CL094 Sci-Fi Special: Ad Astra: Interstellares Reisen im Film
Shownotes
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Im neuen Science-Fiction Special machen sich Eva und Peter auf den Weg zu den Sternen. Nachdem im letzten Special der Flug zum Mond besprochen wurde, geht es nun weiter hinaus: Wann haben wir uns - im Film - auf den Weg zu den Sternen gemacht? Und mit welchen Mitteln sind wir in der Science-Fiction weit hinaus ins All geflogen? Von Odyssee 2001 gehen wir mit Star Trek an die Grenzen des Sonnensystems und mit Interstellar und Project Hail Mary weit darüber hinaus.
Interstellares Reisen in der Sci-Fi
Die Reise zu fernen Sternen und Galaxien ist ein Klassiker in der Science Fiction. Könnte man zumindest denken, aber tatsächlich hat es lange gedauert, bis wir uns im Film über die Grenzen des Sonnensystems hinaus gewagt haben. Den Anfang hat der Film "2001: Odyssee im Weltraum" gemacht und wenn auch damals noch nicht das Publikum, dann zumindest eine Generation von Filmschaffenden beeindruckt.
Dann kam Star Trek und hat uns wirklich weit hinaus ins Weltall gebracht. Zuerst nur in der Serie, aber später auch im ersten Kinofilm, der - so Eva - heute immer noch ein wenig unterschätzt wird. Denn gerade in diesem Film sieht man, was es wirklich heißt, wenn wir etwas weit hinaus ins All schicken.
Die Reise zu den Sternen im Namen trägt der Film "Interstellar", den Peter aber so gar nicht gut finden kann; Eva dagegen durchaus schon. Der Film von Christopher Nolan ist zusammen mit "Projekt Hail Mary" auch ein wunderbarer Anlass, um darüber zu sprechen, dass Hollywood ein wenig mehr Mut vertragen könnte, wenn es um echte Wissenschaft in Science-Fiction-Filmen geht.
Darüber hinaus reden Eva und Peter über all das, was uns auf dem Weg zu den Sternen behindern könnte. Wie kriegen wir das mit den Distanzen wirklich hin? Welche Techniken sollte die Wissenschaft erforschen? Funktioniert das mit Kryoschlaf und Generationenschiffen wirklich? Oder wäre es einfacher, wenn wir Roboter, KI und Biodrucker hinaus zu den Sternen schicken?
Alle Filme die in der Folge erwähnt wurden, findet ihr in dieser Liste:
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Weitere Informationen
Das Buch, das Peter über Raumfahrt gelesen hat ist "The Case for Mars" von Robert Zubrin
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Transkript anzeigen
Evi: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Kost mir glatte.
Evi: Mit mir Eva und diesmal dabei Peter. Hallo Peter.
Peter: Hallo Evi, wir sind wieder mal da.
Evi: Freut mich, dass du wieder dabei bist.
Peter: Ja, mich auch. Die Sommerferien rücken näher.
Evi: Ja, zum Glück, zum Glück. Das heißt, das ist dann wieder ganz viel Zeit,
Evi: um Science-Fiction-Filme zu gucken, oder?
Peter: Naja, es kommen ja auch. Ich will jetzt nicht vorgreifen und ich will jetzt
Peter: auch nicht sagen, dass wir über Filme sprechen, die noch nicht kommen,
Peter: aber es kommt ja bald wieder was.
Peter: Der Spielberg bringt jetzt den Disclosure Day raus. Und dann kommt auch noch
Peter: so ein, ich weiß nicht genau, ob es ein Science-Fiction, das ist eher Horror,
Peter: vielleicht ein bisschen Science with the Backrooms, kommt jetzt auch in zwei
Peter: Wochen oder so bei uns raus. Aber wir reden jetzt nicht über die Filme,
Peter: weil wir kennen sie nicht.
Evi: Wir reden nur über das, das wir kennen. Und zwar werden wir dieses Mal das Thema
Evi: eigentlich vom letzten Mal ein bisschen aufgreifen.
Evi: Und zwar haben wir ja erst vor kurzem darüber gesprochen, über die Eroberung
Evi: des Weltalls, beziehungsweise eigentlich die Reise zum Mond.
Evi: Wir haben uns dazu entschlossen, mal die Erde zu verlassen. und den Mond zu
Evi: besuchen und haben uns da viel mehr angesehen.
Evi: Ja, wo es darum ging, einerseits Geschichtliches darzustellen,
Evi: also durchaus realistische, stattgefundene Raumflüge. Wir haben Apollo 13 ja
Evi: besprochen, auch Aufbruch zum Mond.
Evi: Ja, auch Hidden Figures, der eigentlich kein Science-Fiction-Film ist,
Evi: da haben wir uns ja ganz lange darüber unterhalten. Und auch unterhaltsame Filme wie Capture the Flag.
Evi: Hast du den mittlerweile schon gesehen
Evi: eigentlich? Das war der spanische Animationsfilm mit den drei Kids.
Peter: Ja, ich weiß schon, ja.
Evi: Und diesmal haben wir aber beschlossen, dass wir, glaube ich,
Evi: noch weiter ins All vordringen werden.
Evi: Und uns eine Zukunft ansehen, wo vielleicht interstellares Reisen schon normal
Evi: ist, wo das gar keine große Herausforderung mehr ist, diese Distanzen zu überwinden,
Evi: wo das eigentlich so ist, wie wenn wir in Urlaub fliegen, oder?
Peter: Ja, wir überwinden quasi die ganzen Struggles von der letzten Folge.
Evi: Stimmt, ja.
Peter: Wo das Problem ja meistens war, wie kommen wir von dieser Erde weg ins Weltall,
Peter: ohne dabei zu explodieren.
Peter: Da sind wir jetzt schon bei, wir sind es gewohnt, durchs All zu fliegen und
Peter: da passieren uns diverse Sachen, wenn wir denn dann draußen sind.
Peter: Also das Reisen ist wie mit dem Flugzeugfliegen, in dem Bereich,
Peter: wo wir uns, glaube ich, meistens bewegen heute.
Evi: Es ist ja interessant, dass im Film, glaube ich, da hat es ja viel länger gedauert,
Evi: dass man überhaupt auf die Idee gekommen ist, die Erde zu verlassen,
Evi: beziehungsweise eigentlich das Sonnensystem, oder?
Evi: Also ich glaube, so die ersten Science-Fiction-Filme, die war ja dann doch eher
Evi: so, ich weiß nicht, zum Mond oder dass Marsianer uns besuchen,
Evi: aber dass wir so wirklich da so ganz weit entfernt reisen.
Evi: Ich glaube, dass jetzt eigentlich, also wenn man es überlegt in der Literatur,
Evi: glaube ich, hat es da schon früher, ja, so interstellare Reisen haben da schon
Evi: früher stattgefunden und im Film hat es ein bisschen länger gedauert.
Evi: Ich weiß jetzt nicht, ob es an der Technik gelegen hat.
Peter: Ich glaube mal, dass sich der Begriff von Hard Sci-Fi, also Hardcore Science
Peter: Fiction, über die Jahrzehnte ein bisschen irgendwie,
Peter: immer mehr ins Extremere verschoben hat und halt am Anfang war halt ein Ausflug
Peter: außerhalb des Sonnensystems,
Peter: noch für ein Mainstream-Publikum harte Science-Fiction, die nicht verkaufbar
Peter: war, weil das halt damals noch, wir waren noch nicht am Mond,
Peter: also wir waren noch nirgendwo, damals war vielleicht so ein Mond oder ein Mars oder die Venus noch ein,
Peter: das können wir dem Publikum zumuten, aber wenn wir jetzt daherkommen mit anderen
Peter: Galaxien und anderen Sternen, ist das zu weit draußen für das ist nur für Hardcore-Fans.
Peter: Von denen man damals noch gar nicht gewusst hat, ob es sie gibt.
Peter: Und dann hast du umtrauen noch, die Science-Fiction war immer so ein bisschen
Peter: Schmuddelecke in der Ära noch.
Peter: Ist ja in der Literatur und im Film nicht als wirklich seriös wahrgenommen worden.
Peter: So wie wir uns langsam ins Weltall hineintasten, haben sich Bücher und Filme
Peter: auch immer weiter hinaustasten müssen. Wie weit kann man denn gehen mit unseren Ideen?
Evi: Ich glaube tatsächlich, dass das Star Wars der Film dann war,
Evi: der das in den Mainstream gebracht hat.
Evi: Willst du das nicht auch sagen? Ich glaube schon, dass das dann so etwas war,
Evi: wo das wirklich da so in eine Breite gekommen ist.
Evi: Also vorher vielleicht schon ein bisschen mit Star Trek, mit der klassischen
Evi: Serie. Es ist schwierig.
Peter: Ich sage mal ja und jein, weil ich nehme jetzt mal den James Cameron als Beispiel,
Peter: dass jetzt Regisseure Science-Fiction-Filme beginnen zu drehen.
Peter: Also dass der George Lucas Star Wars dreht oder dass er James Cameron mit Terminator
Peter: und dann halt, der hat ja fast auch nur Science-Fiction gemacht im Endeffekt.
Peter: Der Cameron hat gesagt, er wollte Filme machen, weil er 2001 gesehen hat.
Peter: Und indirekt hat 2001, das ist von 1968 genau, hat das schon,
Peter: ich weiß nicht, für das Publikum vielleicht noch nicht unbedingt was losgetreten,
Peter: weil er kein gewaltiger Erfolg, es war weit weg von dem, was Star Wars verursacht hat.
Evi: Eben, genau, deswegen habe ich jetzt auch Star Wars als erstes genannt und noch nicht 2001.
Peter: Aber ich glaube, dass 2001 vielleicht schon eine Brutkiste war für Filmemacher und für Hollywood.
Evi: Ja, das ist ein guter Ansatz.
Peter: Also dass da die ganzen späteren Blockbuster-Regisseure sicherlich von 2001
Peter: auch mitgeprägt worden sind.
Evi: Ich würde sagen, bevor wir da tiefer eintauchen, machen wir noch eine ganz kurze
Evi: Pause und ich hole mir mal Popcorn.
Evi: So, und da sind wir wieder und sind jetzt bereit, auf unsere große,
Evi: weite Reise ins All vorzubreschen, ist dann fast der falsche Ausdruck,
Evi: oder? Wir müssen da irgendwie so auf Warband-Trip gehen, ha, ha, ha.
Peter: Wir fallen, lass uns weiter durch das Weltall fallen.
Evi: Wir fallen, ja, wir entfernen uns, würde ich mal sagen, von der Erde über den
Evi: Mond, wo wir ja letztes Mal waren.
Evi: Gehen wir jetzt weiter. Du hast eh gerade vorhin schon eingangs erwähnt,
Evi: dass 2001 A Space Odyssey aus dem Jahr 1968 von Stanley Kubrick,
Evi: dass es ein Meilenstein war, der,
Evi: jetzt in den Kassen vielleicht nicht ganz so erfolgreich war,
Evi: so viel eingespielt hat.
Evi: Ich glaube auch, dass er tatsächlich erst später diesen Kultstatus bekommen
Evi: hat, den er heute hat, aber dafür ganz viele zukünftige Filmemacher damals wohl
Evi: in ihrer Jugend sehr beeindruckt hat. Wann hast du den Film das erste Mal gesehen, 2001? Wie alt warst du?
Peter: Ah, da war ich noch ganz, ganz jung. Also ich habe Star Wars,
Peter: glaube ich, gesehen als Kind, so mit acht, neun Jahren das erste Mal.
Peter: Und der Film hat halt bei mir ausgelöst, da kommen wir dann hin,
Peter: Star Wars hat bei ganz vielen, ganz vielen Leuten, bei ganzen Weltsachen ausgelöst.
Peter: Aber der hat halt bei mir das Interesse in Science-Fiction-Filmen dann ganz
Peter: stark vergrößert und ich habe dann recht bald danach, habe ich 2001 gesehen.
Peter: Also keine Ahnung, da muss ich auch so zwischen 10 und 12 gewesen sein, denke ich.
Evi: Okay, aber 2001 ist ja doch ganz anders.
Peter: Ja, nee, das war so für mich wie, und ich wollte dann auch relativ schnell Blade
Peter: Runner sehen, weil Blade Runner, wieder Star Wars, Harrison Ford ist in Star
Peter: Wars drin und er ist in Blade Runner drin.
Peter: Darum wollte ich Blade Runner sehen und dann will ich Alien sehen,
Peter: weil Blade Runner ist der selber Regisseur und wie Alien rettet es Gott.
Peter: Und so hat sich das halt immer weiter verzweigt und ich habe dann manche Filme
Peter: wie Blade Runner und eben 2001 sehr früh gesehen und habe sie nur bedingt verstanden.
Peter: Weil was will ich mit zwölf Jahren 2001 verstanden haben?
Evi: Da hättest du mich jetzt auch sehr überrascht, wenn du jetzt gesagt hättest,
Evi: du hast mit zwölf Jahren 2001 gesehen und hast den total super und toll gefunden.
Peter: Nein, effektmäßig war das schon großartig alles, was da passiert.
Peter: Und für mich schon allein faszinierend, so die Frage, wie haben sie das alles gemacht?
Peter: Aber das war so wie Blade Runner. Das war ein Film, den ich mir dann alle so
Peter: zwei, drei Jahre habe ich mir den Film nochmal anschauen müssen,
Peter: weil ich ihn nicht kapiert habe.
Evi: Bei mir hat 2001 immer anders gewirkt auch. Also bei mir war es ja auch,
Evi: ich bin ja auch mit Star Wars aufgewachsen. Also ich rede jetzt von der ersten
Evi: Trilogie, also Episode 4, 5, 6. Und ich glaube, dass die halt auch gefälliger sind.
Evi: Du hast halt gerade dann bei Episode 6 die Evox, die halt natürlich mich verraten
Evi: als Kind der 80er. Ich war halt in dem Alter, wo die Evox süß sind.
Evi: Und einem gefallen. Und ich glaube, das ist halt einfach, es ist halt schon
Evi: ein Popcorn-Kino und das ist leichter zugänglich.
Evi: Und bei 2001, das ist ja schon ein bisschen auch anspruchsvoller vom Thema her,
Evi: auch von der Dramaturgie her.
Evi: Und ich habe den Film auch in unterschiedlichen Phasen meines Lebens gesehen
Evi: und habe ihn auch das erste Mal mit 13, 14 gesehen und habe damit überhaupt
Evi: nichts anfangen können.
Evi: Dann habe ich ihn irgendwann wieder gesehen, wo ich mir dachte,
Evi: ja, ganz okay, aber da hat er für mich fast ein bisschen zu viel 60er-Jahre-Touch gehabt.
