CL088 Vier Jahre Cosmic Latte: Lieblingsgeschichten aus dem Universum

Shownotes

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Seit vier Jahren nehmen euch Eva, Jana und Elka mit auf eine Reise durch Astronomie, Raumfahrt und die großen Fragen des Universums. In dieser Jubiläumsfolge stellen wir unsere ganz persönlichen Lieblingsgeschichten aus dem Weltall, der Wissenschaft und ihre besonderen Momente in der Geschichte vor. Welche Sternbilder faszinieren uns am meisten? Welche wissenschaftlichen Entdeckungen haben uns besonders beeindruckt?

Natürlich gibt es auch etwas zu gewinnen: wir verlosen drei Exemplare unseres Buchs „Auf einen Kaffee im All“. Dafür haben wir ein kleines Quiz vorbereitet, bei dem ihr euer Wissen über den Podcast und die Geschichten aus dem Buch unter Beweis stellen könnt.

Elkas Top 3 Sternbilder

Elka hat sich am Himmel umgesehen und ihre Lieblingssternbilder gesucht. Auf Platz 3 landet Cassiopeia und wir diskutieren ein wenig über äthiopische Prinzessinen und böse Walfische. Auf Platz 2 landet Carina, der Kiel des Schiffes, und Elkas Favorit ist Orion.

Janas Top 3 der falschen astronomischen Theorien

Jana hat sich für die Geburtstagsfolge angesehen, was wir Menschen im Laufe der Zeit falsch verstanden haben. Zum Beispiel unseren Platz im Kosmos: Ihr Platz der falschen Theorien ist der Geozentrismus, der aber aus damaliger Sicht durchaus plausibel war. Platz 2 besetzt der Äther, den erst Albert Einstein ausräumen konnte und Janas Lieblingstheorie, die falsch ist, ist die Steady-State-Theorie, die eine Zeit lang eine plausible Alternative zum Urknallmodell war.

Evas Top 3 der kosmischen Zufälle

Eva hat in der Geschichte nach Zufällen gestöbert, und auf Platz 3 ein besonderes Schmankerl gefunden: wenige Stunden nachdem wir das berühmte WOW-Signal empfangen haben, ist Elvis gestorben (oder besser gesagt: Zurück zu seinem Heimatplanet gereist). Auf Platz 2 landet ein Briefbeschwerer in einer mexikanischen Ölfirma, der uns gezeigt hat, wo der Dino-Killerasteroid eingeschlagen ist und der beste Zufall war der, der uns in den 1960er Jahren klar gemacht hat, dass das Universum tatsächlich mit einem Urknall begonnen hat.

Gewinn unser Buch "Auf einen Kaffee im All"

Wenn ihr unser Buch gewinnen möchtet, schickt uns eure Antworten bis 31.08.2026 um 23:59 per Mail an kontakt@cosmiclatte.at

Die Quizfragen:

  1. An welchem Tag entdeckte Lise Meitner die Kernspaltung?
  2. Wie wollte Wilhelm Herschel den neu entdeckten Planeten Uranus ursprünglich nennen?
  3. Welche Anmerkung bzw. Korrektur musste Cecilia Payne in ihrer Doktorarbeit angeben, damit sie sie abgeben durfte?
  4. Was ist deine Cosmic Latte Lieblingsfolge?

Das Cosmic-Latte-Buch

Unser Buch "Auf einen Kaffee im All" ist endlich da! Ihr bekommt es überall, wo es Bücher gibt.

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Kontakt

Falls ihr Fragen habt, dann schickt uns eine Mail an kontakt@cosmiclatte.at oder hinterlasst ein Kommentar auf cosmiclatte.at.

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Transkript anzeigen

Evi: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Cosmoglatte,

Evi: zu einer ganz besonderen Folge.

Evi: Und zwar sind diesmal bei mir Jana und Elka. Hallo!

Elka: Hallo!

Evi: Hallo! Wir feiern nämlich eine ganz besondere Folge. Wir haben Geburtstag!

Jana: Juhu, alles Gute!

Evi: Happy Birthday! Wir haben eine Jubelfolge, eine Jubiläumsfolge.

Evi: Wir feiern tatsächlich vier Jahre Cosmoglatte, was mir ja persönlich fast durchgerutscht

Evi: ist. Ich dachte, wir sind erst bei drei Jahren.

Evi: Aber ja, wir haben irgendwie letztes Jahr keine Geburtstagsfolge gemacht.

Evi: Zu meiner Schande muss ich das gestehen. Da bin ich erst jetzt drauf gekommen,

Evi: dass wir nur... Vergessen, ja. Ja, das Zweijährige haben wir gefeiert und das

Evi: Dreijährige nicht. Ich weiß nicht, warum.

Elka: Nein, wir haben ein Posting gemacht auf Instagram, aber keine Folge dazu.

Elka: Wir haben nur gesagt, hey, alles Gute, aber keine Extra-Folge.

Evi: Besträflich von uns, dass wir das nicht gemacht haben. Deswegen müssen wir jetzt doppelt feiern.

Evi: Lassen wir es jetzt krachen mit vier Jahren Kosmoglatte. Ich muss sagen,

Evi: ich bin schon etwas stolz auch auf uns, dass wir jetzt mit,

Evi: Folge 88 seit 2022 kontinuierlich mit Cosme Glatte unsere Faszination für das Universum,

Evi: und für alles drumherum weitergeben können und dass natürlich auch unsere Hörerschaft

Evi: da immer weiter gewachsen ist.

Evi: Und wir haben wirklich sehr viele Hörer und Hörerinnen, die von Anfang an dabei

Evi: sind. Das freut mich immer ganz besonders. Deswegen wollen wir uns natürlich

Evi: auch heute bei euch bedanken, die uns schon so lange die Treue hier geben.

Evi: Und dieser Jubelfolge haben wir uns ein paar Sachen ausgedacht.

Evi: Wir haben Geschenke mitgebracht. Es wird natürlich wieder was zu gewinnen geben.

Evi: Also es gibt ja bei der Geburtstagsfeier immer auch Geschenke.

Evi: Deswegen haben wir das auch heute vorbereitet.

Evi: Und ja, wir werden beginnen, indem wir mal unsere, wie wollen wir es nennen,

Evi: unsere Top 3 Lieblingsgeschichten. Top 3 plus 1.

Jana: Damit es zu viel wird, genau. Ja, Lieblingsgeschichten, oder?

Jana: Ich weiß gar nicht, wie man es anders nennen soll. Wir haben alle Listen vorbereitet

Jana: von drei verschiedenen Themenbereichen, wo wir uns rausgesucht haben,

Jana: was da die absoluten, besten, schönsten, kuriosesten Einträge sozusagen sind.

Jana: Und als du gerade gesagt hast, wir sind bei Folge 88 und schon so lange,

Jana: dass uns auch nicht Themen ausgegangen sind in der ganzen Zeit.

Jana: Das ist schon auch beachtlich.

Evi: Ja, ganz im Gegenteil. Also ich habe dann oft so, wenn ich eine Folge vorbereite,

Evi: das Gefühl, da schlummern noch zwei, drei weitere Folgen, die wir machen könnten.

Evi: Ja, und ich habe auch noch eine ganz lange Liste von Themen,

Evi: die wir noch machen können.

Jana: Sehr gut, sehr gut. Also wir werden auch noch weitere 88 Folgen füllen können.

Jana: Das ist überhaupt kein Problem wahrscheinlich.

Evi: Nein, glaube ich auch nicht, ja.

Elka: Ja, bei mir ist es auch so, dass ich noch einige Themen habe,

Elka: die ich gern vorstellen würde.

Elka: Ich habe mir gedacht, ein Thema, was ich schon länger irgendwie erzählen möchte

Elka: oder behandeln möchte, sind ja Sternbilder.

Elka: Habe ich ja ein bisschen in der Folge über die Sternkarten aus aller Welt ja auch schon gemacht.

Evi: Das war eine sehr romantische Folge, ja.

Jana: Ja.

Elka: Ich mag ja auch gern diese Mythen und Entstehungsgeschichte.

Elka: Und deswegen dachte ich mir, ich suche mir für heute mal meine Top 3 Sternbilder raus.

Elka: Aber bevor ich euch meine Top 3 erzähle, mal schauen, ob ihr sie raten könnt.

Elka: Ich glaube, eins habe ich schon mal erwähnt, dass ich das gern mag.

Elka: Kommt eine kurze Werbung dazu.

Elka: Gut, da sind wir schon wieder. Manche haben eine Werbung gehört,

Elka: manche nicht. Weil, wundert euch nicht, aber ich habe schon noch Nachrichten

Elka: bekommen. Das habe ich so, höre ich keine Werbung.

Elka: Dann seid ihr einfach lucky. Manchmal kommt eine Werbung, manchmal nicht.

Elka: Ja, ich möchte gleich starten mit meinen Top 3. Habt ihr Top 3 Sternbilder?

Elka: Ich weiß nicht, ob ihr euch schon mal darüber Gedanken gemacht habt, aber so spontan.

Jana: Also, ich weiß, ich finde den Skorpion sehr schön, weil der so markant ist und

Jana: ich mag Antares gerne. Das ist einfach ein schöner Stern. Ansonsten finde ich

Jana: halt diese kuriosen Sternbilder immer ganz gut.

Jana: Vor allem der Südhimmel hat so diese Schiffskiel und solche Dinge.

Jana: Der fliegende Fisch oder sowas. Das ist zumindest immer ganz witzig, ja.

Elka: Bei dir, Eva, hast du ein Sternbild, das du magst?

Evi: Ja, ein Sternbild, das ich mag. Das ist so, ich meine, ich habe den Lieblingsstern,

Evi: Bitte Goethe, Beetlejuice, der bei Orion ist.

Evi: Das heißt, dann wäre das wahrscheinlich so mein Lieblingssternbild.

Evi: Tatsächlich, ich mag mehr so Sachen wie, keine Ahnung, Vielleicht als Lieblingsobjekt,

Evi: Lieblingsgalaxie, so Andromeda und so, weil man die halt auch sieht und so.

Evi: Das sind halt so die Sachen, wo ich mir denke, da bin ich wirklich fasziniert davon.

Elka: Ja, ist ja auch ein Sternbild. Ich weiß nicht, zu viel Spoilern von meinen Top 3.

Elka: Überschneidet sich eh ein bisschen, muss ich sagen. Aber ich beginne mal mit

Elka: Platz Nummer 3. Das Himmelsweh, die Cassiopeia.

Jana: Schön.

Elka: Die mag ich sehr gerne. Ist natürlich sehr markant am Himmel zu finden,

Elka: weil es eben wie ein W oder wie ein M ausschaut.

Elka: Und am Nordhimmel sehen wir sie sehr gut. Also da sehen wir es fast das ganze

Elka: Jahr. Kann man es sehr gut erkennen.

Elka: Und die Mythologie ist auch eine sehr spannende Geschichte.

Elka: Die Cassiopeia, die war nämlich die Gemahlin vom äthiopischen König Kepheus

Elka: und war auch die Mutter von der Andromeda, die wir schon erwähnt haben, den Namen.

Elka: Und die Cassiopeia galt als sehr eitel und sie hat auch mal behauptet,

Elka: dass sie schöner sei als die Nereiden, die Töchter vom Meeresgott.

Jana: Oje, das ist immer eine schlechte Idee.

Evi: Das ist immer problematisch, ja.

Elka: Also behauptet nie, schöner zu sein als irgendwelche Halbgötter. Halbgötter, Kinder.

Elka: Genau. Und diese Nereiden, die waren natürlich angefressen und haben sich beschwert,

Elka: beim Poseidon, Meeresgott. Und der hat dann auch gesagt, okay,

Elka: das geht überhaupt nicht. Ich schicke jetzt ein Meeresungeheuer nach Äthiopien.

