff ist weniger eindeutig, als er klingt. In der Astronomie begegnen uns gleich mehrere Bezeichnungen: terrestrisch, tellurisch oder auch erdähnlich – wobei „erdähnlich“ streng genommen eher eine Interpretationsfrage ist. Klarer ist: Ein Gesteinsplanet besitzt eine feste Oberfläche, ist durch seine Gravitation annähernd kugelförmig und besteht im Wesentlichen aus Gestein und Metall.
Im Inneren sind diese Welten keineswegs homogen. Typisch ist ein Schalenaufbau: Im Zentrum sitzt ein metallischer Kern, meist reich an Eisen. Darum liegt ein Mantel aus Silikaten und Oxiden, darüber eine relativ dünne Kruste, in der sich jene Elemente anreichern, die nicht in den Mantel eingebaut werden können – auf der Erde zum Beispiel seltene Erden, Kalium oder Uran. Dieser Aufbau bestimmt nicht nur die Geologie, sondern auch, ob ein Planet noch vulkanisch aktiv ist, ein Magnetfeld besitzt oder tektonische Prozesse antreibt.
Warum die Dichte so wichtig ist
Ein zentraler Unterschied zwischen Gesteinsplaneten und Gasriesen ist ihre mittlere Dichte. Während Saturn mit nur rund 0,69 g/cm³ theoretisch auf Wasser schwimmen würde, liegen Erde, Venus und Merkur bei über 5 g/cm³. Diese Zahlen verraten, ob ein Planet überwiegend aus Wasserstoff und Helium besteht – oder aus schweren Materialien wie Silikaten, Eisen und Magnesium. Genau deshalb ist die Dichte in der Exoplanetenforschung ein Schlüsselkriterium: Zwei Planeten können fast gleich groß sein, aber völlig unterschiedlich aufgebaut. Ein Planet mit Erdgröße muss also keineswegs eine „zweite Erde“ sein.
Die Entstehung von Gesteinsplaneten
Gesteinsplaneten und Gasriesen entstehen beide in protoplanetaren Scheiben um junge Sterne. Doch ihre Entwicklungswege trennen sich früh. Gasriesen bilden sich meist weit draußen, jenseits der Schneelinie – also dort, wo es kalt genug ist, dass Wasser, Ammoniak und Methan gefrieren. Dort steht deutlich mehr Material zur Verfügung. Ihre Kerne wachsen schnell genug, um in nur 3 bis 5 Millionen Jahren große Mengen Wasserstoff und Helium einzufangen, bevor die Gasreste der Scheibe verschwinden. Im inneren Planetensystem ist es dafür zu heiß. Hier bleiben nur Metalle und Gesteine übrig. Das Materialangebot ist kleiner, das Wachstum langsamer. Die kritische Masse für einen massiven Gaseinfang wird meist nicht erreicht. Deshalb dauerte die Entstehung der Erde vermutlich 30 bis 50 Millionen Jahre – also etwa zehnmal länger als bei den Gasriesen.
Atmosphären: zu wenig, zu viel – oder genau richtig?
Ob ein Gesteinsplanet seine Atmosphäre behalten kann, hängt von mehreren Faktoren ab: von seiner Schwerkraft, von einem Magnetfeld, das vor dem Sonnenwind schützt, und von vulkanischer Aktivität, die verlorene Gase wieder nachliefert.
So ist der Merkur zu klein, um Gase langfristig festzuhalten, und besitzt kein starkes schützendes Magnetfeld. Der Mars verlor sein globales Magnetfeld vor rund 4 Milliarden Jahren. Seitdem wird seine Atmosphäre Stück für Stück vom Sonnenwind abgetragen. Die Venus zeigt uns das Gegenextrem: Dort führte eine extrem dichte CO₂-Atmosphäre zu einem außer Kontrolle geratenen Treibhauseffekt. Die Erde liegt offenbar in einem bemerkenswert schmalen Bereich, in dem Atmosphäre, Geologie und Sternumgebung zusammenpassen.
Die Erde als Sonderfall: Plattentektonik als planetarer Thermostat
Ein besonders spannender Punkt: Die Erde ist bislang der einzige bekannte Planet mit aktiver Plattentektonik. Dafür braucht es offenbar eine sehr spezielle Kombination aus Mantelviskosität, innerer Wärme – unter anderem aus radioaktiven Zerfallsprozessen – und vermutlich auch Wasser, das als eine Art Schmiermittel wirkt. Warum ist das so wichtig? Weil die Plattentektonik den Kohlenstoffkreislauf reguliert. CO₂ wird durch Verwitterung gebunden und durch Vulkanismus wieder freigesetzt. Das stabilisiert das Klima über geologische Zeiträume von Milliarden Jahren. Ohne diesen Mechanismus gäbe es wahrscheinlich keinen langfristigen planetaren „Thermostat“ und damit womöglich auch keine stabilen Bedingungen für komplexes Leben.
Warum Gesteinsplaneten so wenige Monde haben
Auch bei den Monden zeigt sich der Unterschied zu den Gasriesen deutlich: Merkur und Venus haben gar keine Monde, die Erde einen (dafür aber einen relativ großen) und Mars besitzt zwei kleine Monde. Im Vergleich dazu besitzen zum Beispiel Jupiter und Saturn riesige Mondsysteme mit Dutzenden bis über hundert bekannten Monden. Das liegt vor allem daran, dass Gasriesen durch ihre starke Gravitation und ihre Entstehung in gas- und eisreichen Regionen viel leichter große Mondsysteme ausbilden konnten.
Supererden, Mini-Neptune und der Planetentyp, der uns fehlt
Die Exoplanetenforschung hat gezeigt: Unser Sonnensystem ist nicht unbedingt typisch. Ein Planetentyp, der in der Milchstraße offenbar sehr häufig vorkommt, fehlt bei uns komplett: Supererden und Mini-Neptune.
Supererden sind Planeten mit ungefähr 1 bis 10 Erdmassen bzw. etwa 1 bis 2 Erdradien. Der Name bedeutet nicht automatisch, dass sie wirklich felsig sind.
Mini-Neptune liegen oft bei 2 bis 4 Erdradien und haben deutlich geringere Dichten. Sie besitzen wahrscheinlich eine dicke Hülle aus Wasserstoff/Helium, Wasser, Ammoniak oder anderen flüchtigen Stoffen.
Die Radius-Lücke: der Fulton Gap
2017 entdeckten Benjamin Fulton und Kolleg:innen in den Kepler-Daten, dass es auffallend wenige Planeten mit einem Radius zwischen ungefähr 1,5 und 2,0 Erdradien. Unterhalb dieser Grenze finden wir eher felsige Supererden, oberhalb eher Mini-Neptune mit Gashülle. Diese Lücke wird als Radius-Lücke oder Fulton Gap bezeichnet. Eine Erklärung für diese Lücke ist die Photoverdampfung. Junge Sterne senden starke UV-Strahlung aus, die dünne Atmosphären kleiner Planeten in den ersten 100 Millionen Jahren wegblasen kann. Zurück bleibt ein nackter Felskern. Größere Planeten halten ihre Hülle fest und bleiben Mini-Neptune. Eine weitere Erklärung ist die core-powered mass loss: Dabei treibt die Wärme aus dem Planeteninneren selbst den Atmosphärenverlust an. Wahrscheinlich spielen beide Prozesse zusammen.
Warum Mini-Neptune keine Gasriesen werden
Viele Mini-Neptune entstehen wahrscheinlich jenseits der Eislinie, wo ihre Kerne auf 3 bis 10 Erdmassen anwachsen können. Sie sammeln zwar Gas ein, aber oft nicht genug, um die entscheidende Schwelle zur Runaway-Akkretion zu überschreiten. Bei einem echten Gasriesen passiert irgendwann etwas Dramatisches: Die Masse der Gashülle wird vergleichbar mit der Kernmasse. Dann beschleunigt sich die Kontraktion der Hülle, und der Planet kann immer schneller weiteres Gas binden. Mini-Neptune schaffen diesen Kipppunkt offenbar nicht – entweder weil ihr Kern zu klein bleibt oder weil die Gashülle zu langsam abkühlt.
Beispiele aus der Exoplanetenforschung:
Einige bekannte Beispiele zeigen, wie seltsam diese Welten sein können: Kepler-11f: mit rund 2,6 Erdradien, aber nur 2,3 Erdmassen hat er eine extrem geringe Dichte und ist eher eine aufgeblähte Welt mit dicker Atmosphäre als ein klassischer Felsplanet. GJ 1214b: mit etwa 2,5 Erdradien und rund 7 Erdmassen ist es ein Planet mit vermutlich dichter Hochatmosphäre, Wolken oder Dunst und möglicherweise tiefen Schichten aus Wasser oder exotischen Flüssigkeiten. Solche Planeten zeigen, dass es zwischen klassischem Gesteinsplaneten und kleinem Gasplaneten vermutlich eine ganze Landschaft von Ozeanwelten, Wasserwelten und Übergangsformen gibt.
Mehr als nur “kleine feste Planeten”
Gesteinsplaneten sind weit mehr als nur „kleine feste Planeten“. Sie unterscheiden sich in Dichte, innerem Aufbau, Atmosphäre, Geologie und Entstehungsgeschichte, in der die Erde in vielerlei Hinsicht ein Sonderfall zu sein scheint. Gleichzeitig zeigt uns die Exoplanetenforschung, dass unser Sonnensystem nicht den Standard liefert, sondern eher eine besondere Auswahl. Gerade deshalb lohnt sich der Blick auf Gesteinsplaneten: Sie erzählen uns nicht nur, wie die Erde entstanden ist, sondern auch, wie unterschiedlich „erdähnliche“ Welten im Universum tatsächlich sein können.
