CL096 Kosmische Strahlung und das Klima der Erde

Shownotes

Eva hat endlich ihr Astronomiestudium abgeschlossen und berichtet über das Thema ihrer Abschlussarbeit. Es geht um kosmische Strahlung, das Klima der Erde und die Frage, wie die Wissenschaft herausbekommen hat, wie diese beiden Phänomene zusammenhängen (oder nicht).

Unterstützt uns bei Steady, Patreon oder Paypal.

Pixeladoption

Elka hat einen Pixel des Nancy Grace Roman Space Telescope adoptiert - und nutzt den Anlass, um kurz über das frisch gestartete Teleskop zu erzählen

Kosmische Strahlung und Klimawandel

Eva hat nach langem Studium endlich ihren Abschluss in Astronomie gemacht. Und erzählt in dieser Folge über ihre Abschlussarbeit zum Thema (“Modulation der galaktischen kosmischen Strahlung durch Sonnenaktivität und ihr Einfluss auf die Wolkenbedeckung der Erde”).

Man hört ja heute immer noch gerne, dass wir Menschen gar nicht schuld an der Klimakrise sind, sondern nur die Sonne verantwortlich ist. Das geht zurück auf eine Hypothese des dänischen Physikers Henrik Svensmark aus dem Jahr 1998, die damals prinzipiell plausibel war. In den Jahrzehnten danach hat sich die Wissenschaft das aber ganz genau angesehen und wie das gelaufen ist, war das Thema von Evas Arbeit. Es hat sich ein wissenschaftlicher Konsens herausgebildet und der ist eindeutig: Die Sonnenaktivität und die kosmische Strahlung hat keinen nennenswerten Einfluss auf die aktuelle Klimakrise; das wurde auch experimentell im CLOUD Experiment am CERN gezeigt. Seit spätestens 2014 war der Stand der Wissenschaft klar und wer heute immer noch anderes behauptet, demonstriert damit nur wissenschaftliche Unkenntnis.

Das Cosmic-Latte-Buch

Unser Buch "Auf einen Kaffee im All" ist endlich erschienen! Ihr bekommt es überall, wo es Bücher gibt.

Unterstützt den Podcast

Ihr könnt uns via Steady, Patreon und Paypal unterstützen. Der Podcast ist aber natürlich weiterhin gratis auf allen gängigen Plattformen erhältlich.

Kontakt

Falls ihr Fragen habt, dann schickt uns eine Mail an kontakt@cosmiclatte.at oder hinterlasst ein Kommentar auf cosmiclatte.at.

Ihr findet uns auch auf Instagram:

Instagram Cosmic Latte

Cosmic Latte ist eine Space Monkey Produktion

Transkript anzeigen

Evi: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Cosmic Latte.

Evi: Mit mir Eva und diesmal dabei Elka. Hallo Elka.

Elka: Hallo Eva.

Evi: Hi. Wie geht es dir?

Elka: Ja, ja, ganz gut. Der Sommer war viel zu kurz wie immer.

Evi: Heiß und kurz war es diesmal, ja genau. Wir sind schon mitten im Herbst.

Elka: Ja, war eigentlich ja lang, weil es hat ja schon im Juni mit der Hitzewelle

Elka: begonnen. Aber es ist dann trotzdem an mir so vorbeigerauscht.

Elka: Das ist also ja, jetzt beginnt halt das erste Semester, das nächste Semester wieder.

Evi: Starten wir mit neuer Energie mehr oder weniger. Bei mir ist alles okay.

Evi: Ich habe heute auch Neuigkeiten mit, über die ich auch sprechen werde in unserem

Evi: Hauptteil. Und zwar, ja, ich bin fertig mit der Uni.

Elka: Wow.

Evi: Oder die Uni ist fertig mit mir, je nachdem. Genau. Also ich habe es endlich

Evi: geschafft, mein Langzeitprojekt, das Studium der Astronomie zu beenden.

Evi: Und ja, werde heute eben auch über meine Arbeit berichten, was ich eben geschrieben

Evi: habe, was ich da ausgearbeitet habe.

Evi: Und ja, ich Ich hoffe, du und ihr findet es genauso spannend wie ich.

Evi: Ich finde es natürlich super spannend, das Thema. Also es kann sein,

Evi: dass du mich dann ein bisschen wieder zurückholen musst, einbremsen musst,

Evi: falls ich da dann zu sehr ausschweife oder in die Tiefe gehe.

Evi: Das ist ja immer so die Gefahr.

Elka: Ja, aber du bist jetzt offiziell die Astronomin Eva.

Evi: Ja, genau.

Elka: Nicht mehr die Astronomie-Studentin.

Evi: Ja, eben, richtig.

Elka: Das ist super.

Evi: Ja, hat sehr lange gedauert. Ich habe gesagt, dafür, dass es da mein kleinster

Evi: akademischer Grad ist, den ich jetzt habe, hat es am längsten gedauert und die

Evi: meiste Energie gebraucht.

Elka: Ja, aber du hast ja auch tausend andere Sachen daneben gemacht.

Evi: Das stimmt.

Elka: Das ist nachvollziehbar. Voll gut. Ich habe auch eine Neuigkeit.

Elka: Ich habe eine Adoption hinter mir.

Evi: Ah, okay. Gratuliere.

Elka: Ich habe nämlich einen Pixel vom Nancy Roman Telescope adoptiert.

Evi: Aha, die kann man adoptieren. Musst du dann auch Pflege betreiben für dieses Pixel?

Elka: Nein, gar nicht. Das ist sehr pflegeleicht. Also Pflegeleichter sind Tamagotchi, kann man sagen.

Elka: Man muss nur einmal adoptieren. Darüber möchte ich eben jetzt in dem Vorspann

Elka: ganz kurz erzählen, das Nancy-Roman-Teleskop. Das ist ja am 30.

Elka: August gestartet dieses Jahr.

Elka: Und man konnte ein Pixel von den zehntausenden Pixeln, die es hat,

Elka: adoptieren. Und man bekommt dann als einer der ersten Menschen das Bild von

Elka: diesem einen Pixel per E-Mail zugeschickt.

Evi: Ah, wie cool.

Elka: Das finde ich so süß. Und die NASA lässt sich halt immer, finde ich,

Elka: die PR-Abteilung ist so gut, die lässt sich immer halt so Liebe-Sachen irgendwie

Elka: einfallen. Ja, das stimmt.

Evi: Da kann man immer sich irgendwie beteiligen, dass dann der Name irgendwo hin mitfliegt.

Elka: Genau, für der Artemis, ja, voll. Und ich habe eben dieses Pixel adoptiert.

Elka: Darüber würde ich Ihnen ganz kurz erzählen. Ich meine, das ist jetzt schon wieder

Elka: ein Weilchen her, das gestartet ist, aber das Nancy-Roman-Teleskop ist ja noch am Weg.

Elka: Es fliegt nämlich zum Lagrange-Punkt L2 und die Reise dort dauert drei Monate.

Elka: Das heißt, so Ende November dieses Jahres rechnet man damit, dass es circa ankommt.

Elka: Wieso ist das so cool? Es ist allgemein cool, aber der Name Nancy Grace Roman

Elka: ist natürlich super für uns, die die Frauen in der Astronomie immer rausstreichen wollen.

Elka: Sie war die erste Chief of Astronomy von der NASA. Sie wird auch immer so als

Elka: die Mother of Hubble genannt, weil sie hat das Hubble-Weltraumteleskop ziemlich

Elka: gepusht und war da ziemlich dahinter, dass das finanziert wird, dass das startet.