Evi: Und dann habe ich ihn nochmal gesehen und dann habe ich ihn genial gefunden.
Evi: Und dann habe ich ihn irgendwann einmal im Gartenbau Kino in Wien auch gespielt.
Evi: Dann habe ich ihn auf der großen Leinwand gesehen und dann war ich komplett
Evi: geflasht. Dann habe ich mir gedacht, Wahnsinn, also der war seinerzeit sowas
Evi: von voraus in allen Dingen, wo ich dann sage, okay, absolut genial.
Peter: Ich verstehe aber, dass es heute, wenn man jetzt heute frisch zu dem Film dazukommt,
Peter: ich kenne da jemanden, der sich weigert, diesen Film anzuschauen,
Peter: weil er sagt, das ist der Film mit diesen komischen Affenkostümen.
Evi: Ja, aber das ist ja nur am Anfang.
Peter: Ich habe schon dreimal versucht, diesen Film anzufangen, aber ich komme über die Affen nicht hinweg.
Evi: Ja, da muss man durch. Kann man auch nach vorne spielen.
Peter: Ja, ja, aber ich bin ja dann auch bei der Affenszene, weil da ist ja der Film
Peter: historisch wohl der beste Jumpcut drin, der je gemacht worden ist.
Evi: Das stimmt, ja.
Peter: Wo der Affe da die Knochen kaputt schlägt und der eine Knochen dann in die Luft
Peter: fliegt und die Kamera folgt dem fliegenden Knochenstück und im Flug ist dann
Peter: der Schnitt auf die fliegende Raumstation.
Peter: Das finde ich, das ist mir auch dann erst viele Jahre später richtig bewusst
Peter: geworden. Ich habe zwar immer gewusst, weil viel darüber geschrieben worden
Peter: ist, dass das ein berühmter Schnitt ist, denn man hat dann intellektuell verstanden,
Peter: dass das eine gute Idee war, so zu schneiden.
Peter: Und irgendwann im Erwachsenenalter sehe ich den Film dann wieder nochmal,
Peter: einfach so ganz frisch, weil ich ihn zehn Jahre lang nicht gesehen habe, gefühlt.
Peter: Und dann kommt der Schnitt und dann habe ich voll den Flaschen und denke mir,
Peter: boah, das ist ja echt genial, was der da gemacht hat.
Peter: Der hat jetzt im Schnitt, also quasi zwischen den zwei Filmstellen,
Peter: wo nichts ist, sondern nur das Gräbeband quasi, hat der die komplette Menschheitsgeschichte drinnen.
Evi: Ja.
Peter: Also unsere komplette Historie ist in diesem Schnitt zwischen zwei Filmbildern
Peter: drinnen oder hat es einfach ausgelassen?
Peter: Und das habe ich großartig gefunden in dem Moment, weil das so geil war,
Peter: weil wir jetzt auch langwierig erzählen können mit so Newsreels und wie die
Peter: Technologie sich weiterentwickelt und wie man dann im Jahr 2001 landet.
Peter: Er macht einfach Schnitt von irgendwelchen afriken Neandertalern nach 2001.
Evi: Ja, aber ich finde gerade diesen harten Cut auch sehr gut.
Evi: Ja, eh mutig, wie du sagst auch, aber auch sehr gut dann auch.
Evi: Die Affenszene fand ich auch immer am uninteressantesten, aber tatsächlich ist
Evi: sie ja sehr cool und sehr wichtig ja auch eigentlich, dass das halt einfach immer schon da war.
Evi: Da geht es ja um diese Monolithen, die da ja gefunden wurden,
Evi: also die ja dann quasi in der Zukunft auf dem Mond gefunden werden,
Evi: dass da ja noch welche sind.
Evi: Und ich finde, dass er da auch schon sehr visionär war in dieser Art und Weise, wie er dann auch zeigt,
Evi: diese Reise, die wir da haben, Also einerseits, dass wir diese Mondstation dann
Evi: haben und wo dann der Umsteig da, dass ja nur so ein Transithafen oder sowas
Evi: ist, finde ich schon ganz gut.
Evi: Also diese rotierende Space Station finde ich sehr gut.
Evi: Und da ist schon sehr viel dabei, also sehr viel Visionäres auch.
Peter: Alle Menschen kennen den Film wahrscheinlich, aber gehen wir mal kurz durch
Peter: die Handlung durch. Es ist ein Erstkontaktfilm. Am Mond wird ein schwarzer Monolith
Peter: entdeckt, der irgendein Signal aussendet. Und aus dem lesen sie,
Peter: glaube ich, raus, dass sie zum Jupiter fliegen sollen.
Peter: Und dann schickt man eine Mission zum Jupiter und dort, naja,
Peter: sie wissen nicht genau, was dort dann passieren soll, aber sie sind halt am
Peter: Weg dorthin und dann gibt es diesen Erstkontakt, der dann aber auch auf eine Weise ist, der
Peter: so strange ist, dass die meisten Leute den Film nicht verstanden haben, weil das halt eine
Peter: völlig unbegreifliche Spezies ist, die halt irgendwie versucht mit uns zu kommunizieren
Peter: und dass dann halt das sehr visuell trippig abgespaced erzählt wird.
Peter: Und dass wir als Menschen, vielleicht war das auch die Absicht von ihm,
Peter: dass wir als Menschen jetzt vielleicht noch gar nicht in der Lage sind zu begreifen.
Peter: Was das für eine Spezies ist und wie man mit der dann kommunizieren könnte.
Peter: Und dass dann derjenige, also der Dave, der dann diesen Erstkontakt hat,
Peter: am Ende, also man weiß gar nicht, was mit ihm passiert. Die Interpretation ist
Peter: ja, er wird dann so als Sternenkind neu geboren.
Peter: Aber was das alles bedeutet, das verstehen, glaube ich, nur die andere Seite
Peter: dieses Erstkontakts. Wir Menschen sind dann auch nicht so weit.
Peter: So habe ich das jetzt für mich mal verstanden, empfiehlt man sich.
Peter: Die Reise und all das würde ich jetzt sagen, würde es heute auch noch durchgehen.
Peter: Also die rotierende Raumstation mit der künstlichen Schwerkraft,
Peter: die haben das ja technisch wirklich so gemacht, wie man sich dachte,
Peter: so würde die NASA das wahrscheinlich machen.
Peter: Und das wäre heute wahrscheinlich auch nicht so unbedingt weit weg,
Peter: wenn tatsächlich eine Mission zum Mars stattfinden würde.
Peter: Das würde jetzt, abgesehen von den 60er-Jahren, Möbel- und Kostümdesign-Entscheidungen,
Peter: technologisch wäre das jetzt, glaube ich, noch immer gar nicht so weit weg von
Peter: dem, wie wenn man das heute nochmal machen würde und sagt, wir versuchen das mal ernst zu nehmen.
Peter: Das wäre ein bisschen weniger schön. Das sieht man jetzt, wenn wir dann gleich
Peter: darüber reden, in Project Hail Mary, der Astronaut, wo das Raumschiff halt ein
Peter: bisschen mehr wie die ISS im Innenleben ausschaut.
Evi: Ja, das stimmt, ja.
Peter: Also so verschachtelt und überall ist eine Schublade und ein Container und so.
Peter: Da war 2001 wesentlich aufgeräumter.
Peter: Aber gut, es sind ja fast 60 Jahre vergangen seit damals.
Peter: Jetzt habe ich schon wieder den Faden verloren und wüsste nicht mehr,
Peter: wo ich hinwollte. Aber ja, jetzt wissen wir, worum es in 2001 geht.
Peter: Er hat ja Science-Fiction-mäßig eigentlich auch, abgesehen davon,
Peter: wir haben die Reise drinnen, wir haben einen Erstkontakt drinnen,
Peter: wir haben eine gewisse Ernsthaftigkeit drinnen, was den ganzen technologischen
Peter: Aspekt angeht drin und wir haben eine KI drinnen.
Evi: Das wollte ich nämlich auch gerade sagen.
Peter: Die den Menschen außer Kontrolle gerät, weil die KI irgendwann mal drauf kommt,
Peter: ihr eigenes Ziel zu verfolgen.
Evi: Ja, der hell 9000.
Peter: Also jetzt so im Nachhinein betrachtet waren die ihrer Zeit arg weit voraus.
Evi: Ja, eben, also das finde ich nämlich auch, ja.
Evi: Für mich war dann halt auch immer dieses Ende, was du ja gerade gesagt hast,
Evi: dass das dann nicht so ganz klar ist, wo er dann eben da draußen beim Jupiter
Evi: ja dann, ich glaube, da ist ja dann eh so eine Art Tor oder sowas zu den Sternen
Evi: da irgendwie. Ich weiß jetzt auch nicht genau, wie man das ja genau verstehen soll.
Evi: Das war halt für mich dann immer
Evi: so dieser, ach, das ist dieser 60er-Jahre-LSD-Trip so ein bisschen, ja.
Evi: Ja, so hat es ausgeschaut. Dieser Touch, der so irgendwie halt ist,
Evi: ja, gerade sind wieder die hippie Kinder, ja.
Evi: Ja, also das ist vielleicht das Einzige, wo man sagt, ja, okay.
Evi: Aber genau solche Sachen hast du ja heute auch, weil wenn du dann irgendwie
Evi: ein bisschen an Interstellar denkst, werden wir wahrscheinlich eh auch noch dazukommen, ja.
Evi: Ja, sind solche Sachen dann oft, wo du dann sagst, okay, da weiß man doch nicht,
Evi: da wird es ja dann noch spekulativ und so, ja.
Evi: Aber bis dahin, finde ich, ist da schon sehr, sehr viel drinnen, ja.
Evi: Und ja, auch dass es dann da beim Jupiter ist, finde ich alles großartig,
Evi: Bei 2010 wird das ja noch deutlicher. Hast du den auch gesehen?
Evi: Also das Jahr, in dem wir Kontakt aufnehmen.
Peter: Das ist auch schon eine Weile her. Den habe ich nicht so oft gesehen wie den ersten.
Evi: Der ist etwas gefälliger. Also der ist auch sehr viel später entstanden.
Peter: Er ist wesentlich zugänglicher. Mitte, späte 80er war das.
Evi: Glaube ich. 1984, genau. 1984.
Peter: Ich weiß, dass der John Litko und der Roy Scheider drin sind.
Evi: Richtig, genau. Und die Helen Mirren spielt auch mit.
Peter: Ja, jetzt wo du das sagst, manifestiert sich da gerade ein Bild im Kopf.
Peter: Aber da war die Handlung, sage ich mal, wesentlich schlichter als im ersten.
Peter: So dunkel aus dem Gedächtnis aus.
Evi: Ja, richtig. Das ist dann eben weniger so dieses Transzendente und mehr so straight
Evi: forward, aber auch sehr gut und sehr spannend.
Evi: Und da haben mir auch sehr gut diese Weltraumaufnahmen gefallen.
Evi: Also da taucht ja dann auch ein Monolith wieder auf und sie fliegen ja dann
Evi: dorthin. Und dann gibt es so eine Außenszene, wo sie einen Außeneinsatz eben machen.
Evi: Und die finde ich so extrem gut gemacht, dass du, also mir da beim ersten Mal
Evi: anschauen, ich habe da wirklich fast mit irgendwie so diesen schweren Atem gehabt,
Evi: weil da dieses im Weltall sein, finde ich, da extrem gut transportiert wurde.
Peter: Ja, ich kann mich jetzt auch noch daran erinnern, dass bei dem Film wieder irgendwie
Peter: so vom Produktionsdesign her, also
Peter: vom Look, wie dieses Raumschiff und die Raumanzüge und alles aussehen,
Peter: dass das wieder eher inspiriert ist von den Filmen aus den 80er Jahren,
Peter: weil da kannst du jetzt Einflüsse von Blade Runner, von Alien und von solchen Filmen sehen.
Peter: Das ist alles ein bisschen dünkler, ist nicht mehr so wie in 2001,
Peter: dass du da das schöne, bewohnbare, weiße Schiff hast und so.
Peter: Sondern das ist alles ein bisschen düsterer geleuchtet und es schaut ein bisschen
Peter: mehr mit Knöpfen und Lichtern und Lampen.
Peter: Es ist ein bisschen Ridley Scott-mäßig angehaucht. Aber das ist halt wieder
Peter: was, Blade Runner halt bis heute nach, wenn es darum geht, dystopische Science-Fiction-Welten
Peter: aufzubauen und Alien halt auch noch irgendwie nach.
Peter: Da spürt man dann wieder, dass die zeitversetzten Einflüsse dann auch in 2010 mit reinfließen.
Peter: Und so eine Mischung aus, vom Look her, gar nicht die Fortsetzung von 2001,
Peter: aber vom Look her wieder von einer Generation Filme, die von 2001 irgendwie
Peter: beeinflusst worden sind, die jetzt wieder 2010 beeinflusst drinnen ist.
Peter: Also das ist schon ganz lustig, wenn man sich das aus dem Aspekt auch einmal
Peter: anschaut. Ah, und was wir nicht vergessen dürfen, ist den Arthur C.
Peter: Clarke, weil 2001 war ja eigentlich, es gibt ja einen Roman dazu, der auch 2001 heißt.
Peter: Das ist aber jetzt nicht, das ist weder eine Romanverfilmung,
Peter: noch ist es ein Roman zum Film, sondern der Kubrick und der Clarke haben gemeinsam
Peter: dieses Ding entwickelt.
Peter: Und das ist das Drehbuch und der Roman gleichzeitig entstanden.
Evi: Genau, ja, ja.
Peter: Und das war immer so ein Hin und Her mit, was schreibt man da rein,
Peter: was holen wir dann wieder zurück?
Evi: Ja, das ist auch schon ein bisschen irritierend, weil das Buch,
Evi: die Story ist schon gleich, aber es ist jetzt eben nicht der Film eins zu eins,
Evi: sondern es ist auch nicht die Romanvorlage, sondern eben
Evi: nach dem Film, beziehungsweise, ich glaube schon so halbparallel hat der Asa
Evi: Siklag das Buch auch dazu geschrieben, das übrigens auch sehr gut ist,
Evi: das habe ich gelesen, ist auch sehr empfehlenswert.
Peter: Und das ist mir deswegen gerade eingefallen, weil ich habe dann nämlich auch
Peter: irgendwann, da war ich vielleicht auch noch ein bisschen zu jung und mein Englisch
Peter: war nicht so gut, ich habe es 2063, das ja der dritte Teil ist.
Evi: Den habe ich nicht gelesen.
Peter: Den habe ich gelesen und den habe ich überhaupt nicht verstanden.
Evi: Okay.
Peter: Nach den Reviews ist das Buch auch eher mittelmäßig, aber das habe ich auch
Peter: damals, keine Ahnung, da war ich 15, 16 oder so.