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Transkript anzeigen
Evi: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Cosmic Latte.
Evi: Diesmal mit Jana. Hi Jana.
Jana: Hallo.
Evi: Hi. Ich freue mich ja schon sehr auf die Folge heute mit dir,
Evi: weil du hast uns ja das letzte Mal ganz gemein mit einem Cliffhanger entlassen.
Jana: So ist es, genau.
Evi: Und hast ja dann gesagt, so ja, schalten Sie wieder ein. Das nächste Mal geht es weiter.
Jana: So kriegt man die Leute ja zurück.
Evi: Ich bin ja dann immer sehr sensibilisiert auf diese ganzen Themen, die wir da besprechen.
Evi: Und ich höre und lese dann immer nur dann plötzlich über dieses und jenes.
Evi: Und das letzte Mal hast du ja, in Cosmogleter 79 war das, über das aufregende
Evi: Leben von Gasriesen, also Gasplaneten gesprochen, das ich ja auch sehr spannend gefunden habe.
Evi: Eigentlich ist es ja so, dass es total einfach erscheint zuerst,
Evi: oder? Es gibt Gasplaneten und Gesteinsplaneten.
Jana: Ja, genau. Ja, also ich habe mir deswegen das als Thema ja auch gesucht,
Jana: weil ich mir dachte, ja klar, das weiß ja irgendwie jeder, aber dann liest man
Jana: irgendwie ein bisschen mehr dazu und denkt, es ist schon kompliziert.
Jana: Und dann gibt es ja auch noch Planeten, die bei uns im Sonnensystem gar nicht
Jana: vorkommen und Planeten, die wir uns vorstellen können, von denen wir aber noch
Jana: gar nichts wissen. Und da gibt es natürlich viel zu erzählen.
Evi: Ganz spannend. Also für mich beim letzten Mal war jetzt eigentlich alles ganz klar.
Evi: Das sind Gesteinsplaneten, die haben eine feste Oberfläche und dann gibt es
Evi: eben diese Gasplaneten.
Evi: Ja, da muss man ein bisschen über die Oberflächendefinition sprechen.
Evi: Und dann hat man ja Exoplaneten entdeckt.
Evi: Und ich glaube, es war ja 51 Pegasi b, oder? Der so dann ein bisschen alles
Evi: auf den Kopf gestellt hat.
Jana: Komplett, ja.
Evi: Das ist ein heißer Jupiter und der ist ja viel näher an seinem Stern,
Evi: als wir das eigentlich angenommen haben, dass das überhaupt möglich ist.
Evi: Und da hat man sich manchmal überlegen müssen, wie passiert das oder wie hat das passieren können?
Evi: Stimmt da bei uns was nicht oder woanders? Und da ist man auch darauf gekommen,
Evi: dass sie dann nach ihrer Entstehung dann vielleicht doch noch woanders hinwarten,
Evi: dass das vielleicht doch wichtiger oder öfters vorkommt, als man geglaubt hat.
Jana: Und das ist einfach Planeten, Konstellationen, Entstehungsweisen und aber auch
Jana: Evolutionen gibt es, die wir in unserem eigenen System überhaupt nicht beobachten.
Jana: Also ich glaube, es ist wieder extrem bezeichnend, dass wir Menschen immer wieder
Jana: davon überrascht sind und eigentlich sollten wir langsam aufhören,
Jana: davon überrascht zu sein, dass nicht alles genauso ist wie bei uns daheim.
Evi: Ja, stimmt.
Jana: Dass es halt irgendwie noch andere Möglichkeiten gibt und gerade bei den Planeten
Jana: sieht man das halt sehr deutlich.
Evi: Ja, und auch andere Planetentypen. Also du hast es ja vorhin ja schon ganz kurz
Evi: gesagt, dass wir da ja auch dann in den Weiten andere Planeten durchaus auch
Evi: entdeckt haben, die ja bei uns, glaube ich, ja gar nicht vorkommen.
Jana: Die fehlen, ja, genau so ist es.
Evi: Und dann hast du uns am Ende noch entlassen mit der großen Frage,
Evi: welche Rolle jetzt natürlich solche Supererden spielen auf der Suche nach außerirdischem Leben.
Evi: Und da bin ich jetzt natürlich schon ganz gespannt, wie du das alles hier auflösen wirst.
Jana: Genau, darum wird es gehen. Ich werde natürlich die Beantwortung dieser Frage
Jana: wieder ein bisschen nach hinten schieben, sodass wir nicht gleich am Anfang
Jana: alles verraten. Das haben wir fast gedacht.
Evi: Aber bleiben Sie dran.
Jana: Aber bleiben Sie dran. Nein, genau, aber es wird ein bisschen darum gehen,
Jana: weil das ist ja sozusagen das große Highlight oder der Grund auch,
Jana: warum ich mir gedacht habe, man müsste es eigentlich mal in Folgen bearbeiten,
Jana: Gesteinsplaneten, Gasriesen, dass wir vor der Situation stehen,
Jana: jetzt nachdem wir über 6000 Exoplaneten gefunden haben, dass es nicht nur nicht
Jana: überall so ist wie bei uns daheim,
Jana: sondern dass wir tatsächlich ein bisschen eine Ausnahme stellen könnten,
Jana: weil bei uns einfach was ganz Wichtiges fehlt, was überall anders extrem häufig
Jana: zu sein scheint, was die Planetentypen angeht.
Jana: Und da kann man dann gleich einsteigen in die Welt der Gesteinsplaneten.
Evi: Ich setze das gleich fort von vorhin, also bleiben Sie dran,
Evi: wir sind gleich wieder da.
Jana: So ist es.
Evi: Ich bin ja gespannt, ist es da eindeutiger als bei den Gasplaneten,
Evi: weil da gab es ja dann eben so ein bisschen Probleme mit den Zuordnungen.
Jana: Also es ist tatsächlich heute noch so, dass wir...
Jana: Die keine offizielle Planetentyp-Bestimmungsmöglichkeit haben.
Jana: Also es gibt immer wieder Versuche, das zu machen und zu sagen,
Jana: ja, das ist jetzt die Kategorie, aber es ist nichts Offizielles.
Jana: Also jeder darf da im Prinzip machen, was er möchte.
Jana: Aber am Anfang kann man ja mal mit dem Offensichtlichen einsteigen.
Jana: Also Gesteinsplaneten, die manchmal auch als erdähnlich bezeichnet werden,
Jana: da muss man aber wirklich aufpassen, weil mit erdähnlich kann ja alles gemeinsam
Jana: von, es ist wirklich ein Planet wie die Erde mit Biosphäre und gleicher Atmosphäre, zu,
Jana: naja, ist von der Größe her ungefähr die Erde.
Jana: Und dann kennt man natürlich noch das Wort terrestrisch oder tellurisch.
Jana: Ich habe mich gewundert, kennst du das tellurische Planeten?
Jana: Ist dir das schon mal untergekommen?
Evi: Nein, ich finde, das klingt ein bisschen nach Dr. Who, oder?
Jana: Ja, ja, das klingt ganz komisch. Und ich war auch so, tellur ist ja so ein ganz seltenes Element.
Jana: Ich habe ja kein Latein in der Schule gehabt und dann habe ich es irgendwann
Jana: gegoogelt und mir ist von Wikipedia erzählt worden, dass tellur der römische Name für Gaia ist.
Jana: Also für Erde, für Land. Und deswegen tellurisch ist dann eigentlich auch nicht
Jana: das Element tellur, was wir aus dem Periodensystem kennen, sondern bedeutet
Jana: eben erdähnlicher Planet oder Landplanet sozusagen.
Evi: Okay, also den Bildungsauftrag hätten wir hiermit schon erfüllt. Sehr gut.
Jana: Der ist schon erfüllt, genau.
Evi: Und wenn wir von erdähnlich sprechen, wo du gesagt hast, das ist jetzt so ein
Evi: bisschen Definitionssache. Wir haben ja schon auch über die Venus ja gesprochen.
Evi: Eigentlich ist sie dann auch erdähnlich, weil sie ist ja so von Größe und Dings.
Evi: Da haben wir gesagt, dass sie ja so ein bisschen fast ein Zwilling ist,
Evi: aber die ist ja eigentlich ganz anders. Das weiß ich ja, die Hölle auf Erden
Evi: unter Anführungszeichen ist ja ganz heiß und wir wissen ja, dass sie ganz anders ist.
Evi: Aber würde es das dann auch jetzt erdähnlich sein, wenn es jetzt zum Beispiel ein Exoplanet wäre?
Jana: Ja, auf jeden Fall. Also das ist genau der Punkt, dass ich eben diese Bezeichnung
Jana: erdähnlich oder dann eben auch tellurisch in dem Fall, was ja auch irgendwie
Jana: auf die Erde abzielt, schwierig finde, weil Gesteinsplanet passt da halt einfach besser.
Jana: Man hat einen Planeten mit einer festen Oberfläche und das hat die Venus.
Jana: Also da kann man sich nicht drüber streiten.
Jana: Das ist eben der Punkt, dass sie eben nicht erdeähnlich ist.
Jana: Aber sie ist von der Grundform des Planeten schon wie die Erde und sollte in
Jana: die gleiche Oberkategorie fallen.