Elka: Und es war eben eh schon angekündigt, dass dann ein Weltraumteleskop auch nach

Elka: ihr benannt wird. und das ist schon sehr super, dass das jetzt gestartet ist.

Elka: Über die haben wir ja nicht geschrieben im Buch, glaube ich.

Evi: Vielleicht beim nächsten Buch, wer weiß.

Elka: Wer weiß, wer weiß. Auch eine sehr coole Person.

Evi: Auf jeden Fall. Weißt du, was auch cool ist bei dem Teleskop?

Evi: Weißt du, wo es herkommt?

Elka: Wie meinst du, wo es herkommt? Ach so, als Spionage, meinst du das?

Evi: Ja, ja, richtig. Das finde ich nämlich total... Ich finde, das ist so ein netter

Evi: Fun-Fact von dem Teleskop.

Evi: Dass es ja eben eigentlich als Spionagesatellit gebaut wurde.

Evi: Zwar von der NRO, dieser US-Militärgeheimdienst, der auch eng mit der CIA und

Evi: mit der NSE eigentlich zusammenarbeitet.

Evi: Und die haben das aber dann irgendwie nicht verwendet und haben das dann der NASA geschenkt.

Evi: Und die haben jetzt das Nancy-Grace-Roman-Teleskop daraus gemacht.

Evi: Finde ich ganz spannend, dass das eigentlich ein Spionagesatellit hätte werden

Evi: sollen. Und statt dass es jetzt auf die Erde blickt und Menschen ausspioniert,

Evi: blickt es ins All und bringt uns dafür...

Elka: Spioniert das All aus.

Evi: Ja.

Elka: Das ist schon cool. Es ist ja echt super, weil es hat ein hundertmal größeres

Elka: Sichtfeld als das Hubble.

Elka: Und man möchte da vor allem Hinweise in Richtung dunkle Energie bekommen oder

Elka: kosmische Expansion oder auch Exoplaneten.

Elka: Das mit den Exoplaneten ist eh recht spannend, auch für die Jana.

Elka: Weil ein Roman Teleskop hat einen Koronographen drauf, der anscheinend so voll

Elka: die neue Technologie ist und der blendet das Licht, also der Koronograph blendet

Elka: das Licht von den Sternen aus, damit man die Exoplaneten,

Elka: direkter beobachten kann.

Elka: Und das scheint so Top-Notch-Technology zu sein.

Elka: Aber man braucht jetzt nicht glauben, dass das Hubble und das Web irgendwie

Elka: unwichtig ist, sondern die Idee ist eher so, dass das Roman sehr große Himmelsregionen beobachtet

Elka: und wenn dann irgendwie ein spannender Bereich ist, dass Hubble und Web dann

Elka: auch dorthin das Sichtfeld,

Elka: richten und dann so gemeinsam,

Elka: ein cooles, spannendes Bild vom Universum uns zeigen.

Evi: Ein Spionagenetzwerk von Astronomen, Astronominnen.

Elka: Genau. Anfang 2027 können wir uns schon auf die ersten Bilder freuen. Bin ich schon gespannt.

Evi: Bin schon gespannt. Ja, du musst dann berichten, was auf deinem Pixel drauf ist.

Elka: Ja, wahrscheinlich schwarz.

Evi: Ja, haben wir auch gerade gedacht.

Elka: Aber who knows. Wir werden sehen, ich werde euch berichten. Ich weiß nicht,

Elka: wann wird das dann kommen? Ja, wahrscheinlich ja dann gleich am Anfang,

Elka: hoffentlich nächstes Jahr am Anfang.

Elka: Werde ich da meinen Pixel bekommen, jetzt geboren werden.

Evi: Du musst uns auf dem Laufenden halten, was dein Adoptivpixel so treibt.

Elka: Genau.

Evi: Ob es sich gut benimmt im All.

Elka: Ja, ich hoffe auch. Ja, aber bevor ich dich jetzt frage, was du uns mitgebracht

Elka: hast, eine kurze Werbeeinschaltung.

Elka: Gut, da sind wir schon wieder. Ja, so viel von meiner Seite,

Elka: von meinen Live-News. Was für ein Thema hast du uns denn mitgebracht, Eva?

Evi: Ja, ich habe euch eben das Thema meiner Abschlussarbeit mitgebracht an der Uni.

Evi: Ich hatte so die Überlegung, wo es eben darum ging, ein Thema zu finden für die Arbeit.

Evi: Ich nehme da immer zu Herzen, was mir damals mein Betreuer gesagt hat,

Evi: wo ich mein allererstes Studium gemacht habe, also mein Diplomstudium.

Evi: Und da hat er mir gesagt, ja, überlegen Sie sich gut das Thema,

Evi: weil Sie werden sich eine Zeit lang damit beschäftigen. Das heißt,

Evi: das sollte etwas sein, wo zumindest ein bisschen Herzblut auch daran hängt.

Evi: Weil eben, du wirst dich dann sehr intensiv damit beschäftigen,

Evi: also wählerweise so in der Richtung.

Evi: Und das habe ich mir eben bis heute gemerkt und habe mir dann auch gedacht,

Evi: okay, was für Themen gibt es denn, wo ich halt wirklich dich halt super spannend

Evi: finde und wo ich mir immer wieder denke, wow, das ist so cool.

Evi: Ja, eines meiner Lieblingsthemen ist die kosmische Strahlung.

Evi: Finde ich halt wirklich super spannend, weil das halt etwas ist,

Evi: gerade in der Astronomie sind ja eigentlich alle Objekte, die du beobachtest, ja sehr weit weg.

Evi: Wir können ja nicht hinfliegen, also jetzt darfst du vielleicht zum Mond oder

Evi: so, um jetzt die Objekte zu studieren oder sonst irgendwie.

Evi: Das heißt, wir müssen uns da eben mit Licht helfen und hier quasi so ein bisschen,

Evi: smart uns überlegen, wie wir das alles untersuchen.

Evi: Und bei der kosmischen Strahlung, das ist so cool, das kommt so ganz weit aus dem Weltall her.

Evi: Und kommt zu uns auf die Erde. Das heißt, wir haben hier etwas,

Evi: was uns ganz viel über das Universum auch erzählt und das wir halt hier bei

Evi: uns haben. mehr oder weniger auf der Erde und deswegen habe ich mir überlegt,

Evi: ich mache was zur galaktischen kosmischen Strahlung.

Evi: Und habe dann mit meinem Betreuer auch gesprochen, was er sich da vorstellen

Evi: könnte. Also bin dann eben vom Professor Hanselmeier betreut worden.

Evi: Der hat mir vorgeschlagen ein Thema, wo ich finde, es ist natürlich sehr spannend

Evi: und das aber auch sehr nach wie vor aktuell ist und vielleicht den einen oder

Evi: anderen, wenn man helfen kann, sollte ja in Diskussionen geraten.

Evi: Ich sage jetzt einmal den Titel, der wie alle Titel von Diplomarbeiten,

Evi: Doktorarbeiten, sonstigen Sachen natürlich sehr lang und sehr sperrig klingt.

Evi: Aber der Titel meiner bahnbrechenden Arbeit lautet Modulation der galaktischen

Evi: kosmischen Strahlung durch Sonnenaktivität und der Einfluss auf die Wolkenbedeckung der Erde.

Evi: So, also, worum geht das? Es geht darum zu schauen, ob es immer einen Zusammenhang

Evi: gibt zwischen der kosmischen Strahlung, die auf die Erde gelangt, und Wolkenbildung.

