CL092 Urlaub auf dem Titan (mit Aussicht auf Saturn)
Shownotes
Cosmic Latte macht Sommerurlaub. Wir suchen die besten Orte im Universum, um unsere Ferien zu verbringen. Dieses Mal besuchen wir den zweitgrößten Mond des Sonnensystems und machen einen (kalten) Badeurlaub unter dem Leuchten des Saturn.
Unterstützt uns bei Steady, Patreon oder Paypal.
Elka macht im echten Leben Flitterwochen auf der Insel und hat sich für die dritte Cosmic-Latte-Sommerreise den Titan als Ziel ausgesucht. Der zweitgrößte Mond des Sonnensystems wurde 1655 entdeckt und ist trotz seiner extrem niedrigen Temperaturen auch irgendwie erdähnlich. Es gibt dort Seen, Meere, Strände und Dünen - aber der Strand ist eisig und das "Wasser" ist flüssiges Methan. Wer lieber nicht badet, kann auf die Suche nach Eisvulkanen gehen oder probieren, den beeindruckenden Saturn durch den Smog in der Atmosphäre zu beobachten.
Das Cosmic-Latte-Buch
Unser Buch "Auf einen Kaffee im All" ist endlich da! Ihr bekommt es überall, wo es Bücher gibt.
Unterstützt den Podcast
Ihr könnt uns via Steady, Patreon und Paypal unterstützen. Der Podcast ist aber natürlich weiterhin gratis auf allen gängigen Plattformen erhältlich.
Kontakt
Falls ihr Fragen habt, dann schickt uns eine Mail an kontakt@cosmiclatte.at oder hinterlasst ein Kommentar auf cosmiclatte.at.
Ihr findet uns auch auf Instagram:
Cosmic Latte ist eine Space Monkey Produktion
Transkript anzeigen
Evi: Hallo und herzlich willkommen zu einer weiteren Folge von Cosmic Latte.
Evi: Mit mir Eva und diesmal ist dabei Elka. Hallo Elka.
Elka: Hallo Eva.
Evi: Hallo. Wir werden heute mit dir auch auf eine Reise gehen. Ich bin schon gespannt,
Evi: wohin du uns entführen wirst. Was für eine Urlaubsdestination du ausgesucht
Evi: hast, ob das ein Geheimtipp wird?
Elka: Ja, es war sehr schwierig für mich, das auszuwählen. Ich habe ja diesen Sommer
Elka: geheiratet und auch im echten Leben.
Evi: Massentorf, alles Gute.
Elka: Danke. Auch im echten Leben war es gar nicht so einfach zu entscheiden,
Elka: wohin wir auf Flitterwochen fahren.
Elka: Und das ist jetzt ein bisschen angelehnt, auch mein kosmologischer Urlaub.
Elka: Wir wollten auf eine Insel auf jeden Fall.
Elka: Wir haben dann etwas ausgewählt, was gar nicht so ein Geheimtipp ist,
Elka: nämlich die drittgrößte Insel im Mittelmeer.
Evi: Jetzt muss ich vorhin überlegen.
Elka: Kannst du raten, welcher das ist?
Evi: Naja, wir haben ein Korsika-Sardinien.
Elka: Sehr gut.
Evi: Und jetzt überlege ich gerade, gilt Sizilien auch als Insel? Oder ist das so?
Elka: Ja, gilt auch, aber na, es ist Zypern.
Evi: Ah, Zypern, da war ich schon.
Elka: Die drei genannten, die sind auch in den Top 4 oder so, wie du gesagt hast.
Elka: Aber die drittgrößte Insel ist Zypern und das wollte ich nicht zu weit wegfliegen.
Elka: Wir wollten eben hier so in Europa bleiben und deswegen wollte ich auch nicht
Elka: unser Sonnensystem verlassen und habe etwas gewählt, was der zweitgrößte Mond
Elka: in unserem Sonnensystem ist.
Evi: Wart ihr schon mal auf Zypern? Muss ich jetzt nochmal kurz nachdenken?
Evi: Ah, okay, nein. Sehr schön dort. Also ich war schon gespannt,
Evi: wie es euch dann gefallen wird.
Elka: Ja, ich freue mich auch schon. Es wird heiß im August, aber ja.