Elka: Und er hat den Walfisch nach Äthiopien geschickt. Und dieser Walfisch,

Elka: der ist übrigens auch am Himmel zu sehen als Sternbild, der hat das Reich verwüstet.

Elka: Und da waren durch das Königspass ja verzweifelt, was sollen wir jetzt machen?

Elka: Wir fragen einen Orakel.

Elka: Und das Orakel hat gesagt, man kann das Land nur retten, wenn sie die Tochter, die Andromeda, opfern.

Elka: Das ist ja wieder typisch, dass Frauen müssen wieder geopfert werden.

Jana: Ja, vor allem die Person, die damit gar nichts zu tun hat. Ich habe weder gesagt,

Jana: ich bin total schön, noch habe ich sonst irgendwas gemacht. Aber ja, klar, opfert mich.

Elka: Genau, wir erzählen das manchmal auch beim Muttertag im Planetarium,

Elka: diese Geschichte, obwohl das ja eigentlich eher eine negative Geschichte ist,

Elka: dass die Mutter der Tochter opfert.

Elka: Aber ja, die Andromeda wurde ein Felsen gekettet und dem Ungeheuer überlassen.

Jana: Dem gefährlichen Walfisch, ne? Also ich meine, das finde ich irgendwie ganz

Jana: interessant in dieser Geschichte. Das ist ja ein sehr konkretes Tier,

Jana: das ist ja nicht einfach irgendein Fabelwesen, sondern der Walfisch hat das

Jana: Reich zerstört. Interessant.

Elka: Ja, ja, der kann auch draußen anscheinend leben, nicht im Wasser.

Elka: Aber natürlich im letzten Moment haben uns die Männer gerettet.

Elka: Der Held Perso ist gekommen, hat das Monster getötet, hat die Andromeda gerettet

Elka: und natürlich heiraten dürfen.

Elka: Das ist natürlich dieses typische Damsel in Distress Trope, also die Jungfrau

Elka: in Nöten, das sieht man überall in Filmen, in Videospielen, auch in Mythologie.

Elka: Und es ist trotzdem eine spannende Geschichte, finde ich, weil auch sehr viele

Elka: Sternbilder daraus kommen, eben Andromeda, Walfisch, der König,

Elka: Kepheus und die Cassiopeia.

Jana: Perseus ist ja auch ein Sternbild, der Perseus mit dem Medusa-Kopf,

Jana: der ist ja da auch in der Nähe unterwegs.

Elka: Genau, der auch. Genau, also da sind ganz viele Sternbilder aus der Geschichte rausgekommen.

Elka: Die Andromeda wurde noch so ein bisschen als Strafe, als Sternbild,

Elka: aber umgekehrt, also sie ist auf den Kopf gedreht, wenn man sich das Sternbild so anschaut.

Jana: Als Strafe? Strafe für was? Fürs ans Felsen gekettet werden?

Elka: Entschuldigung, das habe ich mir nicht versprochen. Die Cassiopeia wurde als Strafe.

Jana: Okay, gut. Naja, weil sie das alles ausgelöst hat.

Elka: Genau, weil sie so eitel war und deswegen als Strafe, Kopf über und mit einem Spiegel.

Evi: Okay, interessante Geschichte. Ich kannte die ja gar nicht, also diese Hintergrundmythologie.

Evi: Was mich da jetzt gerade überrascht, ist, dass es eine äthiopische Geschichte ist eigentlich.

Evi: Also, dass wir da im Äthiopischen Reich mit Äthiopischem König sind.

Evi: Und dann kommt da Poseidon und Persos und so alle daher.

Evi: Die hatte ich ja eher geografisch anders verortet. Das finde ich gerade interessant,

Evi: dass sich das geografisch da so vermischt.

Elka: Genau, es ist die Äthiopische König. Aber die Geschichte ist schon eine griechische

Elka: Mythologie, aber es handelt eben von Äthiopien.

Evi: Okay, spannend.

Jana: Weil die haben vielleicht Handel mit denen betrieben oder so,

Jana: kann ich mir vorstellen. Und hatten dann angefangen, da irgendwelche Geschichten

Jana: zu erzählen. Aber ich weiß es tatsächlich auch nicht.

Elka: Ja, das werden vielleicht unsere Hörerinnen uns sicher sagen.

Jana: Vielleicht weiß es jemand.

Elka: Soviel zur Mythologie, aber wir wollen auch ein bisschen über die Realität sprechen.

Elka: Es ist auch cool, das Sternbild, weil sehr viele spannende Objekte dort liegen.

Elka: Die Cassiopeia liegt nämlich mitten in der Milchstraße. Das heißt,

Elka: das ist super, weil da gibt es viele Sternhaufen, da gibt es viele Nebel,

Elka: viele interessante Objekte.

Elka: Und eines, da musste ich an euch denken, nämlich die Tycho Supernova von 1572.

Elka: Über den Tycho Brahe habt ihr ja mal auch in der Sommerfolge.

Evi: Glaube ich, gemacht, oder? Ja, richtig, ja.

Jana: Dänemark, ja.

Evi: Schwieger Typ.

Jana: Ein seltsamer Typ, ja, mit seinem Elch.

Elka: Genau, und da eben auch diese Tycho-Supernova in diesem Sternbild.

Elka: Und auch ein sehr cooles Objekt ist Cassiopeia A.

Elka: Das ist nämlich eines der bekanntesten Supernova-Überreste, also vor rund 300

Elka: Jahren. Und da hat man eine sehr, sehr starke Radioquelle entdeckt in diesem

Elka: Sternbild. Und jetzt weiß man eben, dass das eine Supernova,

Elka: ein Supernova-Überrest war.

Jana: Das ist auch wunderschön. Also ich erinnere mich so ein bisschen an die Fotos.

Jana: Und Cassiopeia A ist ein richtig schönes Objekt.

Jana: Das kann man gut auf Poster drucken. Das ist sehr, sehr schön.

Elka: Und ein letzter Fun, Fun weiß ich nicht, aber Fakt, einfach über das Sternbild.

Elka: Was ich auch cool finde, ist, dass man auch diese unterschiedlichen Kulturen

Elka: auch sieht. So die Geschichte der Menschheit in diesen Sternbildern und Objekten.

Elka: Ist, dass da auch einige Sterne sind, die so arabische Namen haben. Gibt es ja eh viele.

Elka: Aber in diesem Fall ist es zum Beispiel Shedir und Kaf und Ruchba.

Elka: Ich kann kein Arabisch, aber...

Elka: So circa spricht man es aus. Was bedeutet Brust, Handfläche und Knie?

Elka: Weil das auch natürlich, bevor wir diesen Namen oder halt die Mitteleuropäer

Elka: diesen Namen gegeben haben, dem Sternbild, war das auch sogar in der präislamischen

Elka: Zeit auch ein Sternbild.

Jana: Das ist bei diesen arabischen Namen oft so, dass das einfach nur den Körperteil

Jana: sozusagen beschreibt. In der Sternwarte früher mal haben wir alle Computer irgendwie

Jana: nach Sternen benannt und ein ganz wichtiger Computer hieß Aliot.

Jana: Dann hat man aber erst später herausgefunden, das bedeutet Fettschwanz.

Jana: Weil der arabische Name für, glaube ich, ein Sternbild, also das arabische Sternbild

Jana: war ein Lamm und das Lamm-Schwänzchen hinten ist immer so leicht angefettet.

Jana: Und das ist also die Bedeutung. Man dachte sich, oh, Ali hat das bestimmt was ganz Erhabenes.

Elka: Ja, hört sich schön an.

Evi: Klingt schick und dann ist es eigentlich fast ein Schiffwort.

Jana: Ja, muss man aufpassen.

Elka: Gut, aber ich möchte schon an Platz zwei gehen, weil ich bin eh schon viel zu langsam.

Elka: Platz zwei ist, wurde schon genannt hier, ist Carina, Kiel des Schiffs oder

Elka: zumindest ein Teil da, was ähnliches wurde genannt. Es ist ja so,

Elka: dass es eigentlich ein sehr, sehr riesiges Sternbild gab, das Argonavis, also das ganze Schiff.

Elka: Und das hat man dann aber in mehrere Teile unterteilt. Und ein Teil davon,

Elka: was ich mir jetzt rausgepickt habe, ist das Kiel des Schiffs.

Elka: Ich muss ehrlich gesagt googeln, was eigentlich ein Kiel genau ist. Wisst ihr das?

Jana: Also ich habe das schon mal gehört. Ich weiß nicht, ob ich es jetzt richtig

Jana: an die Stelle zeigen könnte. Ist nicht der Kiel das vor, ich weiß,

Jana: dass man Kiel holen, also dass das so eine Foltermethode war und das ist,

Jana: glaube ich, so dieser Teil vorne vom Schiff, oder?

Elka: Nein, es ist das tragende Bauteil an der Unterseite vom Schiff,

Elka: also eigentlich so die Wirbelsäule oder so vom Schiff. Und das ist eben ein

Elka: recht spannendes Sternbild vom Südhimmel, damit wir nicht nur Nordhimmel haben.

Elka: Und in Europa ist es halt nicht zu sehen. Aber wenn man in den Südhimmel geht,

Elka: sieht man dieses Schiff der Argonauten und das besteht jetzt eben,

Elka: also das hat man jetzt aufgeteilt, jetzt ist es Carina, der Kiel,

Elka: Vela, Segel und das Achterdeck, finde ich auch so

Elka: unromantisch, das Achterdeck, das Schiff oder Puppis.

Elka: Puppis ist wieder süß, der Name. Weil das Puppis, wenn ich das richtig in den

Elka: Mund habe, schaut auch ein bisschen wie der große Wagen, irgendwie so ein bisschen

Elka: kleiner verdreht oder so aus.

Elka: Das schaut eigentlich recht nett aus. Und die Geschichte vom Schiff war der

Elka: Jason und das goldene Vlies. Der Jason wollte seinen rechtmäßigen Thron zurückhaben

Elka: und dafür musste er dieses hagenwogene goldene Vlies, so ein goldenes Fell beschaffen.

Elka: Und er hat sich ein paar Helden eingepackt.

Elka: Einige sind auch eben am Himmel zu sehen. Kastor und Polux, kennt ihr vielleicht vom Zwilling.

Elka: Und sie haben sich auf den Weg gemacht, das sind eben die Argonauten und haben

Elka: mit diesem Schiff, wollten sie das Vlies holen und das Schiff war aber ein ganz

Elka: besonderes Schiff, wurde eben vom Schiffbauer Argos gebaut und die Göttin Athen

Elka: hat natürlich auch geholfen beim Bau

Elka: und man sagt auch, dass das Schiff reden konnte und die Besatzung eben Warnen vor Gefahren.

Jana: Nicht schlecht.

Elka: Ja, das war ein ganz tolles Schiff. Und spannend ist auch, dass die alten Ägypter

Elka: auch in der Konstellation schon ein Schiff gesehen haben, nämlich ein Schiff,

Elka: mit dem ihr Gott Osiris gefahren ist und der

Elka: Canopus war der Steuermann von dem Schiff.

Elka: Und da sind wir jetzt schon bei den Objekten und spannenden Objekten, die dort sind.

Elka: Canopus, ein ganz, ganz toller Stern, der zweithältste Stern vom Nachthimmel,

Elka: also nach Sirius, also im Südhimmel, der hältste Stern ist in diesem Sternbild.

Elka: Dann gibt es noch den Carinanebel, wie der Name ja auch schon sagt.

Elka: Ist auch eine riesige Sternenentstehungsregion.

Elka: Und wird so ein bisschen wie die südliche Variante vom Orionnebel gesehen.

Elka: Und dann gibt es noch Eta Carinae, das ist einer der massereichsten bekannten Sterne.

Elka: Und da war es so, dass das im 9., also er ist jetzt heutzutage mit reinen Augen

Elka: nicht mehr sichtbar, aber im 19.