Peter: Und ich schiebe es mal auf mein Englisch, dass ich es nicht verstanden habe,
Peter: dass das einfach nicht gut genug war damals.
Evi: Okay, ja, das war ja nicht.
Peter: Aber da es nie verfilmt worden ist, war es entweder zu groß oder zu kompliziert.
Evi: Oder es bestätigt dich.
Peter: Ja, wahrscheinlich, genau.
Evi: Das kann es natürlich auch sein.
Peter: Indirekte.
Evi: Ich meine, was 2010 abschließend auch zu sagen ist, weil der ja auch 1984 entstanden
Evi: ist und in dem Film sehr stark auch,
Evi: dieser kalte Krieg schon auch Thema ist, weil eben, du hast ja auch dann ein
Evi: sowjetisches Raumschiff, das da auch dorthin fliegt und sehr stark dieses USA,
Evi: Sowjetunion, also das Thema ist da in dem Film, kommt da auch nochmal rein.
Evi: Also du hast da jetzt nicht nur designtechnisch, was du vorhin gesagt hast,
Evi: sondern durchaus auch realpolitisch kommt das dann sogar in den Film rein.
Peter: Ja, soweit ich weiß, war glaube ich, das ist dann nicht in den Film rein, in dem Ausmaß.
Peter: Man sieht es glaube ich nur ganz kurz in der Radumlaufbahn, dass da wohl ein Satellit,
Peter: mit einem chinesischen oder russischen, mit einer Flagge drauf vorbeifliegt.
Peter: Und das ist, glaube ich, im Buch drinnen.
Peter: Die Welt ist also in so einer, wie nennt man das, in so einer Balance des Schreckens.
Peter: Also es herrscht Frieden, weil sich alle diese Mutual Assured Destruction ausgemacht haben.
Peter: Und anscheinend ist es im Buch so, dass die komplette Welt von Satelliten mit
Peter: Atomraketen bedroht wird.
Peter: Und aber niemand abfeuert, weil da halt auch so, wie es in echt ist,
Peter: Alle wissen, wenn einer schießt, schießen alle und dann sind alle weg.
Peter: Und das ist im Buch in ein paar Sätzen mehr abgehandelt als Hintergrund,
Peter: dass das so die geopolitische Situation auf der Erde ist. Es ist Frieden,
Peter: aber den Frieden haben wir nur, weil wir alle unter dem Hammer leben.
Evi: Ich weiß jetzt auch gar nicht, inwieweit dann dieser Schlussersatz in dem Film
Evi: mir davon beeinflusst ist, weil es ist ja dann, dass ja auf Europa ja quasi
Evi: Leben entsteht und dann ist ja dann dieses, alle diese Welten sind eure,
Evi: außer Europa, versucht nicht dort zu landen, nutzt sie gemeinsam, nutzt sie in Frieden.
Evi: Also das ist halt schon auch, meiner Meinung nach, so ein Aufruf.
Peter: Ich meine, natürlich ist es dann geschenkt und aufgelegt, dass wir in 2010 natürlich
Peter: nach Europa fliegen, um zu schauen, was dort ist. War das nicht so?
Evi: Naja, es ist ja jetzt nicht ganz von der Hand. Wir haben ja da die Mission,
Evi: die ja zu den Jupiter-Monden fliegt.
Evi: Und da ist natürlich, die sind super spannend, was außerirdisches Leben betrifft.
Evi: Und eben Europa auch. Es ist nicht ganz unspannend, wenn man das alles auch
Evi: so betrachtet vom wissenschaftlichen Punkt her, wenn man auf der Suche nach
Evi: außerirdischen Mikroorganismen und so sind.
Evi: Und weil ja da auch oft so, gerade bei diesen Jupiter-Monden,
Evi: also ein bisschen die Theorie ist, dass wenn es da so unterirdische Ozeane gibt,
Evi: ob es da nicht eben vielleicht etwas geben könnte.
Peter: Ich habe Europa, habe ich eine Zeit lang relativ mitverfolgt,
Peter: weil ich mal selber einen Science-Fiction-Film über, aber kann ich ja kurz erzählen,
Peter: ich werde den nie machen, das ist viel zu teuer und das ist viel zu weit weg alles.
Peter: Ich wollte irgendwie was machen, das im Weltall unterirdisch und unter Wasser spielt.
Peter: Weil man dann so sagen kann, na gut, im Weltall hört dich keiner schreien,
Peter: das ist schon mal unheimlich.
Peter: Dann sind wir klaustrophobisch, weil wir im Erdreich drinnen sind.
Peter: Und dann haben wir auch noch alle Angst vor, wenn wir trinken,
Peter: weil wir im Wasser drinnen sind.
Evi: Alle Ängste, Feind. Europa ist das, was.
Peter: Das liefert alles. Genau, ja, weil du musst nach Europa, bist du einmal im Weltall,
Peter: dann musst du durch diese 10 Kilometer Eisdecke durch.
Peter: Und dann bist du in einem Ozean drin, der anscheinend bis zu 100 Kilometer tief ist.
Peter: Und da unten triffst du dann auf die Aliens. Das ist doch das Nonplusultra von
Peter: einem Science-Fiction-Horrorfilm.
Peter: Ja, und da hat es dann auch irgendwann geendet. Ich habe da ganz viel mich erkundigt bei Europa.
Peter: Da hat es eine Zeit lang eine ziemlich lang angehende Streiterei unter den Wissenschaftlern
Peter: gegeben, die damit verbunden war, ob es denn Leben geben kann auf Europa,
Peter: weil Europa hat einen harten Kern, dann einen Ozean und eine Eisdecke drüber.
Peter: Und man geht ja davon aus, dass durch die Gezeitenkräfte von Jupiter der Kern
Peter: von Europa sich quasi bewegt und Wärme erzeugt und dadurch den Ozean flüssig
Peter: hält und dass es durch die Temperaturunterschiede halt zu einer Zirkulation kommt.
Peter: Und dass die Eisdecke relativ dünn ist, glaube ich, und dass da durch Material, das,
Peter: auf der Oberfläche von Europa landet, also jetzt sagen wir mal Bausteine des
Peter: Lebens, dass durch die dünne Eisdecke halt, die dann auch in Bewegung ist,
Peter: das Material, das auf der Oberfläche ist, durch diese Zirkulation oder wie auch
Peter: immer man das halt nennt,
Peter: auch in den Ozean hineinkommt und dann da unten Leben entstehen hat können.
Peter: Und über das gab es jahrelang eine große Stratterei. Leider gibt es auch ein
Peter: ganz gutes Buch von einem der Beteiligten, gegeben hat, dass nämlich eine Fraktion
Peter: der Wissenschaftler gesagt hat, nee, das geht nicht, weil diese Eisdecke ist unbekannte.
Peter: 30 Kilometer dick und zu, bewegt sich gar nicht.
Peter: Und die andere Fraktion hat gesagt, nee, nee, die ist so zwischen 10 Kilometer
Peter: und ein paar Kilometern dicht.
Peter: Die öffnet und schließt sich und deswegen ist das möglich.
Peter: Und ich glaube, man hat es dann gesettelt auf, sie ist eher dünner und das ist
Peter: möglich. Und darum ist Europa ja von der NASA auch mit den Missionen,
Peter: die da gerade unterwegs sind, ein guter Kandidat um Leben zu finden.
Evi: Also das ist ja Juice und eben die NASA hat auch eine Mission dorthin.
Evi: Aber eben, die sind ja ewig lang unterwegs. Also Juice, glaube ich,
Evi: kommt ja erst 2030 irgendwann dort an, weil die ja ganz viele Swing-By-Manöver macht.
Evi: Lass uns über Entfernung entsprechen. Das ist halt etwas, was ja in den Filmen,
Evi: ausgeklammert werden muss irgendwo.
Evi: Wie lange das ja alles wirklich dauert, weil sonst würde das ein Film ja sehr
Evi: lange dauern. Zum Glück haben sich da aber die Filmemacher oder die Drehbuchautoren,
Evi: Autorinnen ja auch Sachen ausgedacht, wie man das überwinden kann.
Evi: Ja, ich glaube, da ist ja Star Trek Vorreiter gewesen, glaube ich,
Evi: oder? Also was das betrifft mit dem Warp-Antrieb, beziehungsweise jetzt fällt
Evi: mir gerade nicht ein, wie hat der Antrieb davor geheißen, bevor sie Warp gehabt
Evi: haben? Das war in den ganz allerersten Folgen.
Evi: Weißt du das jetzt zufällig?
Peter: Nein, du hast mich gerade vollkommen bloßgestellt. Ich habe keine Ahnung.
Evi: Das tut mir leid.
Peter: Ja, ich weiß. Ich habe umdreht auch ein Review gesehen von dem Star Trek Film,
Peter: wo es diese Zeitreise machen, wo dann der Warp-Antrieb entdeckt wird.
Evi: Ach, das ist einfach nur der Impulsantrieb, oder? Ist es doch davor, oder?
Peter: Kann das sein? Ja, es klingt plausibel. Das Wort klingelt irgendwie im Kopf,
Peter: aber ich weiß es nicht mehr.
Evi: Naja, Impulsantrieb ist auf jeden Fall das Langsamerer und Warp ist dann das
Evi: Überlichtgeschwindigkeit.
Peter: Ja, genau.
Evi: Star Trek feiert Jubiläum. Gell? Weißt du das?
Peter: Wirklich? Ah ja, 66. Kann das hinkommen?
Evi: Ja, ja, 60 Jahre Star Trek.
Peter: Oh mein Gott, ich muss alle Folgen nochmal schauen. Gibt es da schon einen Termin
Peter: oder ist das ganze Jahr jetzt ein Feiertag?
Evi: Ich weiß nicht, ob es da einen speziellen Termin gibt. Ich weiß es auch nur
Evi: deswegen, weil mir mein netter Mann gestern ein 60 Jahre Star Trek Special Magazin
Evi: mitgebracht hat, das er in der Trafik gefunden hat. Und da ist die Geschichte von Star Trek drin.
Peter: Ich meine, ich muss ja zugeben, ich war ja immer Star Wars.
Evi: Team Star Wars?
Peter: Star Trek war ich eigentlich immer, ja, eigentlich schon.
Peter: Das war mir immer viel wichtiger als die drei Filme damals. Der Rest ist mir egal im Endeffekt.
Peter: Aber bei Star Trek war es eher so die Serien damals.
Evi: Die klassische Serie?
Peter: Star Trek, die Original mit Captain Kirk und so und dann Next Generation mit Picard.
Peter: Und ein bisschen dann noch Deep Space Nine. Okay, Voyager gar nicht mehr?
Peter: Nein, da habe ich es dann verloren. Das war mir dann schon zu viel.
Evi: Die ganzen neuen schaust du auch nicht? Strange New Worlds und so?
Peter: Nein, ich habe es probiert. Ich habe die erste Staffel von PK geschaut,
Peter: aber das ist ja wie Star Wars.
Peter: Das wird nur noch gemolken von Leuten, die nicht wirklich mehr einen Bezug zu
Peter: diesen Sachen haben. Das hat jetzt mit Star Trek oder Star Wars bedingt was
Peter: zu tun. Sie versuchen das nur ein Produkt. Also das ist so, hurra,
Peter: heuer kommt das nächste Star Wars Produkt ins Kino.
Peter: Wir verkaufen auch ganz viele Actionfiguren und Kaffeebecher und den ganzen anderen Krempel damit.
Peter: Aber das hat jetzt nichts mehr damit zu tun, dass ich jetzt einen tollen Film
Peter: machen will. Das ist nur noch ein Träger für all diese anderen Sachen.
Peter: Und genauso ist es bei Star Trek, da wird einfach eine Marke am Leben gehalten,
Peter: die mit der Marke an sich eigentlich überhaupt nichts mehr zu tun hat.
Peter: Man geht da einfach nur nach Sehgewohnheiten. Oh, wir glauben,
Peter: das Publikum könnte das mögen.
Evi: Okay, weil das Strange New Worlds, das finde ich schon sehr gut.
Evi: Und das finde ich, ist auch sehr nah dran an diesem Star Trek Spirit, sage ich jetzt einmal.
Peter: Okay, ja. Nein, die haben mich schon vor 20, 30 Jahren verloren.
Evi: Ja, ich habe auch sehr vieles nicht mehr geschaut, weil ich es auch nicht,
Evi: ja, ich habe nicht reingefunden.
Evi: Auch bei Discovery bin ich dann ausgestiegen, dann bei den letzten Staffeln.
Evi: Aber im Strange Revolts finde ich es wieder sehr gut. Aber ich würde sagen,
Evi: lassen wir die Serien jetzt mal außen vor und widmen wir uns wieder den Filmen,
Evi: weil nämlich der erste Star Trek Film relativ spät gekommen ist,
Evi: nämlich erst 1979 und ich glaube, der war da eh auch so ein bisschen dann,
Evi: hat versucht, glaube ich, da so diesen Fahrtwind von Star Wars vielleicht auch
Evi: mitzunehmen, der da mit 1977 ja der Erste ins Kino gekommen ist.
Evi: Ich finde, dass der auch immer wieder unterschätzt wird, der erste Star Trek Film.
Evi: Da kann man glaube ich lange drüber diskutieren, ob der gut ist oder nicht gut
Evi: ist, aber ich glaube halt auf jeden Fall, dass Star Trek etwas ist,
Evi: also eben weil sie ja den Warp-Antrieb auch haben, also diese,
Evi: Entfernungen sind ja jetzt dann auch kein Thema mehr bei Star Trek,
Evi: da ist es ja dann auch schon allgegenwärtig, dass wir da zwischen den,
Evi: Sternsystemen reisen und bei Star Trek, bei dem Film, und das finde ich nämlich
Evi: ganz interessant von Gedankengang her, da ist es ja so, dass ja ein unbekanntes
Evi: Objekt, nenn es mal so, dass ja Veja heißt,
Evi: zur Erde fliegt und auf dem Weg dorthin irgendwie alles zerstört und dann kommt
Evi: eben Kirk mit seiner Crew und will dieses Phänomen erforschen, was da passiert.
Evi: Und es stellt sich ja dann heraus, dass ja diese Veja-Sonde,
Evi: also das ist ein riesiges, es wirkte fast wie ein Alien-Raumschiff,
Evi: kann man das so beschreiben?
Peter: Ja.
Evi: Dass das ja eigentlich die Voyager-Sonde ist, die ja ganz weit ins All gedrungen ist, ja,
Evi: und dort dann offensichtlich irgendwie von so einem, weiß ich nicht,
Evi: Maschinenplaneten oder irgendwie sich auf jeden Fall so weit entwickelt hat,
Evi: ja, dass es eine Art Bewusstsein auch bekommen hat und ja dann auf der Suche
Evi: nach seinem Schöpfer war.