Evi: Ja, das stimmt. Ja, weil es ist schon sehr südlich. Also man fliegt dann auch.
Evi: Also dafür, dass man denkt, ja, es ist so nah, fliegt man dann doch auch ein bisschen länger.
Elka: Ja, eh voll. Vor allem nach Albanien ist halt eine Stunde Flug.
Elka: Das ist halt super, aber ich glaube dorthin drei Stunden oder so.
Evi: Ja, ja.
Elka: Aber ja.
Evi: Man hat einen überrascht immer.
Elka: Es ist noch immer sehr nah im Vergleich da, wo ich jetzt mit euch hinfliegen werde.
Evi: Ja, ich wollte gerade sagen, was müssen wir denn alles einpacken,
Evi: wenn wir mit dir jetzt zum Geheimtipp fliegen?
Elka: Also Bikini?
Evi: Okay, das ist gut.
Elka: Also ganz wichtig, es war klar für mich, dass es ein Badeurlaub sein muss.
Elka: Also auch die Flitterwochen mussten ein Badeurlaub sein.
Elka: Aber um ganz ehrlich zu sein, du brauchst doch ein Pullover.
Elka: Es wird ein bisschen kühl.
Evi: Das heißt, ich nehme einen Thermobikini mit.
Elka: Ja, einen Burkini vielleicht. Vielleicht hilft das einem Beheizen.
Evi: Okay.
Elka: Aber ich werde vielleicht erst nach der Werbung dann verraten, wohin es genau geht.
Evi: Gut, dann ich hole schon mal meinen Koffer.
Elka: Bis gleich.
Evi: So, jetzt bin ich aber gespannt, wohin wir mit dir reisen werden.
Elka: Also der zweitgrößte Mond in unserem Sonnensystem ist der Titan.
Evi: Okay.
Elka: Das ist jetzt nicht so ganz Geheimtipp, weil es ist auch der größte der Saturnmonde.
Elka: Der größte Mond ist übrigens der Jupiter-Mond, Ganymed. Aber wir fliegen zum
Elka: zweitgrößten Mond im Sonnensystem. Der wurde 1655 vom niederländischen Astronomen
Elka: Huygens, Christian Huygens, entdeckt.
Elka: Da war ich übrigens auch letztes Jahr auf Urlaub in den Niederlanden. War auch sehr cool.
Evi: Hast du da astronomische Sachen entdeckt?
Elka: Schafe habe ich entdeckt.
Evi: Das sind jetzt nicht die astronomischen Objekte, obwohl Schäfchen zählen.
Elka: Nein, sonst nicht. Wir waren eher auf einem Jazz-Festival und auf Ameland auf
Elka: einer Insel. Wieder Insel.
Elka: Sonst gab es nichts Astronomisches noch. Aber ja, der Titan,
Elka: der ist sehr spannend. Kurz bevor wir dorthin fliegen, kurze Hintergrund-Info.
Elka: Er hat zwei Jahrhunderte lang eigentlich keinen offiziellen Namen gehabt.
Elka: Der Hörgen selber hat ihn einfach als Saturni Luna, also Mond vom Saturn,
Elka: Es wurde ja dann oft so einfach nachnummeriert, die Monde zur Entfernung vom
Elka: Planeten. Da war dann einfach der sechste Saturnmond, ganz unromantisch.
Elka: Und erst 1847 hat dann der Astronom John Herschel, wieder Verbindung zu einer
Elka: meiner Folgen über die Caroline Herschel,
Elka: das war ja ihr Neffe, der hat damals vorgeschlagen, ob man denn nicht die Saturnmonde
Elka: nach den Titanen in der griechischen Mythologie benennt.
Elka: Und dann gibt es hier mehrere solche Titanen und der Größte hat eben den Namen
Elka: Titan bekommen. Dann gibt es auch noch andere Rehe und so weiter.
Elka: So wurde er dann eben Titan genannt. Aber ja, die Anreise ist ein bisschen beschwerlich.
Elka: Man kann sich vorbereiten mit so einer typischen Raumsonde.
Elka: Dauert schon sechs bis sieben Jahre. Also es ist schon ein Commitment, dorthin zu kommen.
Evi: Wobei das ist ja gar nichts im Vergleich, wo Jana hingeflogen ist mit uns.