Elka: Jahrhundert ist er auf einmal extrem hell geworden plötzlich.

Elka: Damals hat er eine Zeit lang die viermillionenfache Helligkeit der Sonne gehabt.

Elka: Und weil er ja auch auf Supernovas wartet, das wäre auch ein Kandidat.

Elka: Könnte vielleicht eine Supernova werden.

Evi: Nehmen wir auf unsere Liste.

Jana: Auf jeden Fall. Wenn der schon so unruhig ist, das ist gut.

Evi: Werde von uns beobachtet.

Jana: Ja, der Carina Nebel hat doch so unglaubliche Berühmtheit jetzt nochmal erlangt,

Jana: weil er einer der ersten Bilder des Hubble- Weltraumteleskops war.

Jana: Ein wunderschönes Bild geworden.

Evi: Ich wollte auch gerade sagen, auch sein klassisches Kalenderbild.

Elka: Ja, genau. Ein Planetarium-Bild. Da gibt es immer so diese Bilder zum Aufkleben.

Elka: Da habe ich auch so ein Nebel. Genau, und mehrere Doppelsternsysteme haben wir

Elka: auch dort in diesem Carina-Sternbild. Also es zahlt sich auf jeden Fall aus,

Elka: dort hinzuschauen. Und Platz Nummer eins, was glaubt ihr?

Evi: Jetzt muss ich einen Trommelwirbel zuerst machen, oder?

Jana: Ja, bitte.

Evi: Platz eins.

Elka: Platz eins. Es ist überhaupt nicht exotisch, aber das habe ich,

Elka: glaube ich, mal erzählt, dass ich da eher klassisch bin und traditionell, nämlich Orion.

Evi: Warum ist das dein erster Platz?

Elka: Also erstens mal finde ich es extrem super, dass man überall erkennt.

Elka: Also es ist halt wirklich, ich meine, gut, einen großen Magen auch,

Elka: Aber ich finde, der Orion ist noch einmal spannender. Und es ist ja auch,

Elka: da habe ich glaube ich erzählt, dass in Argentinien hat man das Las Tres Marias

Elka: zum Beispiel genannt, diese drei Gürtelsterne.

Elka: Und das habe ich immer gesehen, so wenn ich in Argentinien auch mal in so ganz

Elka: sternenreichen, dunklen Regionen war. Irgendwann ein schönes Sternbild.

Elka: Aber es ist nicht nur deswegen, sondern es hat eben auch sehr viele spannende

Elka: Regionen in diesem Sternbild. Das ist nicht nur für uns jetzt schön sichtbar,

Elka: sondern es hat Objekte, die die Sternentstehung zeigen.

Elka: Es hat Nebel, es hat alte Sterne und eben euren Lieblingsstereo, zumindest von Eva.

Elka: Aber bevor wir dazu kommen, noch kurz zur Mythologie. Also der Orion, der war eben ein Jäger.

Elka: In einer Überlieferung ist es so, dass Orion zu angeberisch war,

Elka: ein bisschen wie die Cassiopeia.

Elka: Und irgendwie gemeint hat, er ist der größte Jäger der Welt und war einfach

Elka: viel zu arrogant. Und Hera, die Ehefrau von Zeus, war da irgendwie nicht so begeistert davon.

Elka: Und hat einen Skorpion, den Diana schon erwähnt hat, der auch ein cooles Sternbild

Elka: ist, weil der schaut auch wieder wirklich so aus wie ein Skorpion.

Elka: Und dieser Skorpion hätte Orion eben einen tödlichen Stich geben sollen.

Elka: Aber Zeus hat dann wieder eingeschritten und hat alle gerettet und hat beide den Himmel projiziert.

Elka: Es ist aber halt so, dass wenn der Skorpion im Osten aufgeht,

Elka: geht der Orion dann im Westen unter. Also diese Kontrahenten sind da nie so

Elka: gleichzeitig, dass sie sich treffen.

Jana: Er flieht sozusagen immer noch vor dem Skorpion.

Evi: Ja, ständige Flucht hier.

Elka: Ständige Flucht, genau.

Evi: Von den Action-Szenen hier am Himmel.

Jana: Ja.

Elka: Bei den Germanen war es so, dass die einen Pflug gesehen haben im Sternbild.

Elka: Und die Wikinger haben ein Tor natürlich gesehen, der durch einen Fluss geht

Elka: und Loki an seinen Gürtel hinüberzieht.

Elka: Also ja, schon sehr kreative Assoziationen.

Jana: Mit dem Glocki wird am Glocki. Ich dachte, das ist so eine Marvel-Erfindung,

Jana: dass Thor und Glocki irgendwie so Quatsch miteinander gemacht haben.

Elka: Ja, ich glaube, das war wirklich so.

Jana: Das ist wirklich so. Okay, ja, schön.

Elka: Ja, und welche Objekte haben wir dort? Eben Orion-Nebel. Also es ist halt eben

Elka: dieser Kindergarten-Stern-Entstehung, wo neue Sterne entstehen.

Elka: Und B.T. Goyse natürlich, euer Lieblings-Rote-Überriese, der vielleicht auch

Elka: einmal als Supernova explodiert. Und er und Bellatrix sind die Schultern vom Orion.

Elka: Bellatrix finde ich ja witzig, weil ich bin letztens mal im Fasching als Bellatrix

Elka: von Harry Potter gegangen.

Elka: Das heißt dann, glaube ich, einfach nur die Kriegerin.

Jana: Ja, das finde ich eh witzig. Muss ich immer erzählen, wenn ich an der Sternwarte

Jana: Führungen mache, dass die J.K. Rowling sich da offensichtlich sehr inspirieren

Jana: hat lassen, weil die Blacks heißen ja alle wie Sterne fast. Ach so, echt?

Jana: Sirius Black ist Sirius von der Stern. Bellatrix. Es gibt, glaube ich,

Jana: auch Arjuna und Arcturus Black und so. Also die sind natürlich,

Jana: also ich muss dann immer dazu sagen, erst waren die Sterne da und dann Helfer da, aber ja.

Elka: Und dann gibt es noch den Riegel, der einer der hellsten Sterne des Himmels ist.

Elka: Auch ein Doppelsternsystem und leitet sich vom arabischen Wort für linken Fuß ab.

Jana: Ja, da sind wir wieder bei den Körperteilen.

Elka: Immer, es sind immer Körperteile, aber ja, warum nicht? Dann gibt es noch den

Elka: Pferdekopfnebel, den hatten wir in der Folge über Nebel, für kosmische Nebel. Vielen Dank.

Elka: Was einfach auch ein sehr schönes Motiv ist. Wo findet man jetzt diesen Orion?

Elka: Der liegt so zwischen dem Fluss Eridanus und dem Einhorn.

Elka: Ist auch ein lustiges Sternbild, einfach Einhorn.

Elka: Und in Mitteleuropa kann man es von August bis April sehen, also bald einmal.

Jana: Sehr lang eigentlich, ja. Der Orion ist irgendwie immer da, hat man das Gefühl.

Jana: Also deswegen mag ich ihn auch so gerne, so eine Konstante.

Evi: Ja, und er ist auch so markant. Also ich weiß auch von Bekannten und Verwandten,

Evi: die jetzt mit Astronomie nicht so viel am Hut haben und sich eigentlich überhaupt nicht auskennen.

Evi: Aber Orion, den finden sie dann auch immer und dann schreiben sie mir auch immer,

Evi: heute wieder besonders gut zu sehen.

Evi: Orion und auch Cassiopeia und natürlich der Großwagen, das sind so die,

Evi: die, glaube ich, auch wirklich die meisten kennen und auch finden vor allem.

Jana: Ja, bei uns im Norden halt. Ich habe es mal gemerkt, ich finde es total spannend,

Jana: einmal wirklich auf der Südhalbkugel gewesen.

Jana: Ich habe mich überhaupt nicht ausgekannt am Himmel, weil plötzlich alles anders

Jana: ist und es steht auch alles auf dem Kopf.

Jana: Und ich habe dann auch mich schwergetan, überhaupt das Kreuz des Südens zu finden,

Jana: was ja so mit die markanteste Sternkonstellation da ist. Wir sind halt einfach

Jana: unseren Anblick wahnsinnig gewohnt und da ist der Orion natürlich eine schöne Orientierungshilfe.

Evi: Aber danke, Elke, also sehr spannend. Herrlich. Deine Top 3 der Sternbilder.

Evi: Ich würde sagen, Jana, was hast du uns mitgebracht?

Elka: Welche Top 3?

Jana: Ja, Top 3. Also ich habe mir gedacht, Astronomie ist ja ein lebendiger Prozess

Jana: und man darf sich ja auch mal irren.

Jana: Ich hatte nämlich neulich irgendwie so eine Diskussion darüber,

Jana: dass es in der Wissenschaft so ist, dass eine

Jana: Falsifizierung ja fast genauso wertvoll ist wie eine Bestätigung,

Jana: weil man sich nicht fürchten muss davor, dass eine Theorie falsch ist,

Jana: weil dann weiß man auch mehr am Ende, also wenn man etwas das Gegenteil bewiesen hat.

Evi: Du weißt ja auch, es genügt ja nur ein Gegenbeweis, um vielleicht ein komplettes

Evi: Gebilde zu zerstören, weil dann ist es schon wieder nicht.

Jana: Genau, so ist es. Und ich dachte mir, ich stelle heute mal meine Top 3 der falschen

Jana: astronomischen Theorien vor.

Evi: Da bin ich gespannt.

Jana: Genau, gibt es ja ein paar. Also man hat ja die allertollsten Vorstellungen

Jana: gehabt. Ich fange mit der Nummer drei an. Das ist eigentlich ein schöner Klassiker.

Jana: Ist natürlich das geozentrische Weltbild.

Jana: Habt ihr bestimmt auch alle schon mal gehört. Man war ja der Meinung,

Jana: natürlich muss die Menschheit im Zentrum sitzen von allem und selbstverständlich

Jana: sitzt die Erde im Zentrum.

Jana: Ist auch irgendwo naheliegend. Man kann es auf jeden Fall verzeihen.

Jana: Wenn man an den Himmel schaut, es sieht natürlich so aus, als würde sich alles

Jana: um uns drehen. Die Sonne dreht sich um uns, die Sterne bewegen sich um uns,

Jana: die Planeten drehen sich um uns am Himmel.

Jana: Diese Transferleistung zu machen, dass das wir sind, die sich bewegen,

Jana: ist, glaube ich, gar nicht so einfach.

Jana: Also es ist vor allem in der Antike stark propagiert worden.

Jana: Ptolemy hat dieses Weltbild unterstützt. Aristoteles ist da,

Jana: glaube ich, auch ein ganz großer Supporter davon gewesen. Das Problem war,

Jana: später hat man das eigentlich schon aus der Welt schaffen können.

Jana: Es hatte sich aber sehr etabliert und vor allem in Europa war natürlich die

Jana: katholische Kirche sehr daran interessiert, dass selbstverständlich die Krone

Jana: der Schöpfung, die Menschheit, muss im Zentrum sitzen. Es sind diverse Leute

Jana: auf dem Scheiterhaufen verbrannt worden, die das Gegenteil behauptet haben.

Jana: Aber irgendwann ist es nicht mehr wegzudiskutieren gewesen. Und ich weiß nicht,

Jana: ob ihr wisst, was ist das größte beobachtbare Phänomen, wo man sagt,

Jana: das ist eigentlich mit einer Erde im Zentrum nicht zu vereinen.

Jana: Also wenn man an den Nachthimmel schaut, habt ihr eine Idee,

Jana: was man beobachten kann, was uns eigentlich ganz deutlich zeigt, das kann nicht sein.

Elka: Ich meine, ich weiß nicht, ob es groß ist, aber jetzt so, wenn die Planeten

Elka: so komische Schleifen machen, das ist zum Beispiel schon komisch.