Evi: Und ob es in diesem Zusammenhang in weiterer Folge dann auch einen Einfluss

Evi: auf das Klimasystem der Erde gibt, so einen indirekten Einfluss.

Evi: Ja, da gibt es eine theoretische Grundlage. Also da hat in den späten 90ern

Evi: jemand für Furore gesorgt und hat diese sogenannte Cosmic Ray Cloud Hypothese aufgestellt.

Evi: Ja, das war Ende der 90er und diese These wurde dann oder Hypothese wurde eigentlich

Evi: von der Wissenschaftswelt sehr

Evi: gut untersucht, hält sich aber bis heute in gewissen Kreisen hartnäckig.

Evi: Und ich habe mir jetzt in meiner Arbeit angesehen, was ist passiert,

Evi: seitdem diese These oder Theorie formuliert wurde, was hat sich seitdem getan,

Evi: wie hat sich vor allem wissenschaftlicher Konsens gebildet.

Evi: Und habe mir da dann angesehen, einerseits in einer Literaturanalyse,

Evi: wie oft wurde diese ursprüngliche Arbeit zitiert, wie wurde diese Hypothese

Evi: überhaupt mal aufgenommen, untersucht, bewertet.

Evi: Und wie hat man sich das auch experimentell angesehen? Und da bin ich dann auf

Evi: ein sehr spannendes Experiment gestoßen, das am CERN durchgeführt wird in der

Evi: Schweiz, das Cloud-Experiment.

Evi: Und das sich ihm genau dieser Frage gewidmet hat. Und dann zum Schluss habe

Evi: ich natürlich auch noch den Sachstandsbericht vom IPCC angesehen,

Evi: da immer sehr gut quasi der aktuelle wissenschaftliche Stand dargestellt wird.

Evi: Bevor ich jetzt darauf eingehe, war es eigentlich diese GCI,

Evi: also diese GCI ist Galactic Cosmic Ray und diese Wolkenhypothese,

Evi: Ja, bevor das was da genau ist, ganz kurz nur noch was im kosmische Strahlung ist.

Evi: Also es ist eben dieser permanente Strom an diesen hochenergetischen Teilchen,

Evi: die man aus dem Weltall auf die Erdatmosphäre trifft.

Evi: Wir haben hauptsächlich eben geladene Teilchen, Protonen, Elektronen, Atomkerne.

Evi: Und man unterscheidet jetzt zwischen der solaren und der galaktischen kosmischen Strahlung.

Evi: Solar sagt schon der Name, kommt von der Sonne. Das heißt, wir haben hier den

Evi: Sonnenwind eben aus Flares, koronale Massenauswürfe.

Evi: Und die haben eine deutlich geringere Energie. Also das kann man schon recht

Evi: gut unterscheiden, weil eben die galaktische kosmische Strahlung,

Evi: die ist deutlich energiereicher. Also da haben wir auch eben diese Alpha-Teilchen,

Evi: eben auch diese schwereren Atomkernen.

Evi: Und es ist auch angereichert mit Lithium, Beryllium, Bohr, 500.000 Mal,

Evi: glaube ich, häufiger als in der solaren Materie.

Evi: Und dadurch, dass sie eben so energiereich auch ist, passieren dann eben natürlich

Evi: auch Sachen, wenn diese kosmische Strahlung jetzt auf die obere Atmosphäre trifft.

Evi: Und da unterscheidet man eben zwischen primärer und sekundärer Strahlung,

Evi: weil diese galaktische kosmische Strahlung jetzt eben auf die Atmosphäre trifft bei uns.

Evi: Dann reagiert sie mit diesen Stickstoff- und Sauerstoffatomen bei uns in der

Evi: Atmosphäre und das entsteht dann so wirklich ein Teilchenschauer.

Evi: Also es werden sekundäre Teilchen wie Neutronen, Protonen, Pionen erzeugt,

Evi: die Pionen, die zerfallen dann weiter zu den Myonen, Neutrinos.

Evi: Und das messen wir dann eben auf der Erdoberfläche. Also hier ist dann eigentlich

Evi: diese sekundäre kosmische Strahlung von Bedeutung. Ich habe auch schon mal eine

Evi: eigene Folge gemacht zur kosmischen Strahlung.

Evi: Das war Cosmoglater 62. Ich habe mir da nochmal angesehen, was wir da besprochen

Evi: haben. Die Folge habe ich mit der Jana gemacht.

Evi: Und da haben wir übrigens unseren dritten Geburtstag gefeiert.

Elka: Ah, den wir vergessen haben.

Evi: Ja, genau. Also wir haben es nicht ganz vergessen. Wir haben da keine Spezialfolge gemacht.

Evi: Und ich hatte vergessen, dass wir es zumindest besprochen haben damals in der Folge.

Evi: Aber da haben wir eben nicht nur den dritten Geburtstag gefeiert,

Evi: sondern eben auch über die Entdeckung der kosmischen Strahlung gesprochen.

Evi: War ja ein österreichischer Physiker, der Viktor Hess, der ist da sehr bekannt

Evi: geworden mit seinen Ballonfahrten in sehr hohe Höhen, also 5000 Meter hoch,

Evi: und der hat da das gemessen, dass da passiert was.

Evi: Da nimmt Strahlung zu, je höher ich komme. Also diese Ionisation der Luft nimmt zu.

Evi: Und es war für ihn halt klar, dass das irgendwie der Ursprung im All sein muss.

Evi: Und dann gibt es noch die österreichische Physikerin Marietta Blau.

Evi: Die hat dann eigene Emulsionen, fotografische Emulsionen entwickelt und damit

Evi: den experimentellen Nachweis geschafft. Also sie hat es wirklich geschafft,

Evi: diese Spuren von diesen kosmischen Teilen wirklich sichtbar zu machen.

Evi: Und ja, da habe ich auch eine Geschichte für dich, Elka, weil sie ganz klassisch

Evi: irgendwie ist. Also sie hat ja das damals mit ihrer Kollegin,

Evi: der Hertha Warmbacher, entwickelt und nachgewiesen.

Evi: Sie ist dann auch für den Nobelpreis vorgeschlagen worden, von Erwin Schrödinger übrigens.

Evi: Allerdings hat diese Aussichtung dann 1950 Cecil Powell bekommen.

Evi: Und dessen Arbeit basierte oft auf der Arbeit jetzt von den beiden Frauen.

Evi: In seiner Rede hat er aber weder Marietta Blau noch Warmbacher erwähnt.

Evi: Also wieder mal so eine klassische Geschichte.

Elka: Passt du, Mathilda. Aber war die Marietta Blau oder die Warmbacher nominiert?

Evi: Nein, die Marietta Blau war nominiert.

Elka: Marietta Blau war nominiert. Okay. Die kenne ich natürlich, aber von der Warmbacher,

Elka: glaube ich, habe ich noch nicht gehört.

Evi: Ja, die hat mit ihr zusammengearbeitet. Ich weiß jetzt nicht,

Evi: ob sie ihre Assistentin oder so war, aber die haben zusammengearbeitet.

Evi: Aber federführend war die Marietta Blau.

Elka: Zu dem Thema kosmische Strahlung haben wir auch gemeinsam mal in meiner Strahlenschutzfolge

Elka: ein bisschen geredet, wo es wegen des radioaktives, alles ionisierende Strahlung ist.

Evi: Also diese Entdeckung, dass es das gibt, ist ja auch für die Wissenschaft,

Evi: für die Forschung ganz wesentlich gewesen.