Elka: Ja, eh, eh. Und wenn du was entdeckst, mit dem du in Lichtgeschwindigkeit fliegen
Elka: kannst, falls wir das noch geschwindig ausarbeiten, dann brauchen wir eh nur
Elka: eine Stunde. Ach, dann geht es schnell.
Evi: Ja, also dann können wir mal übers Wochenende dorthin fliegen, oder?
Elka: Genau, ein kurzer Wochenendtrip. Also Lichtgeschwindigkeit ist eh nur eine Stunde, das geht schon.
Elka: Dann kommt man dort an, die Luft ist ja nicht so toll, aber was schon toll ist,
Elka: weil du sagst, okay, aber wie willst du denn da überleben?
Elka: Es hat eine Atmosphäre. Also es ist der einzige Mond, der eine Atmosphäre hat.
Elka: Die besteht halt aus Stickstoff und Kohlenwasserstoffen, also Methan,
Elka: Ethan und so weiter. Aber hier ist schon mal ein guter Anfang.
Elka: Also man kann die Atmosphäre am Titan vergleichen mit unserer Uratmosphäre von
Elka: der Erde, die wir vor über vier Milliarden Jahren gehabt haben.
Elka: Deswegen ist es auch so spannend für die Wissenschaft, den Titan zu erforschen,
Elka: weil das so ein bisschen ein Blick in unsere Vergangenheit ist und man da schauen
Elka: möchte, wie sich das Leben hätte entwickeln können und wie das damals ausgeschaut hat.
Elka: Also das ist ja schon sehr bemerkenswert, wenn man jetzt auf dem Mond ist,
Elka: dass der eine Atmosphäre hat. Das ist ja schon mal nicht schlecht, würde ich sagen.
Evi: Wobei ich glaube nicht, dass wir dir atmen können oder dass es gesund wäre.
Elka: Aber es ist zumindest etwas da.
Elka: Es ist ein bisschen Stickstoff und Kohlenwasserstoffe besser als nichts.
Elka: Die Temperaturen, habe ich eh schon gesagt, nicht so warm, minus 180 Grad.
Elka: Also flüssiges Wasser gibt es eher nicht. Wobei jetzt so Theorien,
Elka: wenn man jetzt eben immer überlegt, wie kann sich Leben entwickeln und flüssiges Wasser,
Elka: ist halt so die Haupttheorie, dass das notwendig ist, könnte zum Beispiel durch
Elka: Meteoriten Einschläge entstehen.
Elka: Also das ist eine Möglichkeit, wenn man sagt, okay, das könnte mal dann so erhitzt
Elka: werden, dass da auch flüssiges Wasser und Leben entstehen könnte.
Elka: Aber so einfach so bei minus 180 Grad ist eher unwahrscheinlich,
Elka: dass da Leben sich entwickelt hat oder entwickeln wird. Und was gehört noch
Elka: zu einem Urlaub dazu? Natürlich die Sonnenuntergänge.
Evi: Natürlich, wir brauchen was Romantisches, oder?
Elka: Ich sehe leider nicht sehr viel von Sonnenuntergang. Es ist mehr so eine orangefarbene,
Elka: Dämmerung, weil nämlich der Titane ist umschlossen von einer dicken Dunstglocke.
Elka: Also das ist so ein rötlich-braunes Gemenge von Molekülen.
Elka: die Toline genannt werden. Tolin. Interessanterweise hat Sägen diesen Begriff geprägt.
Elka: Und das ist so, man kann sich das vorstellen wie so ein Smog,
Elka: so ein photochemischer Smog, wo man auch nicht durchschauen kann.
Elka: Das wird manchmal verglichen wie bei unseren Großstädten.
Elka: Nicht so angenehm, aber was spannend ist in diesem Smog, sind auch organische
Elka: Verbindungen, also zum Beispiel Blausäure, was eben auch ein möglicher Baustein für Leben sein könnte.
Elka: Aber ich muss ehrlich sagen, ich habe jetzt noch keins entdeckt.
Elka: Das Gute ist, wir haben alles für uns alleine. Also der ganze Urlaubsort ist für uns alleine.
Elka: Und seit Ende von der Casinemission, also 2017...