Jana: Genau, also diese Rückläufigkeit, die ja in der Astrologie dann auch wieder ganz viel,

Jana: Gewicht gewonnen hat, der rückläufige Merkur und ich weiß nicht was,

Jana: der war ein Riesenproblem, weil die Planeten sich eben nicht einfach so um den

Jana: Erdhimmel drehen, sondern manchmal machen die, also vor allem die inneren Planeten,

Jana: diese Schleifen laufen auf einmal rückwärts und drehen sich dann.

Jana: Und da hat man also ganz die tollsten Ideen gehabt, wie man das geozentrische

Jana: Weltbild trotzdem retten kann mit irgendwelchen Abgefahrenen.

Jana: Also ich glaube, es gab dieses Glas-Sphären-Idee, dass also die Planeten sitzen

Jana: auf der Oberfläche von Glaskugeln und die drehen sich und dann kann man das irgendwie...

Jana: Und dann kam aber irgendwann die kopernikanische Wende und es hieß,

Jana: naja Leute, also es ist ganz klar zu erklären, wenn die Sonne im Zentrum sitzt,

Jana: da müssen wir keine komischen Saltos machen.

Jana: Damit hat sich das dann später irgendwann mit Johannes Kepler,

Jana: der das mathematisch beweisen konnte, etabliert, dass die Sonne im Zentrum des

Jana: Sonnensystems sitzt und nicht die Erde.

Evi: Ich finde, das ist immer auch ein ganz schönes Beispiel dafür,

Evi: weil es ja eigentlich auch gerade in dieser geschichtlichen Entwicklung halt

Evi: einfach unser Selbstbildnis auch zeigt.

Evi: Also es ist ja im Prinzip ein Abbild von dem, wie sich der Mensch selber wahrnimmt

Evi: als Zentrum auch des Universums, als der Welt.

Evi: Und da sieht man dann auch immer so die Entwicklungen. Und ich finde es ja ganz

Evi: spannend, dass wir ja wirklich von diesem, wir sind ja das Zentrum von allem

Evi: und die Krone der Schöpfung.

Evi: Und eigentlich sind wir dann immer weiter weggerückt von dem,

Evi: bis wir ja jetzt immer einfach nur irgendwo ein Seitenarm der Wildstraße,

Evi: irgendwo in den Suburbs.

Evi: Und ich finde, das ist aber auch ganz, ganz wichtig, das irgendwie auch begreifbar

Evi: zu machen, was das eigentlich auch für die Menschheit oder für die Gesellschaft

Evi: auch immer bedeutet hat.

Evi: Also von diesem, wir sind das Wichtigste und ganz oben, eben so dieses immer

Evi: weniger und dieses Wegnehmen von sich selbst auch und dem Ego.

Evi: Ganz interessant ist ja auch, dass also gerade, wo du eben auch die Religion,

Evi: die Kirche angesprochen hast, die ja das eigentlich sehr stark,

Evi: sehr lange sehr stark verfechtet haben, das aber gerade auch dann,

Evi: in der Religion da auch immer wieder durchaus Gelehrte, sage ich jetzt einmal,

Evi: gegeben hat, die aber sehr wohl gesagt haben, dass wenn Gott eine Erde geschaffen

Evi: hat, dass es auch noch andere Erden gibt.

Evi: Warum sollte er nur eine erschaffen haben? Und das finde ich ganz spannend.

Evi: Einerseits gibt es aber schon auch, hat es Bewegungen gegeben in der Kirche,

Evi: die das jetzt aber nicht so gesehen haben.

Jana: Es ist halt immer eine Frage von Macht am Ende. Also diese Idee ist ja auch

Jana: nicht mit Nikolaus Kopernikus zum ersten Mal entstanden. Es gab...

Jana: Andere Kulturen, auch die Antike, wo es Menschen gab, die Aristoteles und so

Jana: weiter widersprochen haben, die die Sonne schon im Zentrum gesehen haben.

Jana: Es ist eben die Frage, und das ist eben das ganz Gefährliche,

Jana: wenn eine Ideologie, also wenn du zuerst ein Dogma aufstellst und sagst,

Jana: naja, wir Menschen sind im Zentrum und dann müssen alle wissenschaftlichen Fakten halt stimmen.

Evi: Und was nicht passt, wird passend gemacht. Wird passend gemacht.

Evi: Und wenn es dann ganz komplizierte Epizyklien sind oder sonstige Sachen.

Jana: Genau, das wird passend gemacht. Wenn du gerade sagst, andere Erden,

Jana: also ich hole da immer gern den Giordano Bruno aus der Kiste raus,

Jana: weil der für mich so faszinierend ist, der vor 400 Jahren auch in Rom verbrannt worden ist.

Jana: Unter anderem, weil er gesagt hat, dass es Exoplaneten gibt,

Jana: was ich unglaublich voraussichtlich sehe, aber auch gesagt hat,

Jana: die Erde steht nicht im Zentrum.

Jana: Und das ging für die katholische Kirche gar nicht. Ich glaube,

Jana: ich musste nochmal nachgucken, aber es hat ewig gedauert, bis die Posthum,

Jana: diese Menschen, die da verbrannt wurden, begnadigt wurden. Also das war eine

Jana: moderne Kirche, die irgendwann gesagt hat, ja, vielleicht war das nicht so toll.

Elka: Ja, aber ich finde, es zeigt halt auch, dass Wissenschaft halt nicht völlig

Elka: neutral sein kann. Also man versucht natürlich möglichst neutral zu sein,

Elka: aber wir schauen auf alles mit unserem Weltbild, mit unserer Überzeugung, mit unserer Prägung.

Elka: Ein anderes Beispiel für sowas ähnliches ist, finde ich, wenn man so Ausgrabungen

Elka: hat und dann hat man irgendwie eine Ausgrabung gehabt, wo ein Schild und irgendwelche

Elka: Kampfutensilien waren und man ist einfach gleich davon ausgegangen,

Elka: das muss ja ein Mann sein.

Elka: Und erst ganz spät ist man drauf gekommen, das ist halt unsere Prägung von Geschlechterbildern

Elka: und das war eigentlich ganz anders.

Evi: Ja, das stimmt. In den letzten Jahren ist es ganz neu, dass man da ja drauf

Evi: gekommen ist, dass es ganz viele Kriegerinnen gegeben hat.

Evi: Ja, super. Gut, was ist dann Platz zwei? Jetzt bin ich gespannt.

Jana: Der Platz 2, genau. Wir müssen weitermachen. Dann sitzen wir morgen noch hier.

Jana: Der Platz 2 ist ein bisschen moderner, aber finde ich auch eine der für mich

Jana: schönsten falschen Theorien, weil es uns so weitergebracht hat.

Jana: Es ist natürlich der Äther.

Jana: Der Äther war ganz groß, weil man herausgefunden hat, im 19.

Jana: Jahrhundert, Licht ist eine Welle. Und dann war ganz klar, naja,

Jana: was braucht eine Welle, um sich fortzubewegen?

Jana: Ein Medium. Und damit muss es ein Medium im All geben, ein Äther,

Jana: Lichtäther, durch den die Lichtwellen sich bewegen. Und ich finde es so spannend,

Jana: weil Äther, das Wort, ist extrem esoterisch geprägt.

Evi: Das klingt schon so, das kann nicht richtig sein, oder?

Jana: Genau, das hat sich komplett in diese andere Ecke verzogen, war aber damals

Jana: wirklich ganz groß, wenn man einfach nicht erklären konnte, wie soll sich eine

Jana: Welle im Vakuum ausbreiten. Das kann nicht sein, also muss dieser Äther überall sein.

Jana: Und der muss ja dann auch, also da gab es tolle Ideen, dass das also wirklich

Jana: wie so eine viskose Flüssigkeit ist, die das ganze All durchsetzt und das bremst

Jana: dann natürlich auch die Planeten aus und wer weiß, was passiert, also wenn man dann.

Jana: Im All unterwegs wäre, also wie man dann dem Äther begegnet und so weiter.

Jana: Es gibt das berühmte Michelson-Morley-Experiment von 1887.

Jana: Der Aufbau ist in seinen Details kompliziert, aber was die eigentlich gemacht

Jana: haben, ist total simpel, dass sie gesagt haben, naja, wenn der Äther da ist,

Jana: dann muss ja die Erde sozusagen, also die haben ja auch diesen Ätherwind wirklich

Jana: vorgestellt, der da durch die Gegend pfeift, im All überhaupt, überall und,

Jana: also je nachdem, wo die Erde auf ihrer Bahn ist, müsste ja,

Jana: sie entweder gegen den Ätherwind oder mit dem Ätherwind sich bewegen.

Jana: Und damit müsste man sozusagen Unterschiede in der Lichtgeschwindigkeit beziehungsweise

Jana: in der Ausbreitung der Wellen feststellen. Und das ist das Schöne an Wissenschaft.

Jana: Man war sehr davon überzeugt, es muss diesen Äther geben.

Jana: Michelson und Molly waren, soweit ich weiß, keine Gegner dieser Theorie und

Jana: haben eben festgestellt, nö, es passiert gar nichts.

Jana: Sie konnten überhaupt nichts feststellen und der Äther ist damit eigentlich

Jana: schon fast gestorben gewesen. Man hat dann versucht, das noch zu retten,

Jana: weil man sich überhaupt nicht vorstellen konnte, da muss es was geben.

Jana: Der Todesstoß für die Äther-Theorie kam mit Albert Einstein mit seiner,

Jana: Relativitätstheorie und dass man tatsächlich akzeptiert hat und die theoretische

Jana: Grundlage dafür hatte, dass Licht sich im Vakuum ausbreiten kann,

Jana: dass es die sozusagen Schwingung des elektromagnetischen Feldes ist und.

Jana: Kein Medium braucht und immer die konstante Lichtgeschwindigkeit im Vakuum hat

Jana: von 300.000 Kilometer pro Sekunde.

Jana: Und damit wurde der Äther endlich ad acta gelegt. Aber er hat sich sehr lang

Jana: gehalten und ich finde es auch ein schönes Beispiel dafür, dass man sagt,

Jana: das ist total nachvollziehbar. Man kannte Wellen nur mit Medium.

Jana: Warum sollte es plötzlich keins geben?

Jana: Und in dem Moment, wo man aber eigentlich die Gegenbeweise hatte,

Jana: wurde das auch fallen gelassen.

Jana: Und so muss die Wissenschaft eigentlich funktionieren.

Elka: Es hat keiner am Scheiterhaufen gebrannt.

Jana: Hat keiner auf dem Scheiterhaufen gebrannt. Da waren wir schon ein bisschen

Jana: weiter. Die katholische Kirche hat sich nicht eingemischt, soweit ich weiß.

Jana: Ja, und meine top falsche Theorie ist auch ein...

Evi: Ach, warte, kriegst du auch wieder natürlich einen Trommelwirbel, so?

Jana: Ah, Entschuldigung, selbstverständlich.

Evi: Platz eins, falsche Theorie.

Jana: Let's see, es ist die Steady State Theorie aus dem 20. Jahrhundert.

Jana: Ich habe mir gedacht, ich gehe ein bisschen chronologisch vor.

Jana: Finde ich auch sehr schön, weil man gemerkt hat, wie wir vorhin schon gesagt

Jana: haben, wir sind natürlich immer menschlich auch irgendwo und die Urknalltheorie kam auf.

Jana: Georges Lemaitre, Edwin Hubble, die sich Gedanken gemacht haben im 20.

Jana: Jahrhundert, ja, also wir sehen, das Universum expandiert, so ging es ja los.

Jana: Und dann wieder so eine Transferleistung, naja, wenn es heute größer wird,

Jana: dann muss es ja gestern kleiner gewesen sein und dann muss es irgendwann sehr

Jana: klein gewesen sein. Und dann gab es einen Anfang.