Evi: Und am Anfang ja auch nicht begreift, dass das die Menschen waren,
Evi: weil es ja die Menschheit als Virus betrachtet eigentlich und er glaubt,
Evi: dass das Raumschiff so sein Schöpfer sein könnte, so in der Richtung.
Evi: Und ich fand diesen Gedanken einfach sehr gut, dass eben etwas,
Evi: das wir ins Weltall rausschicken, was kann damit alles passieren,
Evi: wie verändern sich Dinge über die Jahrhunderte und das finde ich vom Gedanken
Evi: her, fand ich das eigentlich sehr interessant und auch sehr spannend.
Peter: Die alten Star Trek-Filme, ich finde die nicht super, Aber es sind Sachen,
Peter: die man sich alle paar Jahre mal ganz gerne wieder anschaut.
Peter: Das ist ganz unterhaltsam, finde ich. Werde auch die Bankgalle.
Peter: So wie du es jetzt gerade erzählt hast, den ersten, das ist eine coole Science-Fiction-Geschichte.
Peter: Wenn wir jetzt kurz zu den Remakes springen, zum ersten neuen Star Trek,
Peter: der jetzt, glaube ich, auch schon wieder zehn Jahre her ist.
Evi: Ja.
Peter: Finde ich ja vom Cast her und so, von der Stimmung her, haben die das ja auch alles super getroffen.
Peter: Und der erste war auch sehr unterhaltsam. Den habe ich gerade zweimal im Kino
Peter: angeschaut, weil ich das ganz lustig gefunden habe.
Peter: Und danach ist es aber dann wieder so, okay, das ist jetzt nicht wirklich Star
Peter: Trek mehr, das ist mehr Action und Explosionen, weil die hören sich völlig anders
Peter: an, als das, was du gerade über den ersten Star Trek Film erzählt hast.
Peter: Darum meine ich, dass die Serien haben sich so verändert.
Peter: Man muss vielleicht auch mit der Zeit gehen und die Sachen zeitgemäß erzählen,
Peter: aber wenn dann der Weg ist, okay, wir machen aus dieser,
Peter: philosophischen, intellektuellen, gesellschaftlichen Serie, die ja sehr humanistisch
Peter: ist, jetzt eine Action-Weltraum-Saga, naja, muss ich dann nicht mehr alles sehen.
Evi: Ja, ich glaube, es ist wahrscheinlich für die Produzenten schwierig,
Evi: diesen Grad zu machen, dass du wirtschaftlich erfolgreich bist,
Evi: das, was die Menschen irgendwie haben wollen.
Evi: Und ich glaube auch, dass Star Trek, wie du es gesagt hast, ein bisschen auch
Evi: immer dieses intellektuelle, humanistische Bild auch gehabt hat.
Evi: Und es ist ja nach wie vor, also das finde ich ja spannend, das war ja in einer
Evi: von den alten Serien, also in einer alten Serie in einer Folge,
Evi: kam es zu einem Kuss zwischen Kirk und Uhura.
Evi: Und das war ja der erste Kuss zwischen einer schwarzen Frau und einem weißen Mann.
Evi: Und das war ja damals auch in den 60ern. Und das ist Star Trek,
Evi: dieses immer einen Schritt voraus in eine offene Gesellschaft.
Evi: Und eben auch, dass er eine Frau auf der Brücke ist. Das finde ich,
Evi: das steht halt stark für Star Trek, dieses...
Evi: Ein neues, offenes Gesellschaftsbild auch zu entwerfen. Und das ist ja das,
Evi: was mir auch so gut gefällt, diese Utopie.
Evi: Das heißt, es gibt ja auch kein Geld. Die arbeiten ja alle wegen dem höheren Sinn.
Peter: Und wir sehen das über die Miniröcke hinweg.
Evi: Ja, natürlich. Die nicht einmal Röcke sind. Das ist einfach nur ein Longshirt,
Evi: was die da eigentlich anhaben.
Peter: Ja, genau.
Evi: Das finde ich bis heute schlimm. Aber das waren in den 60ern überall.
Evi: Egal, was du dir anschaust in den 60ern. Die Frauen hatten keine Röcke,
Evi: keine Hosen, nichts an. Die haben nur ein zu langes Leiberl an.
Peter: Ja, das war halt damals die Mode. Ist Twiggy an all dem schuld?
Evi: Ich glaube nicht. Twiggy war nur ein Model.
Peter: Aber dann auch, wenn du die anderen Serien anschaust, dieses UFO und Mondbasis
Peter: Alpha 1, war genau das Gleiche. Auch alle in diesem zu langen Shirt.
Evi: Ach ja, ganz, ganz schlimm. Wechseln wir das Thema.
Peter: Aber weil, eins wollte ich noch anhängen, weil du gesagt hast,
Peter: dass die Produzenten, ja klar, das ist ja natürlich, das ist ja alles ein Geschäft
Peter: und ein Produkt und wir müssen alle Geld verdienen.
Peter: Das ist nicht so wie bei uns, dass die Filmförderung da, naja,
Peter: vielleicht ein bisschen was Kulturelles, neben dem, dass wir jetzt als Tourismusland
Peter: in die Auslage stellen wollen, Filme fördert.
Peter: Dort ist es, in den USA muss ein Film halt dein Geld einspielen,
Peter: damit du nachher einen Film machen kannst. Und dann hast du da seit 1966 eine
Peter: Kuh, die du melken kannst.
Evi: Ja, natürlich, ja.
Peter: Und warum soll ich aufhören, jetzt aus einer wirtschaftlichen Perspektive,
Peter: warum soll ich, solange diese Kuh da steht, aufhören sie zu melken?
Peter: Das ist sicher, da kann nichts passieren und solange die lebt,
Peter: ziehe ich an den Eutern, bis die Milch aus ist. Warum soll ich mich hinstellen?
Peter: Und mir ein Alpaka ausdenken und mal gucken, ob ich ein Alpaka melken kann,
Peter: von dem ich nicht weiß, ob den Leuten die Milch dann schmeckt.
Peter: Das mache ich, wenn die Kuh tot umfällt, dann muss ich mein Alpaka vielleicht
Peter: ausdenken, wenn ich keine weitere Kuh im Stall stehen habe.
Peter: Aber das ist halt leider in der Natur des Geschäfts drinnen und das kennen wir
Peter: ja auch von genug Sachen, die erfolgreich waren, dass du dann Fortsetzungen
Peter: machst bis zum Umfallen, bis die Kuh halt tot ist.
Peter: Das ist jetzt, nimm die Star Trek Filme, die halt gemolken worden sind,
Peter: bis die Schauspieler zu alt oder tot waren.
Peter: Und dann die nächste Generation und jetzt die übernächste Generation.
Peter: Oder nehmen die Horrorreihen, Saw, Halloween, Nightmare on Elm Street,
Peter: Freitag der 13., Star Wars.
Peter: Solange die Leute ins Kino gehen, den Fernseher anmachen, in die Videothek gegangen
Peter: sind und so weiter, machst du Sequels, solange das unterm Strich schwarze Zahlen liefert.
Evi: Ja, ich glaube, das haben wir das letzte Mal schon besprochen,
Evi: dass wir gefühlt in einer Welt der Remakes und Reboots Preboots und Prequels
Evi: und Sequels irgendwie gerade erleben und dass ja meiner Meinung nach ein bisschen der Mut gerade fehlt,
Evi: Dinge vielleicht neu zu machen, anders zu machen, besser zu machen, man weiß es nicht.
Peter: Ah, aber weil ich gerade, weil wir gerade bei, weil da haben wir letztens ja
Peter: auch über Romanadaptionen und so geredet, das heißt, das ist ja auch so eine
Peter: Vorlage, die bringt mehr Geld.
Peter: Und weil wir gerade bei Alpakas waren, wenn du mal einen Film sehen willst,
Peter: der Alpakas hat und eine Romanvorlage ist und das Ende von 2001 drin hat,
Peter: dann schau dir The Color Out of Space an.
Peter: Das ist von Richard Stanley und in dem spielt der Nicolas Cage die Hauptrolle
Peter: und das ist eine Kurzgeschichtenadaption von H.P. Lovecraft.
Evi: Ah, ja, okay.
Peter: Und er hat Alpakas.
Evi: Ja, ich habe den Trailer gesehen und ich will ihn mir eigentlich anschauen,
Evi: aber das schaut so gruselig aus, dass ich voll Angst habe, dass der so schier ist.
Peter: Das ist ein Horrorfilm.
Evi: Ja, ich weiß, ich weiß. Aber mit seinen Zwischen-Elementen. Ich weiß,
Evi: ich weiß. Ich habe auch die Geschichte angefangen zu lesen und die fand ich
Evi: auch so gruselig. Schaut,
Evi: ihn an, er ist unterhaltsam. Ja, okay, aber da schaut schon der Trailer so schier
Evi: aus, dass ich Angst habe, ich gebe es zu.
Peter: Das ist ein guter Trailer dann.
Evi: Okay, gut. Ich will ihn mir eh ansehen. Ich werde ihn auf meine To-Do-Liste setzen, versprochen.
Peter: Okay, das war nur ein kurzer Ausflug?
Evi: Ja, das war ein kurzer Ausflug. Wir können diese Folge auch gar nicht beenden.
Evi: Bevor wir nicht über zwei Filme noch gesprochen haben, haben wir noch ganz wenig
Evi: Filme eigentlich besprochen.
Evi: Und wir dürfen da jetzt eigentlich nicht gehen, bevor wir nicht einen Film von
Evi: einem deiner Lieblingsregisseuren besprochen haben.
Evi: Und da müssen wir natürlich den Astronauten auch noch besprechen.
Evi: Du weißt, was auf dich zukommt, oder?
Peter: Bambi.
Evi: Ja, und während Peter nachdenkt, machen wir eine ganz kurze Pause.
Peter: Nein, ich weiß genau, was auf mich zukommt. Eine lange Pause,
Peter: damit ich mich beruhigen kann.
Evi: Wir sind wieder da, Peter hat seinen Schock überwunden, weil er es natürlich
Evi: überhaupt nicht kaum gesehen hat,
Evi: ab dass wir in einer Podcast-Folge, wo wir über Raumfahrtfilme sprechen,
Evi: natürlich auch Interstellar ansprechen müssen von Christopher Nolan,
Evi: der übrigens auch schon aus 2014 ist.
Evi: Mich schockiert das total, wie alt diese Filme schon sind.
Peter: Naja, das ist die Zeit.
Evi: Die vergeht, ja.
Peter: Du hast in deinem Studium eh ganz viel gelernt, die vergeht halt,
Peter: ja. Na gut, lass uns in die Untiefen der Zeit zurückgehen zu diesem,
Peter: wunderbaren Meisterwerk, das das Gegenteil von 2001 ist, weil wenn du dich an
Peter: 2000, du hast vorhin sogar ein Stück Dialog von 2001 zitiert,
Peter: mit dem Alle Welten gehören euch nur von Europa solltet euch fernhalten.
Evi: Ja, das war 2010, nicht 2001.
Peter: War das nicht auch in 2001 schon drinnen?
Evi: Ich glaube nicht. Oder täuscht mich da gerade voll?
Peter: Nein, ich wollte damit sagen, dass 2001 ja sehr spärlich an Dialogen ist.
Peter: Da ist ja wahnsinnig viel mit Bildern und Musik von Johann Strauss und Georgi
Peter: Ligeti und es schweben Sachen durchs Weltall und wir sehen das Raumschiff und,
Peter: wir sehen Rettungsaktionen von Astronauten, die im All sind,
Peter: komplett ohne Ton und so.
Peter: Und es wird sehr, sehr wenig geredet, dass ich jetzt so, so im Geiste habe ich
Peter: jetzt noch die Dialoge zwischen,
Peter: Dave und Hal im Kopf, wo er ihn abschalten will und Hal darum bittet ihn nicht
Peter: abzuschalten und dass das halt ein visueller Film war, der seine Geschichte
Peter: über Bilder verkauft hat, was vielleicht auch der Grund ist,
Peter: warum nicht immer alle den Film verstanden haben.
Peter: Und dann schaust du dir Interstellar an und ich glaube, wenn du einfach nur
Peter: die Dialoge aus diesem Drehbuch rauskopierst und neben das Drehbuch von 2001
Peter: legst, sind die Dialoge von Interstellar dreimal so lang wie das Drehbuch von 2001.
Peter: In dem Film wird so viel gelabert. Ja, er hat auch eine Handvoll schöne Bilder,
Peter: mit denen es ganz viel geworben haben, aber es ist in erster Linie ein Schuss gegen Schuss.
Peter: Wir erzählen uns gegenseitig unsere Emissionen.
Peter: Aber da wollen wir ja nicht hin. Wir haben jetzt gehantiert irgendwas ganz Neues
Peter: über diesen großartigen Film von diesem wunderbaren Regisseur zu sagen.
Peter: Also Ebi, sprich dich aus.
Evi: Also ich finde ja wirklich, dass du dem Film Unrecht tust. Zu der Sache mit den Dialogen.
Evi: Ich glaube, dass das aber generell sein Ding der Zeit ist, oder?
Evi: Weil ich finde, dass in den Filmen der letzten, weiß ich nicht,
Evi: 10, 15 Jahren, es wird total viel gelabert die ganze Zeit. Ich finde das auch
Evi: total nervig, wenn die immer so lange reden und mir alles nochmal erklären müssen.
Peter: Ja, weißt du, warum sie das machen?
Evi: Ja, ich weiß, weil die Leute keine Aufmerksamkeit.
Peter: Spannung mehr haben. und weil es ihnen nicht mehr neu erklärt werden muss.
Evi: Ja, das finde ich total nervig. Aber abgesehen davon werde ich diesen Film wahrscheinlich
Evi: so oft noch bringen, bis du irgendwann einmal sagst, ja, eigentlich eh ein super Film.
Peter: Habe ich eh gerade gesagt. Ich habe gerade gesagt, das ist ein wunderbarer Film
Peter: und so weiter und so fort.
Evi: Ich erkenne das schon.
Peter: Ich liebe diesen Film.
Evi: Ja, ja, ja. Und wir haben ihn ja auch schon besprochen in unserer Folge,
Evi: wo wir ja über Wurmlöcher gesprochen haben, weil das ja da auch vorkommt oder
Evi: eigentlich eher elementarer Teil auch ist in dem Film.
Evi: Ich finde es aber trotzdem sehr gut und ich habe ihn jetzt auch noch einmal
Evi: herausgegraben, wenn wir da jetzt auch über interstellares Reisen sprechen,
Evi: weil ja auch in dem Film das natürlich auch passiert.