Jana: Finde ich. Das ist aber jetzt auch nur die persönliche Meinung.
Jana: Genau. Also es geht ein bisschen auch darum, wie die Planeten aufgebaut sind.
Jana: Wir haben ja letztes Mal auch darüber gesprochen, die Gasplaneten haben ja diese
Jana: wahnsinnig dicke Gasschicht, deswegen heißen sie so.
Jana: Und man geht aber davon aus, dass sie schon einen festen Kern haben.
Jana: Wie groß die sind, ist es ein bisschen umstritten.
Jana: Und bei diesen Gesteinsplaneten ist es eben so, dass man sagt,
Jana: naja, die haben einen Eisenkern im Zentrum. Das hat die Erde auch.
Jana: Und dann kommt so ein Mantel aus Silikaten und Oxiden und dann eine dünne Kruste.
Jana: Jetzt kann es natürlich sein, dass der Kern zum Beispiel schon erkaltet ist, wie beim Mars.
Jana: Oder eben auch nicht, wie bei der Erde, sodass der sich noch bewegt und ein
Jana: Magnetfeld hervorrufen kann.
Jana: Aber es ist eben dieser Schalenaufbau.
Jana: Da gibt es dann natürlich auch wieder Situationen, wo Leute sagen,
Jana: ja, aber es gibt ja auch Körper, sowas wie zum Beispiel hier Europa,
Jana: der Jupiter-Mond, der ist ja kein Planet.
Jana: Aber es könnte ja auch Exoplaneten geben, die so aufgebaut sind wie Europa und
Jana: dann hat man keine Silikatkruste, sondern eine Eiskruste.
Jana: Das zählt aber natürlich auch als Gesteinsplanet dann.
Jana: Also feste Oberfläche, glaube ich, ist das, woran man es festmachen kann.
Jana: Ich finde, die sinnvollste Einordnung ist anhand Masse und Radius,
Jana: also Gesteinsplaneten nochmal ein bisschen zu sortieren.
Jana: Wir haben ja auch unterschiedlich große Gesteinsplaneten bei uns im eigenen System.
Jana: Da haben wir so Merkur, die Größe von Merkur, da sind wir bei weniger als 10 Prozent Erdmasse.
Jana: Das kann man dann als Mini-Terran bezeichnen, also ganz kleine.
Jana: Dann gibt es die Marsgröße. Der Mars ist ja auch nochmal kleiner als die Erde.
Jana: Da geht man von so 10 bis 50 Prozent Erdmasse und 40 bis 80 Prozent Erdradius.
Jana: Das sind die Subterrans.
Jana: Dann gibt es die Terrans.
Jana: Ja, klar, erdgroß ungefähr. Und dann, und das ist das Interessante,
Jana: die Super Terrans zwischen fünf und zehn Erdmassen und zwischen anderthalb bis
Jana: zweieinhalb Erdradien.
Jana: Und von denen reden wir nachher gleich noch mehr.
Evi: Okay, bin ich gespannt.
Jana: Es ist natürlich die Sache mit, ja klar, die Gasriesen sind groß,
Jana: die Gesteinsplaneten sind kleiner, aber es geht gar nicht so sehr nur um die
Jana: Größe, sondern es ist die Kombination aus Masse und Radius. Deswegen finde ich
Jana: eben diese Einordnung von eben auch am sinnvollsten.
Jana: Es gibt eine Grafik, die in vielen Papern auf die eine oder andere Art auch
Jana: wiederverwendet wird. Da würde ich den Link auch in die Shownotes packen.
Jana: Da sieht man einfach einen Graphen, eine Skala, wo die Planetenmasse und auf
Jana: der x-Achse die Masse und auf der y-Achse der Radius angebracht ist und Masse
Jana: und Radius in Kombination ergibt.
Jana: Die Dichte. Und die Dichte ist ganz wichtig bei diesen Gesteinsplaneten,
Jana: weil es gibt eben sowas wie die Erde.
Jana: Und die Erde hat eine Dichte, die liegt bei so ungefähr 5,5 Gramm pro Kubikzentimeter.
Jana: Und das bedeutet, sie besteht fast zu 100 Prozent aus Gestein.
Jana: Jetzt könnte man sich natürlich echauffieren und sagen, was,
Jana: die Erde, der blaue Planet, das beschicht auch hauptsächlich aus Wasser.
Jana: Ja, die Oberfläche ist viel vom Wasser bedeckt, aber unsere Ozeane sind furchtbar
Jana: flach im Vergleich zu unserem Radius.
Jana: Also die Ozeane gehen ja nicht bis in den Erdkern hinein oder auch nur in die Nähe davon.
Jana: Ja, wir sind so eine angenässte Gesteinskugel mit flachen Pfützen obendrauf.
Jana: Also man hat auch schon Planeten gefunden, die haben Dichten,
Jana: die sind niedriger, aber noch nicht so niedrig, dass sie als Grasriesen gelten.
Jana: Und da nimmt man eben an, dass es sich vielleicht um Planeten handelt,
Jana: die sehr, sehr tiefe Ozeane haben.
Jana: Also wirklich hunderte Kilometer tiefe Ozeane.
Jana: Und das ist dann schon exotisch.
Jana: Also wir haben ja, was hat der Marianengraben? Ich versuche es mir immer so
Jana: zu merken, Mount Everest könnte man einmal so gerade so in den Marianengraben
Jana: stellen. Man kann sich eben vorstellen, dass es Welten gibt.
Jana: Ich muss dann immer so ein bisschen an Interstellar denken.
Jana: Hast du wahrscheinlich auch gesehen, wo sie auf dem Ozeanplaneten landen.
Jana: Also komplett bedeckt von einem einzigen und einem sehr, sehr tiefen Ozean.
Jana: Und dann passieren natürlich ganz komische Sachen. Wenn es da unten drunter
Jana: unter dem Ozean irgendeine Oberfläche gibt, also vielleicht Eis oder sowas,
Jana: das ist an enormen Drücken ausgesetzt. Da muss ich feststellen,
Jana: irgendwie hunderte Kilometer hohe Wassersäule.
Evi: Ja eben, das habe ich gerade gedacht.
Jana: Das ist ein bisschen wild. Also sowas ist natürlich denkbar.
Jana: Und dann ist aber auch in die andere Richtung, haben wir auch schon Exoplaneten
Jana: entdeckt, die deutlich höhere Dichten haben als die Erde.
Jana: Zum Beispiel gibt es Planeten, wo wir einfach der Meinung sind,
Jana: dass die irgendwie ihren äußeren Mantel verloren haben.
Jana: Denn die haben Dichten, die praktisch eine...
Jana: Eisenkugel entsprechen. Also das sind einfach ganz, ganz dicht gepackte Dinger.
Jana: Da kann natürlich alles Mögliche passieren, warum so ein Planet so eine Dichte erreicht.
Jana: Es sind nicht so viele, man findet das nicht so oft. Die meisten Planeten,
Jana: die wir, so Exoplaneten, die wir da draußen finden, haben so eine Dichte wie
Jana: die Erde vielleicht ein bisschen weniger dicht.
Jana: Und man sieht auch Erde und Venus zum Beispiel haben eine sehr ähnliche Dichte.
Jana: Auch der Merkur ist da in der richtigen Gegend. Der Mars ist ein bisschen weniger dicht.
Jana: Der hat eine porösere Oberfläche sozusagen. Und wo es dann ganz klar wird,
Jana: ist, wenn man sich die Dichten anguckt von Jupiter und Saturn.
Jana: Also zum Beispiel Saturn hat eine Dichte von 0,69 Gramm pro Kubikzentimeter.
Jana: Der würde auf Wasser schwimmen.
Evi: Das finde ich ganz witzig, diese Vorstellung.
Jana: Genau, so richtige Zuckerwatten-Dichte ist das eigentlich.
Jana: Und da sieht man dann eben diesen großen Unterschied zwischen Gas und Gesteinsplaneten.
Jana: Die Dichte ist einfach viel höher.
Evi: Ich weiß nicht, ob du noch darauf zu sprechen kommst, aber hat das mit dem Entstehungsprozess zu tun?
Evi: Also wo sie entstehen, wie sie entstehen oder wie genau kann ich mir das vorstellen?
Jana: Wir haben ja letztes Mal schon über die Entstehung von den Gasriesen gesprochen.
Jana: Auch der Grund, warum die Entdeckung von 51 Pegasi B so erstaunlich war,
Jana: war ja, dass der so nah am Stern stand.
Jana: Und bei uns sind die Gasriesen ja draußen und das macht eigentlich auch Sinn,
Jana: denn die entstehen sehr weit draußen hinter dieser sogenannten Schneelinie.
Jana: Die ist bei uns so zwischen 3 und 5 AU, zwischen 3 und 5 Mal weiter von der
Jana: Sonne entfernt als die Erde.
Jana: Und da ist es einfach kalt genug, dass Eis, also verschiedene Eise,
Jana: Wassereis, aber auch Ammoniak oder Methan, leicht und schnell Verbindungen entstehen.
Jana: Eingeht und fest wird. Und so ist halt sehr viel Material da draußen da.
Jana: Also diese protoplanetare Scheibe, diese Keilform, die wird nach außen hindern immer dicker.
Jana: Und da draußen kann man einfach schneller größer werden. Da ist mehr da,
Jana: da ist mehr Eis da, an dem sich alles festhalten kann.