Jana: Und der Urknall ist ja bei uns jetzt komplett etabliert. Wir wissen alle,

Jana: ja, das ist Fakt im Prinzip.

Jana: Aber ich glaube, man darf nicht vergessen, dass das damals ein Schock war.

Jana: Also die Vorstellung, dass das Universum einen Anfang hatte,

Jana: das ist schon gruselig irgendwo.

Jana: Wo man sich denkt, ja, kommen natürlich tausend Fragen auf, wie ein Anfang und

Jana: Zeitpunkt null, was soll das bedeuten

Jana: und was war davor oder kann man das überhaupt sagen und so weiter.

Jana: Und dann gab es eben Astronomen 1948, zum Beispiel Fred Hoyle.

Jana: Die versucht haben, nachdem man herausgefunden hat, das Universum expandiert, die,

Jana: Idee des ewigen Universums, Steady States, also dieses starren,

Jana: sich nicht entwickelnden Universums,

Jana: zu retten, indem sie gesagt haben, ja gut, das Universum expandiert,

Jana: aber es entsteht auch gleichzeitig überall Materie und so bleibt die Dichte konstant.

Jana: Also es verändert sich nichts. Das Universum hat keinen Anfang und kein Ende.

Jana: Es kann ewig expandieren. Es hat schon ewig expandiert.

Jana: Aber mit dieser Expansion entsteht eben auch ewig Materie aus dem Nichts.

Jana: Und deswegen kann man das retten.

Jana: Einstein zum Beispiel war ursprünglich auch ein Freund des Steady State.

Jana: Also der hat auch eigentlich am Anfang an dieses ewige Universum geglaubt.

Jana: Und dann kam eine Erkenntnis oder eine Beobachtung 1964.

Jana: Jetzt auch wieder, ich bin natürlich gemein, habt ihr eine Ahnung,

Jana: eine Vorahnung, um was es sich handelt, was den Steady State getötet hat?

Evi: Ach, ich glaube, ich weiß es, aber mir fällt es jetzt gerade überhaupt nicht

Evi: ein. Ich bin mir sicher, sofort du es sagst, kommt ein großes Ah.

Jana: Genau, es ist natürlich der übliche Verdächtige, wenn es um den Urknall geht.

Jana: Das ist der direkte Nachweis dafür, es ist die kosmische Hintergrundstrahlung.

Evi: Ah, okay. Ja, stimmt, natürlich. Ja gut, das ist der Beweis für den Urknall

Evi: gewesen. Naja, vor allem, es wird sich hier später noch einen Kreis schließen übrigens.

Jana: Genau, sehr gut. Also 1964 hat man vor allem dann auch noch unabsichtlich eigentlich

Jana: mit Penzias und Wilson, die haben ja eigentlich gar nicht danach gesucht, das ist immer das Beste.

Evi: Und jetzt bitte ich dich nicht zu spoilern.

Jana: Entschuldigung, dann überspringen wir das. Ja, bitte, danke.

Jana: Also 1964 findet man das Echo des Urknalls, die kosmische Hintergrundstrahlung,

Jana: die Photonen, die frei wurden, als das Universum zum ersten Mal durchsichtig wurde.

Jana: Und der Urknall war im Prinzip belegt und man hat,

Jana: wie es sich für die Wissenschaft gehört, akzeptiert. Aha, offensichtlich,

Jana: auch wenn wir es uns nicht vorstellen können und auch wenn es tausend Fragen

Jana: aufwirft, das Universum ist nicht ewig.

Jana: Und da muss ich ein bisschen immer an die Elka denken, wenn es zu diesem Thema

Jana: kommt, weil vielleicht kann ich es ganz schlecht beschreiben,

Jana: aber ich finde, es hat was Romantisches, wenn man sich überlegt.

Jana: Es gab diesen Anfang, also dieses Umdenken von Menschen, von einem,

Jana: naja, das Universum ist groß und ewig.

Jana: Und das ist ja auch was mit Gefühl zu tun hat. ich muss mich jetzt dran gewöhnen,

Jana: dass wir in einem Kosmos leben, der irgendwie angefangen hat.

Jana: Und dann hat er vielleicht auch ein Ende. Also ich meine, das ist ja dann die

Jana: nächste Vorstellung davon.

Elka: Aber ich finde, ewig ist ja genauso gruselig. Also wie weird wäre,

Elka: wenn es einfach ewig, also das ist, finde ich, noch schwieriger,

Elka: sich vorzuschauen. Ich finde es ja ganz schön, wenn es einfach Anfang,

Elka: Ende, das Ende wieder, Anfang, also gut, das wäre auch wieder ewig.

Jana: Also das war meine top falsche Theorie. Es gibt natürlich noch ganz viel mehr, aber...

Evi: Ich finde das ganz schön, das haben wir auch schon ganz kurz gesagt,

Evi: man sieht ja auch die ganzen,

Evi: Forschenden, das sind ja auch Menschen, die in ihrer Zeit leben,

Evi: das heißt, es gibt ja auch bestimmte Weltbilder, die du hast,

Evi: auch Wissensstände, manche Sachen, die nimmst du halt einfach dann auch als

Evi: gegeben, ebenso wie zum Beispiel, okay,

Evi: es muss ein Medium geben, wo sich das Licht ausbreitet, weil das, was wir wissen,

Evi: ist ja, dass das das braucht und ähnlich ist natürlich auch mit dem Steady State

Evi: und ich finde das ganz spannend, aber eben auch diese Entwicklung dann zu sehen,

Evi: okay, wenn wir da jetzt einmal so ein bisschen über den Tellerrand blicken,

Evi: Was könnte das vielleicht noch der Grund sein?

Evi: Oder wenn wir uns Beobachtungsdaten ansehen, wie könnten wir es noch interpretieren?

Jana: Es ist ähnlich absurd zu behaupten, es gibt ständig neue Materie,

Jana: wie das Universum hat einen Anfang.

Jana: Also das war glaube ich damals, das klingt jetzt halt so, ja Gott,

Jana: ihr habt euch da komplett an Grashalmen festgehalten und habt irgendwas erzählt,

Jana: dass hier plötzlich die ganze Zeit Materie entsteht.

Jana: Aber ich glaube nicht, dass sich das viel gegeben hat von, es gab irgendwie

Jana: einen Urknall, einen Big Bang, wo alles daraus entstanden ist.

Jana: Und jemand anderes sagt, naja, vielleicht aus irgendwelchen Gründen entsteht

Jana: die ganze Zeit neue Materie. Und ja, am Ende hat man aber gesehen,

Jana: nein, die eine absurde Theorie ist besser als die andere absurde Theorie.

Jana: Daran müssen wir uns orientieren.

Evi: Und oft braucht es eben dann auch ein gewisses Gewändchen Glück und Zufall.

Evi: Damit man die richtigen Sachen entdeckt. Wobei ich jetzt einmal ganz unverschämt

Evi: gleich zu meinen Geschichten komme.

Jana: Ja, bitte.

Evi: Weil ich werde da jetzt auch ein bisschen anknüpfen eigentlich an deinen Geschichten.

Evi: Ihr wisst ja, ich liebe natürlich lustige, spannende Geschichten aus der Wissenschaftsgeschichte.

Evi: Und ich mag das auch immer total, wenn einfach Sachen auch eine menschliche

Evi: Komponente haben in der Wissenschaft oder in den Entdeckungen.

Evi: Deswegen habe ich mir jetzt noch einmal so meine Top 3 der Lieblingsgeschichten

Evi: aus der Wissenschaftsgeschichte herausgesucht, die ich zum Teil auch schon in

Evi: den vergangenen Podcast-Folgen auch immer wieder angeteasert oder kurz beschrieben habe.

Evi: Zwei von ihnen kommen auch tatsächlich in unserem tollen Buch vor.

Evi: Das Erste ist nämlich auch, dass mit dem Wow-Signal, also das ist jetzt ein

Evi: Zufall in dem Sinne, das hat jetzt nicht zu einer Erkenntnis geführt,

Evi: aber ich finde, das ist ein lustiger zeitlicher Zufall.

Evi: Und zwar das Wow-Signal, da haben ja wir, Jana, schon einmal auch darüber gesprochen.

Evi: In einer Folge in Cosmograt 28 war das schon wieder so lange her.

Jana: Das ist ja 1977.

Evi: Hat ja ein Radioteleskop in Ohio ein wirklich außergewöhnliches,

Evi: starkes Radiosignal empfangen.

Evi: Das ist wirklich so ein Schrei mitten in der Nacht eigentlich.

Evi: Es wurde ja noch erst später ausgewertet. Der Astronom Jerry Eman hat sich dann

Evi: die Computerausdrucke angesehen.

Evi: Und von dem Teleskop und hat dann eben diese Kodierung gelesen.

Evi: Also die Stärke ist mit Zahlen und Buchstaben beschrieben worden.

Evi: Er konnte das interpretieren und hat das dann gesehen, dass dieser Code,

Evi: dass das wirklich ein Schreien der Nacht war und hat da daneben Wow hingeschrieben,

Evi: weil es ihm wirklich so extrem laut eigentlich war. Und es war aber eben nur

Evi: einmal. Also man hat dann versucht, dieses Signal nochmal zu empfangen.

Evi: Ja, aber es hat eben nur 72 Sekunden lang gedauert. Und das ist eben auch genau

Evi: so lange, wie lange ein Himmelsobjekt aufgrund der Erdrotation eben auch im

Evi: Sichtfeld des Teleskopes ist.

Evi: Wir haben auch darüber gesprochen, dass ja die Frequenz ja auch super spannend

Evi: war und super gruselig ist.

Evi: Und das war dann eben natürlich dann so, okay, wir waren das jetzt Aliens.

Evi: Also war ja dann immer gleich so, okay, hat jetzt versucht, eben eine außerirdische

Evi: Zivilisation mit uns Kontakt aufzunehmen, haben die da ein Signal ins All gesendet,

Evi: das wir empfangen haben.

Evi: Und es ist bis heute nicht ganz entschlüsselt worden. Und ich finde es ganz

Evi: spannend, dass bis heute noch immer Studien dazu veröffentlicht werden.

Evi: Also ich glaube, es kam jetzt erst vor ein oder zwei Jahren eine raus,

Evi: die das jetzt ein bisschen besser noch lokalisieren konnte.

Evi: Also das ist irgendwo aus dem Sternbildschütze. Und da hat man sich angeschaut,

Evi: okay, was gibt es da für Sterne und sowas, wo das eben ungefähr herkommen könnte.

Evi: Aber das wusste man auch lange nicht. Also es ist nach wie vor Forschungsgegenstand.

Evi: Und ja eben, es ist bis heute das einzige Signal, wo eben auch die Wissenschaft

Evi: sagt, ja, wir können uns nicht genau zuordnen, identifizieren,

Evi: was es war, ob es eben jetzt ein astronomisches Objekt war,

Evi: das dafür gesorgt hat und finde ich ganz spannend, weil das natürlich einerseits

Evi: viel Raum für Spekulationen, aber auch für Fantasie hat und für nette Geschichten, denn am 15.

Evi: August 1977, am 30.15 ist das Signal empfangen worden und nur ein paar Stunden

Evi: später ist Elvis Presley gestorben.

Evi: Und bei ihm weiß man ja auch, also da gibt es ja auch ganz viele Gerüchte,

Evi: dass er ja nicht wirklich gestorben ist, dass er untergetaucht ist,

Evi: irgendwo weiterlebt. Und ja, vielleicht war das Wow-Signal einfach sein letzter

Evi: Gruß vom King of Rock'n'Roll und er ist nach Hause geflogen.

Jana: Wollte gerade sagen, also Elvis ist eigentlich ein Alien.