Evi: Und es gibt ja nach wie vor von Kip Thorne, der ja dieser tolle Physiker ist,
Evi: der ja auch zu dem Film ein Buch geschrieben hat über die Physik von Interstellar.
Evi: Und ich finde das Buch nach wie vor wirklich toll, das habe ich ja auch.
Evi: Und da ist natürlich auch dieses interstellare Reisen ein Thema,
Evi: weil einfach auch so viel,
Evi: Brainwork reingeflossen ist, wie sie das machen und so.
Evi: Und in dem Film reisen sie nämlich auch zuerst ja zu Saturn,
Evi: wo ja dann dieses Wurmloch ja ist.
Evi: Und die Reise dorthin dauert ja auch schon zwei Jahre.
Evi: Das ist ja auch ein Grund, warum der Film vielleicht so lange dauert,
Evi: weil die ja mal ewig brauchen, bis sie ja dorthin kommen.
Evi: Und ich finde das ganz interessant, weil das zeigt auch so ein bisschen eben
Evi: diese, was ich ja anfangs schon ein bisschen erwähnt habe kurz,
Evi: diese Entfernungen, die wir ja zu überbrücken haben.
Evi: Selbst bei Interstellar brauchen sie da eben auch diese Zeit,
Evi: bis sie da mal bei Saturn sind.
Evi: Und ich habe das dann auch so ein bisschen angeschaut, bis wir es in dem Buch
Evi: ist, das auch drinnen, was das eigentlich heißt, wenn wir über diese Entfernungen im All sprechen.
Evi: Und ich glaube, ich bringe das jetzt mal ganz kurz zum Veranschaulichen,
Evi: weil ich glaube, dass das einfach auch Distanzen sind, die für uns eben so überhaupt
Evi: nicht mehr begreifbar sind.
Evi: Also wir wissen ja zum Beispiel, der Mond ist ja 384.000 Kilometer entfernt
Evi: Wir versuchen jetzt gerade wieder dorthin zu gelangen und tun uns da ja schon,
Evi: ich meine, ich will jetzt nicht sagen ganz schwer, aber so ganz easy ist das auch nicht.
Evi: Wir sind da noch weit entfernt, dass wir da mal übers Wochenende zum Mond fliegen.
Evi: Da brauchen wir ja auch noch einiges.
Evi: Und der Mars ist ja auch im günstigsten Fall 55 Millionen Kilometer entfernt.
Evi: Und wenn wir jetzt zum nächsten Stern blicken, Proxima Centauri,
Evi: da haben wir ja schon 4,2 Lichtjahre entfernen.
Evi: Wenn wir uns das jetzt vorstellen, diese Entfernung, also Erde,
Evi: Approxima, Centauri, diese 4,2 Lichtjahre, all seine Distanz New York,
Evi: Berlin, das ist jetzt etwas,
Evi: das können wir uns gut vorstellen, auf der Weltkugel, diese Entfernung, wenn das das wäre.
Evi: Denn wer jetzt die Voyager-Sonde, die ja, wie wir ja wissen,
Evi: 1977 gestartet ist und die sind ja jetzt schon einiges unterwegs und die haben
Evi: jetzt gerade mal so das Ende erreicht von unserem Sonnensystem.
Evi: Also die schwirren da seit fast 50 Jahren da mit ihren 17 Kilometern pro Sekunde,
Evi: was ja jetzt nicht langsam ist, bitte, da durchs All und sind da jetzt gerade
Evi: mal so am Ende davon, von unserem Garten, nenne ich es jetzt einmal.
Evi: Und wenn wir das jetzt umlegen auf diese Distanz New York-Berlin,
Evi: die ich gerade genannt habe, dann sind das gerade mal drei Kilometer.
Evi: Das heißt, in unserer Analogkarte da jetzt, wäre jetzt die Voyager gerade mal
Evi: vom Empire State Building bis zum südlichen Ende von Green Village gereist.
Evi: Die Entfernung Erde Saturn, was wir eben in dem Film zwei Jahre brauchen,
Evi: das wären gerade einmal 200 Meter. Und jetzt die Erde Mond.
Evi: Die Distanz, also das ist ja das, so weit sind wir ja Menschen wirklich schon
Evi: gekommen. Also wir haben ja den Mond schon besucht.
Evi: Das wären gerade einmal sieben Zentimeter.
Evi: Das finde ich total krass, wenn du dir das so vorstellst, dass wir gerade einmal
Evi: ja nicht einmal einen Steinwurf weit geschafft haben, was diese Distanzen betrifft.
Evi: Das ist schon ernüchternd, oder?
Peter: Naja, das ist eine recht schwache Performance, würde ich jetzt sagen.
Evi: Von uns, oder wie?
Peter: Ja, natürlich.
Peter: Weil wir vergleichen es ja immer ganz gern mit dem, was der Kolumbus und diese
Peter: ganzen Seefahrer damals gemacht haben. Die sind ja auch zu neuen Horizonten aufgebrochen.
Evi: Ja, richtig, ja.
Peter: Die haben da, ich sage mal, die sind mehr Risiko und mehr Aufwand eingegangen,
Peter: da über diese Ozeane drüber zu kommen, als wir heute betreiben, ins Weltall zu kommen.
Peter: Das liegt wahrscheinlich auch
Peter: an den Kosten, aber natürlich auch an der Physik oder an dem, was wir halt,
Peter: an Aufwand betreiben, die Physik so voranzutreiben, dass wir es auch nutzen
Peter: können, für ein bisschen schneller durch die Gegend rumzufliegen,
Peter: weil unsere Raketen, die wir verwenden, haben alle chemische,
Peter: wie nennt man das, chemische Brennstoffreaktionen
Peter: und die haben ja eine Maximalgeschwindigkeit, weil eine chemische Reaktion mit
Peter: einer Maximalgeschwindigkeit ablaufen kann.
Peter: Ich frage mich jetzt nicht nach den Zahlen, aber das kann Hausnummer,
Peter: ich traue mich das jetzt gar nicht zu sagen, weil ich die Einheiten und alles
Peter: durcheinander bringe, aber das kann halt einen Schub von einer Zahl maximal
Peter: erreichen über eine chemische Verbrennung und mehr geht nicht.
Peter: Das heißt, du hast eine Maximalgeschwindigkeit und die haben wir,
Peter: soweit es halt ingenieursmäßig möglich ist, eigentlich ausgelastet.
Peter: Also schneller können wir nicht mehr fliegen als das, was wir jetzt haben.
Peter: Das heißt, das nächste, was wir machen könnten, um noch schneller fliegen zu
Peter: können, wären halt nukleare Antriebe.
Peter: Und das ist halt bei uns noch immer ein Mi-Mi-Mi, weil wollen wir nicht haben, wenn das runterfällt.
Peter: Aber wenn du in halbwegs vernünftigen Zeiträumen innerhalb des Sonnensystems
Peter: zumindest mal ein bisschen hin und her fliegen willst, musst du wahrscheinlich
Peter: auf nuklear umsteigen. Weil da, ich weiß nicht was, das ist so eine Potenzhöhe
Peter: von der Geschwindigkeit.
Peter: Und für, wenn ich jetzt nach Alpha Centauri will, diese 4,5.
Peter: Ah, ich weiß es gerade nicht mehr. Ich habe da unlängst ein Buch gelesen drüber.
Peter: The Case for Mars hat das geheißen.
Peter: Und da wird das alles abfrühstückt über die verschiedenen Raketenantriebe,
Peter: die da sind und die technisch schon machbar wären, aber noch nicht gemacht werden.
Peter: Und zu denen, die am Papier physisch möglich wären, aber noch nicht ingenieursmäßig funktionieren.
Peter: Wo man dann, natürlich ist dann der nächste Stern noch immer,
Peter: ich weiß nicht was, hunderte von Jahren weit weg, aber das ist was anderes als
Peter: es ist 10.000 Jahre weit weg.
Peter: Weil hunderte von Jahren, das kann man alles noch verstehen.
Peter: In der Zwei-Züchsten haben wir seit Ewigkeiten diese Idee von den Generationenschiffen.
Peter: Dann haben wir diese Kryoschlafe, also dass man Leute in den Ketteschlaf versetzt,
Peter: damit ihr Kreislauf verlangsamt wird und dann weckt man sie auf.
Peter: Haben wir ja auch in 2001 verwendet, den Alien ist sowas drinnen,
Peter: ist tausendmal schon verwendet worden und das sind ja auch Sachen,
Peter: an denen geforscht wird.
Peter: Wir forschen ja dran, wir haben das glaube ich mit Fröschen haben wir es schon
Peter: probiert, dass man die abkühlen kann und wieder auftauen kann,
Peter: ohne dass sie dabei kaputt gehen, weil das Problem beim Auftauen ist ja,
Peter: dass die, ich glaube das Einfrieren an sich ist okay,
Peter: aber beim Auftauen, beim Rückverwandeln von Eis in Wasser quasi,
Peter: zerstören die spitzen Eiskristalle die Zellen.
Peter: Und darum funktioniert das halt nicht, noch nicht. Es ist mal nach der Suche
Peter: von Frostschutzmitteln und Flüssigkeiten, mit denen man das verhindern kann,
Peter: dass das funktioniert. Aber das sind lauter Sachen, an denen forschen ein paar Leute.
Peter: Und vielleicht geht das ja dann auch irgendwann, dass man so Sachen wie Kälteschlaf machen kann.
Peter: Ein Punkt, den ich machen will, ist, ein Generationenschiff ist was,
Peter: das, wenn das über 200-300 Jahre geht, ist was, wo man sich das zumindest vorstellen
Peter: könnte, dann gehen drei Generationen von Menschen halt auch ein Raumschiff und fliegen wohin.
Peter: Das ist sowas ähnliches wie, du gehst jetzt 15 Jahre lang auf die Mayflower,
Peter: und fährst um die Welt herum, wo du auch damit rechnen kannst,
Peter: dass du nicht zurückkommen wirst, und es sind viele nicht zurückkommen,
Peter: Das ist dann zumindest, ich sage mal, für unsere Köpfe begreifbar,
Peter: dass ein paar Generationen auf einem Raumschiff leben und nicht 10.000 Jahre,
Peter: weil das ist unbegreifbar.
Evi: Ja, wobei, auch wenn du in diesen Generationenschiffen, da hast du ja trotzdem,
Evi: das Thema mit Nahrung, Ökosystem, alles Mögliche. Ja, natürlich,
Evi: aber das ist ja was… Naja,
Evi: das ist halt schon noch ein Energiethema und das alles, wo ich jetzt nicht weiß,
Evi: für drei Generationen tut das einmal aufrechnen.
Evi: Das ist nicht so was. Und was du auch bedenken musst, da habe ich jetzt allerdings
Evi: auf die Schnelle nicht herausgefunden, nach wem das benannt ist.
Evi: Da hast du ja schon auch dieses, wenn jetzt quasi die Technik,
Evi: die du entwickelst und bereit wärst, der für so ein Generationenschiff,
Evi: sagen wir mal, und dann ist das unterwegs und das ist dann eben drei Generationen,
Evi: das sind wie viele Jahre?
Evi: Wie lange ist es eine Generation? Das sind glaube ich so 30 Jahre oder was man rechnet.
Peter: Das ist eh zu wenig.
Evi: Ja genau. Ja und das heißt aber, du hast gleichzeitig, wenn die unterwegs sind,
Evi: geht ja die Entwicklung auf der Erde weiter, die technische, bla bla bla.
Evi: Und wenn die dann aber in 50 Jahren etwas entwickeln, was viel,
Evi: viel besser ist, dann überholt es das Generationenschiff.
Evi: Und deswegen gibt es ja dann auch, ich habe es jetzt allerdings vergessen,
Evi: das war halt dann auch dieses Ding, okay, dann solltest du das gar nicht starten,
Evi: weil sich das dann eben die Wahrscheinlichkeit, dass sich das überholt,
Evi: selber überholt, der halt dann zu groß ist für das.
Evi: Aber weil du jetzt gerade Generationenschiffe auch angesprochen hast,
Evi: möchte ich jetzt noch einen Film ansprechen, den ich jetzt nämlich vor kurzem
Evi: entdeckt habe, ein ganz neuer von 2025 ist der.
Evi: Der heißt Blink of an Eye, den spielt es auf Disney+. Ich habe den zufällig
Evi: entdeckt, ich habe keine Ahnung, der war glaube ich nie im Kino,
Evi: ist nie promotet worden oder sonst irgendwas.
Evi: Und der hat mich sehr überrascht. Da geht es nämlich auch darum, dass,
Evi: also das ist so eine Geschichte, die sich eigentlich von, ich glaube,
Evi: von vor 10.000 Jahren, also wirklich von Urzeit Mensch bis nahe Zukunft und
Evi: dann ganz weite Zukunft,
Evi: also das sind so drei Geschichten, die zusammenhängen, sich da dann immer entfaltet.
Peter: Das ist eigentlich ein Cloud Atlas.
Evi: Ja, nicht ganz, aber so in die Richtung. Und auf jeden Fall in der fernen Zukunft
Evi: ist dann eben auch die Menschheit unterwegs zu einem Exoplaneten mit einer Art
Evi: Generationenschiff, wobei da Embryonen mitgeführt werden.
Evi: Und da gibt es eine künstliche Gebärmutter, künstlichen Uterus,
Evi: wo diese Embryonen dann ausgebrütet werden, sage ich jetzt einmal unter Anführungszeichen.
Evi: Und da dann quasi diese, ich nenne es jetzt mal diese Kolonie dann,
Evi: diese Menschen, die dann halt diesen Exoplaneten auch besiedeln sollen,
Evi: quasi im Raumschiff dort ausgebrütet werden und da dann erst,
Evi: wenn es dann in der Nähe vom...
Evi: Von diesem Planeten sind, beginnt dann eben, es ist dort nur noch auch ein Mensch an Bord.
Evi: Und zwar ist sie genetisch so verbessert, enhanced, dass sie diese Reise übersteht,
Evi: die mehrere hundert Jahre dauert, weil sie da eben so entwickelt wurde, verändert wurde.
Evi: Und das fand ich ganz interessant, weil da so viele wissenschaftliche Aspekte
Evi: dabei waren, an denen heute schon geforscht wird.
Evi: Also eben diese genetische Verbesserung, eben Langlebigkeit,
Evi: wie lange können wir dann leben, die das eben hat,
Evi: natürlich eben die künstliche Intelligenz, auch dieses Embryonen,
Evi: dass du die dann künstlich bis zur Geburt ja quasi da dann züchten kannst,
Evi: ich nenne es jetzt mal so.
Evi: Und dann eben auch, wie schaffen wir das, so weit zu reisen?
Evi: Und das ist dann eben da in dieser Art von Generationenschiff.