Jana: Und diese Gasriesen, die entstehen innerhalb von ein paar Millionen Jahre.
Jana: Und im Inneren so ein System, da wo die terrestrischen oder die Gesteinsplaneten
Jana: eben entstehen, das ist zu heiß für Eis und es bleibt halt nur das Gestein und Metall übrig.
Jana: Also die Planeten müssen sich dann mit den Silikaten, Eisen, Magnesium etc.
Jana: Zufriedengeben, was da eben da ist. Und diese Planeten innen wachsen halt viel, viel langsamer.
Jana: Also zum Beispiel die Erde hat 30 bis 50 Millionen Jahre gebraucht,
Jana: bis die Entstehung abgeschlossen war.
Jana: Das ist zehnmal langsamer, als die Gasriesen brauchen. Definitiv hat was mit
Jana: der Entstehung zu tun. Man ist sich heute auch ziemlich sicher,
Jana: dass es auch wirklich so ist.
Jana: Gasriesen entstehen draußen, Gesteinsplaneten entstehen drin.
Jana: Wie kommt dann sowas wie ein heißer Jupiter zustande?
Jana: Wie du eben gesagt hast, Migration. Also man geht stark davon aus,
Jana: dass diese großen Planeten, wenn sie so nah am Stern sind, sind sie irgendwie reingewandert.
Jana: Weil die können da drinnen nicht entstehen. Da ist einfach nicht genügend Material vorn.
Evi: Okay gut, also da sind wir uns sicher.
Jana: Genau, da sind wir uns ziemlich sicher. Es gibt natürlich noch andere Vorstellungen,
Jana: Theorien, aber vorherrschend, würde ich jetzt mal behaupten,
Jana: ist diese Migrationsgeschichte.
Jana: Ja und dann kommt man aber zu eben den Unterschieden zwischen den Gesteinsplaneten
Jana: und auch dieser Problematik eben alles als erdähnlich zu bezeichnen,
Jana: was wirklich von der Größe und von der Masse passt. Wir sehen es ja mit unserem eigenen System.
Jana: Die Venus ist extrem ähnlich, was Größe und Masse betrifft.
Jana: Wenn wir die von außen anschauen würden,
Jana: also wenn wir sozusagen Aliens wären und wir schauen auf die Sonne und sehen
Jana: Erde und Venus, würden wir behaupten, dass beide bewohnbar sind,
Jana: weil beide sich ja theoretisch in der habitablen Zone befinden und von der Größe her passen.
Jana: Aber wir wissen ja, die Venus ist gar nicht bewohnbar und das liegt eben an der Atmosphäre.
Jana: Die Frage, was ein Gesteinsplanet für eine Atmosphäre hat, die hängt im Prinzip von drei Faktoren ab.
Jana: Es ist einmal die Schwerkraft, also es muss schon ein großer Planet sein,
Jana: damit der die Gase überhaupt festhalten kann.
Jana: Man merkt es zum Beispiel am Merkur, der kann keine Atmosphäre halten,
Jana: der ist einfach zu klein.
Jana: Dann braucht man ein Magnetfeld.
Jana: Denn die Sonne oder jeder Stern, der da im System steht, die strahlen ja und
Jana: diese Strahlung ist enorm energiereich und betreibt, was man als atmospheric stripping kennt.
Jana: Also wirklich die Atmosphäre wird da abgetragen durch die harsche Strahlung
Jana: des Sterns und man kann seine Atmosphäre schützen, wenn man ein Magnetfeld hat.
Jana: Das sieht man ganz deutlich zum Beispiel beim Mars.
Jana: Kern ist erkaltet, Magnetfeld verloren gegangen, Atmosphäre praktisch weg,
Jana: also minimal nur noch vorhanden.
Jana: Genau, und dann ist es auch noch wichtig, dass man irgendwie eine Nachlieferungsmöglichkeit
Jana: besitzt. Das kann alles Mögliche sein.
Jana: Das gibt es zum Beispiel, wie auf Io, dem Jupiter-Mond, der hat ja tatsächlich
Jana: Vulkane, was dazu führt, dass das ein bisschen seine atmosphärische Hülle hat,
Jana: weil da ständig Gase in die Luft geblasen werden.
Jana: Auf der Erde gibt es natürlich auch Vulkanismus, der dazu führt,
Jana: dass gewisse Sachen in die Atmosphäre kommen.
Jana: Aber auf der Erde gibt es auch Leben. So wird zum Beispiel Sauerstoff nachgeliefert in die Atmosphäre.
Jana: Solche Mechanismen muss es halt in irgendeiner Form geben. Die Venus zeigt uns
Jana: halt ganz deutlich, dass es nicht nur darum geht, seine Atmosphäre festhalten
Jana: zu können, sondern auch, dass man die richtige Komposition, die richtige Chemie am Anfang hat.
Jana: Denn wir haben bei der Venus, wie wir in der Venus-Folge gelernt haben,
Jana: einen CO2-Anteil von 96 Prozent. Und das ist zu hoch für das Leben.
Jana: Also das ist heftig. Das ist ein Runaway-Treibhauseffekt.
Jana: Und daran sieht man eben, dass diese Atmosphären, die ja im Vergleich zu den
Jana: Gasriesen noch immer sehr, sehr dünn sind, also selbst die Venusatmosphäre ist
Jana: nichts im Vergleich zu der Jupiteratmosphäre in Anführungszeichen,
Jana: aber kann sich natürlich stark voneinander unterscheiden, je nachdem,
Jana: was man für Anfangsbedingungen hatte und dann wie der Planet an sich aufgebaut ist.
Jana: Jetzt geht es also darum, warum ist die Erde der Gesteinsplanet,
Jana: der Leben hält, während alle anderen es nicht tun.
Jana: Und da gibt es natürlich viele Gründe und auf die Biologie oder die Entstehung
Jana: von Leben will ich gar nicht so sehr eingehen.
Jana: Aber wir haben zwei ganz große Sonderfälle.
Jana: Die Erde unter den Gesteinsplaneten des Sonnensystems. Das eine ist Plattentektonik.
Jana: Die Erde ist der einzige bekannte Planet mit aktiver Plattentektonik,
Jana: also weder Mars noch Venus und der Merkur schon gleich dreimal nicht, hat Plattentektonik.
Evi: Ja, das ist auch sowas, Plattentektonik, das ist so komplett unterschätzt, oder?
Jana: Mhm, total.
Evi: Also jetzt in dem Kontext auch, ja.
Jana: Bewegt sich das halt so ein bisschen, aber das ist wirklich ganz, ganz wichtig.
Jana: In der Schule hatten wir immer diese große Karte von den Superkontinenten,
Jana: also Pangea natürlich, und dass sich das dann alles getrennt hat und dass man
Jana: sieht, das finde ich immer noch so lustig, dass man sieht,
Jana: dass, was ist es, die Westküste von Afrika, glaube ich, und die Ostküste von
Jana: Südamerika, dass es sich so ähnlich sieht, also ob das da direkt ineinander passen würde.
Jana: Und da hat man jahrhundertelang gesagt, ja, das ist ein Zufall,
Jana: das ist einfach nur so, das schaut nur so aus.
Jana: Bis man die Plattentektonik dann entdeckt hat und festgestellt hat,
Jana: die haben schon wirklich mal zusammengehört.
Jana: Und ich finde es immer so absurd, wenn man sich es heute anguckt und sich diese
Jana: Küstenlinien anschaut und sich denkt, naja, also, dass das ein Zufall ist.
Jana: Da muss man schon gutgläubig sein. Das passt ja wirklich perfekt ineinander.
Jana: Die Erde hat eben diese ganz besondere Viskosität im Mantel,
Jana: die es braucht, hat eine radioaktive Wärme durch den Zerfall von radioaktiven Elementen.
Jana: Und es gibt Wasser auf der Erde, flüssiges Wasser, was sozusagen als Schmierung
Jana: wirkt, sodass sich diese Platten dann auch wirklich aneinander vorbeischieben können.
Jana: Die Plattentektonik auf der Erde, einerseits natürlich formt sie unsere Kontinente
Jana: und auch Berge, Simalaya ist
Jana: entstanden, weil Indien in Asien reingelaufen ist über sehr lange Zeit.
Jana: Aber die reguliert zum Beispiel auch den Kohlenstoffkreislauf.
Jana: Also CO2 wird durch Verwitterung gebunden, durch Vulkanismus wieder freigesetzt
Jana: und das hält das Klima stabil.
Jana: Also ohne diese Tektonik auf der Erde gäbe es nicht so eine Klimastabilität, wie wir sie kennen.
Jana: Und das ist natürlich schwierig zu sagen, Leben entsteht nur so oder so,
Jana: weil wir Leben nur von der Erde kennen.
Jana: Aber wenn das Klima nicht so stabil wäre...
Jana: Wäre es wahrscheinlich schwierig mit Leben. Also wir brauchen schon stabile Situationen.
Evi: Also das mit dem Klima, das war tatsächlich, also wie ich das erfahren habe,
Evi: dass die Plattentektonik einen Einfluss darauf hat, das hat mich echt erstaunt.
Evi: Das war halt auch so was, okay, gut, war mir noch nie so bewusst.
Jana: Naja, auf jeden Fall. Und man denkt sich auch immer, also ich habe es in der
Jana: Schule nur als Geografieunterricht, genau, Platten bewegen sich.
Jana: Aber was das für einen Einfluss aufs Leben hat, das ist mir erst später klar
Jana: geworden. Und auch, dass wir der einzige Planet sind, der das macht.