Evi: Also erstens hast du da diese hochenergetischen Teilchen, allein diese C14,

Evi: die Radiokarbon-Dotierungen, das geht auch nur wegen der kosmischen Strahlung.

Elka: Und bei der Erdbeobachtungsfolge, wo es um diese Tauben und so ging,

Elka: ging es auch um Ballonfahrten, oder?

Evi: Ja, genau. Aber die haben ja die Erde beobachtet.

Elka: Die Erde beobachtet, keine.

Evi: Ja, richtig.

Elka: Und nichts von kosmischer Strahlung wusste.

Evi: Und bei der kosmischen Strahlung hat sich eben schon früh auch gezeigt,

Evi: dass die nicht gleichmäßig ist, also dass die Intensität eben schwankt.

Evi: Und dass das mit der Sonnenaktivität in Zusammenhang ist.

Evi: Also die Sonnenaktivität ist ja schon sehr gut und sehr lange erforscht.

Evi: Also das weiß man ja schon länger, dass es da diesen elfjährigen Schwabe-Zyklus gibt.

Evi: Das heißt, wir haben Phasen, wo die Sonne sehr aktiv ist und dann eben wieder,

Evi: wo sie halt schwächer ist.

Evi: Und da hat man gesehen, okay, da gibt es wirklich so einen Zusammenhang,

Evi: dass wenn sie eben stärker ist, wenn sie sehr aktiv ist, dann ist eben dieser

Evi: Einflussbereich der Sonne, diese Heliosphäre, die schützt uns dann quasi vor

Evi: dieser kosmischen Strahlung.

Evi: Also da dringt ja nicht so viel zu uns durch.

Evi: Und diese geladenen Teilchen, die werden eben daran gehindert.

Evi: Wirklich bis ins Innere, bis zu uns vorzudringen.

Evi: Und da ist ganz interessant, es gibt so ein sogenanntes Forbush-Decrease oder Forbush-Ereignis.

Evi: Das hat man beobachtet bereits in den 30er Jahren schon, dass wenn es wirklich

Evi: so koronale Massenauswürfe gibt, dass dann die gemessene kosmische Strahlung

Evi: wirklich rapide absinkt.

Evi: Also das hat man so richtig, dass diese Antikorrelation gesehen,

Evi: Okay, da wird wirklich dann das zurückgehalten und das fällt dann richtig runter

Evi: und braucht dann Stunden bis Tage, bis das dann wieder auf das normale Niveau dann ansteigt.

Evi: Also da hat man wirklich sehr, sehr stark das gesehen, diese Antikorrelation.

Evi: Das heißt, da hat man da diesen Zusammenhang gewusst.

Evi: Man hat auch gewusst, Sonnenaktivität, Klima natürlich, meteorologische Prozesse

Evi: hat man auch schon gegen Ende des 19.

Evi: Jahrhunderts untersucht. Dann hat man aber irgendwann auch die Frage erweitert

Evi: oder die Fragestellung erweitert und hat man sich dann immer überlegt,

Evi: okay gut, aber wie schaut es jetzt eben aus, wenn diese kosmische Strahlung

Evi: moduliert wird, verändert wird, dass da Änderungen sind?

Evi: Kann das vielleicht auch ein Einflussfaktor sein auf das Klima,

Evi: zumindest eben indirekt?

Elka: Also moduliert jetzt durch Sonnenaktivität zum Beispiel.

Evi: Ja, richtig, durch die Sonnenaktivität, weil die eben auch nicht gleich ist.

Evi: Genau hier setzt man jetzt die Arbeit von Sven Smag an, der jetzt in 97,

Evi: 98 diese Hypothese formuliert hat, dass jetzt eben, okay, wenn jetzt Änderungen

Evi: in dieser galaktischen kosmischen Strahlung entstehen.

Evi: Die vorhanden sind, das wissen wir, ob es dann nicht eben indirekt Prozesse

Evi: geben kann, die jetzt eben die Wolkenbildung beeinflussen auf der Erde und somit

Evi: auch die Strahlungsbilanz und damit in weiterer Folge natürlich das Klima.

Evi: Und er hat das erklärt mit der Ionen-induzierten Nukleation,

Evi: also er hat auch so einen Mechanismus vorgeschlagen, wie das denn passieren könnte.

Evi: Und ich erkläre das jetzt auch nur ganz kurz, also wir wissen eben,

Evi: kosmische Strahlung gelangt auf die Erdatmosphäre, wir wissen Sonne,

Evi: Sondern Aktivität moduliert das, verändert das

Evi: und wenn jetzt eben diese Strahlung auf die Erdatmosphäre trifft,

Evi: da passiert Ionisation, atmosphärische Ionisation, also da entstehen so Ionenpaare

Evi: und die sind dann verantwortlich dafür, dass es dann so diese

Evi: Wolkenkondensationskerne entstehen, also du hast dann eben eine höhere Konzentration

Evi: von diesen freien Ionen.

Evi: Die haben einen Einfluss auf dieses Wachstum eben von diesen Aerosolpartikeln,

Evi: dieser Wolkenkondensationkernen, an denen dann eben dieser Wasserdampf kondensiert,

Evi: sprich eben die Wolkenbedeckung beeinflussen.

Evi: Und hier hätten wir dann eben so eigentlich einen Einfluss auf diese planetare Albedo.

Evi: Und das wäre halt eben so ein indirekter Mechanismus, wie jetzt diese kosmische

Evi: Strahlung auf die Wolkenbildung und dann somit auf das Klima Einfluss nehmen könnte.

Evi: Svensberg selber hat aber gesagt, also ich weiß jetzt nicht,

Evi: Wie dieser Prozess genau im Detail, wie stark dieser Prozess ist.

Evi: Also es ist alles noch nicht so gut verstanden gewesen damals auch.

Evi: Aber es hat einen Nerv zu der Zeit getroffen.

Evi: Es war dann eben auch Ende der 90er ja auch schon klar. Anstieg der mittleren

Evi: globalen Temperatur haben wir ja beobachtet, dass das ja so seit den 80ern stetig bergauf geht.

Evi: Das heißt, das war klar, man war so in dieser Diskussion, okay,

Evi: was kann jetzt die Ursache sein für diesen Anstieg?

Evi: Ist es jetzt ein normaler Bestandteil des Klimasystems, weil es hat immer schon

Evi: Klimaschwankungen gegeben in der Erdgeschichte?

Evi: Oder wie hoch ist da jetzt wirklich dieser Anteil an anthropogenen Einflüssen,

Evi: also der Einfluss des Menschen?

Evi: Das war halt alles dann auch in dieser Diskussion. Also das war ein Thema oder

Evi: eine Hypothese, mit der er da jetzt auch plötzlich aufgetreten ist,

Evi: die halt gesellschaftlich und natürlich auch politisch relevant ist,

Evi: weil dann natürlich auch diverseste Maßnahmen davon abhängen.

Elka: Das würde hinweisen, dass da kann der Mensch eigentlich sozusagen nichts dafür.

Elka: Und das wäre so eine Theorie, die für Klimaleugnern einfacher wäre.

Evi: Richtig.

Elka: Oder für die, die CO2 nicht reduzieren wollen.

Evi: Genau, ja. Weil eben vielleicht gibt es andere Prozesse, Einflüsse,

Evi: Klimafaktoren, die wir noch nicht wissen, die das eigentlich verursachen,

Evi: diesen Anstieg eben in der mittleren globalen Temperatur.