Elka: war auch gar niemand mehr beim Saturn. Also es ist schon wirklich ein Weilchen her.
Evi: Okay, also nicht so im Interesse.
Elka: Ja, aber man kann das positiv framen. Es ist, wir haben alles für uns.
Elka: Also jetzt suche mal in Europa einen Ort, wo, das war mein größtes Problem im
Elka: August, was zu finden, wo...
Evi: Der nicht überlaufen ist.
Elka: Wo nicht überlaufen ist. Aber Titan kann ich empfehlen, nicht überlaufen. Und die Aussicht...
Elka: Die ist auch schön. Der Saturn füllt halt eine sehr große Menge vom Himmel.
Elka: Also man sieht halt dann am Himmel den Saturn. Es ist auch eine gebundene Rotation übrigens.
Elka: Das heißt, du musst halt dich entscheiden, möchtest du in die Richtung vom Saturn
Elka: schauen oder du bist halt auf der anderen Seite, dann siehst du ihn halt nicht.
Evi: Ich würde, glaube ich, schon den Saturn sehen wollen. Wie schaut es mit dir aus?
Elka: Ja, ich glaube ich auch, ja. Das wäre schon schön.
Evi: Ich stelle mir das schon sehr toll vor, wenn er das elfmal größer ist als unser
Evi: Mond. Das ist, glaube ich.
Elka: Sehr groß im Himmel, ja.
Evi: Das ist schon ein tolles Panorama.
Elka: Aber das ist das Allerwichtigste, wieso ich ja überhaupt auf Urlaub fahre,
Elka: sind natürlich die Strände.
Elka: Und da gibt es eine gute Nachricht, es gibt wirklich Seen, es gibt Flüsse,
Elka: es gibt Küsten, es gibt sogar Wellen am Titan.
Elka: Nur, ich habe eh schon gesagt, es gibt kein flüssiges Wasser,
Elka: aber es gibt flüssiges Methan.
Elka: Das heißt, das sind Methanseen, Methanflüsse und Küsten.
Elka: Es gibt sogar Wüstengebiete mit solchen Dünen, wie man das so kennt von der
Elka: Erde, können bis zu 150 Meter hohe Dünen bilden.
Elka: Da ist es auch noch gar nicht so ganz geklärt, woraus sie bestehen.
Elka: Also überhaupt vor der Cassini-Mission vor zehn Jahren war es eigentlich noch
Elka: gar nicht so klar, wie der Titan ausschaut. Also da gibt es noch ganz viel zum Forschen.
Elka: Aber es ist trotzdem mal sehr spannend und auch so, wie es aussieht,
Elka: ist es sehr erdenähnlich eigentlich.
Evi: Okay, das heißt, wir können schon ein bisschen so Wassersport oder Dünen-Surfing oder sowas machen.
Elka: Ja, du kannst alles, deswegen Bikini auf jeden Fall mitnehmen,
Elka: falls du es überlebst. Aber deine Fotos würden gut ausschauen,
Elka: würden fast wie auf der Erde ausschauen, die Seen und die Flüsse.
Elka: Und wenn es zu viel wird mit dem Baden und deswegen schon langweilig ist,
Elka: Dann gibt es auch noch ein anderes Sightseeing, was du machen kannst.
Elka: Wir vermuten, das ist noch nicht ganz geklärt, aber es gibt Anzeichen dafür,
Elka: dass es Eisvulkane gibt.
Elka: Also die schauen dann jetzt nicht so aus wie bei uns auf der Erde,
Elka: aber die entstehen dann trotzdem in sehr kalten Orten, wo man auch sagt,
Elka: das könnte auch dazu führen, dass es kurzfristig flüssiges Wasser gäbe und sich
Elka: da dann Leben entwickeln könnte.
Elka: Aber ja, das ist auch alles noch nicht so ganz fix, aber ihr könnt das mal suchen.
Elka: Vielleicht findest du einen Eisvulkan sicher auch ein sehr cooles Selfie mit so einem Vulkan.
Evi: Ja, ich finde der Vulkan ist super spannend. Also ich bin da gleich dabei.
Elka: Genau. Und es gibt auch Wetter am Titan. Bei uns gibt es ja den Wasser-Wetter-Zyklus.
Elka: Es regnet, es verdunstet, Wolken bilden sich und so weiter.