Evi: Ja, genau.
Jana: Die Venus hat irgendeinen ganz wilden Umweltsmechanismus, habe ich jetzt nachlesen können.
Jana: Also da wird alle 300 bis 500 Millionen Jahre die Kruste komplett aufgebrochen
Jana: und Mars und Merkur sind komplett geologisch erstarrt.
Jana: Aber eben auch selbst dieser Mechanismus auf der Venus, das ist halt keine Plattentektonik.
Jana: Das ist mehr so eine Tabula rasa, alles wird neu aufgesetzt.
Jana: Gibt es ja im Untergrund auf der Venus schon auch Bewegung, also da gibt es
Jana: ja auch geschmolzenes Gestein und so weiter.
Jana: Aber eben nicht. nicht in der Form, wie wir es auf der Erde haben.
Jana: Also das muss diese ganz besondere Kombination aus flüssigem Wasser,
Jana: Viskosität des Mantels, radioaktive Wärme sein, die das zulässt.
Evi: Ja, vor allem so eine Umwälzung auf der Venus, das klingt dann halt auch wieder
Evi: so tödlich, wenn sich das da eben umwälzt oder so. Das klingt halt nicht sehr lebensfreundlich.
Evi: Abgesehen davon, wenn du sagst, im Untergrund findet die Bewegung statt mit
Evi: Umwälzung, das klingt schon nach ganz schlimmer Revolution.
Jana: Das stimmt, ja. Es macht die Venus eigentlich noch viel höllischer.
Jana: Das ist sowieso schon sehr grauenvoll.
Jana: Also nicht der Ort zum Leben für uns. Und dann
Jana: Hat die Erde noch die zweite Besonderheit und die ist dir sicher auch schon
Jana: sofort ins Auge gesprungen, als du das erste Mal Planetensystem dir angeguckt hast.
Jana: Was hat die Erde, was kein anderer der Gesteinsplaneten im Sonnensystem hat?
Jana: Was meinst du? Außer der Plattentektonik.
Evi: Achso, weiß ich jetzt gerade gar nicht. Was meinst du? Nein, zack.
Jana: Also, der Merkur und die Venus haben gar keinen und der Mars hat nur so zwei
Jana: kleine Minimonde. Und die Erde ist halt die einzige unter den Gesteinsplaneten
Jana: mit einem gewaltigen Riesenmond.
Jana: Also es ist, glaube ich, der drittgrößte Mond im Sonnensystem,
Jana: was jetzt erstmal nicht so beeindruckend klingt.
Jana: Aber man darf ja nicht vergessen, dass die Monde, praktisch eben alle Monde,
Jana: also Phobos und Deimos, da muss man schon großzügig sein, um sie mitzuzählen.
Jana: Das ist mehr so eine Kartoffel jeweils.
Jana: Also es ist ein riesengroßer Mond und dass die Gasriesen so viele Monde haben, ist klar.
Jana: Saturn über 140, Jupiter über 90. Das kann man sich recht leicht erklären.
Jana: Das sind halt riesengroße Planeten, sehr, sehr viel Masse.
Jana: Durch die Gravitation wird da einfach sehr viel gefangen.
Jana: Die machen ja so kleine Scheiben nochmal um sich herum, nachdem die entstanden sind.
Jana: Wie so eine Mini-Version von einer Protoplanetanscheibe gibt es sozusagen protolunare
Jana: Scheiben um die großen Gasriesen rum. Und da entstehen dann eben sehr viele Monde.
Jana: Warum die Erde diesen Riesenmond hat, der ist mit ihr entstanden eigentlich
Jana: nicht zu erklären. Dafür ist die Erde eben viel zu klein.
Jana: Wir haben, glaube ich, schon mal eine Folge gemacht, oder? Über Mondentstehung.
Jana: Da möchte ich jetzt gar nicht zu sehr in die Details gehen.
Evi: Ja, ich überlege gerade, deine Kollisionsserie, oder?
Jana: Kollisionsserie, stimmt. Da muss es dabei gewesen sein.
Evi: Da haben wir darüber gesprochen, wie denn der Mond entstanden sein könnte.
Evi: Oder wie wir zu dem gekommen sind, besser gesagt.
Jana: Genau, also Kollisionen. Und es gibt eben diese Giant-Impact-Hypothese,
Jana: dass es zu einem sehr, sehr frühen Einschlag auf der Erde kam.
Jana: Und dadurch einerseits die Achsenneigung entstanden ist, aber auch andererseits
Jana: eben dieser sehr, sehr gewaltige Mond.
Jana: Und das ist das, was mich immer stört. Ich weiß nicht, wie es dir geht.
Jana: Die Plattentektonik...
Jana: Auf Exoplaneten kann ich mir noch gut vorstellen.
Jana: Aber was mich furchtbar wurmt, ist die Tatsache, dass der Mond ja so furchtbar
Jana: wichtig fürs Leben auf der Erde ist.
Jana: Und da denke ich mir immer, das ist aber schon ein Riesenzufall,
Jana: dass der entstanden ist.
Evi: Dass wir einfach Glück gehabt haben.
Jana: Dass das einfach Glück war. Ja, und ich hoffe immer, dass der Mond vielleicht
Jana: doch nicht so wichtig allgemein, also dass mein Leben auch anders ohne.
Jana: Also der Mond hat die Erdrotation verlangsamt, hat die Achse stabilisiert.
Jana: All das hat natürlich dann wieder zu Klimastabilisierungen geführt,
Jana: führt dann aber auch natürlich zu Ebbe und Flut, was ja fürs Leben auch Auswirkungen hat.
Jana: Also es stört mich so ein bisschen, dass dieses Riesenglück,
Jana: was die Erde hatte, der Mond, der da entstanden ist, dass das so eine Rolle
Jana: spielt bei uns fürs Leben.
Jana: Weißt du, was ich meine? Das stört mich, wenn ich an Leben anderswo denke.
Evi: Und du hättest lieber andere Faktoren oder mehrere Faktoren,
Evi: die sich vielleicht öfters wiederholen oder beobachten lassen woanders.
Jana: Weil das mit dem Mond war ja wirklich einfach Zufall. Das ist ja nicht,
Jana: dass man sagt, das passiert halt einfach mit Gesteinsplaneten in der habitablen
Jana: Zone, dass die plötzlich so einen Riesenmond kriegen.
Jana: Ich meine, man kann sich natürlich überlegen, vielleicht andere Planeten,
Jana: die von vornherein nicht so instabil waren wie die Erde, Die brauchen dann keinen
Jana: Mond, der irgendwie die Achse stabilisiert oder der die Rotation verlangsamt
Jana: oder so. Kann natürlich alles sein.
Jana: Aber eigentlich haben Gesteinsplaneten nicht so einen Riesenmond.
Jana: Da ist die Erde tatsächlich mal was Besonderes.
Evi: Ja, es ist eben schwierig, weil wir ja nicht genau wissen, was es jetzt wirklich
Evi: braucht, damit halt Leben entsteht. Oder wie das halt kommt,
Evi: kann man jetzt auch nicht sagen.
Evi: Ja, okay, dass die Zustände dann einfach von vornherein vielleicht in irgendeinem
Evi: Planetensystem schon vorhanden sind.
Jana: Ja, oder das ist tatsächlich so ein bisschen immer meine zweite Antwort auf
Jana: diese Frage. Vielleicht.
Jana: Ist es dann eben eher doch so, dass wir die Ausnahme sind insofern,
Jana: dass bei uns Leben auf einem Planeten entstanden ist und dass eigentlich Leben auf Monden entsteht.
Jana: Also dass man sagt, normalerweise hast du Leben um irgendeinen größeren Gasriesen
Jana: rum und das ist relativ stabil und da hast du dann noch interne Heizung und so weiter.
Jana: Vielleicht ist das die Antwort, dass die Erde durch ihre Geschichte der Sonderfall
Jana: wurde, wo tatsächlich Leben auf Planeten unterwegs ist.
Jana: Aber wer weiß, das ist natürlich Forschungsfrage noch.
Evi: Wobei ich immer noch glaube, wenn wir eben die Ausnahme sind,
Evi: dann muss was anderes die Regel sein und dann bin ich ganz bei dir mit den Monden.
Jana: Ja, genau.
Evi: Abgesehen davon wissen wir ja, dass der Mond ein Alien-Raumschiff ist.
Jana: So ist es. Hohl ist er oder eine Projektion, je nachdem.
Jana: Ja, und jetzt kommen wir natürlich endlich zu dem großen Cliffhanger vom letzten Mal.
Evi: Trommelwirbel. Zu den Supererden.
Jana: Trommelwirbel, genau. Den Super Terrans beziehungsweise den Supererden oder Mini-Neptunen.
Evi: Kann ich dann noch Super-Telur-Aner-Sage?
Jana: Wenn du das möchtest.
Evi: Kannst du das gerne. Ja, Super-Telura müsste es dann heißen, oder?
Jana: Da muss ich sofort an Mary Poppins denken, an supergelle Frage.
Jana: Also genau, Super-Telur-Aner, super-telurische Planeten. Wir singen das zum Schluss.
Evi: Oder?
Jana: Ja, gerne. Also es war tatsächlich so, man hat mit dem allerersten Exoplaneten,
Jana: der gefunden wurde, schon eine neue Kategorie aufgemacht.
Jana: Heiße Jupiter. Dann hat man aber relativ schnell festgestellt, ja, die gibt es.