Evi: Und deswegen, weil man auch diesen Prozess nicht wirklich gut verstanden hat.

Evi: Also es war jetzt nicht, dass man da sagen hätte können, nee,

Evi: als absoluter Blödsinn oder so, weil man eben gewusst hat, okay,

Evi: Das ist jetzt wirklich ein Feld oder auch eine Hypothese. Dies wäre das,

Evi: sich anzuschauen. Und tatsächlich hat die Wissenschaft auch darauf reagiert.

Evi: Ich habe mir dann die Zitierungen angesehen. Also da kann man das in der EDS-Datenbank,

Evi: kann man das sich ansehen.

Evi: Das ist so eine Datenbank, wo man eben dann die Publikation sieht und dann wie

Evi: oft sie zitiert wird, auch wie oft in welchen Jahren. Also das kann man da sehr schön runterbrechen.

Evi: Ich habe mir das eben angesehen, auch wie die Zitierungen waren.

Evi: Also waren sie eher positiv, neutral, negativ oder vielleicht irrelevant,

Evi: Wand, wenn es ihm nur in der Einleitung erwähnt wurde.

Evi: Und da habe ich dann herausgefunden, am Anfang war sie auch überwiegend neutral

Evi: bis positiv und es waren auch recht häufig die Zitierungen.

Evi: Und dann hat man aber auch gesehen, okay, es war ab 2014, gibt es eigentlich

Evi: kaum noch Unterstützung für seine Hypothese.

Evi: Danach dann also die, die sich dann noch positiv dazu geäußert haben,

Evi: also von einerseits das Wenzmark selber oder dass halt dann die wirklich halt

Evi: auch aus diesem Eck kommen, ja, diesen Klimawandel-Leugner-Eck.

Evi: Also es war oder Nicolas Scafetta oder Jean-Louis Lemuel.

Evi: Die sind da auch wirklich sehr bekannt. Die treten auch auf Konferenzen auf, auf Konferenzen.

Evi: Und ja, die halt dann wirklich diesen anthropogenen Anteil am Klimawandel leugnen.

Elka: Aber der Svensmark selber war jetzt keiner von denen, der leugnet, oder?

Evi: Naja, er ist jetzt auch nicht ganz so sauber. Er ist dann schon ein bisschen

Evi: in eine andere Richtung noch weiter abgedriftet. Aber das müssen wir da jetzt nicht.

Evi: Und ja, ich finde aber interessant, dass jetzt eben diese Überprüfung,

Evi: auch in der Wissenschaft, was die auch gemacht haben, die Datengrundlage wurde erweitert.

Evi: Man hat sich Wolkenbedeckungsdaten genauer angesehen. Also Svensburg hat ja

Evi: nur die totale Wolkenbedeckung berücksichtigt und da hat man sich wirklich unterschiedliche

Evi: Wolkentypen, Höhen, Kühlungseffekte von den Wolken, abhängig von der Höhe angesehen, untersucht, geprüft.

Evi: Man hat auch so ein bisschen die Auswahl der Daten kritisiert,

Evi: weil eben jetzt Alternativerklärungen wie jetzt im Vulkanismus oder El Niño

Evi: Ereignisse gar nicht berücksichtigt wurden.

Evi: Und da weiß man ja, dass die sehr wohl einen Einfluss aufs Wetter oder aufs Klima haben können.

Evi: Man hat sich sogar auch diese Vorbarschereignisse genauer untersucht und sich

Evi: angesehen, okay, gibt es da auch einen Zusammenhang dann auf die Wolkenbildung,

Evi: die es ergeben müsste, weil wenn das so radikal runtergeht plötzlich,

Evi: die kosmische Strahlung, aber da hat man keinen Zusammenhang gefunden.

Evi: Und man hat dann auch immer wieder die Forschungsstände zusammengefasst,

Evi: mal alles zusammen abgebildet, wie jetzt neu die Situation ist,

Evi: wie man das bewerten kann. Und da hat man eigentlich nicht wirklich einen Zusammenhang gefunden.

Elka: Also das Vorbüsch war ja die Sonnenaktivität und die kosmische Strahlung, oder?

Evi: Genau.

Elka: Und dann hat man sich angeschaut, ob die Sonnenaktivität auch die Wolkenbildung

Elka: so direkt zusammenhangt.

Evi: Nein, also bei dem Vorbisch ging es ja darum, dass du wirklich einen koronalen

Evi: Massenauswurf hast, wo ganz plötzlich sehr stark die Sonnenaktivität wirkt,

Evi: wo dann eben wirklich auch sehr schnell die kosmische Strahlung absinkt.

Elka: Und das müsste dann auch die Wolkenbildung der Theorie...

Evi: Richtig, genau. Das heißt, wenn die Theorie, also die Hypothese von Svensmark

Evi: stimmt, dann müsste man das irgendwie in der Wolkenbildung sehen und das hat man aber nicht.

Evi: Und man hat sich sogar auch die Sonnenzyklen, weil es ist jetzt dann ja auch

Evi: sehr viel Zeit mittlerweile vergangen, also man hat auch Zeit,

Evi: sich die Sonnenzyklen anzusehen und die mal zu betrachten.

Evi: Das heißt, wenn da eben die Hypothese korrekt ist, müsste man da eigentlich

Evi: auch ganz deutlich im Laufe von einigen Zyklen etwas sehen. Und da hat man jetzt

Evi: eigentlich auch nicht wirklich etwas gesehen, dass da eine Korrelation wäre.

Evi: Und tatsächlich ist dann die wissenschaftliche Community eben so 2013,

Evi: 2014 schon zu dieser Erkenntnis gekommen oder eigentlich zu dem Konsens.

Evi: Dass der Zusammenhang jetzt nicht wirklich existiert oder der halt wirklich

Evi: so schwach ist, dass er eigentlich vernachlässigbar ist, was jetzt eben den Klimawandel betrifft.

Evi: Und ganz erstaunlich finde ich aber jetzt eben auch den experimentellen Nachwuchs,

Evi: weil es eben das Cloud-Experiment am CERN, also Cloud steht für Cosmics,

Evi: Leaving Out the Droplets,

Evi: ich würde das gerne mal besichtigen dort, sieht man eben auch,

Evi: also der Initiator von dem Cloud-Experiment, der war eigentlich auch,

Evi: ja, also der war recht euphorisch, wie diese Hypothese rausgekommen ist und

Evi: der hat gesagt, ja, das sind wirklich, das sind Prozesse, also gerade so in

Evi: dieser Atmosphärenphysik, ja, die sind unzureichend verstanden.

Evi: Wir haben das experimentell noch nicht wirklich untersucht, wie da jetzt wirklich

Evi: diese Ionisation sich auf diese atmosphärischen Aerosole, auf die Bildung davon eben,

Evi: beeinflusst, wie das halt wirklich wirkt und hat dann eben schon ziemlich bald,

Evi: also ich glaube 2000, schon so einen ersten Entwurf eingereicht und ein Proposal.

Evi: Und in diesem, ja, haben sie dann wirklich so eine riesige Kammer,

Evi: das war so eine Waschmaschine eigentlich von innen, ja, haben sie dann eben

Evi: aufgestellt, wo sie halt wirklich die Atmosphäre nachbilden können.

Evi: Also sie haben da halt, ja, die Laborbedingungen und können da reproduzieren,

Evi: atmosphärisch-realistische Bedingungen untersuchen.