Evi: Ne? Ja, genau. Also hat natürlich nichts damit zu tun, aber ich mag auch diese

Evi: zeitliche, dass das ein Zufall da ist, dass das genau da das einzige Signal,

Evi: das wir uns empfangen haben, dann mit dem Tod vom King of Rock'n'Roll zusammenfällt.

Evi: Finde ich ganz witzig. Ja, aber die zweite Geschichte, da ging es dann wirklich

Evi: darum, dass ein Zufall geholfen hat, etwas zu beweisen, eine Theorie zu beweisen,

Evi: wo man sehr lange geforscht hat, die auch sehr radikal war.

Evi: Also Jana, du hast ja schon darüber gesprochen, dass ja manche Theorien für

Evi: alteingesessene Wissenschaftler oder Wissenschaftler, schockierend, exotisch, abartig ist.

Evi: Und ja, 1980 ging es,

Evi: eigentlich waren es Geologen und Physiker auch so, und zwar waren es ja Luis und Walter Alvarez,

Evi: die ja mit ihrer Theorie zum Impact, also dass.

Evi: Ein riesiger Asteroideneinschlag für das Aussterben der Dinosaurier gesorgt

Evi: hat, für Furore gesorgt haben in der Wissenschaftswelt, weil

Evi: Ja, die wirklich radikal war, der Volta Alvarez, das war immer ein Geologe und

Evi: der hat eben Gesteinsschichten untersucht und der hat da eben,

Evi: also wirklich in dieser Zeit, wo eben die Dinosaurier ausgestorben sind,

Evi: so eine Schicht entdeckt, der

Evi: ganz hoch konzentriert war an Iridium.

Evi: Das ist sehr selten bei uns auf der Erde.

Evi: In Asteroiden kommt es aber auch häufig vor. Also der Grund ist,

Evi: dass das in der Planetenentstehung, das sinkt dann einfach in den Erdkern immer

Evi: tiefer. Das heißt, oben bei uns an der Oberfläche kommt das eigentlich fast nicht mehr vor.

Evi: Hat man versucht, okay, wie kann man das jetzt erklären, dass da wirklich global.

Evi: Überall diese Iridiumsschicht ist, genau zu der Zeit. Das heißt,

Evi: das muss irgendwas Großes passiert sein.

Evi: Sie haben dann eben die Hypothese entwickelt, dass eben vor 66 Millionen Jahren

Evi: ein großer Asteroid irgendwo auf der Erde eingeschlagen ist und der dann eben

Evi: dieses Massenaussterben ausgelöst hat und haben gesagt, okay,

Evi: ja, vielleicht, vielleicht auch nicht. Aber wo ist dann der Einschlagskrater?

Evi: Also es haben mir nicht schlichtweg die Beweise gefehlt.

Evi: Fehlt. Man kannte jetzt nicht so einen riesigen Einschlagskrater,

Evi: weil der muss ja auch entsprechend groß gewesen sein. Also da muss man schon

Evi: irgendwas eigentlich sehen. Das wusste man von nichts. Es lag darin,

Evi: dass der Krater einfach gut versteckt war. Also heute wissen wir,

Evi: dass es ja dieser Chig-Sulub-Krater ist.

Jana: Wahnsinn, ich bin komplett begeistert, dass du den so schnell aussprechen konntest.

Jana: Das ist so ein schwieriges Wort.

Evi: Genau, es ist im Golf von Mexiko, Halbinsel Yucatan, also der ist ja teilweise,

Evi: also ist ja unter Wasser auch, ja, und deswegen konnte man auch nicht sehen

Evi: und du hast ja dann auch natürlich jetzt über diese Jahrmillionen,

Evi: Also auch bei Einschlagskratern, die auf der Erde sind, dadurch,

Evi: dass wir organisch, das lebt ja alles, es erodiert, du hast Tektonik und alles,

Evi: das ist generell, deswegen sieht man ja am Mond, sieht man gut die Krater bei uns ja nicht.

Evi: Sie haben halt eben einfach keine Beweise gehabt. Der Luis Alvarez,

Evi: der war ja ein sehr begabter Physiker, hat ja auch den Nobelpreis bekommen,

Evi: der hat auch eigene Messmethoden und alles entwickelt, wie man das besser untersuchen konnte.

Evi: Und da ist es auch wieder, wo ich mir auch denke, das ist so,

Evi: wie lange dann auch Sachen dauern, bis man dann draufkommt.

Evi: Es hat nämlich elf Jahre gedauert, bis sie dann den Beweis gefunden haben und

Evi: ihre Hypothese auch beweisen konnten.

Evi: Und das ist nämlich auch ganz spannend, weil es hat nämlich in dieser Gegend,

Evi: also bei dem Chicxulub-Krater, hat es immer wieder, also schon in den 40er und

Evi: 50er Jahren, von einer Ölindustrie Bohrungen gegeben.

Evi: Die haben da so Probebohrungen gemacht und sind da schon auf so komische Sachen gestoßen.

Evi: Also die haben dann gemerkt, okay, irgendwie ist da, aber sie haben das irgendwie,

Evi: okay, vielleicht in so einer vulkanischen Aktivität oder irgendwas anderes und

Evi: haben das eigentlich ad acta gelegt. Also für sie war es einfach nicht von Bedeutung oder Interesse.

Evi: Und zufällig hat man das dann irgendwann einmal zusammengefügt und hat das entdeckt,

Evi: dass es da diese Untersuchungen gibt, weil die machen eben auch so geophysikalische Untersuchungen.

Evi: Und da war es dann nämlich so, dass ein Stein, der einem von diesen Mitarbeitern

Evi: von dieser Ölindustrie als Briefbeschwerer jahrzehntelang gedient hat,

Evi: dass in diesem Briefbeschwer, in diesem Stein hat man dann genau diese Beweise

Evi: gefunden, die es braucht, um zu sagen, es war ein...

Evi: Ein Asteroid, der da eingeschlagen hat und der das verursacht hat.

Jana: Es ist unglaublich. Also ich finde, wenn du sagst Zufall, dann auch,

Jana: dass man da überhaupt drauf gekommen ist, dass man irgendwie miteinander sich austauscht.

Jana: Ich glaube, das ist auch dieses ganz große Ding, was jetzt auch in der modernen

Jana: Wissenschaft so wichtig wird, dass die verschiedenen Bereiche,

Jana: aber auch eben nicht nur in der Physik, sondern eben Biologie,

Jana: Chemie und so, man muss sich austauschen.

Jana: Man muss irgendwie sagen, wir haben dieses und jenes gefunden.

Jana: Könnt ihr damit irgendwas anfangen?

Jana: Weil du weißt nie, was die anderen machen.

Jana: Es gibt niemanden, der den Überblick über alles hat.

Evi: Und es hat aber auch elf Jahre gedauert.

Jana: Ja, genau. Das braucht dann seine Zeit. Wahnsinn.

Elka: Zu Iridium fällt mir noch ein, dass man in der Medizinphysik Iridium 192 benutzt, zur Krebstherapie.

Jana: Wie kriegt man das her? Es wird ja nicht aus Asteroiden geholt, oder?

Elka: Nein, das wird, glaube ich, hergestellt.

Evi: Nehmen Sie das nicht aus der Tonschicht?

Jana: Aus der Dino-Schicht. Also Trommelwirbel für den Platz 1 von der Eva.

Evi: Ja, genau.

Evi: Also du hast es ja schon erwähnt, dass es ja eine zufällige Entdeckung war und,

Evi: dass diese Menschen, die da daran beteiligt waren, eigentlich was ganz anderes

Evi: im Sinne hatten und dann eigentlich was ziemlich Sensationelles entdeckt haben.

Evi: Und zwar geht es eben um Penzias und Wilson und die Entdeckung der kosmischen

Evi: Mikrowellenhintergrundstrahlung. Ich liebe diese Geschichte einfach.

Evi: Es ist für mich halt wirklich dieses Zeichen, dass Wissenschaft und vielleicht

Evi: eben auch wissenschaftliche Erkenntnisse oft einfach auch diesen Zufall brauchen,

Evi: und gleichzeitig natürlich auch diese Offenheit.

Evi: Dass man sagt, okay, was ist da los? Und wie dann oft die Sachen zusammenspielen.

Evi: Also hier in dem Fall war eben, du hast es ja schon gesagt, 1964,

Evi: die zwei Radioastronomen, Arno Penzias und Robert Wilson, die haben so eine

Evi: Hornantenne in New Jersey installiert gehabt und sie sollten die eigentlich nur einstellen.

Evi: Also es ging da jetzt noch gar nicht darum, dass man da jetzt,

Evi: also für zukünftige Forschung natürlich, also es ging eben darum,

Evi: dann Radiosignale zu empfangen.

Evi: Und die haben sie jetzt wirklich nochmal eingestellt, damit man die dann eben

Evi: benutzen kann und wollten die dann überprüfen. Vielen Dank.

Evi: Und die haben aber dann ständig so ein Rauschen gehabt.

Evi: Also es war dann, sie haben dann so Fehlerquellen gehabt aus ihrer Sicht.

Evi: Eben dieses Rauschen war immer da. Total nervig. Ja, wirklich.

Evi: Also diese Störungen. Dann haben wir gesagt, okay, was kann das irgendwie sein?

Evi: Funkquellen, irgendwie technische Defekte, passt was mit den Geräten nicht.

Evi: Und das Komische war, dass dieses Rauschen, dass das eben immer so in einer

Evi: Temperatur von diesen drei Kelvin entsprach. Es war auch sehr schwach,

Evi: aber es tauchte eben immer auf. Und zwar Tag und Nacht, Sommer,

Evi: Winter. irgendwie so, egal wo die Antenne hinzeigte, irgendwie war das immer da.

Evi: Also man hat sich immer gedacht, okay gut, vielleicht stimmt mit unserer Antenne

Evi: irgendwas nicht, was ist denn da los? Und dann hat man gesehen,

Evi: dass da auch Tauben drinnen nisten und dann hat man sich gedacht,

Evi: okay gut, dann sind das vielleicht die Tauben und dann hat man diese Tauben

Evi: mal verjagt und den Taubenkot entfernt und.

Jana: Das Rauschen von.

Evi: Taubenkot untersucht. Genau, wer kennt das nicht, dieses Problem?

Evi: Ich fand das so witzig, dass sie da halt diese Tauben da dann auch herum verscheucht

Evi: haben und das wirklich gereinigt haben und also alles Mögliche gemacht haben.

Evi: Und dieses blöde Rauschen ist aber nicht weggegangen und sie konnten sich das

Evi: eben nicht wirklich erklären, was da los ist. Der Zufall war dann so,

Evi: dass an der Princeton University gab es eine Forschungsgruppe zu der Zeit und

Evi: Robert Dicke war das, Jim Peoples, David Wilkinson, Peter Roll.

Evi: Und die waren jetzt eben genau auf der Suche eigentlich nach einem Signal für

Evi: den Urknall. Also eben, du hast ja schon erzählt, Jan, dass diese Urknalltheorie,

Evi: die gab es ja schon länger.

Evi: Oder die Überlegungen zumindest. Könnte das nicht alles so sein,

Evi: wenn man hatte diese Expansion gemessen, dass sich dann alles aber eben,

Evi: wenn man es zurückrechnet, in einen Punkt vielleicht trifft.

Evi: Aber wie willst du sowas natürlich beweisen? Und es gab dann natürlich schon

Evi: Menschen, die sich den Kopf darüber zerbrochen haben. Was könnte das sein?

Evi: Oder wie könnten wir das finden, wenn es denn diesen Urknall,

Evi: also wenn es ihn wirklich gegeben hat? Was könnte noch von dem übrig sein?

Evi: Und irgendwie haben die den Wind bekommen, dass die da herumkämpfen mit dieser

Evi: Hornantenne und da so ein komisches Signal haben.