Jana: Ja, von denen finden wir viel. Warum finden wir von denen viele?
Jana: Weil die leicht zu finden sind. Riesengroße Planeten nah an ihrem Stern. Easy.
Jana: Okay. Ist ein Observation-Bias. Sind jetzt nicht super häufig,
Jana: aber gibt es halt und sind dementsprechend leicht zu finden.
Jana: Aber dann, während wir immer mehr Exoplaneten entdeckt haben,
Jana: stellte sich ein Bild heraus, was für uns ganz schwierig zu erklären und bis
Jana: heute schwierig zu erklären ist. Denn,
Jana: Die Kategorie der Planeten, die so zwischen eineinhalb bis vier Erdradien liegen,
Jana: eben eine Kategorie, die im Sonnensystem fehlt.
Jana: Die Erde ist der größte Gesteinsplanet, Neptun ist der kleinste Gasplanet oder
Jana: Eisriese und eben genau diese Größenordnung dazwischen, die finden wir wahnsinnig häufig.
Jana: Und selbst wenn man korrigiert für den Bias, also selbst wenn man dafür korrigiert,
Jana: ja, die sind nochmal ein bisschen leichter zu finden als kleinere Planeten,
Jana: stellt sich raus, dass diese Kategorie die häufigste Planetenkategorie ist.
Jana: In der Milchstraße ist. Und genau so ein Ding fehlt halt bei uns.
Evi: So was haben wir nicht. Zappalott.
Jana: Einfach nicht vorhanden. Jetzt ist natürlich die Frage, wie kann das sein?
Jana: Das ist die eine Frage, was aber noch viel nerviger ist. Dadurch,
Jana: dass wir keinen eigenen Planeten in dieser Form in unserem System haben,
Jana: wissen wir halt auch ganz wenig über die.
Jana: Das heißt, wir tun uns wahnsinnig schwer, überhaupt zu sagen,
Jana: sind das jetzt Gesteinsplaneten wirklich?
Jana: Oder sind das Gasriesen? Also wo ist diese Grenze?
Jana: Das können wir halt nicht wirklich sagen, weil wir keinen Planeten vor Ort haben,
Jana: den wir untersuchen können.
Jana: Man macht eben die Unterscheidung, ich sage immer, wenn ich gemeinsam will,
Jana: sage ich immer, die Unterscheidung zwischen Supererde und Mini-Neptun wird nur
Jana: dann gemacht, wenn man eine Presse haben will. Genau, dann sagt man Supererde.
Jana: Wenn man in wissenschaftlichen Kreisen unterwegs ist, sagt man Mini-Neptun.
Jana: Aber es gibt natürlich schon den Versuch, das tatsächlich auch sinnvoll aufzuteilen,
Jana: wenn man sagt Supererde.
Jana: Das sind so zwischen ein bis zwei Erdradien und ein bis zehn Erdmassen.
Jana: Das sind mehr als Erdradius und eine Erdmasse.
Jana: Und die haben zumindest eine große Chance, dass sie wirklich felsig sind.
Jana: Aber auch fehlt uns ein Beispiel dafür. Bis wann bleiben die felsig?
Jana: Es gibt jetzt ein neues Paper, was ich total spannend fand.
Jana: Die sagen, wenn ein Planet ein bisschen massereicher ist als die Erde,
Jana: eigentlich reicht die Masse der Erde schon.
Jana: Gehen sie davon aus, dass die Erde sehr spät erst ihre jetzige Masse erreicht
Jana: hat, dann verlieren Planeten ihre ursprüngliche Atmosphäre nicht mehr.
Jana: Also auch die Gesteinsplaneten sammeln ja ganz am Anfang schon zum Beispiel Helium an.
Jana: Und das Helium muss aber irgendwann verloren gehen. Also war bei der Erde auf
Jana: jeden Fall so die dicke Heliumhülle, damit sich dann eben unsere jetzige Atmosphäre
Jana: irgendwann bilden konnte. Weil Helium ist komplett verletzt.
Jana: Tod chemisch, also es reagiert mit nichts. Und wenn man eine komplexe Atmosphäre
Jana: erhalten will, dann muss man dieses Helium irgendwie loswerden.
Jana: Es gibt halt Studien, die sagen, wenn ein Planet aber massereicher ist als die
Jana: Erde, verliert er diese erste Heliumhülle nicht und dann wird er zu so einem
Jana: Zwischending zwischen Gasplanet und terrestrischen Planeten eben.
Jana: Ja, und dann gibt es eben die Mini-Neptune.
Jana: Da rät man so von Planeten zwischen zwei und vier Erdradien aus,
Jana: also ein bisschen größer als die Supererden.
Jana: Und die zeichnen sich vor allem
Jana: dadurch aus, dass sie deutlich niedrigere Dichten als die Erde haben.
Jana: Das heißt, da muss es deutlich mehr Gas geben und man geht eben von so einer
Jana: dicken Hülle aus Wasserdampf, Ammoniak, Wasserstoff, Helium aus und darunter
Jana: dann eben eine tiefe Schicht aus Wasser.
Jana: Großes Fragezeichen. Eis, Fels, Ozeane, Lava.
Jana: Wir wissen es nicht. Wir wissen einfach nicht, was darunter passiert.
Jana: Ich weiß nicht, ob du mitbekommen hast, die ganze Turbulenz um K2 18 b,
Jana: der Planet, wo sie gesagt haben, da haben sie jetzt die besten Spuren für Leben
Jana: außerhalb des Sonnensystems entdeckt mit dem Dymethylsulfid.
Evi: Weiß ich jetzt gerade gar nicht.
Jana: Was bei dir durchgekommen ist.
Evi: Wann war das?
Jana: Letztes Jahr, glaube ich, ging das durch die Presse mal kurz.
Evi: Ach so, ja, irgendwas habe ich da schon mitbekommen, aber es revidiert sich
Evi: ja dann eh so schnell wieder, dass es nicht sicher ist oder sonst irgendwas.
Jana: Also das ist genau das Problem, weil es eben sich um so einen Mini-Neptun eigentlich
Jana: handelt, was Größe und Masse angeht.
Jana: Und die Aussage ist halt so, ja, da hat man einen Stoff gefunden,
Jana: der auf der Erde theoretisch nur von Leben hergestellt wird,
Jana: also von Algen in dem Fall.
Jana: Aber weiß man jetzt nicht so ganz genau. Und halt der große Kontrapunkt an der
Jana: Stelle ist halt, der Autor von dem Paper hat gemeint, dass es eben so eine Ozeanwelt sein würde.
Jana: Also er hat gesagt, ja, das ist eine dicke Atmosphärenschicht,
Jana: aber da kommt eben der flüssige Ozean und deswegen passt das total gut mit dem Leben.
Jana: Aber es gab dann eben Gegenpaper sozusagen, die gesagt haben,
Jana: naja, aber das weißt du ja nicht, ob da wirklich ein flüssiger Ozean ist.
Jana: Also er kann genauso gut eine Lavaschicht sein oder so superkritisches Wasser,
Jana: wo dann eben die Drücke so krass werden, dass man gar nicht mehr von flüssig
Jana: sprechen kann. Also das ist eben...
Jana: Sehr mysteriös auch noch bis heute.
Jana: Und ich glaube, dass da eben ganz viel passiert, dass man sich wünscht,
Jana: dass diese Supererden und Mini-Neptune
Jana: irgendwie doch noch bewohnbar sein könnten. Aber ich weiß nicht.
Evi: Ja, es ist ja schwierig. Ich meine, es ist ja klar, dass man nach diesen Biomarkern
Evi: sucht, wo man weiß, dass dieser Stoff nur entsteht durch organisches, was auch immer.
Evi: Oft sind es ja so Ausscheidungsprodukte oder sonst irgendwas produziert werden kann.
Evi: Und dass man da halt dann schaut, weil das halt so ein Indiz ist,
Evi: dass ja der Leben ist. Das war ja bei der Venus ja in der Atmosphäre ja auch.
Evi: Ich finde halt immer Super Erde so misleading.
Evi: Also der Begriff an sich, weil eben du hast ja vorhin auch gesagt,
Evi: ja, Super Erde, das verwendet man, wenn du quasi eine Presseaussendung machst
Evi: oder wenn du da halt irgendwie in die Öffentlichkeit gehst.
Evi: Und damit schürzt du ja aber auch irgendwie natürlich auch Erwartungen,
Evi: weil Super Erde klingt halt jetzt schon so nach einer Erde, die noch viel toller ist als unsere.
Jana: Ja, das ist eine Super Erde.
Evi: Ja, genau, eine super tolle Erde und das Paradies irgendwo da draußen, das sagt es ja nicht aus.
Evi: Und deswegen finde ich es halt total misleading und wenn man dann natürlich
Evi: aber jetzt super Erde dann auch noch verknüpft mit,
Evi: oh, wir haben da was gefunden, was vielleicht darauf hindeutet,
Evi: naja, ist klar, dass dann die super Nachricht perfekt ist, aber halt viel Spekulation
Evi: vielleicht auch noch dahinter steht.
Jana: Auf jeden Fall. Also was ich an der Stelle einfach am interessantesten finde,
Jana: ist nicht unbedingt die Suche nach Leben an diesen Orten, weil ich eben glaube,
Jana: wir stellen uns das zu einfach, oder,
Jana: Das ist jetzt natürlich blöd formuliert. Die Wissenschaft ist sich,
Jana: glaube ich, schon durchaus bewusst darüber, dass da Probleme auftauchen können.