Evi: Das fand ich wirklich sehr spannend
Evi: und sehr gut gemacht. Und das hat mich überrascht eigentlich in dem Film.
Evi: Ich glaube, es war jetzt eine eher kleinere Produktion, aber sehr,
Evi: sehr gut gemacht und die Geschichte war auch sehr gut. Also mir hat gut gefallen, der Film.
Peter: Ja, finde ich super, dass du ihn erwähnt hast, weil ich habe von dem noch nie
Peter: was gehört. Also den möchte ich mir jetzt auch anschauen.
Evi: Bin ich gespannt, was du sagst. Also mir wird er wirklich sehr gut gefallen,
Evi: weil auch die Geschichten in allen Ebenen sehr gut erzählt sind.
Peter: Das klingt so nach so einem Independent-Film, der vielleicht ein bisschen durchs
Peter: Raster durchgefallen ist, weil ihn keiner kennt.
Evi: Ja, wobei es spielt sogar eine, ach, ich weiß jetzt gerade nicht,
Evi: wie heißt sie denn, die auch bei Barbie, die Weird Barbie spielt.
Peter: Ah, die Kate McKinnon.
Evi: Ja, genau. Die spielt dann nämlich in der weiten Zukunft diese Enhanced Astronautin,
Evi: die da mitfliegt und die dort eben alles macht. Auch diese ganzen wissenschaftlichen
Evi: Untersuchungen, die dort dann natürlich ein Problem haben auf der Reise.
Evi: Und ich finde sie als Schauspielerin sehr cool. Also sie ist so auf eine sympathische
Evi: Art und Weise irgendwie.
Evi: So ein bisschen crazy, aber...
Peter: Ich meine, die kommt ja aus dieser Saturday Night Live Gruppe.
Peter: Ist ja eine Komödiantin. Die erinnert mich aber ein bisschen immer an die,
Peter: ach Gott, wie hat die geheißen, in Battlestar Galactica.
Evi: Ach, das darfst du mich nicht fragen.
Peter: Nein, da haben sie eine Blonde, so einen Tomboy, so eine Pilotin.
Peter: Und vom Typ her sind sich die nicht so ganz unähnlich, die beiden.
Evi: Okay.
Peter: Aber egal, wir wissen, dass es keiner braucht. Aber weil du vorhin,
Peter: weil wir gerade bei diesen Generationenschiffen und so Sachen waren, ja,
Peter: das ist vollkommen richtig mit dem, okay, es heißt der Becher und dann wirst
Peter: du überholt, weil wir fliegen mit 50 Jahren alte Technologie irgendwann da rum,
Peter: während auf der Erde die Entwicklung weitergeht.
Peter: Das habe ich mir auch schon gedacht, ob das nicht so eigentlich gescheiter wäre.
Peter: Auf was fokussiert man jetzt die technologische Entwicklung und wo stellt man
Peter: jetzt quasi die Sachen ein, weil man weiß, da brauche ich jetzt nicht an weit.
Peter: So im Sinne von im Filmgeschäft kann man jetzt sagen, naja, ich muss jetzt nicht
Peter: wirklich zwei Jahre in die Herstellung von einem Film investieren, sondern ich,
Peter: mache jetzt mal zwei Jahre Urlaub, weil in zwei Jahren sind die Video-KIs so
Peter: gut, dass ich, um den Film zu machen, nicht mehr vom Schreibtisch aufstehen muss.
Peter: Anstatt jetzt zwei Jahre lang mir die Finanzierung und Schauspieler und dieses
Peter: ganze Gemurks, das man damit hat, einen Film herzustellen, anzutun.
Peter: Und dann machst du das zwei Jahre lang und dann ist nach zwei Jahren und einem
Peter: Tag kommt ein YouTuber mit einem Film daher und sagt, ach, das habe ich heute in zwei Tagen gemacht.
Peter: Und der Film schaut besser aus, als das, was du gerade gemacht hast.
Peter: Da muss man sich halt entscheiden, okay, in was investiert man die Zeit,
Peter: damit man nachher am meisten davon rauskriegt.
Peter: Und vielleicht ist es bei uns ja jetzt gerade echt so, was KI und Robotik angeht.
Peter: Mit den Mars-Robern machen wir es ja jetzt schon. Das ist jetzt so die,
Peter: Version 0.1 oder 0.9 von mir aus und die Version 1.0 wird dann halt eine wirklich
Peter: autonome KI sein, die in irgendeinem Körper auf dem Mars oder auf irgendeinem Himmelskörper.
Peter: Die Tätigkeiten ausübt, die die Astronauten auf dem Mond damals ausgeübt haben.
Peter: Nur halt noch besser, weil...
Peter: Der Transport von so einem Roboter mit einer Software drauf,
Peter: egal wohin, ist halt wesentlich kostengünstiger als da jetzt ein paar Menschen,
Peter: die auf, wie du gesagt hast, auf eine Biosphäre mit Luft und Essen und Wasser,
Peter: ausgestattet sein müssen.
Peter: Du brauchst ja immer eine lebensfreundliche Bubble um dich herum,
Peter: die ja nicht beschädigt werden darf und du musst dich von allem,
Peter: das von draußen, also die ganze kosmische Strahlung, musst du geschützt werden.
Evi: Genau, das kommt auch dazu.
Peter: Das Temperaturfenster, in dem wir existieren können. Das heißt,
Peter: wir sind ja eigentlich wirklich ein Strich, wenn es so sagen mag, im Spektrum des Lebens.
Peter: Und wenn wir von dem Strich runtergehen, sind wir tot.
Peter: Wie du vorhin die Dinger erwähnt hast, die Distanzen mit dem Vergleich Berlin-New
Peter: York, habe ich mir gedacht, ja, das ist auch in die Höhe.
Peter: Wenn ich jetzt von mir zu dir nach Baden rausfahre, sind das auch so 10, 15 Kilometer, 15 eher.
Peter: Wenn ich die nach oben fahre, bin ich tot.
Evi: Schaut's anders aus, ja.
Peter: Weil in 15 Kilometer hat's minus 60 Grad und ich habe einen Luftdruck von gar nichts mehr.
Peter: Also auch das Leben spielt sich auf der Erde ja auch zwischen dem Meeresspiegel,
Peter: weil unter Wasser sind wir auch alle tot, bis zu einer Höhe von maximal,
Peter: das sind ja schon ganz, ganz wenige Leute, die ja genetisch an das schon angepasst
Peter: sind, vielleicht 5000 Metern ab.
Evi: Mhm.
Peter: Aber fast alles ist auf Meeresniveau, weil wir für nichts anderes tauglich sind.
Evi: Das ist furchtbar eigentlich, oder? Wir sind so schwach.
Peter: Ja, ja, also wir sind voll, warum soll ich den Aufwand betreiben und da irgendwelche
Peter: Menschen irgendwo hin verfrachten, wenn die so filigran sind?
Peter: Warum stecke ich nicht mein ganzes Geld und meine ganze Entwicklungsenergie
Peter: und die ganze Wissenschaft, die ich habe,
Peter: ins Vorantreiben von KI und Robotik und schicke die zum Mars und lass die dort
Peter: alles aufbauen, damit wir, dass die bauen dann für uns die Bubble,
Peter: die der Elon Musk ganz gern für uns hat, damit wir den Mars besiedeln können,
Peter: und dann ist dann schon die Temperatur und die Palme und der Whirlpool da und
Peter: dann können wir nachkommen, anstatt da jetzt Astronauten hinzuschicken,
Peter: die so gut wie tot sind, wenn sie dort hinfahren und das super mühsam haben,
Peter: dort überhaupt irgendwie einen Handgriff zu machen.
Peter: Oder warum schickst du nicht, wir sind ja schon synthetische Biologie,
Peter: sind wir heute auch schon relativ, das ist gerade im Kommen,
Peter: das ist so, ich sag mal, Wir haben KI, dann Quantenrechner sind auch so,
Peter: es hinkt der KI noch hinterher quasi.
Peter: Synthetische Biologie hinkt dem wieder hinterher, aber das sind alles Wissenschaftszweige,
Peter: die gerade so den Weg in die Umsetzung finden.
Peter: Und wir können ja schon DNA oder Leben komplett, also eins zu eins kopieren.
Peter: Wir können das ausdrucken. Das ist jetzt alles auf.
Peter: Mikrobakteriellem Niveau.
Peter: Also ich kann jetzt, ich weiß nicht was, müssen wir jetzt wieder nachgoogeln
Peter: und alles, aber ich kann jetzt eine Hausnummer, irgendeine Bakterie kann ich
Peter: quasi ausdrucken und dann in eine Zelle hinein tun und die repliziert sich dann.
Peter: Da ist kein einziges Originalding von dieser Bakterie drinnen,
Peter: sondern das habe ich aus den Bausteinen, die in meinem DNA-Drucker drin sind,
Peter: drin und das repliziert sich dann.
Peter: Das heißt, im weiteren Schritt könnte ich das dann auf größere Lebewesen anwenden
Peter: oder auf ganze Zellen von komplexeren Lebewesen, die aber letztendlich nur Informationen
Peter: sind, die ich an den Drucker schicke.
Peter: Das heißt, im Prinzip reicht es, wenn ich jetzt den Mars irgendwie kultivieren
Peter: will, muss ich jetzt nicht, so wie im Marsianer, die Kartoffelsamen aufnehmen,
Peter: mitnehmen, um dort Kartoffeln anzubauen. Ich brauche dort am Mars nur mal den
Peter: Drucker dafür und dem Drucker sende ich dann die Informationen der Sachen, die er ausdrucken soll,
Peter: und druck dann dort meine Viren, meine Bakterien und in 500 Jahren meine Leute
Peter: aus, die ich dorthin transferiere.
Peter: Und in 5000 Jahren hat der Jeff Goldblum seine Teleportbox so weit entwickelt,
Peter: dass wir uns eh wohin beamern können,
Peter: dass man da dann sagt, okay, soll ich jetzt die ganze Kohle und das ganze Wissen
Peter: ins Transportwesen investieren oder soll ich andere Sachen entwickeln,
Peter: dass wir das Transportwesen wegfallen lassen können irgendwann?
Evi: Naja, natürlich, das sind halt alles Entscheidungen, die man machen muss oder nicht.
Evi: Ich meine, diese unbemannten Flüge, da gibt es ja einige Programme,
Evi: also die gehen ja ganz weit sogar zurück, glaube ich, bis in die 60er Jahre oder sowas.
Evi: 70er Jahre, also es gab da einige Projekte, Daedalus, Icarus und was ich da
Evi: so gesehen habe, Longshot einige, wo es ja auch darum geht, weil die aktuellen
Evi: sind, sind alle mit diesen,
Evi: Radionuklid-Batterien ausgestattet und dass man sich da dann natürlich immer
Evi: auch schaut, okay, wie kann das aussehen, wenn ich da jetzt wirklich,
Evi: so sprechen wir ja von, ja ich sage jetzt Interstellaren,
Evi: ja, so Sonden, die ich halt wirklich so weit schicke, um diesen,
Evi: ja, einfach um diesen Interstellaren Raum auch zu erkunden, ja,
Evi: sowas muss ich hintermachen, ja, damit die so lange auch eine Energie haben.
Evi: Und da gibt es wirklich ganz viele Projekte auch und das macht natürlich Sinn.
Evi: In erster Linie glaube ich eher mal in die Richtung zu denken eben auch,
Evi: dass ich einfach mal schaue, so Erkundungssonden, eben so wie V-Chartan,
Evi: die dann vielleicht zurückkommen in 5000 Jahren.
Evi: Das einmal zu machen natürlich war einfach, also ich glaube,
Evi: jetzt ganz persönlich subjektiv, dass halt gerade, was halt die bemannte Intersalare
Evi: Raumfahrt betrifft, Und das halte ich eigentlich fast für wirklich ausgeschlossen.
Evi: Das ist wirklich sehr Science-Fiction.
Evi: Ich meine, ich habe mir noch kurz angesehen, also was wir so wahrscheinlich
Evi: an Geschwindigkeiten erreichen könnten, was realistisch ist,
Evi: ist so 300 Kilometer pro Sekunde und das sind dann noch immer 5000 Jahre bis
Evi: Proxima Centauri, also das ist unser nächster Stern.
Evi: Ja, also das ist halt alles so, auch Generationenschiffe, ich finde,
Evi: das sind halt eher so ganz gute Gedankenexperimente. Kryoschlaf ist vielleicht
Evi: wirklich sehr etwas, das hast du auch angesprochen.
Evi: Wie gesagt, Tiere halten ja Winterschlaf.
Evi: Wir haben das auch in vielen Filmen, also angefangen von Alien bis Passengers,
Evi: wo ja die Menschen in so einen Kälteschlaf versetzt werden.
Evi: Aber ich glaube, da braucht es wirklich noch ein bisschen, bis wir so weit sind.
Evi: Das fand ich ja zum Beispiel sehr gut bei Project Hail Mary, beim Astronauten.
Evi: Er wird ja unter anderem nur deswegen ja zum Astronauten, unfreiwilliger Art und Weise,
Evi: weil er ja dieses Gehen hat, damit er diesen, aber ich glaube,
Evi: das ist kein Kälteschlaf, das ist einfach nur so ein künstliches Koma,
Evi: in das sie da versetzt werden.
Peter: Das ist, glaube ich, urschnell abgefrühstückt worden. Was bei mir hängen geblieben
Peter: ist, war eher der Aspekt, dass er der Einzige ist, der sich mit dem Ding so gut auskennt.
Evi: Ja, das ist in dem Film, im Buch kommt noch dazu, dass es da eben,
Evi: das macht es ja eigentlich, finde ich, nochmal spannender, weil eben dieser
Evi: künstliche Tiefschlaf oder sowas, was die da sind,
Evi: das ist so ein eigener Forschungszweig, wo sie dann eben draufkommen,
Evi: dass ich der eignen würde für die Raumfahrt, also eigentlich war es medizinisch
Evi: im Buch, ja, motiviert und,
Evi: Da gibt es aber irgendwie nur so jeder hunderttausendste Mensch oder sowas in
Evi: der Größenordnung hat dieses Gen, damit er das überlebt.
Evi: Und deswegen wollten sie dann eigentlich die medizinische Forschung einstellen.
Evi: Und dann stellt sich aber eben heraus, dass es eben für die Raumfahrt spannend
Evi: wäre für die und dass eben er, der Ryan Gosling, das Gen eben hatte.
Evi: Und das ist dann noch einer der Gründe, warum er dann quasi gezwungen wird,
Evi: da einzusteigen in das Projekt, also dass er dann Astronaut wird,
Evi: eben weil er sich auskennt.
Evi: Also er hat das Wissen, er war die ganze Zeit dabei, plus er hat dieses Gen,
Evi: dass er das wahrscheinlich auch überleben wird.