Elka: Dieser Kreislauf gibt es dort auch, aber eben nicht mit Wasser,
Elka: sondern mit Methan. Also Methan kann dort echt flüssig, fest,
Elka: gasförmig alle Formen annehmen, bevor die Cassini hingeflogen ist.
Elka: Das ist lustig, weil da habe ich so eine alte Website gelesen.
Elka: Wo gestanden ist, ja, man vermutet, dass das Methan zu grünen Wolken sich zusammentun
Elka: und bildet und dann Tennisballgroße Methantropfen regnen.
Evi: Okay.
Elka: Und da die Schwerkraft dort ja siebenmal geringer ist als auf der Erde,
Elka: würden die Tropfen so in Zeitlupe fallen, nicht auf die Erde,
Elka: sondern auf den Titan und verdampfen. So hat man sich das vorgestellt.
Elka: Jetzt ist es so, die sind zwar nicht so grün, aber sie wirken für uns so ein
Elka: bisschen gelblich. diese Wolken, aber es ist trotzdem sehr spannend,
Elka: dass dort auch einfach riesige Wolken gibt. Das hat man dann schon in Aufnahmen
Elka: gesehen, Methanwolken.
Elka: Und ja, das ist einfach sehr wie Erde, also sehr erdähnlich aussieht,
Elka: nur halt ein bisschen zu kalt für uns.
Evi: Okay, das heißt, das hat sich dann schon als richtig herausgestellt,
Evi: also auch, dass dann so große Tropfen, Methantropfen fallen können.
Elka: Ich glaube, diese Tropfen hat man nicht gesehen. Das hat man vermutet,
Elka: dass das so ausschaut. Man hat die Wolken eher so von oben gesehen.
Elka: Es gibt auch viele Bilder, wieder wie die Schichten dann auch so blau leuchten und gelblich-grün.
Elka: Also es schaut schon sehr cool aus da in der Atmosphäre. Aber es ist natürlich,
Elka: nicht so leicht, das aufzunehmen. Aber es wird eine neue Mission geben.
Elka: Die nächste Mission, die zum Titan fliegt, ist nämlich die NASA Dragonfly.
Elka: Die wird frühestens in zwei Jahren, also 2028 im Juli, ist es geplant, dass die startet.
Elka: Dauert halt ein bisschen, bis die ankommt, also 2034. 2034 hört sich für mich
Elka: wie Science-Fiction an.
Evi: Total, ja.
Elka: Aber ich meine, das ist einfach in acht Jahren. Ja, ist es. Also 2034 wird sie
Elka: ankommen und sie wird einen sogenannten Oktokopter haben, also so ein kleines Fluggerät.
Elka: Der soll den Titan abfliegen, mehrere Bereiche erkunden, vor allem sich die
Elka: Ufer von den Methanseen anschauen.
Elka: Und was wir immer natürlich wissen, wir Menschen sind ja sehr ichbezogen,
Elka: das ist mit den Voraussetzungen für Leben und ob sich da Leben entwickeln könnte.
Elka: Und aus was das eben besteht, weil das so spannend ist, wie gesagt,
Elka: weil das so eine Urform der Erde ähnelt, wie es bei uns ganz,
Elka: ganz früher war, der Erde.
Elka: Und zum Abschluss noch ein Beweis, warum es wirklich ein gutes Urlaubsziel ist.
Elka: Dieser Dragonfly wird in einer Region landen, die ist beim Äquator circa, die heißt Shangri-La.
Elka: Shangri-La bedeutet friedliches, verborgenes Paradies.
Evi: Ui, okay.
Elka: Also eindeutig, glaube ich, ein Beweis, dass das eine super Destination für
Elka: euren nächsten Urlaub sein.
Evi: Ich wollte gerade sagen, weil das kein tolles Urlaubsversprechen ist.
Evi: Also da könnte man fast ja schon Tickets buchen, also 228.
Elka: Genau.
Evi: Und nach Shangri-La fliegen. Ich meine, ich nehme an, dass wir da keinen Platz
Evi: haben, aber theoretisch wäre das möglich.
Elka: Ja, Shangri-La ist eigentlich so ein mystischer Ort, den es nicht gibt.