Evi: Das heißt, wie stark ist jetzt die kosmische Strahlung oder andere Spurengase

Evi: und das halt wirklich sich im Labor eben ansehen.

Evi: Haben da in diesen Protonsynchrotonen auch.

Evi: Verwendet, um eben die kosmische Strahlung zu simulieren. Da fand ich es wirklich

Evi: spannend, weil da die ersten Experimente schon gezeigt haben,

Evi: naja, die kosmische Strahlung ist da eher gering, die Auswirkung jetzt auf diese Nukleationsrate.

Evi: Aber da gibt es andere Sachen, die wir herausfinden, wo wir dann plötzlich herausgefunden

Evi: haben, dass die Rolle von Spurengasen jetzt, die haben einen total starken Einfluss.

Evi: Und das fand ich recht spannend, weil die sind dann halt auch immer weiter.

Evi: Okay, wir haben jetzt das entdeckt, das ist eigentlich stärker und läuft nach wie vor.

Evi: Aber sie haben jetzt eben auch gesehen, dass jetzt diese Ionisationsrate.

Evi: Also die ist halt wirklich sehr gering.

Evi: Also auch wenn man es sich anschaut zwischen Solarminimum und Maximum,

Evi: also wir sind im 0,1 Prozent Bereich, was der Einfluss ist, ist sehr gering.

Evi: Also Spurengase zum Beispiel, die haben eine viel größere Rolle.

Evi: Und das alles spiegelt sich dann eigentlich auch in den Sachstandsberichten

Evi: jetzt eben vom IPCC, also dem Intergovernmental Panel on Climate Change.

Evi: Die bringen ja immer so diesen aktuellen Wissensstand zum Klimawandel da und

Evi: sie bewerten ihn eben auch. Und ja, es gab von 1990 bis 1926 Berichte.

Evi: Sonnenaktivität war zum Beispiel von Anfang an immer so als Einflussfaktor für

Evi: das Klima berücksichtigt. Und 2001 war dann auch der erste, wo eben diese Cosmic

Evi: Ray Cloud Hypothese berücksichtigt wurde.

Evi: Da kann man noch zu dem Ergebnis, dass jetzt die Datenlage noch ein bisschen

Evi: ungenügend ist. Also das reicht noch nicht so wirklich, um da jetzt etwas aussagen zu können.

Evi: Und ja, dann aber im fünften Bericht, eben 2013 war das dann,

Evi: ist dann diese Hypothese schon als schwach eingestuft worden.

Evi: Und ja, und im aktuellen Bericht, ist jetzt zwar 2021, aber kam dann eigentlich

Evi: zu dem Schluss, dass der Einfluss der kosmischen Strahlung auf das Erdklima,

Evi: also ist jetzt als unwahrscheinlich beurteilt und dass,

Evi: diese Einstufung aber auch mit einem sehr hohen Vertrauen in die Datenlage ist.

Elka: Ja, aber spannend, dass die da unterschiedliche Hypothesen und Theorien auch

Elka: berücksichtigen in diesem Bericht. Also da gibt es ja sicher sehr viele,

Elka: nehme ich an, weiß ich nicht.

Evi: Ja, es waren doch einige, ja.

Elka: Und dass die da immer drauf eingehen und immer schauen, wie relevant, das ist schon super.

Elka: Aber das Wenzmarkt, es war eine reine Hypothese, er hat jetzt nicht irgendwelche

Elka: experimentellen Daten oder Beobachtungen oder irgendwas gehabt,

Elka: sondern es war einfach eine Theorie von seiner Seite.

Evi: Naja, er hat schon insofern halt Daten verwendet, als dass er halt gezeigt hat,

Evi: okay, da hast du die Sonnenaktivität, da hast du die Messung der kosmischen

Evi: Strahlung und dann hat er da,

Evi: schon auch Wolkendaten auch verwendet, aber da ist halt die Datenlage auch so

Evi: ungünstig gewesen immer.

Evi: Also das war so, die hätte man alle mit sehr viel Vorsicht natürlich genießen

Evi: müssen, also dass man da dann gleich was ableitet. Die Idee war prinzipiell total gut.

Evi: Also sie ist ja auch wirklich von der wissenschaftlichen Community auch ernst,

Evi: genommen worden. Und es hätte ja auch sein können, dass da was Großem auf der

Evi: Spur ist. Es war jetzt nicht irgendwie abwegig.

Evi: Aber eben, man hat es mal untersuchen müssen, mal schauen müssen,

Evi: Okay, dass man das eben genauer macht, dass man sich eben diese Wolkenbedeckungsdaten

Evi: vor allem, dass man da halt wirklich gute Daten hat,

Evi: auch verschiedene andere mögliche Einflüsse untersucht, einen Sonnenzyklus sich

Evi: anschaut, wie sich das da verhält mit der Wolkenbedeckung, überprüft.

Evi: Ja, und also meiner Meinung nach hat man es wirklich auf Herz und Nieren,

Evi: wie man so schön sagt, sich angesehen.

Evi: Man ist halt dann eben zu einem negativen Ergebnis gekommen.

Evi: Also es hätte auch anders sein können, aber es hat sich dann halt schon recht

Evi: bald herausgestellt, okay, es ist zwar ein Effekt da, der ist aber klein.

Evi: Zu klein, als dass er eben erklären könnte, was gerade passiert.

Evi: Aber das Ding ist halt, es gibt jetzt diesen wissenschaftlichen Konsens,

Evi: aber es ist halt dann auch von den Medien damals zwar aufgenommen worden,

Evi: aber danach ja nicht mehr. Also dass das jetzt eben keinen Zusammenhang hat.

Elka: Typisch, das ist ein Bias.

Evi: Ja, richtig. Also man kann sagen, dass da die Wissenschaftskommunikation ein

Evi: bisschen hinterhergehinkt hat, weil man kann immer wieder darüber stolpern.

Evi: Also gerade von politisch eher so rechtsextremen Parteien, Organisationen,

Evi: die stützen sich gerne immer noch auf diese Theorie zum Beispiel.

Elka: Ja, es ist immer viel leichter, eine Theorie in die Welt zu setzen,

Elka: als sie wieder rauszuholen. Das haben wir ja bei allgemeinen Fake News auch immer das Problem.

Elka: Aber ich finde es spannend, weil Wissenschaft ist ja oft eine Geschichte des Scheiterns. Also,

Elka: für eine tolle Erkenntnis muss man sehr vielen Sackgassen irgendwie nachgehen

Elka: und das geht halt unter, vor allem in der Wissenschaftskommunikation oder im

Elka: allgemeinen Verständnis, wie Wissenschaft funktioniert.

Elka: Also man hat nicht die tolle Idee und schreibt die Relativitätstheorie runter,

Elka: sondern es gibt ja sehr viele, und es ist ja auch ein Erkenntnisgewinn,

Elka: wenn man draufkommt, na, das ist es nicht.

Elka: Das ist ja, selbst wenn die Doktorarbeiten oder so, ist auch,

Elka: wenn du draufkommst am Ende, na, das ist es nicht, ist auch ein Erkenntnis.

Evi: Ein Nichtergebnis ist auch ein Ergebnis, ja. Genau, ja. Es ist halt schwierig,

Evi: weil eben, wenn du jetzt,

Evi: sagen wir, du hast jetzt nicht diesen Hintergrund und jemand konfrontiert dich

Evi: jetzt damit und sagt, ja, aber das ist ja sogar wissenschaftlich der Bewiesen,

Evi: der Svensmarkt, der hat das sich ja angesehen und mit der Sonnenaktivität und

Evi: mit der Wolkenbildung und so.