Evi: Und dann haben die auch wirklich Kontakt zueinander aufgenommen und haben sich

Evi: das eben angesehen und haben dann eben herausgefunden, dass dieses Störsignal,

Evi: dass das nicht von Tauben ist, sondern dass das tatsächlich eben diese kosmische

Evi: Mikrowellenhintergrundstrahlung ist.

Jana: Und dass du das auch nicht wegkriegst. Also da kannst du noch so viel putzen.

Evi: Ja, genau.

Jana: Damit muss man leben.

Evi: Also da finde ich es auch interessant. Sie haben da eigentlich,

Evi: ohne es zu wissen, ein Babyfoto vom Universum aufgenommen.

Evi: Was so ein bisschen einen bitteren Beigeschmack hat an der Geschichte ist,

Evi: dass sie ja dann den Nobelpreis bekommen haben, Penzias und Wilson,

Evi: für eben ihre Entdeckung.

Evi: Und dass ja dann eigentlich so diese theoretische Hintergrundarbeit von den

Evi: Physikern, dass die eigentlich nicht beachtet wurde. Also das finde ich ein bisschen schade.

Jana: Das hat mich auch schon mal gewundert, weil es ist natürlich eine Riesenleistung,

Jana: dass sie es gefunden haben und es ist so cool, dass sie gar nicht danach gesucht haben.

Jana: Aber der Nobelpreis ist natürlich dann irgendwie fragwürdig.

Jana: Also ich habe es mir auch schon mal gedacht, das ist ja nicht jahrelange akribische Arbeit gewesen.

Jana: Also es ist schwierig, weil natürlich verdient das einen Preis,

Jana: was die da gemacht haben, aber natürlich hat die Theorie den gleichen Preis verdient.

Evi: Sonst geht es ja nicht. Und das war halt wirklich so, eigentlich hat das sehr

Evi: lange eine theoretische Vorarbeit gegeben und auch Vorhersagen.

Evi: Also der Gamow und so, ich glaube das geht bis in die 40er Jahre,

Evi: 48 Jahre, wo es da schon ein paar gegeben hat, die das vorhergesagt haben.

Evi: Dann von der Princeton-Gruppe diese gezielte Neubewertung, diese theoretische

Evi: Neubewertung und dann halt eben diese zufällige Entdeckung und dann ist das

Evi: alles halt zusammengeführt worden.

Elka: Erinnert mich ein bisschen an die Geschichte von der Jocelyn Bell Burnell,

Elka: wie sie die Pulsare entdeckt hat.

Elka: War ja auch so, dass die zuerst gedacht haben, das ist nur irgendein Störsignal.

Elka: Und ja, auch ihr Doktorvater gemeint hat, das ist nichts, lass es,

Elka: das ist irgendein Störsignal.

Elka: Dann haben sie kurz gedacht, das sind Aliens und dann sind sie draufgekommen,

Elka: das sind Pulsare. Ja, Nobelpreis hat natürlich nur ihr Doktorvater bekommen.

Jana: Wollte gerade sagen, auch wieder Nobelpreisgeschichte am Ende, ja.

Evi: Ich glaube, sie nannten das ja auch irgendwie so ein Little Green Man irgendwas.

Jana: LG, LGM, ja. Ja, cool. Also so astronomische Zufälle, die sozusagen dazu geführt

Jana: haben, dass irgendwie große Dinge entdeckt wurden. Oder Elvis' Tod erklärt wird natürlich.

Evi: Ja, natürlich, genau. Oder dieses, ja.

Jana: Ja, da brauchen wir aber eigentlich noch was dazu. Also ich meine,

Jana: wir haben jetzt alle Top 3 erzählt, aber wir werden ja vier Jahre alt.

Evi: Ja, genau.

Jana: Also braucht es noch einen Topper.

Evi: Ja, wir werden uns jetzt nämlich unsere Lieblingsfolgen auch überlegen.

Evi: Und davor machen wir aber noch eine ganz kurze Pause.

Elka: Ja, willkommen zurück. Dann beginne ich gleich mal mit meiner Lieblingsfolge.

Elka: Es war sehr schwierig zu entscheiden, natürlich.

Elka: Ich habe jetzt das genommen, was mir gerade so sympathisch oder schön in Erinnerung

Elka: war, nämlich unsere andere Geburtstagsfolge, nämlich das war schon Folge 36,

Elka: unser zweiter Geburtstag,

Elka: weil das habe ich so nett, im Prinzip liebe ich ja Geburtstage,

Elka: ich bin ein Geburtstagsfan.

Elka: Und ich habe das so nett in Erinnerung, weil wir da uns ja Geburtstagsgeschenke erzählt haben.

Jana: Stimmt.

Elka: Die Russells-Tee-Kanne. Ich habe den Overview-Effekt mitgenommen.

Elka: Diana, Apollo 13-Geschichte. Und das waren alles so nette, liebe,

Elka: lustige Geschichten. Und wir waren auch zu dritt. Das habe ich super gefunden.

Evi: Ja, das ist immer wieder nett. Auch unsere Weihnachtsfolgen mag ich da immer sehr.

Elka: Ja, das stimmt, ja. Mit den mythen und lustigen Tier. Das leuchtende...

Evi: Der Waschbär.

Elka: Der Leuchtende.

Jana: Ach, der Waschbär.

Elka: Mit dem leuchtenden Waschbär.

Evi: Ja, genau. In der Weihnachtsgeschichte war das ja.

Elka: Jana, was war deine Folge, deine Lieblingsfolge?

Jana: Also bei mir muss ich sagen, ich war ein bisschen unkreativ,

Jana: aber dann dachte ich mir, doch, es ist aber einfach so.

Jana: Und zwar ist das Folge 26 auf der Suche nach Exoplaneten. Das war ja meine allererste Folge.

Jana: Und das ist mir einfach gut in Erinnerung geblieben. Das hat Spaß gemacht.

Jana: Das war natürlich auch ein Thema, was mich interessiert hat,

Jana: weil es mein großes Spezialthema ist. Und ja, das war der Anfang.

Jana: Und ich habe jetzt geguckt, das ist auch schon wieder zwei Jahre her.

Jana: Über zwei Jahre, dass ich da mitgemacht habe.

Jana: Und das ist, glaube ich, für mich einfach so eine ganz besondere Folge gewesen,

Jana: weil die Eva ist ja damals auf mich zugekommen und hat mir eine E-Mail geschrieben.

Jana: Und da war ich so, ist ja witzig, weil wir kannten uns ja vorher nicht.

Jana: Und hat dann eben zu diesen schönen zwei Jahren geführt oder zweieinhalb Jahren

Jana: jetzt fast schon. Ich glaube, das bleibt immer noch heute meine Lieblingsfolge.

Evi: Das finde ich ja schön. Ja, das freut mich.

Jana: Wie ist es bei dir?

Evi: Ja, bei mir ist es schwierig, weil ich bin jetzt bei 88 Folgen dabei.

Evi: Und ich finde natürlich, die Folgen immer sehr spannend, wo ich dann selber

Evi: in so ein Rabbit Hole falle, thematisch.

Evi: Und dann selber immer noch ganz viele neue, spannende Sachen lerne und mich

Evi: da irgendwie ganz rein tigern in diese Sachen.

Evi: Natürlich finde ich es auch immer ganz toll, weil auch ganz viele Rückmeldungen

Evi: von den Hörerinnen bekommen, wo ich halt dann immer merke, okay,

Evi: da haben wir jetzt wirklich einen Nerv getroffen oder es ist besonders gut.

Evi: Angekommen. Zum Beispiel unsere Folge zu ADHS in der Wissenschaft.

Evi: Da haben wir ja auch ganz viel Response bekommen und haben uns ganz viele ihrer

Evi: Berichte und ihre Geschichte auch erzählt.

Evi: Das finde ich natürlich immer sehr berührend. Dann finde ich natürlich auch

Evi: immer ganz spannend unsere Folgen und unsere Specials, wo wir Gäste haben.

Evi: Also wir hatten ja schon die Anita Zierer bei uns, die ja Wissenschaftstheater

Evi: macht und da ja Wissenschaftlerinnen, Astronautinnen vor den Vorhang und auf

Evi: die Bühne holt und die dasteht. Das finde ich immer ganz spannend.

Evi: Und genauso auch Annika Mehlist.

Evi: Die Analog-Astronautin, die wir ja schon zweimal bei uns im Podcast zu Gast hatten.

Evi: Und das finde ich ja selber dann immer sehr inspirierend und auch bereichern,

Evi: solche Gespräche zu führen.

Evi: Und ich habe dann auch wirklich lange überlegt und ich habe irgendwie jetzt

Evi: nicht so wirklich eine Top-Folge, aber eine Folge, die mich auch sehr berührt

Evi: hat, nämlich auch in dem Sinne von den Rückmeldungen, die ich dann von unseren

Evi: Hörerinnen bekommen habe, war jetzt eine von den letzten Folgen.

Evi: Und zwar, wo ich die Gelegenheit hatte, ein Interview zu führen mit Walter Kutscherer,

Evi: den ich ja für unser Buch kennengelernt habe.

Evi: Der hat mir sehr viele Geschichten über Lise Meitner erzählt.

Evi: Und es gibt ja bei uns in Wien am Institut für Physik auch einen Teilchenbeschleuniger.

Evi: Der ist ja in Wien. Da habe ich mal dann eine Exkursion dorthin gemacht,

Evi: habe mir den Teilchenbeschleuniger vom Walter zeigen lassen und dann hatten

Evi: wir ihm noch ein Interview.

Evi: Durch hat es auch ein bisschen experimentell für mich, diese Folge zu machen.

Evi: Also ja, ich wusste jetzt auch gar nicht, okay, ich habe mich sehr gut mit ihm

Evi: immer unterhalten und ich finde ihn sehr inspirierend auch, einfach weil er

Evi: noch wirklich zu dieser Riege von diesen alten.

Evi: Unter Anfangszeichen, gut, er ist auch von den Jahren alt, aber er ist eben

Evi: sehr erfahren und zu dieser Sorte von Wissenschaftlern gehört,

Evi: die einfach auch so ein umfassendes Wissen haben und so viel zu erzählen haben

Evi: und so viele Geschichten haben.

Evi: Und ich war mir jetzt nicht sicher, okay, gut, kommt das dann aber in einem

Evi: Podcast, in einem Interview dann auch so rüber, als wenn nur ich mich mit ihm unterhalte.

Evi: Und da war ich wirklich überwältigt von den ganzen Mails und Kommentaren,

Evi: die ich da aus der Hörerschaft bekommen habe, die auch alle genauso begeistert waren.

Evi: Und das freut mich dann natürlich sehr, weil das ist ja natürlich auch ein Ziel

Evi: von unserem Podcast oder der Podcast kann nur so erfolgreich sein,

Evi: wie er auch den Hörer hat, die er entsprechend begeistern kann.

Evi: Und das sind dann natürlich diese Momente, die mich sehr bewegen und sehr freuen.

Jana: Das ist ja auch schön, was belohnt wird, wenn man sowas macht.

Jana: Das ist ja auch mehr Aufwand, als jetzt normale Folge aufzunehmen.

Jana: Sehr, sehr schön, ja.

Evi: Weil wir ja dann auch immer gerne Geschichten von euch, von den Hörern und Hörerinnen hören.

Evi: Wenn wir dann Feedback bekommen, dann freut mich das wirklich sehr.

Evi: Und wir hatten ja in einer der letzten Folgen ja auch über die Reise zum Mond

Evi: gesprochen. Die kurze Geschichte.

Jana: Die kurze Geschichte.

Evi: Die dann in einem Zweiteiler mündete. Und da haben wir auch eine sehr nette

Evi: Mail bekommen und zwar von der Annette, die uns geschrieben hat.

Evi: Und sie war ja persönlich noch dabei bei der Mondlandung, ist jetzt nicht am

Evi: Mond, sondern sie hat sie gesehen. Nicht am Mondland. Genau,

Evi: ja, also sie war nicht Teil der Crew, aber sie durfte sie vom Fernseher beobachten.