Elka: Aber in Yunnan, in einer Provinz in China, haben sie dann auch einen Ort so
Elka: benannt. Und der ist irgendwie über 4000 Meter.
Elka: Und da war ich vor vielen Jahren einmal. War sehr, sehr spannend.
Elka: Vielleicht schaffe ich es auch noch zum Titan. Stange ich glaube.
Evi: Ja, gut, wahrscheinlich dann doch ein bisschen weit. Sind ja schon froh,
Evi: wenn wir jetzt mal wieder zum Mond kommen.
Elka: Ja, das stimmt, das stimmt. Step by Step. Für die Zukunft habe ich euch einen
Elka: guten Tipp gegeben. Geheimtipp.
Evi: Klingt auf jeden Fall recht spannend. Also ich finde generell,
Evi: dass die Monde bei uns im Sonnensystem sehr interessant sind und dann auch,
Evi: ja, ich glaube auch sehr viel zu erforschen gibt.
Evi: und dass da wirklich sehr spannende Sachen passieren oder auch vorhanden sind.
Evi: Also eben da alleine, dass ein Mond eine Atmosphäre hat, auch wenn es halt eine,
Evi: dünne Schicht ist, aber es ist natürlich trotzdem spannend.
Evi: Und sie überraschen uns, glaube ich, doch immer wieder, dass es halt nicht einfach
Evi: nur so tote Gesteinsdinge sind, sondern dass da halt schon auch noch Sachen passieren drauf.
Elka: Genau, es gibt so viele. Es gibt ja auch Europa oder so, das hätte ich auch
Elka: sehr spannend gefunden. Also ist ja so, jeder Mond ganz anders und viele spannende Sachen.
Evi: Ja, stimmt. Ja, vielen lieben Dank, dass du uns hier auf diese Reise mitgenommen hast zum Titan.
Evi: Wenn ihr euch auch bei uns bedanken wollt, dann könnt ihr das gerne machen.
Evi: Wir freuen uns immer über kleine Spenden von euch.
Evi: Ihr könnt das einmalig sehr gerne über PayPal machen oder auch ein Abo abschließen.
Evi: Da könnt ihr dann jeden Monat eine kleine Spende, so ab drei,
Evi: vier Euro, uns zukommen lassen.
Evi: und das könnt ihr auf Stadio oder Patreon machen.
Evi: Wir sind ja auf beiden Plattformen und ja, ansonsten freuen wir uns natürlich
Evi: auch, wenn ihr uns schreibt, wenn wir ja von euch auch Feedback-Anregungen bekommt.
Evi: Ganz besonders interessiert uns natürlich, was denn so eure kosmischen Urlaubsdestinationen
Evi: wären, was würde euch interessieren?
Evi: Wo würdet ihr gerne hinfliegen, wenn es denn möglich wäre? Also ich glaube,
Evi: hier sind jetzt mal der Fantasie keine Grenzen gesetzt.
Evi: Ja, dann schreibt uns einfach gerne eine E-Mail an kontaktet kosmoglatte.at.
Evi: Ihr könnt natürlich auch einen Kommentar hinterlassen auf kosmoglatte.at oder
Evi: auf Spotify und könnt natürlich auch über Instagram kontaktieren und hier schreiben.
Evi: Und ja, ganz wichtig natürlich, bewertet den Podcast mit fünf Sternen,
Evi: wenn er euch gefällt und empfiehlt uns Freunden und Familie,
Evi: auf das wir weiter wachsen können und ja, dass es den Podcast auch noch ganz lange geben wird.
Evi: Dann wünsche ich dir, lieber Elke, noch tolle Flitterwochen. Viel Spaß. auf Zypern.
Elka: Danke, hoffentlich wird es wärmer als auf Titan.
Evi: Ja, wahrscheinlich schon. Also das hoffe ich zumindest, aber sonst,
Evi: glaube ich, wären wir in großen Problemen. Ja, und dann hören wir uns dann bald wieder.
Elka: Bis im Herbst.
Evi: Bis dann. Tschüss.
Elka: Ciao.
Evi: Ach ja, voll die Punktlandung.
Elka: Ja, schau ich kann noch kurz reden.
Evi: Ja, aber ich brauche eh nichts sagen. Ich habe mich ja letztens mit der Jana voll vertaten.
Neuer Kommentar