Evi: Ja, wenn du da jetzt keine Ahnung hast, dann ja, sicher, ja,

Evi: warum nicht? Ja, klar, Wissenschaftler und so, ja.

Evi: Ja, aber dass das halt schon, ich weiß nicht, wie oft dann halt widerlegt,

Evi: überprüft worden ist, das ist halt dann schwierig.

Elka: Wobei ich finde, selbst wenn es stimmen würde, heißt das ja nicht automatisch,

Elka: dass der Mensch keinen Einfluss hat aufs Klima. Also das ist jetzt,

Elka: belegt jetzt nicht, dass es völlig wurscht ist, was wir machen.

Elka: Es können ja auch mehrere Sachen, mehrere Faktoren.

Evi: Wir sind es ja auch, ja, ja.

Elka: Ja, mehrere Faktoren gleichzeitig sein.

Evi: Ja, wie gesagt, es gibt ja schon einen Effekt, ja. Also es ist ja jetzt nicht

Evi: gar nichts, aber der ist halt sehr klein. Ist eine Anverbeizung?

Evi: Ja, genau. Es ist halt sehr klein.

Evi: Was war ganz interessant, weil sie haben sich dann zum Beispiel bei dem Cloud-Experiment,

Evi: in den späteren Phasen ganz aktuell auch angesehen, wie es nämlich war in der

Evi: vorindustriellen Zeit.

Evi: Also ob da die kosmische Strahlung, ob das mehr Einfluss hatte.

Evi: Also eben vielleicht ist jetzt quasi der Effekt überlagert, weil jetzt eben

Evi: der anthropogene Einfluss kommt und vielleicht war der halt damals viel größer.

Evi: Und da ist man auch drauf gekommen, dass er zwar größer war, aber auch sehr gering.

Evi: Also es war jetzt kein Gamechanger in dem Sinne, ja, also aber doch das hat

Evi: man sich angesehen, also wirklich ganz, ganz toll.

Elka: Ja, gewissenhaft.

Evi: Ich würde mir gerne mal dort, vielleicht machen wir mal Exkursionen dorthin.

Elka: Ja, das wäre super, ja. Was war dann sozusagen dein Ergebnis von deiner Arbeit?

Elka: Hast du dann so ein Conclusio gehabt?

Evi: So ewig, wie man jetzt schon gesagt hat, die These, die Hypothese von ihm wurde

Evi: ja durchaus ernsthaft untersucht, ja, also sie wurde jetzt nicht ignoriert oder

Evi: geleugnet oder sonst irgendwie.

Evi: Es gibt immer eine Vielzahl an Publikationen. Und zuerst war man eh sogar positiv

Evi: eingestellt. Und danach ist man zu einem negativen Ergebnis gekommen.

Evi: Mit dem Cloud-Experiment hat man es ja sogar experimentell überprüft.

Evi: Der wissenschaftliche Konsens war da, aber da hat jetzt die Gesellschaft und

Evi: die Politik hinterhergehinkt. Oder hinkt hinterher. Und muss man sich eben vielleicht überlegen.

Evi: Gerade in der Wissenschaftskommunikation,

Evi: wie man da mit solchen Sachen umgeht. Und dass auch Hypothesen,

Evi: die jetzt eben auf den ersten Blick durchaus plausibel erscheinen,

Evi: sich dann später halt doch als irrelevant herausstellen können.

Evi: Ehe wie du gesagt hast, das ist oft ein Prozess.

Evi: Und deswegen muss man eben auch gerade in der Kommunikation darauf achten,

Evi: dass jetzt eben so Forschungsergebnisse eben auch nicht isoliert dargestellt

Evi: werden, sondern dass man sie wirklich auch in einen Kontext stellt.

Elka: Ja, und vielleicht nicht eben...

Elka: So verkürzt darstellt im Sinne von, ja, das ist jetzt fix oder das ist jetzt

Elka: so, sondern das ist ja auch oft irgendwie bei Nachrichten, die irgendwelche Schlagzeilen haben.

Elka: Und wenn man dann genau liest, erstens sind das, weiß nicht,

Elka: Experimente nur an Mäusen und nicht, weiß nicht, irgendwas verhindert Krebs oder so.

Elka: Es ist irgendwie nur an Mäusen oder es ist gar nicht sicher, ob es davon kommt.

Elka: Also da vielleicht auch aufpassen, bevor etwas wirklich ganz fix ist und nachgewiesen

Elka: mehrmals, wie man das darstellt, weil dann kann man es sehr schwer wieder zurücknehmen,

Elka: wenn man irgendein tolles Forschungsergebnis propagiert hat.

Evi: Da hast du sehr schön auf den Punkt gebracht.

Elka: Aber trotzdem spannend, wie so ein Prozess ablaufen kann. Das ist ein sehr cooles Thema.

Evi: Finde ich.

Elka: Was ich dich eh fragen wollte, hast du es geschafft, im Laufe der Arbeit trotzdem

Elka: das Thema nicht zu verabscheuen und es trotzdem noch gerne zu machen und dich

Elka: mit dem Thema auseinanderzusetzen?

Evi: Ja, also ich habe es sehr spannend gefunden. Und es war vielleicht ganz kurz,

Evi: also gerade weil ich in dieser Literaturanalyse, weil das waren ja doch 200

Evi: Arbeiten, also eben das war jetzt nicht ganz wenig. Und,

Evi: das sind dann halt schon kurzer die Phasen, wo man sich so, wieso mache ich das?

Evi: Und vor allem, also wo ich kurz schon ein bisschen verzweifelt bin,

Evi: waren dann auch oft dann die Ergebnisse, gerade vom Cloud-Experiment,

Evi: weil da halt wirklich sehr viel Chemie drinnen ist.

Evi: Also da sind sehr viele chemische Prozesse auch, wie dann halt auch diese Reaktionen

Evi: sind, Nukleation und so.

Evi: Und da war halt teilweise so, was war das jetzt? Was haben die herausgefunden?

Evi: Also das war schon ein bisschen herausfordernd, muss ich zugeben.

Evi: Aber im Großen und Ganzen habe ich das Thema super spannend gefunden,

Evi: weil es eben auch so einen aktuellen Bezug hat.

Evi: Ja, also einfach auch eben zu sehen. Ich finde es ja auch super,

Evi: diese Anfangshypothese, dass da auch das Wenzberg, es war ja auch diese Neugierde

Evi: ja da und okay, gut, könnte da vielleicht etwas sein.

Evi: Also darum geht es ja auch in der Wissenschaft, dass man eben neue Prozesse

Evi: vielleicht entdeckt, also eben was für Faktoren könnten noch einen Einfluss

Evi: haben auf das Klima und deswegen fand ich das super spannend.

Elka: Ja, super. Vielen Dank für das Thema und Einblick in deine Abschlussarbeit.

Elka: Noch einmal Gratulation an dich für den Abschluss.

Evi: Ja, danke schön.

Elka: Wir machen nochmal eine ganz kurze Werbepause.

Elka: So, da sind wir wieder. Ja, ich finde es eher bemerkenswert,

Elka: dass du die Lust an dem Thema nicht verloren hast, weil,

Elka: bei mir war es, okay, man muss sagen, meine Bachelorarbeit, Thema war Frauen

Elka: in Informatik, das war eigentlich cool bis zum Schluss, aber bei der Masterarbeit habe ich so gelitten und,

Elka: ich wollte es einfach nicht mehr ansehen.