Jana: Und ich glaube, es ist halt einfach, die Öffentlichkeit davon zu überzeugen,
Jana: eben wie du sagst, das ist eine super tolle Erde.
Jana: Und man stellt sich das halt dann so vor, ja, das ist ein bisschen größer als
Jana: bei uns, aber das passt dann schon.
Jana: Aber in Wahrheit führen halt eben so größere Massen relativ schnell zu ganz
Jana: anderen Situationen und eben, was ich wirklich interessant finde und das ist
Jana: eben auch gerade ein ganz aktueller
Jana: Forschungsstand, dass man in eine Situation kommt, wo eigentlich,
Jana: wenn man so eine Atmosphäre haben will, wie hier auf der Erde,
Jana: so ein schönes Stickstoffgemisch, wo die Atmosphäre definitiv ausgetauscht wurde.
Jana: Darf ein Planet eigentlich nicht massereicher sein als die Erde.
Jana: Und das finde ich interessant, weil das streicht ja sofort diese ganze Kategorie
Jana: als potenziell zumindest ähnliches Leben wie auf der Erde streicht es ja raus.
Jana: Aber was trotzdem interessant bleibt, ist ja natürlich die Frage,
Jana: warum fehlt diese Planetenkategorie bei uns?
Jana: Warum haben wir das nicht? Ist bis heute, soweit ich jetzt herausfinden konnte,
Jana: ungeklärt, warum es das im Sonnensystem nicht gibt.
Jana: Es gibt Ideen, dass da Jupiter dran schuld sein sollte, weil er irgendwie durch
Jana: System da durchgeeiert ist und gewisse Planetenmassen sich mit ihm sozusagen
Jana: in Resonanz reingefallen sind und dann vielleicht rausgekickt wurden.
Jana: Oder er hat Material gestohlen, also dass sozusagen Jupiters Entstehung im inneren
Jana: Bereich des äußeren Planetensystems, dass der so viel Material zu sich gezogen
Jana: hat, dass gar nicht mehr genügend übrig war.
Jana: Ja, ist aber die Frage, gibt es jetzt dann Supererden oder Mini-Neptune nur
Jana: in Systemen, wo keine großen Gasriesen vorhanden sind?
Jana: Also das wäre jetzt nur mal so
Jana: eine Idee, die ist aber auch nicht in irgendeiner Form belegt. Und es gibt
Jana: Zusätzlich zu dieser Frage, warum fehlt uns der häufigste Planetentyp,
Jana: warum fehlt der im Sonnensystem, gibt es noch die Frage des sogenannten Fulton
Jana: Gaps oder der Radiuslücke.
Jana: Und zwar finden wir fast nirgendwo, egal ob im Sonnensystem schon überhaupt
Jana: nicht, aber auch außerhalb, Planeten mit Radien zwischen 1,5 und 2 Erdradien,
Jana: also ein bisschen größer als die Erde.
Jana: Das scheint irgendwie nicht vorhanden zu sein, also außer wir haben jetzt sehr
Jana: viel Pech und haben die halt immer übersehen. Gibt es anscheinend diese Größe
Jana: von Planeten, die nicht existiert?
Jana: Es gibt natürlich Versuche, das zu erklären, dass man sagt, ja.
Jana: Wenn ein Planet sozusagen überhalb dieser Größe, dieses Radius ist,
Jana: dann hat er eben so eine Gashülle, die dann eben auch sehr viel anzieht und
Jana: dann noch deutlich größer wird.
Jana: Und wenn er drunter ist und eine Gashülle hat, wird aber die Gashülle geblasen
Jana: und es bleibt dann nur ein nackter Felsenkern übrig, der ungeschützt ist und
Jana: dann eher noch was von seiner Größe verliert.
Jana: Also es gibt keinen stabilen Zustand, der einen Planeten zurücklässt mit 1,5 bis 2 Erdradien.
Jana: Ist auch noch aktives Forschungsthema und ich finde es total spannend,
Jana: weil es muss einen physikalischen Mechanismus geben, der das verhindert.
Jana: Und da kommt man wieder zurück auf diese Bewohnbarkeit, wenn es keine Planeten
Jana: gibt, die ein bisschen größer sind als die Erde, sondern nur Planeten gibt,
Jana: die dann deutlich größer sind als die Erde.
Jana: Ja, dann tut sich so ein bisschen der Schluss auf, vielleicht sollten wir bei
Jana: Leben eher auf Planeten gucken, die wirklich...
Jana: Die kleiner sind als die Erde und nicht so sehr die Hoffnung draufsetzen,
Jana: dass diese Riesendinger, diese Supererden wirklich super sind.
Jana: Aber das ist auch nur, das ist natürlich reine Spekulation. Das ist nur das,
Jana: was man momentan in den Daten eben sieht.
Jana: Diese etwas größeren Welten als die Erde, die gibt es eben gar nicht,
Jana: sind überhaupt nicht vorhanden.
Evi: Ja, spannend.
Jana: Total, ja.
Evi: Und sehr mysteriös. Vielleicht muss man sich eben auch überlegen,
Evi: was für Voraussetzungen es halt für Leben geben kann oder vielleicht,
Evi: dass es unter anderen Voraussetzungen, als wir es kennen, existieren kann.
Evi: Ich meine, das ist immer schwierig, weil man geht immer von sich aus, ja.
Jana: Genau, das ist, glaube ich, unser größtes Problem, dass wir uns nicht vorstellen
Jana: können, dass Leben irgendwie anders entsteht als hier, weil wir kein zweites Beispiel dafür haben.
Evi: Wir haben keine Vergleichswerte. Wir kennen das Leben halt auf der Erde,
Evi: wie es ausschaut, wie es funktioniert, was für Biomarker wir hinterlassen zum Beispiel.
Evi: Ich meine, es ist ja auch logisch und legitim, zu sagen, okay,
Evi: gut, wir schauen, ob wir sowas Ähnliches woanders finden. Hätte ja auch aufgehen können, der Plan.
Jana: Kann immer noch aufgehen, mal schauen.
Evi: Genau, vielleicht geht er ja auch noch auf, richtig.
Jana: Ja, deswegen bin ich so ein großer Fan davon, auf den Jupitermonden zum Beispiel nach Leben zu suchen.
Jana: Aber ich glaube, dieses zweite Beispiel für Leben, das wäre so wichtig für uns,
Jana: um festzustellen, er schaut so aus wie wir oder kann man das irgendwie vergleichen
Jana: mit Bakterien auf der Erde oder ist das was völlig anderes.
Jana: Und ich meine, dann haben wir immer noch die Situation, dass man sagt,
Jana: naja, wenn Leben zu anders ist als bei uns, dann erkennen wir es vielleicht gar nicht als Leben.
Jana: Also dann stehen wir davor und es schaut uns ins Gesicht und wir sagen,
Jana: naja, das ist ein Stein oder nicht. Ich habe noch zwei Beispiele für den Schluss
Jana: und bevor wir gleich weitermachen, würde ich sagen, noch eine kurze Unterbrechung.
Jana: Wenn man eben so über Mini-Neptune und Supererden spricht, ich finde es nämlich
Jana: immer ganz wichtig oder interessant, sich wirklich konkrete Beispiele anzugucken.
Jana: Zum Beispiel gibt es Kepler-11f, der hat 2,6 Erdradien und 2,3 Erdmassen und
Jana: der ist bei einer Dichte wie Saturn.
Jana: Und das ist schon gewaltig. Also so ein kleiner Planet, der eben diese Zuckerwattendichte wieder hat.
Jana: Und das ist sehr, sehr wenig, also sehr geringe Dichte. Da gibt es jetzt Modelle,
Jana: die sagen, ja, man könnte sich schon vorstellen, flüssiger Wasserozean und dann
Jana: eben eine ganz dichte Heliumatmosphäre drüber, sodass das sich sozusagen ausgleicht.
Jana: Genau, und dann gibt es eher Schwergewichte in der Kategorie wie GJ 1214b.
Jana: Der hat 2,5 Erdradien und sieben Erdmassen, also deutlich höhere Dichte.
Jana: Und da geht man dann eher davon aus, der ist vielleicht fest bis an die Oberfläche
Jana: und hat dann eben wieder so eine dichte Schicht aus Wolken und Dunst bis eben
Jana: in die höchsten Bereiche seiner Atmosphäre und was da auf dieser Oberfläche passiert,
Jana: das ist dann eben ganz interessant und da haben wir momentan eben nur die Möglichkeit,
Jana: Simulationen zu machen oder halt mathematisch uns da anzunähern.
Jana: Die haben ja dann den hundertfachen Mal mehr Druck auf ihrer Oberfläche als
Jana: die Erde Und da passiert ja mit Aggregatszuständen von Substanzen ganz komische Sachen.
Jana: Und dann ist auch die Frage, gibt es da überhaupt eine Oberfläche?
Jana: Oder geht das alles so über?
Jana: Ist das so ein komischer Verlauf, wo Dinge von Gasförmig irgendwann zu fest
Jana: werden? Aber man würde nicht behaupten, ja, okay, hier ist die Grenze wie bei uns.
Jana: Das heißt, es kann einfach gut sein, dass die Gesteinsplaneten,
Jana: die häufigeren Gesteinsplaneten in der Milchstraße, sind mehr so dieser Übergang
Jana: zwischen Gestein und Gasplanet.