Evi: Und ich finde das ganz nett, ihre Geschichte, weil es war eben Sommer 1969 und

Evi: sie war gerade mal sechs Jahre alt, kurz vor der Einschulung.

Evi: Und sie hatte schon Erinnerungen, die sie aber dann damals natürlich noch nicht

Evi: so ganz zuordnen konnte.

Evi: Also sie weiß noch, dass sie halt nachts geweckt wurde und sich aber nicht ganz

Evi: ausgekannt hat, was da jetzt wirklich passiert.

Evi: Aber sie hat halt noch ganz genau in Erinnerung, dass ihre Mutter dann plötzlich

Evi: gerufen hat, und der Vater gemeint hat, Außenbordkamera, also dass das ganz wichtig ist.

Evi: Das wird gerade gefilmt, da ist eine Landefähre und da ist außen eine Kamera angebracht worden.

Evi: Sie weiß auch noch, dass sie sich dann ganz große Sorgen gemacht hat um die

Evi: Astronauten am nächsten Tag.

Evi: Das dürfte bei ihr so ein bisschen gesickert haben, weil sie dann auch geschrieben

Evi: hat, wenn die jetzt schlafen gehen und es ist aber nur Halbmond,

Evi: kann das sein, dass die, wenn sie nicht aufpassen, dann runterpurzeln. Oh nein!

Evi: Also sie hat dann solche Erinnerungen noch und dieses ganz starke Gefühl,

Evi: dass sie das schon noch hat, Also okay, sie sitzt da in der Nacht vorm Fernseher

Evi: und erlebt gerade was Großartiges.

Evi: Also da ist es ihr geblieben, dieses Gefühl einfach, dass da jetzt wirklich

Evi: was Großes passiert. Also das finde ich ganz toll. Also da beneide ich sie sehr darum.

Jana: Ja, absolut. Sehr, sehr schön.

Evi: Und sie berichtet dann auch noch von einer weiteren Begegnung, die sie 2009 hatte.

Evi: Da hat sie nämlich, ich weiß gar nicht warum, sie hat nicht geschrieben,

Evi: was sie beruflich oder so macht. Sie war auf jeden Fall bei einer...

Evi: Pressekonferenz dabei, wo sie auch Buzz Aldrin interviewen durfte.

Evi: Also da bin ich gleich nochmal neidisch.

Jana: Wow!

Evi: Nette, dass du das hattest. Und nämlich, sie schreibt ihm auch,

Evi: dass sie wusste, dass Aldrin eben keine Autogramme gibt.

Evi: Und sie ist aber trotzdem noch zu ihren Eltern vorher gefahren und hat sich

Evi: das Buch von ihrem Vater geholt von 1969. Das hieß irgendwie, wir waren die Ersten.

Evi: Und sie hat bei der Pressekonferenz und beim Interview dann halt nachher versucht,

Evi: irgendwie doch noch ein Autogramm zu bekommen und hat ihm halt dieses Buch hingegeben von 1969.

Evi: Und sie meint dann, dass okay, offensichtlich der Titel Wir waren die Ersten

Evi: dürfte dann Bas Oldwin dazu bewogen hatten, dass ich doch ein Autogramm reinschreibe.

Evi: Also ich bin nochmal neidisch.

Jana: Ja, Bas Oldwin hat wahrscheinlich alles gemacht, wo der Erste draufstand.

Evi: Ja, genau. Das ist natürlich scheiße.

Jana: Wenn du immer der Zweite bist.

Evi: Sie schreibt dann auch, er hat vermutlich schon darunter gelitten,

Evi: der ewige Zweite zu sein und das dürfte ihm gefallen haben.

Evi: Annette, vielen lieben Dank für deine Geschichte. ganz, ganz toll.

Elka: Ja, ich freue mich schon, wenn wir auch eine Mondlandung miterleben.

Elka: Das wird echt cool werden.

Jana: Auf jeden Fall. Das freue ich mich auch schon.

Jana: Ich finde es schön, muss man sagen,

Jana: ich glaube, Bas Orton ist ja nicht die leichteste Person auf der Welt.

Jana: Er hat ein bisschen sehr komische Ansichten teilweise, aber dass dieser Mann

Jana: wahrscheinlich noch die tatsächlich nächste Mondlandung miterleben kann,

Jana: finde ich irgendwie sehr schön. Also, dass die nicht alle schon weg sind.

Jana: Wenn wir endlich wieder zurückkehren.

Evi: Ja, viele gibt es ja nicht. Du hast ja schon so lange her.

Jana: Das sind schon einige. Ja, vielen Dank für die Geschichte. Ich finde es auch

Jana: immer ganz toll, wenn man das dann aus erster Hand hören darf.

Jana: Das ist sehr, sehr schön.

Elka: Ja, aber haben wir nicht noch ein Geburtstagsgeschenk?

Evi: Ja, richtig. Stimmt.

Elka: Ja, es ist eine Geburtstagsfolge.

Jana: Es ist eine Geburtstagsfolge.

Evi: Wir wollen uns natürlich auch bedanken bei unseren Hörerinnen für ihre Treue oder für eure Treue.

Evi: Und richtig, und weil wir ja zufälligerweise jetzt erst vor kurzem ein ganz

Evi: tolles Buch herausgebracht haben auf den Kaffee im All, gibt es natürlich unser Buch zu gewinnen.

Evi: Und da haben wir uns aber natürlich, um es nicht ganz leicht zu machen,

Evi: ein paar Quizfragen ausgedacht.

Evi: Also ihr bekommt jetzt drei Fragen von uns gestellt plus eine vierte Frage und,

Evi: da müsst ihr uns dann die Antworten schicken.

Evi: Also wenn ihr mitmachen wollt, ihr müsst nicht, aber wenn ihr das Buch gewinnen

Evi: wollt, dann schickt uns dann eure Antworten per Mail bitte an kontakt.kosmenglatte.at.

Evi: Wir wollen es dann nachher eh noch einmal. Und ja, ich würde mal sagen,

Evi: ich fange mal an mit meiner Frage. Also Achtung, ich brauche nochmal den Trommelwirbel

Evi: oder sowas. Erste Frage.

Evi: Und zwar, an welchem Tag entdeckte Lise Meitner die Kernspaltung?

Evi: Beziehungsweise konnte das alles erklären?

Jana: Muss man das Buch natürlich gelesen haben. Was natürlich schwierig ist.

Evi: Oder den Podcast gut kennen. Oder das.

Elka: Frage zwei ist auch im Buch oder in dem Podcast.

Elka: Wie wollte Wilhelm Herschel den neu entdeckten Planeten Uranus ursprünglich nennen?

Jana: Das ist auch einer meiner Lieblingsfakten, sehr schön.

Evi: Stimmt, ja.

Jana: Frage drei ist auch natürlich eigentlich ein Buch zu lesen, aber vielleicht

Jana: auch mal in der einen oder anderen Podcast-Folge oder vielleicht auch in der

Jana: Folge über Frauen erwähnt worden.

Jana: Und zwar, welche Anmerkung beziehungsweise Korrektur musste Cecilia Payne in

Jana: ihrer Doktorarbeit angeben, damit sie sie abgeben durfte? Also sie musste etwas

Jana: reinschreiben, bevor sie die Arbeit abgeben durfte.

Jana: Und genau, da ist die Frage, was genau musste sie da dazuschreiben,

Jana: Korrektur vornehmen? Was war das?

Elka: Zu den ersten drei Fragen gibt es eine richtige Antwort, aber zur vierten Frage...

Elka: Da sind wir ein bisschen offener.

Jana: Da sind wir offener.

Elka: Genau, für mehrere Antwortmöglichkeiten, nämlich was ist deine Lieblingsfolge?

Elka: Schickt uns gerne eure Antworten per Mail, wie gesagt, kontaktet kosmiklatte.

Elka: Auf Instagram ist es ein bisschen schwierig, da Track zu halten,

Elka: deswegen bitte per Mail.

Elka: Ihr könnt es bis Ende August einreichen und wir werden dann in der ersten regulären

Elka: Folge im September, also im Sommer wird es wieder so Sommer-Special-Folgen geben,

Elka: aber mit der ersten regulären Folge werden wir dann auch die Gewinnerinnen verkünden.

Elka: Was ihr natürlich auch gerne machen könnt, unabhängig vom Gewinnspiel,

Elka: ist uns Feedback schreiben, was ihr euch wünscht, was noch fehlt.

Elka: Also alles, alle eure Gedanken könnt ihr uns durchschreiben.

Elka: Aber bevor wir jetzt noch den Abschluss machen, gibt es wieder eine kurze Werbung.

Jana: So, da sind wir auch schon wieder. Was für eine Geburtstagsfolge.

Jana: Jetzt haben wir, glaube ich, alles besprochen. Es ist natürlich länger geworden,

Jana: als wir dachten, aber für den vierten Geburtstag muss man sich Zeit nehmen. So ist es halt.

Elka: Wir sind ja schon ein Kleinkind jetzt.

Jana: Genau, stimmt. Wir sind schon vier Jahre alt.

Evi: Wir sind schon im Kindergarten.

Elka: Ja, stimmt.

Jana: Ja, also vielen, vielen Dank, dass ihr uns so treu zuhört oder vielleicht auch

Jana: neu dazugekommen seid in letzter Zeit. Wir freuen uns natürlich immer über jeden

Jana: neuen Hörer und jede neue Hörerin.

Jana: Wenn ihr Lust habt und uns einen Kaffee spendieren möchtet, dann könnt ihr über

Jana: Paypal einmalig spenden oder über Steady oder Patreon auch ein Abo abschließen.

Jana: Wenn ihr das macht, dann habt ihr auch die werbefreie Version von diesem Podcast.

Jana: Dann gibt es keine Unterbrächungen zwischendrin. Ja, genau. Und wir haben keine

Jana: Sponsoren, Werbedeals oder ähnliches am Start. Die Kosten für den Podcast sind

Jana: gerade so gedeckt. Da steht jetzt natürlich nicht aber Arbeitszeit drinnen.

Jana: Also wir machen da jetzt keine großen Gewinne damit.

Jana: Wir freuen uns über jeden, der hier uns ein bisschen unterstützen möchte.

Jana: Aber natürlich auch einfach, wenn ihr uns weiterempfehlt oder uns schreibt, was ihr euch wünscht.

Elka: Genau, ihr könnt uns natürlich auch Kommentare hinterlassen auf kosmiklatte.at,

Elka: auf Instagram uns folgen, kosmiklatte.pot oder in Spotify natürlich bewerten,

Elka: fünf Sterne und uns weiterschicken, weiterempfehlen.

Elka: Ja, war ja eine schöne Geburtstagsfolge, eine würdige.

Elka: Ist immer schön zu dritt, sich zu treffen.

Evi: Ja, total.

Jana: Das stimmt.

Evi: Ich mag das auch immer sehr gerne. Ich finde das immer sehr nett.

Elka: Also Weihnachten vielleicht dann wieder, gell?

Evi: Ja, genau. Oder Folge 100 haben wir ganz kurz vor.

Jana: Ja, stimmt.

Evi: Das muss auch gefeiert werden. Dann auf die nächsten 88 Folgen.

Jana: Auf die nächsten vier Jahre. So ist es.

Evi: Also dann, bis demnächst.

Jana: Bis dann. Ciao.

Evi: Aus irgendeinem Grund ist die Baustellenwahrscheinlichkeit immer so hoch bei Aufnahmen, oder?

Jana: Der Presslufthammer, der plötzlich rausgepackt wird.

Jana: Das wissen die, das spüren die.

Evi: Ja, ich glaube auch.

Jana: Mein Nachbar spürt das auch, der wird mit dem Rasen, wenn ich irgendwas aufnehme.

Jana: Das ist immer ganz, ganz dringend.

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