Evi: Was hast du da für ein Thema gehabt? Also warum hast du gelitten?

Elka: Ja, also Masterarbeit, ich weiß nicht, wie deine Master- oder Diplomarbeit war,

Elka: aber es ist halt sehr mühsam einfach, sich so lang mit dem selben Thema und

Elka: ich hatte auch ein bisschen Pech mit meiner Betreuerin leider,

Elka: was auch viele kennen.

Evi: Das stimmt, das macht viel aus.

Evi: Beim ersten Mal hatte ich nicht so Glück, aber bei meiner Masterarbeit und eben

Evi: auch jetzt, da hatte ich schon sehr Glück.

Evi: Also auch bei mir, mein Professor Hanselmann, jetzt muss ich auch mal meinen

Evi: Dank aussprechen. Ich weiß ja nicht, ob er den Podcast hat, wahrscheinlich nicht,

Evi: aber mein Dank aussprechen, das war wirklich sehr entspannt und unkompliziert.

Evi: Und hat sehr gut. Ja, das macht viel aus.

Elka: Ja. Ja, ich habe es eigentlich eh cool am MedAustron gemacht.

Elka: Dort machen sie Protonentherapie, also Strahlentherapie mit Austron in Wiener Neustadt.

Elka: Aber ich war eigentlich, glaube ich, einmal oder so dort, weil,

Elka: ja, meine Betreuerin, die ist jetzt eh auch nicht mehr da. Also die ist irgendwo

Elka: in Deutschland, deswegen kann ich das jetzt sagen.

Evi: Du weißt doch schon, dass wir Hörerinnen in Deutschland auch haben.

Elka: Ja, eh, aber zumindest in Österreich. Wir haben uns eigentlich nicht mehr über den Weg laufen.

Elka: War es, ja, sehr schwierig. Aber es ging um Simulationen, Monte Carlo-Simulationen

Elka: von Bestrahlung und diese Prozesse, eh so ein bisschen so in die Richtung,

Elka: diese Sekundärteilchen und so weiter bei Protonenbestrahlungen.

Elka: Ja, eigentlich cool, aber...

Evi: Ich wollte gerade sagen, es klingt eigentlich super spannend, ja.

Elka: Ja, aber es reicht halt leider nicht. Nur, dass das Thema spannend ist,

Elka: weil irgendwann, ja, wenn die Umstände oder die Gegebenheiten nicht so toll

Elka: sind, dann ist es egal, was für ein Thema.

Elka: Ich war sehr froh, dass es vorbei war und meinen Tippenmaster dann in den Händen gehalten habe.

Elka: Aber ja, super, dass bei dir bis zum Schluss die Begeisterung geblieben ist

Elka: und dass du uns jetzt das berichten konntest.

Evi: Ja, auf jeden Fall. Ja, das dachte ich mir nämlich, dass ich jetzt gleich mal

Evi: die Chance ergreifen muss und gleich mal über meine Arbeit berichte.

Evi: Es hat mir schon Spaß gemacht, ich habe es wirklich spannend gefunden.

Evi: Es waren dann schon, bei mir waren durchaus sogar Momente dabei,

Evi: die jetzt so genau in die andere Richtung gehen, die meine Faszination sogar noch gesteigert haben.

Evi: Und ich dachte, ach, eigentlich ist das total super, voll spannend und also

Evi: überhaupt dann mit dem Cloud-Experiment und ja, also nee, war ein cooles Thema, ist ein cooles Thema.

Elka: Ja, super.

Evi: Genau, und die Sektquarken haben wir schon knallen gelassen.

Elka: Ja, glaube ich.

Evi: Und jetzt bin ich offen für alles Neue, was hier kommt.

Elka: Mal schauen, was noch kommt. Ja, aber bis dahin auch ein Dankeschön an unsere Hörer und Hörerinnen.

Elka: Wie ihr wisst, ihr könnt uns ja bei Paypal, bei Stadion und Patreon unterstützen, finanziell.

Elka: Wie ihr wisst, haben wir auch keine großen Werbedeals oder großen Sponsoren.

Elka: Und wir schauen zumindest, dass unsere Kosten gedeckt sind, weil es kostet ja

Elka: doch ein bisschen was, so einen Podcast zu machen.

Elka: Und deswegen sagen wir Danke an Wolfram, der über Paypal uns unterstützt hat.

Elka: Und wie gesagt, über Stadium Patreon können Sie auch ein Abo abschließen.

Elka: Da können Sie uns dann auf regelmäßiger Basis unterstützen.

Evi: Genau, da gibt es ja dann auch die werbefreie Version.

Elka: Ja, genau, die werbefreie Version. Manchmal hat man keine Werbung,

Elka: auch wenn man kein Abo hat. Das ist ein bisschen random, wie das geschaltet wird.

Evi: Genau, ja, es ist, weil wir haben ja auch keinen Einfluss direkt darauf.

Evi: Also wir sind ja da an einen Server angehängt und das läuft da quasi nur durch.

Evi: Genau, aber deswegen würde ich das ganz gerne jetzt auch zum Anlass nehmen.

Evi: Wir wollen natürlich euch auch anbieten, falls ihr, keine Ahnung,

Evi: was ihr beruflich macht, aber falls ihr ein passendes Unternehmen habt,

Evi: ein Produkt, was auch immer, und gerne mal eine Folge sponsern wollt oder Produkt

Evi: bewerben, dann könnt ihr natürlich gerne mit uns Kontakt aufnehmen.

Evi: Wir sind offen für alles oder fast alles.

Elka: Ja, fast. Falls ihr kein Produkt habt und uns trotzdem nette Worte hinterlassen

Elka: wollt oder Zusatzinfos oder irgendein Feedback, ein nettes oder konstruktives

Elka: zumindest, könnt ihr uns auf kontakt.kosmiklatte.at schreiben.

Elka: Auch gerne, freuen wir uns auch sehr und lesen auch die Kommentare auf kosmiklatte.at

Elka: oder auf Instagram, auf Spotify, posten auch immer wieder Leute Kommentare,

Elka: das ist auch sehr nett und wenn es euch,

Elka: gefällt, dann gerne fünf Sterne vergeben und weiterschicken an Freunde,

Elka: Freundinnen, Familie, damit immer mehr Leute über das Universum erfahren.

Evi: Ja, richtig. Das hast du sehr schon gesagt.

Elka: Gut. Ja, Eva, ich glaube, wir sehen uns, also wir hören uns,

Elka: sehen, wie auch immer, uns dieses Jahr eh nochmal.

Evi: Ja, hoffe ich doch, natürlich. Wir müssen uns eh noch was überlegen.

Evi: Wir haben nämlich noch vor Weihnachten unsere 100. Folge.

Elka: Oh ja, wenn ihr Vorschläge habt, Tipps, liebe HörerInnen, dann gerne auch schreiben,

Elka: was ihr euch wünscht für die 100. Folge und die Weihnachtsfolge.

Evi: Ja, wir werden ganz viele Wünsche erfüllen.

Elka: Genau, Christkind kommt ja.

Evi: Aber für heute hören wir mal auf.

Elka: Also schönen Tag nach euch.

Evi: Bis zum nächsten Mal. Tschüss.

Evi: Naja, dann ist das Jahr schon wieder gelaufen. Das ist total arg, oder?

Elka: Ja, es ist noch Sommer. Es ist Mitte des Jahres für mich.

Evi: Nein, gar nicht.

Elka: Für mich ist Sommer Mitte des Jahres, aber ja, es ist leider nicht.

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.