Evi: Also es kommt im Film, wird das glaube ich gar nicht erwähnt,
Evi: dass das auch noch so eine Komponente hat.
Evi: Aber das fand ich sehr interessant, das noch einmal so auch zu lösen und zu
Evi: sagen, okay, gut, vielleicht gibt es da auch wirklich irgendwo Gene oder irgendeinen
Evi: anderen Mechanismus, dass man solche Sachen dann vielleicht besser überstehen kann als andere.
Evi: Vielleicht ist es eben das, warum manche Tiere dann dazu fähig sind,
Evi: diesen Winterschlaf auch zu halten und manche nicht. Was da genau passiert vom Biologischen her.
Peter: Ja, wer weiß, wo wir da noch drauf kommen werden. Das ist halt schwierig bei
Peter: solchen Sachen, weil so ganz viel ist es ja dann auch aus so etwas wie Teleportation.
Peter: Wer ist denn auf die Idee gekommen, jetzt zum Beispiel? War das Star Trek,
Peter: war das Beamen, war das vorher schon eine Idee irgendwo in einem Science-Fiction
Peter: oder in einem Comic oder irgendwo? Aber das hat ja kein Wissenschaftler erfunden.
Evi: Nein, das Beamen geht tatsächlich auf Star Trek zurück und das kann ich dir
Evi: sogar sagen, weil nämlich in der Serie haben sie gemeint, das dauert immer viel
Evi: zu lang, wenn die wo sind und dann müssen die mal mit so einem Shuttle runter auf den Planeten.
Evi: Ja, das dauert alles viel zu lang. Das ist auch zu viel Sendezeit quasi.
Evi: Ja, ist ja teuer. Und deswegen haben sie dann das Beeman erfunden,
Evi: einfach weil das schneller geht. Und ich finde das so genial.
Peter: Ja, genau so müssen wir es halt jetzt machen. Wir sollten nicht Astronauten
Peter: wohin schicken, sondern einfach irgendein...
Peter: Ein Signal an den Drucker schicken und die Astronauten dort ausdrucken lassen.
Evi: Mich erinnert das an Mickey Seventeen. Hast du den Film gesehen, zufällig?
Peter: Ja, den habe ich gesehen. Ich fand den ganz lustig.
Evi: Genau, ja, also da kann man ja auch Menschen drücken. Und er hat,
Evi: ach, wie heißt er denn jetzt?
Peter: Robert Pattinson.
Evi: Robert Pattinson, genau, ist er dann kein Klon in dem Sinne,
Evi: sondern ist ja wirklich immer der gleiche Mensch. Auch mit dem kriegt er dann
Evi: auch immer so ein Reboot von seinen letzten Erinnerungen und wird da dann gedruckt
Evi: und ist ja dann das Versuchskaninchen, der muss ja da für alles herhalten.
Evi: Und ja, fand ich überraschend gut auch den Film.
Evi: Und da sind sie auch unterwegs ja zu einem neuen Planeten. Das ist dann auch
Evi: die Frage, was ist Leben wert?
Peter: Ja, gute Frage. Kann ich jetzt nicht beantworten.
Evi: Und dann würde ich aber auch sagen, wenn du da jetzt quasi schon Start bist,
Evi: dass wir auch zu dem Ende kommen, oder?
Peter: Wollen wir ein Ende finden?
Evi: Ich weiß nicht, ob es da ein Ende gibt.
Peter: Wollen wir noch zwei, drei Minuten über Hail Mary machen?
Evi: Ja, natürlich müssen wir sprechen. Ja, wir machen eine ganz kurze Pause und
Evi: dann schauen wir uns nach den Astronauten an.
Peter: Gut, dann sind wir jetzt wieder zurück aus der Werbung und wir schauen uns jetzt
Peter: mal den Astronauten, aka Project Hail Mary an, der genauso ist wie Mickey Seventeen,
Peter: den du gerade erwähnt hast, ist auch eine Romanadaption.
Peter: Das ist diesmal der zweite Roman von dem Autor den ersten, den werden auch einige
Peter: Leute vielleicht den Film kennen das war der Marsianer mit Matt Damon,
Peter: wo er auf dem Mars strandet und dann halt,
Peter: mit vielen wissenschaftlichen Tricks und Versagen,
Peter: und Problemlösungen versuchen muss vom Mars wegzukommen und der Astronaut verfolgt
Peter: ein ähnliches Konzept, also es gibt ein
Peter: Problem, es ist ein größeres Problem als im ersten Roman Es geht darum,
Peter: dass unsere Sonne schwächer wird und wir finden heraus, dass das eine Art, naja, sind so,
Peter: außerirdische, ich nenne es mal Mikroorganismen,
Peter: die der Sonne irgendwie das Licht absaugen.
Peter: Und das führt dazu, dass die Erde langsam auszukühlen beginnt.
Peter: Das hat man am Anfang des Films entdeckt und wir wissen, in x Jahren wird die
Peter: Erde so kalt sein, dass die halbe Menschheit verhungern wird und es einfach
Peter: ein Riesenchaos wird und die Menschheit untergehen wird.
Peter: Und man forscht da halt schon seit Längerem daran, herauszufinden,
Peter: wie man dieses Problem wieder beheben kann.
Peter: Ich glaube, dann kommt der Ryan Gosling ins Spiel, der dann auf dieses Problem
Peter: eine Antwort findet, wie man das denn lösen kann.
Peter: Und jetzt habe ich den Faden ein bisschen verloren. Es ist doch dann so,
Peter: es gibt einen Stern, den man entdeckt. Also dieses Phänomen passiert auf allen
Peter: Sternen, die man gerade beobachtet.
Peter: Also die kühlen alle ab. Aber es gibt einen Stern, der kühlt nicht ab.
Evi: Genau, also es hat sich den Anschein, als wäre das wie ein Virus oder wie eine
Evi: Art Krankheit, die irgendwie alle Sterne auch in der Nachbarschaft betrifft.
Evi: Also die Sonne ist nicht der einzige Stern.
Peter: Genau, das verbreitet sich.
Evi: Genau, bis auf einen einzigen, Tauzeti, der ist davon nicht betroffen.
Evi: Und deswegen entscheiden sie dann, dort hinzufliegen, um nachzuschauen, was dort anders ist.
Peter: Genau, und der Rheingosling, der hat mal...
Peter: Irgendwas Naturwissenschaftliches studiert und ist jetzt Lehrer.
Evi: Genau, also er hat ja, ich glaube, es war seine Doktorarbeit und da hat er ja
Evi: quasi die These aufgestellt, dass Leben kein Wasser benötigt.
Evi: Und weil diese Astrophagen heißen sie, diese Organismen, Mikroorganismen da bei der Erde,
Evi: weil die ja quasi auf der Sonnenoberfläche sind, wo sie ja 6000 Grad hat,
Evi: hat man am Anfang so ein bisschen die Theorie gehabt, dass vielleicht eine Art
Evi: Lebewesen ist, die halt nicht auf Wasser basiert.
Evi: Und das hätte dann quasi den Ryan Gosling bestätigt. Deswegen holen sie ihn
Evi: ja her, was dann aber nicht stimmt. Also sie sind ja trotzdem wasserstoffbasiert,
Evi: der ärgert er sich ja dann.
Peter: Genau. Und dann ist er halt in diese ganze wissenschaftliche Arbeit rund um
Peter: dieses Projekt involviert.
Peter: Und dann startet diese Mission und dann fliegt die Rakete in die Luft und die
Peter: ganzen Astronauten sind alle tot. So war das doch.
Peter: Und dann zwingen sie oder dann laden sie den Reihen Gosling ein,
Peter: doch selbst sich auf den Weg zu machen, worauf er überhaupt keine Lust hat.
Peter: Das fand ich eine sehr schöne Stelle in dem Film, dass sie ihn einfach versuchen
Peter: zu überzeugen und weil er sich nicht überzeugen lässt, ihn dann einfach K.O.
Peter: Schlagen und in die Rakete verfrachten und er wacht dann mitten im Weltall wieder
Peter: auf und zuckt natürlich aus, weil er auf einmal im Weltall ist und da nicht sein will.
Evi: Verständlich, oder?
Peter: Das war sehr lustig. Das ist jetzt keine Komödie, aber das ist durchaus ein
Peter: Film, in dem man des Öfteren ganz gut lachen kann.
Peter: Dann wacht der Ryan Gosling halt auf der Rakete auf. Der Rest der Crew ist bequemerweise
Peter: verstorben unterwegs, weil das mit dem Kryoschlaf nicht funktioniert hat.
Peter: Und dann sitzt der halt alleine, der keine Ahnung von Weltraum und Raketen und
Peter: Astronautik hat, in diesem Ding drinnen und muss jetzt die Menschheit retten.
Peter: Das ist mal eine ganz lustige Voraussetzung, weil du halt den ärgsten Fisch
Peter: out of water jetzt da in eine Situation reingesetzt hast, die er eigentlich unmöglich lösen kann.
Peter: Ja, und dann kommt er halt dort an, in diesem Sonnensystem, wo die eine Sonne
Peter: ist, die nicht abkühlt. Und dann trifft er auf was.
Evi: Genau, also kann man ja ruhig sagen, ich glaube, das können wir jetzt schon
Evi: spoilern, dass er da ja kurz nach seiner Ankunft, der bereits Kontakt mit einem Alien hat, mit Rocky,
Evi: also er nennt ihn dann Rocky, und zusammen arbeiten sie dann,
Evi: weil ja Rockies Heimat, Planet bzw.
Evi: Sein Stern auch davon betroffen ist und sie arbeiten dann zusammen an einer
Evi: Lösung, die ihnen ja dann auch gelingt.
Evi: Also so viel ist ja auch schon mal verraten. Also es ist interessant,
Evi: weil da halt wirklich auch so dieser First Contact dabei ist.
Evi: Also das erste Mal mit einem Alien die Menschheit eigentlich Kontakt hat.
Evi: Er nimmt das ja dann auch alles auf, finde ich auch sehr unterhaltsam.
Evi: Was mir bei dem Film auch gefallen hat, ist, du hast es jetzt sehr,
Evi: sehr gut gesagt, sagt er, dass ja Ryan Gosling hier den Astronauten spielt,
Evi: der unfreiwillig zum Handkuss kommt und der der komplette Anti-Held ist.
Evi: Also er will das ja alles nicht und wird ja am liebsten raus aus dem Ganzen.
Evi: Und das ist ja im Prinzip so ein bisschen der Anti-Charakter zu.
Evi: Das letzte Mal haben wir ja gesprochen über Aufbruch zum Mond,
Evi: wo er ja Neil Armstrong spielt, der ja eigentlich der Paradeheld ist,
Evi: was das betrifft, in Sachen Astronauten und so.
Evi: Und das finde ich ganz gut, dass er da so diese, wirklich da so fast einen Counterpartner
Evi: irgendwie hat, also wirklich da diametral dazu dann eigentlich seine Rolle hier, wo er da diesen...
Evi: Ja schon fast schrulligen Lehrer spielt, ist ein Nerd, der da sehr viel weiß, aber sehr gut.
Evi: Vielleicht, was ich noch sagen möchte dazu, ist, was ganz interessant ist,
Evi: dass es ja sowohl Tauzeti als auch Eridani, wo ja der Rocky herkommt,
Evi: das gibt es ja alles wirklich.
Evi: Es gibt auch der Planet, der Exoplanet vom Rocky ist auch.
Evi: Wie witzig ist es auch eigentlich so, der Heimatplanet Vulcan aus Star Trek
Evi: befindet sich nämlich auch dort, das kommt irgendwann einmal vor,
Evi: auch in einem Film oder sowas, Also es ist die gleiche Region,
Evi: also Rocky und Spock sind eigentlich Nachbarn.
Evi: Andy Weir, der Autor von einem Roman, der hat sich da auch wirklich ganz genau angesehen.
Evi: Wie schaut da der Exoplanet aus, wie schaut der Stern aus, wie nah ist er,
Evi: was sind dort für Bedingungen auch und hat dann wirklich die Physiologie von
Evi: Rocky auch dem angepasst,
Evi: wie er sich das halt so vorgestellt hat, wie sich halt Leben entwickeln würde
Evi: unter diesen Bedingungen.
Evi: Und deswegen schaut Rocky auch so aus und hat auch diesen, das kommt ja im Film
Evi: leider gar nicht drüber, der braucht ja wirklich eine komplett andere Lebensumgebung.
Evi: Der hat einen ganz anderen Druck, seine Atmosphäre, in der er lebt,
Evi: die ist ja für uns extrem giftig. Ich glaube, das ist ja Ammoniak irgendwie
Evi: so, der Hauptbestandteil. Also das finde ich wirklich sehr gut und sehr durchdacht
Evi: und es macht dann auch voll Sinn, dass er so steinartig eben ist.
Peter: Hat der im Buch dann auch so seine, naja, seine Armgelenke und all das?
Peter: Oder wie ist das da? Also wie entsteht der dann in deinem Kopf,
Peter: wenn man den Roman liest?
Evi: Nein, das beschreibt er auch sehr gut. Was mir im Buch auch sehr gut gefallen
Evi: hat, ist, dass er da dann auch immer schreibt, dass wenn Rocky auftaucht,
Evi: auch wie sie das dann feiern quasi, dass sie ja dann wieder zurückkehren und sowas.
Evi: Und dann macht sich der Rocky auch schick und dann sagt er, ja,
Evi: dass er da irgendwie so eine Scherpe hat, dass er sich festgemacht hat und so.
Evi: Also das Buch kann ich wirklich jedem empfehlen. Ich habe das Buch auch extra
Evi: gelesen, bevor ich den Film gesehen habe und
Evi: habe mich dann gewundert, wie man den Film verstehen kann, ohne das Buch gelesen
Evi: zu haben, weil in dem Film so vieles nicht erklärt wird, was im Buch aber erklärt
Evi: wird, weil sich der Individier da wirklich viele Gedanken gemacht hat, warum Sachen wie sind.
Evi: Und das kann ich wirklich nicht jedem empfehlen, der taucht da wirklich sehr
Evi: tief ein in diese Materie.
Evi: Und was ich auch noch sagen will, das finde ich ganz spannend,
Evi: dass nämlich der Planet, der ja entdeckt wurde, hat dann kurz nachdem er fertig
Evi: war mit dem Buch oder glaube ich auch mit dem Film oder sowas,
Evi: sich als false positiv entwickelt.
Evi: Also das heißt, es war ein falsches Positiv-Signal, das heißt,
Evi: es gibt ihn eigentlich nicht wirklich.
Peter: Okay.
Evi: Es war ein Fehler.