Jana: Und es ist halt saumäßig schade, dass wir diese Kategorie nicht bei uns haben,
Jana: weil wir sie schlechter so untersuchen können.
Jana: Aber vielleicht lernen wir über die Exoplaneten was. Das wäre natürlich schön.
Evi: Ja, auf jeden Fall. Weißt du, gibt es da irgendein geplantes Forschung oder
Evi: sowas? Oder irgendetwas in der Zukunft?
Jana: In diese Mini-Neptun-Richtung?
Evi: Ja, oder generell, ob da irgendwas geplant ist.
Jana: Also ich glaube, jetzt konkret abgestellt auf Mini-Neptune habe ich jetzt von nichts gehört.
Jana: Es gibt natürlich immer mal wieder durch die, also zum Beispiel mit dem James-Webb-Teleskop,
Jana: ist es natürlich total spannend, sich diese Planeten mal genauer anzugucken,
Jana: um mehr über die Atmosphären zu lernen.
Jana: Das ist eben der erste Schritt. Da wird James Webb sicherlich auch noch ein
Jana: paar Resultate liefern.
Jana: Und dann weiß ich jetzt gerade gar nicht, was der Status ist,
Jana: ob das schon wieder gekillt wurde durch irgendwie Trump oder ähnliche Katastrophen.
Jana: Es gibt ja die Plato-Mission, glaube ich, die geplant ist, die eben diese,
Jana: oder beziehungsweise egal welche Mission es ist, es geht dann einfach darum,
Jana: dass man sagt, man versucht, Exoplaneten zu finden, die klein sind.
Jana: Also wir haben jetzt genug von diesen großen Gasriesen gefunden und wir müssen
Jana: uns jetzt ein bisschen darauf konzentrieren,
Jana: Planeten zu finden und zu untersuchen, die eben in diese eher Gesteinskategorie
Jana: fallen, beziehungsweise Mini-Neptun-Kategorie.
Jana: Und ich glaube, Plato ist geplant.
Jana: Und wenn sowas dann wirklich mal online geht, wird da sicherlich auch noch mal
Jana: mehr Daten kommen, mehr Verständnis.
Jana: Auch diese Langzeitbeobachtungen sind ja auch ganz wichtig, dass wir immer wieder
Jana: die gleichen Planeten angucken und immer mehr lernen über ihre Atmosphären,
Jana: wie bewegen die sich und so weiter.
Jana: Also ich glaube, es ist einfach tatsächlich ein bisschen ein Waiting Game an der Stelle.
Evi: Naja, vor allem stell es mir eben technisch auch schwierig vor.
Evi: Also du musst ja auch mal in der Möglichkeit sein, diese kleineren Planeten
Evi: noch dann zu entdecken und dann so genau untersuchen zu können.
Jana: Und du willst ja nicht, dass die alle furchtbar nahen ihrem Stern sind.
Jana: Also es ist ja leichter, die Planeten zu finden, die nahen ihrem Stern sind.
Jana: Aber das führt dann zu Situationen, wo du sagst, naja,
Jana: Die lösen sich auf, weil sie nur an so einer Antikamstern sind.
Jana: Und man möchte ja dann eher was beobachten, was vielleicht nicht gerade gefressen
Jana: wird von irgendeinem lokalen Stern.
Jana: Und das ist dann eben, wie du sagst, technologisch viel aufwendiger.
Evi: Mit welcher Methode würde man die dann untersuchen? Trotzdem mit der Transitmethode
Evi: oder würde man denn eher, weiß ich nicht, in Richtung Spektralanalyse oder sowas gehen?
Jana: Man kann die mit der Transitmethode detektieren, gerade bei diesen größeren
Jana: Massen, also sieben Erdmassen oder so. Das ist kein größeres Problem.
Jana: Das geht noch, genau. Und man braucht ja auch die Transitmethode,
Jana: um die Masse festzustellen. Also nur mit der Transitmethode,
Jana: die Radialgeschwindigkeitsmethode, Entschuldigung, für die Masse.
Jana: Weil nur mit der Transitmethode kriege ich ja nur den Radius raus.
Jana: Wenn man jetzt zum Beispiel sieht bei Kepler 11f und hier dem G1214b,
Jana: die haben einen sehr ähnlichen Radius, aber ganz unterschiedliche Massen,
Jana: was dazu führt, dass unterschiedliche Planeten sind.
Jana: Das heißt, man will wahrscheinlich versuchen, beides zu machen,
Jana: wenn es irgendwie geht. Das ist schon die Königsklasse dann.
Evi: Ja, ich bin gespannt. Viele offene Fragen. Wer hätte das gedacht?
Jana: Wer hätte das gedacht? Und wer hätte gedacht, dass das Universum sich nicht
Jana: so leicht in Schubladen stecken lässt?
Evi: So was aber auch.
Jana: So was aber auch. Das stört uns Menschen natürlich furchtbar,
Jana: dass wir hier nicht unsere schönen Gasplaneten und Gesteinsplaneten voneinander
Jana: einfach trennen können.
Jana: Aber ja, so ist es halt. Die Natur denkt so nicht.
Evi: Sehr gemein. Wir hätten so viel leichter, oder?
Jana: Ja.
Evi: Vielen lieben Dank für den Einblick in die Welt der Planeten,
Evi: der kleinen und der ganz großen.
Evi: Und wenn ihr euch bei uns bedanken wollt, ihr wisst, das könnt ihr auch natürlich
Evi: machen. Zwar freuen wir uns da immer wieder, wenn ihr uns unterstützt.
Evi: Und zwar könnt ihr das machen über PayPal.
Evi: Das könnt ihr machen mit der Wolfram. Danke übrigens, der uns hier regelmäßig
Evi: auch über PayPal etwas zusendet für unsere Kaffeekasse.
Evi: Und ganz großen Dank auch an Karin, die uns eine sehr großzügige Spende zukommen hat lassen.
Evi: Die uns übrigens auch, weil wir ja gleich mal kurz Werbung in eigener Sache.
Evi: Mitte April kommt ja unser Buch raus auf einen Kaffee im All.
Evi: Ja, und Karin hat uns eingeladen, weil sie hat ja einen Kaffee.
Evi: Das Café sitzt wohl, ja genau. Bei ihr kann man ja auch eine Cosmic Latte bestellen.
Evi: Und jetzt hat sie uns eingeladen, ob wir nicht eine Buchpräsentation bei ihr
Evi: machen wollen. Also sie hat auch immer wieder Events im Café und da werden wir
Evi: mal schauen, wenn wir mit Karin sprechen.
Evi: Vielleicht können wir sie wirklich besuchen und machen gerne eine Buchpräsentation
Evi: dort auch. Vielen lieben Dank auf jeden Fall, Karin, für deine Unterstützung.
Evi: Ja, natürlich habt ihr auch die Möglichkeit, uns mit einem Abo zu unterstützen bei Stady und Patreon.
Evi: Das wäre dann eben monatlich ein kleiner Beitrag. Das macht nun auch Katharina,
Evi: die uns über Patreon unterstützt.
Evi: Vielen lieben Dank. Wie ihr wisst, habt ihr ja auch bei State und Patreon die
Evi: Möglichkeit, eine werbefreie Version dieses Podcasts zu genießen.
Evi: Und natürlich könnt ihr uns auch kontaktieren. Wir freuen uns immer,
Evi: wenn wir Feedback bekommen oder wenn ihr Fragen habt, Anregungen,
Evi: was auch immer. Schreibt uns gerne eine E-Mail.
Evi: Das könnt ihr an kontakt.kosmoglatte.at machen.
Evi: Ihr könnt uns natürlich auch einen Kommentar hinterlassen auf kosmoglatte.at
Evi: oder auf Instagram. Da sind wir auch zu finden.
Evi: Und ja, sonst noch etwas. Ja, auf Spotify kann man ja auch kommentieren.
Evi: Stimmt, das vergesse ich immer wieder.
Evi: Da könnt ihr uns dann auch noch gleich fünf Sterne geben. Und ja,
Evi: natürlich vergesst nicht, den Podcast zu empfehlen, wenn er euch gefällt.
Evi: Freunde und Familie, wir freuen uns da immer. Und ja, wir müssen ja mit oder
Evi: gegen den Algorithmus arbeiten, weiß ich noch nicht. Aber ja.
Jana: Schauen wir mal.
Evi: Dass der Podcast auch wachsen kann und soll er ja auch machen,
Evi: damit wir ihn weiterhin gut machen können.
Jana: Dann danke dir, danke euch. Jetzt wissen wir alles über Gesteinsplaneten.
Jana: Wenn es was Neues gibt, melde ich mich.
Evi: Eigentlich haben wir sehr viele Fragen, oder?
Jana: Ja, ja. Das stimmt. Aber beim nächsten Mal haben wir wieder ein weniger steiniges Thema, nehme ich an.
Evi: Das weißt du noch nicht, weil ich bin das nächste Mal dran.
Jana: Ja, ja, ich weiß. Ich weiß noch nicht.
Evi: Worüber ich spreche. Aber ich überlege mir was noch steinigeres.
Jana: Noch steinigeres?
Evi: Oh Gott. Keine Ahnung. Na gut, wir hören jetzt lieber auf. Tschüss.
Jana: Bis dann. Ciao, ciao.
Jana: Dann werde ich darüber sprechen, warum die Erde so ein ganz besonderer Gesteinsplanet ist.
Evi: Na hui, wieder mal ein Cliffhanger.
Jana: Ja, nur noch Cliffhanger.
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