Peter: Ja, ich war mit dem Film, merke ich auch. Ich habe mich im Kino super unterhalten
Peter: dabei. Im Nachhinein hat er ein paar Kleinigkeiten, wo ich mir gedacht habe,
Peter: das stört sich irgendwie. Ich finde den Ryan Gosling dann im Nachhinein so,
Peter: das ist eine Fehlbesetzung, finde ich.
Evi: Echt, finde ich nicht. Ich finde, der trägt das sehr gut.
Peter: Nein, er spielt das auch super. Da kann er überhaupt nichts dafür.
Peter: Aber der Typ schaut einfach viel zu viel gut aus, dass er einen schusseligen
Peter: Feigling spielt, der die Nerven wegschmeißt, weil man ihn in eine Rakete hineingesteckt hat.
Peter: Muss er hässlich sein? Nein, nein, er muss nicht hässlich sein,
Peter: aber es muss halt der Rhein-Gossling und das ist halt dann auch irgendwie...
Peter: Bei einem Schauspieler durch die Rollenbedingte, die er zuvor gespielt hat.
Peter: Goslinger hat am Anfang seiner Karriere immer den schönen Frauenhelden gespielt, den tiefgehenden.
Peter: Dann war Drive, dieser extrem stylistische und extrem coole Film,
Peter: wo er diesen Film verkörpert hat. Also er war extrem cool in diesem Film.
Peter: Ganz viele Leute wollten wahrscheinlich sein, genau, er war dieser Stuntfahrer
Peter: mit dieser coolen Jacke und allem und dieses tolle Auto und all das.
Peter: Das heißt, du transportierst als Schauspieler irgendwann dann ein Image mit dir mit.
Peter: Und er schaut halt nun mal sehr gut aus.
Peter: Also optisch ist er sehr gut anzusehen, ja.
Peter: Und dann bringst du nochmal diese ganze Ikonenhaftigkeit deiner vorherigen Rollen mit.
Peter: Das ist ähnlich wie Clint Eastwood. Clint Eastwood spielt sein ganzes Leben
Peter: lang den Typen, der den Mund nicht aufmacht und nur da steht und halt wie ein Felsen ist.
Peter: Du könntest Clint Eastwood auch nicht in dieses Raumschiff als,
Peter: oh mein Gott, ich habe Angst reintun, weil er darf diese Rolle nicht spielen.
Peter: Weil ihn niemand das abkaufen wird, weil man weiß, das ist der Typ nicht.
Peter: Der hat keine Angst. Und der Gosling ist für mich halt auch ein zu großer Held,
Peter: dass man ihm das wirklich abkauft.
Peter: Ich denke mal, ein Ding wird funktionieren, wir haben letztens über Moon auch
Peter: kurz geredet, dass Sam Rockwell, dem glaube ich sofort, wenn er einen Feigling
Peter: spielt, der sagt, nee, da steige ich nicht ein, das mag ich nicht.
Peter: Also dass man da, wenn es ein bekannter Schauspieler sein soll,
Peter: dass man sich eher für jemanden entscheidet, der vom Typus der Rolle her schon
Peter: ein bisschen, muss es nicht vom Aussehen her sein.
Peter: Aber dass er vom Typ der Rollen, ein Durchschnittstyp, ein Tom Hanks,
Peter: ein junger Tom Hanks, der halt einfach ein Lehrer ist. Weil der Ryan Gosling
Peter: wäre im echten Leben auch kein Lehrer in dem Film. Da wäre er Model oder Schauspieler.
Evi: Ach, da kannst du mir das nicht angreifen, dass er gut aussieht.
Peter: Nein, doch schon.
Peter: Er soll ja eine Figur verkaufen in dem Film. Und da spielt halt blöderweise
Peter: die Optik auch mit, weil es ein Film ist.
Evi: Dabei haben sie mir eh so diese Wuschelfrisur und die Brille verpasst.
Peter: Ja, sie haben ihn versucht zu verunstalten, wie es noch geht,
Peter: aber es geht halt nicht. Es ist noch immer der Gosling.
Peter: Ich mag ihn. Ich habe auch den Ding, diesen Stuntfahrer-Film.
Peter: Nicht Drive, den anderen. Den war ein Colt für alle Fälle.
Evi: Voll geil. Ja, den habe ich nicht gesehen.
Peter: Aber da ist er halt ein cooler Typ, dem dumme Sachen passieren und da funktioniert
Peter: es für mich. Und da ist er halt so einer, ich bin kein cooler Typ und mir passieren
Peter: orge Sachen, aber er ist leider zu cool.
Evi: Naja, das ist wahrscheinlich Kritik in der...
Peter: Aber es ist eine Kleinigkeit.
Evi: Ohne ihn geht es in ihm wahrscheinlich gar nicht. In der positiven Form,
Evi: die es gibt. Ich finde, dass er den Film sehr gut trägt.
Evi: Ich finde auch, dass er das extrem gut spielt. Gerade so dieses...
Evi: Ich meine, er ist in den meisten Szenen zu sehen. Also er ist ja quasi auch
Evi: der Film. Er ist der Film.
Peter: Ja.
Evi: Dann ist er meistens ja dann mit dem Rocky auch oder alleine und so.
Evi: Und ich finde, er trägt das wirklich sehr gut, auch vom Schauspielerischen her.
Evi: Ich habe ihn mir auch zweimal angesehen im Kino.
Evi: Weil ich das erste Mal war ich vielleicht noch, weil ich da eben gesagt habe,
Evi: ich habe das Buch gelesen und da war ich auch wirklich zum Teil irritiert.
Peter: Ah, dann hast du dich nicht auskennen im Film.
Evi: Naja, nein, ich habe mir echt gedacht, okay, wenn ich das Buch jetzt nicht gelesen
Evi: hätte, würde ich mich jetzt nicht auskennen, warum das und das ist und so und
Evi: habe es natürlich schade gefunden, dass manche Sachen, also gerade so am Ende
Evi: hin, dann ist es dann immer sehr verkürzt.
Evi: Also das finde ich generell schade oft, dass wenn du dir anschaust zu Romanverfilmungen,
Evi: am Anfang lassen sie sich immer sehr viel Zeit, sind auch wirklich fast akribisch
Evi: zum Buch, und dann gegen Ende hin wird es immer kürzer.
Evi: Also da wird es dann immer verkürzter und weggelassen und so und dabei eilt
Evi: man sich dann immer zum Ende zu kommen, habe ich oft das Gefühl.
Evi: Das finde ich dann immer ein bisschen schade, weil da gerade am Ende...
Peter: Also so wie wir im Podcast.
Evi: Ja, richtig. Gerade am Ende sind dann oft dann die Sachen, die aber wichtig
Evi: sind und das hat mir halt dann gefehlt.
Evi: Wobei ich mir dachte, okay, gut, der hat auch so schon lang genug gedauert und
Evi: ich habe mich dann ein zweites Mal angesehen und fand das dann gut,
Evi: weil dann habe ich manche Sachen wieder ein bisschen anders auch wahrnehmen können und ein,
Evi: mich vielleicht auf die eine oder andere Szene noch mehr einlassen können und
Evi: habe gerade, was dann das Optische, das Visuelle betrifft, sehr genossen,
Evi: wo sie dann bei dem Planeten sind.
Evi: Das finde ich extrem gut gemacht.
Evi: Das war schon ein sehr gutes Kino. Das auf der großen Leinwand zu sehen,
Evi: hat mir schon gut gefallen, muss ich sagen.
Peter: Ja, ein guter Film. Was ich ein bisschen schade finde, ist, dass gerade der
Peter: Andy Weir, der Roman schreibt, kann es ihm ja egal sein, was er da reinschreibt
Peter: vom Umfang her, Außer er hat schon im Hinterkopf, oh, ich hätte gern,
Peter: dass das so filmt wird, dass er eigentlich sehr nah dran an dem ist,
Peter: was er im Marseana gemacht hat.
Peter: Also er hat eine Hauptfigur, die alleine, also so gut wie alleine auf sich gestellt
Peter: ist und die Probleme auf wissenschaftliche Art und Weise lösen muss. Das finde ich toll.
Evi: Ja, und er schafft sein zweites Mal, dass es spannend ist. Das finde ich ja super.
Evi: Du denkst ja nach dem Arsianer, das geht nicht noch einmal, dass man sowas irgendwie
Evi: macht und dass es gut ist. Und er hat es trotzdem geschafft.
Evi: Und das ist das, weil du sagst, eben auch wissenschaftlich dann gelöst.
Evi: Das ist das, was mir beim Film ein bisschen zu kurz kommt. Also er hätte ruhig
Evi: ein bisschen mehr Mut zur Wissenschaft haben können.
Evi: Und da schon, ich meine, wenn man schon weiß, man lockt jetzt wirklich viele
Evi: Menschen ins Kino und er ist ja wirklich auch für den Mainstream,
Evi: für die breite Masse gemacht, dann kann man sich dann gleichzeitig,
Evi: finde ich, schon ein bisschen vielleicht einen Bildungsauftrag.
Peter: Naja, darum war es nicht drinnen, weil es die Leute dann wieder verliert.
Evi: Naja, nein, aber dann kann man das schon. Also ich finde, man kann den Leuten
Evi: auch ein bisschen mehr zutrauen und ihnen da halt schon auch zeigen,
Evi: wie cool die Sachen sind und was man da alles machen kann und einfach auch bestimmte
Evi: Sachen einfach erklären.
Evi: Also gerade auch das, was Rockies Atmosphäre betrifft, Das wird komplett kurz
Evi: nur erwähnt. Das sind total wichtige Sachen.
Peter: Du weißt, wir waren doch vorhin bei der Kuh, die wir melden.
Peter: Und in dem Film hat die Kuh zwei Euter. Das eine heißt Andy Weir,
Peter: weil er wieder einen Roman an Erfolgreichen hat. Und die andere Kuh heißt Ryan Gosling.
Peter: Und wir wollten dann nicht zu viel Vanillemilch mit reinmischen,
Peter: die Wissenschaft heißt, weil sonst verderben wir den Geschmack der anderen beiden Kühe.
Evi: Ach so.
Peter: Also ein bisschen haben sie reingemischt, ja. Aber sie haben halt dann Angst,
Peter: dass sie den Geschmack ein bisschen zu stark verändern und dann sagen die Leute,
Peter: nee, das schmeckt uns nicht.
Evi: Naja, ich weiß nicht. Ich finde, da kann man ruhig ein bisschen mutiger sein.
Peter: Ich weiß, natürlich könnte es das sein, aber sie waren so mutig, wie sie sein konnten.
Evi: Vielleicht, ja. Die Filmrechte übrigens waren schon verkauft,
Evi: noch bevor er das Buch fertig gehabt hat. Das musst du mal erreichen.
Peter: Ja, dass Stephen King das nicht theoretisch bei jedem Roman den heraushaut.
Evi: Ich weiß nicht.
Peter: Ganz unabhängig, was dann drinstehen wird später, weil es wird ohnehin alles
Peter: von ihm verfehlen. Da muss er einen All-Inclusive-Vertrag haben mit irgendwem.
Evi: Aber das ist doch ein Life-Goal, oder?
Peter: Nein, das ist super. Also der Indie Weir kann sein Leben lang jetzt unbelastet
Peter: Romane schreiben, so viel er will.
Evi: Ja, ich glaube auch. Das ist ein schönes Schlusswort für uns, oder?
Peter: Willst du jetzt einen Roman schreiben oder machen wir einfach Schluss?
Evi: Wir machen einfach mal Schluss und überlegen uns, ob wir einen Roman schreiben wollen oder nicht.
Peter: Naja, Leute, das war es dann. Hat uns sehr gefreut. War das ein guter Schluss?
Evi: Ich glaube, das geht schon ein bisschen besser, oder? Ich glaube,
Evi: wir können uns einmal bedanken fürs Zuhören.
Peter: Ah ja, stimmt. Ja, danke.
Evi: Also ich hoffe...
Evi: Es hat euch wie immer gefallen, gehe ich jetzt mal davon aus.
Evi: Und ja, ich bin mir sicher, wir haben ganz viele Filme jetzt nicht besprochen,
Evi: weil wir diesmal wirklich wenig Filme besprochen haben, oder?
Evi: Also ist das jetzt nur mein Gefühl?
Peter: Die Hauptsache, wir haben Interstellar besprochen.
Evi: Ja, das ist wichtig. Und ja, aber ihr könnt uns natürlich gerne eure Filmempfehlungen,
Evi: zusenden und das könnt ihr natürlich gerne per Mail machen, contactedcosmoglatt.at.
Evi: Ihr könnt uns natürlich gerne auch Feedback in Form von Kommentaren schreiben.
Evi: Das könnt ihr auf unserer Seite machen, kosmoglatte.at oder auf Spotify.
Evi: Da gibt es ja auch die Kommentarfunktion.
Evi: Ja, bei der Gelegenheit bewertet den Podcast, gebt uns natürlich nur fünf Sterne,
Evi: und empfehlt uns Freunden und Familie, damit dieser Podcast wachsen kann.
Evi: Wie ihr wisst, müssen wir immer noch irgendwelche komischen Algorithmen überlisten,
Evi: damit wir anderen Hörerinnen vorgeschlagen werden.
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Evi: kann es auch gerne auf Stadio oder Patreon ein Abo machen.
Evi: Ja, ich glaube, das wäre es jetzt wirklich, oder? Fällt dir noch was ein, Peter?
Peter: Nein, ich habe jetzt gar nichts mehr zu sagen.
Evi: Bist du jetzt komplett?
Peter: Ich fühle mich gerade ganz schlecht, weil ich an Interstellar denke.
Evi: Ach, geht gar nicht.
Peter: Wir hätten über Eventar-Reisen sprechen sollen. Die haben beide eingefaltet,
Peter: das Stück Papier mit einem Bleistift drinnen, um die Reise zu erklären.
Evi: Ja, das haben wir in unserer Wurmloch-Folge schon besprochen.
Evi: Naja, du hattest eine Chance, wir haben jetzt lang genug gesprochen,
Evi: dass du Eventar-Reisen auch machen kannst.
Peter: Ja, das war jetzt die Post-Credit-Sequenz.
Evi: Ja.
Peter: Ende Schluss, Film hat fertig.
Evi: Ja, okay, gut. Also dann. Bis zum nächsten Mal. Tschüss.
Peter: Bis zum nächsten Mal.
Peter: Ich habe heute sogar IMDb offen. Mhm.
Evi: Das ist ja schon fast eine Vorbereitung, he?
Peter: Ja. Was heißt, ich habe mich mein ganzes Leben lang vorbereitet.
Peter: Ich kenne all diese Filme.
Evi: Ja, ja.
Peter: Mach da ein Intro.
Evi: Ach, ja, ja. Ich nehme nach der ganzen Sucke.
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